Beiträge von Phino

    Da versteht mich jemand :)


    Ich hatte auch einen Austausch mit einem anderen F601 Nutzer (ohne Branding), da sieht das Webinterface komplett anders aus, daher ist es wirklich das Branding.

    Sonst danke an alle Tipps und Beiträge.

    Er wäre eine gute Lösung, wenn man wie bei der Telekom kein ONT mehr mitbekommt. Er ist schön klein und kompakt. Es muss ja nicht das Telekomteil sein. Bei Kleinanzeigen gibt es eine deutsche Version von ZTE ZXHN F601 zu 10 €, aber auch die OpenFiber-Version. :P

    puh, aber wenn der PK unbedingt 10g(nichtmal symmetrisch) haben will ist er schon aufgeschmißen(je nach Anschlußgebiet)


    gibt es eigl. schon NG-PON2(Standard von 2015) groß oder wird immernoch auf GPON bzw. XGS-PON gesetzt? die nächste Stufe wäre ja dann schon 50G-PON(relativ neuer Standard von 2023)

    Es ist einfach eine Kosten-Nutzen-Rechnung vonseiten der Netzbetreiber/ISPs. Aktuell wird es sich für keinen ISP lohnen, mehr als die XGS-PON-10 GBit-Stufe (echte 8,5 Gbit/s symmetrisch*) auszubauen. Es gibt da gar keinen Bedarf in der Breite.
    Und die schnellen Lösungen sind dann nicht mehr PON. Wir haben in der Firma Dark-Faser zwischen Standorten und bei dem Anbieter auch direkten Anschluss im BCIX.

    *Ich könnte mir den Luxus von 8,5 GBit/s symmetrisch zu 99 € bei mir (DNS:NET) leisten. :P

    Immer ist schwer sicherzustellen, aber die Ausruester wissen was AON-Loesungen kosten und positionieren ihren PON-Kram halt so, dass der preislich attraktiv bleibt... ABER fuer AON braucht es zwingend ein PtP-Netz und das versuchen ISPs zu vermeiden, weil wer das baut riskiert den Mitbewerbern physisch entbuendelte Fasern anbieten zu muessen, Fasern die man gar nicht hat kann man auch nicht vermieten, bleibt nur lukrativerer Bitstromzugang, bei dem man zusaetzlich noch Kontrolle ueber die Technik behaelt, d.h. die Reseller koennen sich technisch nur bedingt von einander absetzen. Eine PtP Netzstrukltur ist etwas teurer als eine PtMP Netzstruktur (man braucht mehr Fasern und vermutlich mehr oder groessere PoPs), fuer den gefeoerderten Ausbau der nicht eigenwirtschaftlich ausgebauten Anschluesse in der Schweiz ist die Schaetzung ca. 10% hoehere Baukosten fuer 1-Faser PtP statt 4 Faser PtMP (die 4 Fasern gehen vom Anschluss zum Splitterstandort).

    Zusaetzlich braucht der ISP bei AON einen Laser pro Anschluss, was den Stromverbrauch etwas erhoeht, also die Betriebskosten, unklar wie hoch der Unterschied da tatsaechlich ist, aber z.B. die DG hat erst AON verwendet und ist dann dazu uebergegangen ihr PtP-Netz mit Splittern in der Betriebsstelle als PON zu betreiben, d.h. erschien denen wohl guenstiger als weiterhin AON anzubieten.

    Ich finde, was als Kostenfaktor nicht zu vernachlässigen ist:
    Die deutlich aufwändigere Verwaltungssoftware für Modem-ID und Co. bei PON. Die muss bezahlt und betrieben werden, entweder mit einer weiteren Portalsoftware oder einer Support-Hotline. Das lassen sich die Hardwareanbieter garantiert bezahlen. Hinzu kommt der Supportaufwand, wenn die Kunden die Hardware wechseln. Dies wird verstärkt in 2–4 Jahren passieren.
    Und wir sehen hier, dass gerade bei PON neue Geräte auf User-Seite immer wieder Probleme haben und nachgebessert werden müssen. Davon habe ich hier nie etwas gelesen zu AON. Man kauft das passende Modul für die Wellenlänge und das war es.

    Abgesehen davon entstehen die meisten Probleme erst hinter dem ONT oder AON-Medienkonverter. Erst der Mischmasch von Protokollen macht doch das Hauptproblem in Deutschland aus.

    puh keine Ahnung, ich hatte bei mir bei meinem alten Anschluss iwie Probleme mit dem LANCOM AON, mit dem Fritz!SFP AON hat es dann aber problemlos geklappt.

    ja aber das liegt dann nur daran das die Technik anders ist. Das hat aber nichts mit dem Alter des ONT zu tun. Das AON, GPON und XG-PON bzw. XGS-PON miteinander inkompatibel ist, sollte schon klar sein.

    Bei AON gibt es keinen ONT. Bei PON ist das erste Gerät immer ein aktives gegenüber dem ISP, weil dort ja die Verschlüsselung und Separierung deiner Daten von denen der Andern (bis zu 256) erfolgt. AON setzt einfach nur Ethernet-Licht auf Ethernet-Strom um. Die verschiedenen PON-Standards können zeitgleich auf einer Glasfaser anliegen, weil sie unterschiedliche Wellenlängen (Lichtfarben) haben. Wenn aber ein ISP neu ausbaut und nur noch XGS-PON in seinem Netz ausbaut (WestConnect wohl), wird ein alter ONT, die nur GPON können, nicht funktionieren.

    wie jetzt anbieterspezifisch? du meinst du hast nen ONT vom ISP gestellt bekommen?

    GPON sollte universell sein, nur bei AON Modulen kann es evtl. zu Inkompatibilitäten kommen.

    bei GPON sind nämlich die Wellenlängen standardisiert auf 1310 nm / 1490 nm, bei AON werden üblicherweise die Wellenlängen 1310nm/1550nm genommen

    Na ja, nicht ganz. Die Wahrscheinlichkeit, dass AON Module nicht funktionieren ist eher noch geringer weil sie so gar keine Interaktion mit der Gegenstelle haben. Wellenlänge ist da auch standardisiert.

    Thema alte ONT kann sehr wohl in die Hose gehen. Neu ausgebaute Netze werden möglicherweise nur noch in XGSPON gebaut. Dann sind alte GPON raus.

    Es könnte aber auch sein, dass etwas beim Durchlaufen des Einrichtungsprozesses auf Seiten des ISP schiefgegangen ist.
    Dass es mit dem vorgegebenen VLAN 7 gar nicht geht, ist schon ungewöhnlich. Man könnte fast meinen, dass dein Anschluss in der Initialisierung stecken geblieben ist.

    Zum Glück ist der Fall hier klar. Netcom Kassel ist ein ganz anderer Laden.

    Bei Netcom BW zahlt man Aufpreis für Dual Stack, bei Netcom Kassel muss man DS Lite zwangsweise zum Laufen kriegen oder komplett auf IPv4-Konnektivität verzichten.

    Diese Informationen sollten vielleicht in der VLAN-ID Übersicht nachgepflegt werden. Ich hatte im Download-Bereich bei denen schon 5 oder 6 verschiedene Gebäudeinstallationen gesehen und mich gewundert.

    Also, die Unterlagen bei NetCom BW sind etwas verwirrend. Es scheint so zu sein, dass es zwei verschiedene Verträge gibt. Einen mit IPv6/DS-Lite und einen mit IPv4 / Dualstack.

    Auf Seite 6: https://www.netcom-bw.de/fileadmin/user…ener-Router.pdf

    Außerdem noch eine Schnittstellenbeschreibung Nach der Beschreibung auf dem Übergang zw. Seite 3 und 4 scheinen sie sehr zickig zu sein.

    DLMttH Im Ubiquitiforum bei Deutschen Giganetz sowie 1&1 mit ausführlicher Anleitung

    Ok, ist es denn technisch ausgeschlossen, dass sie bei PPPoE lahmt, wenn sie bei Inspection Zeugs flott ist?

    Das weiß ich nicht, wir sind zu lange raus. Aber die sind mit ihren FW schon eine oder zwei Level über Ubiquiti. Und auch bei Unifi sehen wir ja die Weiterentwicklung zw. UDM und UCG-Fiber, weil sie den passenderen Chip für Netzwerk drin haben, aber nur noch die Hälfte kosten.