GPON SFP Deutsche Glasfaser

  • Und woher weißt du, dass er kompatibel ist? Es geht ja schon damit los, dass einige ONTs nicht mal die Infos zur Verfügung stellen, die einige Provider fürs Onboarding verlangen. Der Vorgang ist nicht standardisiert, und es gibt keine Zertifizierung dafür.

    Wie gesagt, es wird jedes Gerät akzeptiert was sich beim Rediscover meldet. Man muss da keine Infos zur Verfügung stellen ausser die SN und MAC - das tut wohl jedes denke ich.


    Aber auch nur für die Geräte, die auf der Whitelist sind.

    AUch da wieder selbe Antwort wie oben.

    Firewall: DIY OPNsense (i5-10400, 16GB DDR4, 2x 25G Mellanox Connect-X4 Lx)

    Anschluss: Telekom FTTH @ GPON (1000/500)

    ONT: Zyxel PMG3000-D20B SFP

    PC: MacBook Pro 16" M3 Max (25G Mellanox Connect-X4 Lx via Thunderbolt 3 Adapter)

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  • Ich würde Mal sagen: abwarten und Tee trinken.

    Erst wenn es tatsächlich so sein sollte, können wir immer noch jubeln.

    Allein mit fehlt der Glaube, ob meines technischen Hintergrundes und den Jahrzehnten langen Erfahrungen mit problematischen ISP.

    Beispiel eines kleinen Stolpersteines: der ISP erwarte die Modem-ID 16 stellig, im Modul/Modem kann sie aber nur 12 stellig hinterlegt werden. HEX oder ASCII?

  • Wie gesagt, es wird jedes Gerät akzeptiert was sich beim Rediscover meldet.

    Nein, definitiv nicht. Das Risiko wird kein Provider eingehen. Das ist heute nicht Stand der Technik und wird es in absehbarer Zeit auch nicht sein. Ins Netz dürfen die Geräte, von denen man sicher weiß, dass sie zumindest für die anderen Teilnehmer im gleichen Segment keinen Ärger machen. So viel hat man aus den Rückwegstörern im Kabelnetz gelernt.

  • Beispiel eines kleinen Stolpersteines: der ISP erwarte die Modem-ID 16 stellig, im Modul/Modem kann sie aber nur 12 stellig hinterlegt werden. HEX oder ASCII?

    Das ist doch das kleinste Problem und von jedem Schüler im Informatik-Grundkurs zu lösen.

    Auch ich bin da nicht überzeugt, dass eine Autoprovisionierung tatsächlich so einfach erfolgt. Ich kann mir zwar viel vorstellen, da habe ich jedoch meine Zweifel.

    Aber Du schriebst es bereits: abwarten und schauen.

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  • Beispiel eines kleinen Stolpersteines: der ISP erwarte die Modem-ID 16 stellig, im Modul/Modem kann sie aber nur 12 stellig hinterlegt werden. HEX oder ASCII?

    Bei der DG spielt es keine Rolle ob die Modem ID HEX oder ASCII ist. Selbst getestet.
    Ich denke eher, dass die immer HEX übertragen wird und nur die Software des Modems die Eingabe entsprechend erwartet.

  • Das ist doch das kleinste Problem und von jedem Schüler im Informatik-Grundkurs zu lösen.

    Gar keine Frage.

    Nur ein Programmierer (und kein Network Praktiker) in Neu Delhi kennt das Problem vielleicht gar nicht, weil er immer alles und nur in HEX macht. Ich habe da schon reichlich Erfahrung mit so kleinen Kleinigkeiten bei Projekten gesammelt, insbesondere wenn es outgesource würde. Dann gehe auf einmal wieder kein Sonderzeichen bei PW, obwohl es vorher ging. :cursing:

  • Auch ich bin da nicht überzeugt, dass eine Autoprovisionierung tatsächlich so einfach erfolgt. Ich kann mir zwar viel vorstellen, da habe ich jedoch meine Zweifel.

    Aber Du schriebst es bereits: abwarten und schauen.

    Es wäre ja eine Option, das zu handeln wie Deutsche Giganetz.
    Bei denen ist jedes Gerät das die entsprechenden ITU Anforderungen erfüllen und eine BBF Zertifizierung hat, ins Netz darf.
    Garantieren tun sie aber auch nichts.
    Aber damit wäre ja schon mal viel gewonnen.

    https://www.deutsche-giganetz.de/images/dgn/download-center/leistungen-preise/Leistungsbeschreibung_MyNet_und_ProNet_mit_kundeneigenem_ONT.pdf

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  • Das ist sogar im EU-Recht geregelt und im TKG verankert. Faktisch schert sich bis jetzt kein Provider um diese gesetzliche Regelung, leider.

    Zitat

    Die Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze und die Anbieter öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste dürfen den Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen an das öffentliche Telekommunikationsnetz nicht verweigern, wenn die Telekommunikationsendeinrichtungen die grundlegenden Anforderungen nach der Richtlinie 2014/30/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit (Neufassung) (ABl. L 96 vom 29.3.2014, S. 79) erfüllen.

  • Ins Netz dürfen die Geräte, von denen man sicher weiß, dass sie zumindest für die anderen Teilnehmer im gleichen Segment keinen Ärger machen. So viel hat man aus den Rückwegstörern im Kabelnetz gelernt.

    Das sieht die BNetzA in ihrem Entscheidungsentwurf anders und sie geht dort u.A. auf das Thema Rückwegstörer in dem Entwurf ein.

    Auch wenn Dir das nicht gefallen wird, auf alles, was Du hier zu Fremd-ONT bisher vorgebracht hast, geht die BNetzA ein und sieht es nicht als Grund, bei ONTs eine Ausnahme von der Endgerätefreiheit zuzulassen.

    Nur Geräte von einer Whitelist freizuschalten ist definitiv nicht zulässig (die Stellungnahme ist ja nur eine Klarstellung des Ist-Zustandes, keine neue Regelung)

  • Auch wenn Dir das nicht gefallen wird, auf alles, was Du hier zu Fremd-ONT bisher vorgebracht hast, geht die BNetzA ein und sieht es nicht als Grund, bei ONTs eine Ausnahme von der Endgerätefreiheit zuzulassen.

    Nur weil die BNetzA der Meinung ist, heißt das noch nicht, dass es auch den aktuellen Stand der Technik widerspiegelt. Warum sich das Vorhaben der BNetzA auf Basis der aktuellen Normen und Standards nicht so uneingeschränkt umsetzen lässt, wie sie es gerne hätten, hab ich ja an anderer Stelle ausführlich dargelegt.

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  • Nur weil die BNetzA der Meinung ist, heißt das noch nicht, dass es auch den aktuellen Stand der Technik widerspiegelt. Warum sich das Vorhaben der BNetzA auf Basis der aktuellen Normen und Standards nicht so uneingeschränkt umsetzen lässt, wie sie es gerne hätten, hab ich ja an anderer Stelle ausführlich dargelegt.

    Die BNetzA schreibt allerdings auch, wie sich das umsetzen lässt und warum sie die Aussage, warum es sich nicht umsetzen ließe, nicht gelten lässt.

    Es mag sein, dass Du das an anderer Stelle dargelegt hast, aber die BNetzA hat das alles widerlegt.

  • Nein, meine Bedenken nicht. Darauf sind sie nicht eingegangen. Das war auch nie Gegenstand des Verfahrens. Was nicht heißt, das es nicht trotzdem relevant ist.

    Und wie gesagt: nur weil sie der Meinung sind, heißt das nicht, dass es den Stand der Technik widerspiegelt. Sie sind oft genug zurückgepfiffen worden. Schau dir mal die Smart Meter Gesetzgebung an.

    2 Mal editiert, zuletzt von frank_m (12. Oktober 2024 um 22:27)

  • Die Deutsche Glasfaser arbeitet derzeit an einem Verfahren, allen kompatiblen Modems/Routern am Glas den Zugang zum Netz zu ermöglichen.
    Bis Anfang Dezember soll das ganze wohl stehen.

    Ich springe noch einmal zurück.

    So sensationell wie sich das anhört ist es grundsätzlich nicht. Ich bin gerade über zwei alte Threads gestoßen, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt haben.

    frank_m
    19. November 2022 um 09:22
    HubeBube
    12. Juli 2022 um 22:29

    Wäre ja schön, wenn nun eine kundenfreundliche Umsetzung geschehen würde. Man beachte das Konjunktiv im vorigen Satz.

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  • heißt das nicht, dass es den Stand der Technik widerspiegelt.

    Warum nicht? Wo steht die gesetzliche Vorschrift xPON zu verwenden? Es ist die freie Entscheidung des Providers diese Technik einzusetzen. Und dabei hat er die geltenden gesetzlichen Regelungen einzuhalten. Darüber muß nicht weiter diskutiert werden.

  • Ja, auch so ein Beitrag mit sehr viel Realitätsferne.

    Klar kann man sich die Welt schön träumen. Hat die BNetzA an der ein oder anderen Stelle auch gemacht. Irgendwann wacht man auf und stellt fest, dass es so nicht funktioniert. Jetzt kann man auf die Provider eindreschen, aber man muss sich darüber klar sein: Mittelfristig wird das nichts ändern. Über die angesprochenen Initiativen hinaus wird es nichts geben. Und das heißt in der Praxis: Es bleibt einer Whitelist-Regel.

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  • Und wie oft es zu Problemen kommt, sieht man ja.

    Das ist einfach der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Ja, in der Spec steht alles drin, sollte also funktionieren. Modem-ID rüber und ab dafür. Aber wer von euch hatte noch kein WLAN Gerät, das zu Hause streikt, aber beim Kumpel ordentlich läuft? Wer hatte noch kein USB Gerät, dass sich an einem PC merkwürdig verhält, am anderen nicht? Sollte auch alles nicht sein. Ist ja alles standardisiert.

    Stellt euch vor den Spiegel und beantwortet euch folgende Frage ehrlich: Wollt ihr, dass euer Nachbar seinen ONT bei TEMU kauft und dann ans Netz anschließt? Ich erwarte keine Antwort, und erst recht keine nach dem Motto "wenn der kompatibel ist, warum nicht?". Ihr wisst nicht, ob er kompatibel ist, oder ob da nach 3 Wochen Dauerbetrieb ein Speicher überläuft und das Ding nur noch Unsinn verzapft. Und der Provider weiß es auch nicht - wenn er das Gerät nicht auf dem Schreibtisch hatte und getestet hat.

  • Also die Kabel-Jungs machen ja vor wie das geht, CableLabs organisiert IMHO regelmässige "Plugfests" wo CPE und CMTS Hersteller zusammen kommen und die Kreuz-Kompatibilität ihrer Geräte testen, dann "klappt das auch mit den Nachbarn"... Gibt keinen zwingenden Grund warum die PON-Komponenten Hersteller dieses Modell nicht kopieren können sollten, oder? Ist halt Aufwand...

    Die Telekom, meine ich irgendwo gelesen zu haben, stellt Anforderungen an die ONTs (meine da war die Sprache von Broadbandforum Zertifizierung) ist aber prinzipiell bereit ONTs mit dem Zertifikat zu provisionieren.... das ist doch eigentlich ein ganz pragmatischer Ansatz, oder (den die DG kopieren könnte)?