Beiträge von HubeBube

    Bei WEGs, die einen Verwalter beauftragt haben, ist der Verwalter für den Abschluss der Grundstückseigentümererklärung / des Nutzungsvertrages zuständig! Freilich kann der Verwalter einen Eigentümer nicht zu einem Glasfaseranschluss in seiner Wohnung zwingen, der Eigentümer muss einen entsprechenden Vertrag mit dem Dienstebetreiber ("Telefonvertrag") abschließen.

    Leider sind Mieter bei diesen Vorgängen außen vor! Üblicherweise stellt sich der Eigentümer den Wünschen des Mieters nicht entgegen, es wird schließlich der Wert der Wohnung gesteigert. Vorab sollte jedoch besprochen werden, wer die Kosten des Ausbaus im Gemeinschafts- und Sondereigentum trägt.

    Das Patchpanel (PP) sammelt die Netzwerkkabel an einer zentralen Stelle. Von dem Panel geht jeweils ein Kabel an eine Netzwerkdose. Üblicherweise sind das zu Hause RJ-45 Buchsen zum Anschluss von Kupfer-Netzwerkkabeln. Das Patchpanel ist ein passives Gerät, d.h. es hat keinen Stromanschluss.


    Die verschiedenen Ports des Patchpanel (können alle sein, müssen aber nicht) sind wiederum an einen Netzwerkswitch angeschlossen. Dieser steht in unmittelbarer Nähe des Patchpanel, benötigt Strom und verteilt das Netzwerksignal über das Patchpanel an die Netzwerkdosen in den unterschiedlichen Räumen.


    Falls Du die Fritzbox mit einem Glasfaserkabel an die Glasfaserbox anschließt, dann benötigst Du vom Patchpanel bis zu der gewünschten Netzwerkdose ebenfalls ein Glasfaserkabel. Das wird wohl nicht in dem gemieteten Haus verlegt sein.


    Falls die Fritzbox mit einem RJ-45/CATxy Netzwerkkabel an die Glasfaserbox angebunden ist, kannst Du natürlich das Patchpanel zwischen Glasfaserbox und Fritzbox zwischenschalten.


    In beiden oben genannten Fällen musst Du das Netzwerksignal allerdings von der Fritzbox abgehend wieder über das Patchpanel zurück zum zentralen Switch leiten, da du sicherlich ein Internet/Netzwerkzugang im ganzen Haus haben möchtest und nicht nur in dem Raum, in dem die Fritzbox sich befindet.


    Fritzboxen kann man sehr gut ab FRITZ!OS 7.2x miteinander verbinden. Aktuell gibt es 7.27 für die 7430.

    Die Nachfragebündelung ist vorbei.

    Es sind jetzt 32% geworden.

    Am Ende der Nachfragebündelung wurde es bei uns erst einmal zwei Wochen (in der Öffentlichkeit) still und dann startete die 4-wöchige Verlängerung mit neu zugeschnittenen Polygonen. Am Ende waren die geforderten 40% erreicht.

    Stimmt, du hast Recht! Da ist mir etwas durchgerutscht. Warum man dort keine Multi-Gigabit Ports verbaut hat leuchtet mir nicht ein. Nun ja, sicher wird eine 7590 AXE kommen. 4060, 5590 und 6690 sind ja schon angekündigt und diese bringen mindestens einen Multi-Gigabit Port mit, ebenso WiFi 6.

    Das ist sehr ungewöhnlich, da dies ein rein technischer Vorgang ist. Sofern die Dateianhänge ein gültiges Format haben (*.txt ist ein ungültiges Format, daher nach *.pdf wandeln) und nach dem "Absenden" eine entsprechende Infoseite erscheint, läuft alles von selbst. Wie Eingangs schon angedeutet: keine Regel ohne Ausnahme.

    Unterm Strich ist die Unternehmens IT nicht ganz unbeteiligt, weil sie immer noch auf IPv4 Technik setzt. Aber da sind sie ja zumindest in guter Gesellschaft. Ich habe gelesen, dass selbst große Tech-Giganten immer noch IPv4 Technik einsetzen.

    Danke für die Rückmeldung und schön, das es nun funktioniert!


    Ich möchte sogar fast sagen: je größer das Unternehmen und je länger dieses existiert, desto geringer ist der Einsatz von IPv6. Es gibt immer noch sehr alte legacy Software, die mit IPv6 Adressen gar nichts anfangen kann und daher wird nach wie vor auf IPv4 gesetzt.


    Nun durfte ich feststellen, das halbwegs moderne Router bzw. deren Betriebsysteme sehr wohl IPv6 verstehen und daher eine Kommunikation via IPv6 zwischen Endgeräten möglich ist, deren IPv4 Kommunikation durch Hardwarefirewalls und Microsegmentierung blockiert wird.

    Die reale Welt ist nun mal nicht schwarz und weiß, sondern bunt.

    Unterschiede in der Anschlusskonfiguration sind eine Möglichkeit, aber nicht unbedingt die wahrscheinlichste.

    Wir tappen hier alle leider ziemlich im Dunklen...

    Seit Windows 7 ist MS IPv6 sehr aufgeschlossen und es ist die dringende Empfehlung von MS den IPv6 Support des Netzwerkinterfaces nicht auszuschalten. Sofern das tatsächlich der MS eigene VPN-Client ist, sollte ein Aufbau des IPSEC-Tunnels mittels IPv6 möglich sein. Immer natürlich abhängig von den Einstellungen der Gegenstelle. Hoffentlich ist da die Unternehmens-Security so kooperativ wie meine, dann sollte das Problem gut lösbar sein. Wir können hier leider nur Vermutungen äußern und Tipps geben.

    Dann waren wir nochmal zu unseren Freunden, ca. 1000m entfernt mit DG Anschluss und auch mit einer Fritzbox. Das Firmen-Notebook meiner Frau funktioniert da nach wie vor, Internet und die VPN Verbindung werden direkt und schnell aufgebaut.

    Da das Laptop an dem anderen Anschluss funktioniert, liegt das Problem augenscheinlich an deiner Infrastruktur:

    • Entweder ist der NT nicht richtig konfiguriert, oder
    • die verwendete FRITZ!Box ist anders konfiguriert/defekt

    Beim ersten Punkt kannst Du nicht viel mehr machen, als dem Support die mit ALCL beginnende Seriennummer des funktionierenden Anschlusses mitzuteilen und darum zu bitten die NT-Konfiguration mit deinem (ebenfalls die Seriennummer mitgeben) zu vergleichen und ggf. Einstellungen anzupassen.


    Bei zweitem Punkt wird es schon komplizierter. Haben die beiden FBs die gleiche Modellbezeichnung, das gleiche Hardwarerelease und die gleiche FRITZ!OS Version? Sind das beide sogenannte kundeneigene Router oder ist eines ein Mietgerät? Wenn alles gleich ist, dann ist die Konfiguration Punkt für Punkt zu vergleichen, das ist eine Ochsentour, sollte aber Erkenntnis bringen, warum es bei dir nicht funktioniert.


    Welcher VPN Client ist auf dem Laptop installiert?

    Die mir bekannten Modem-IDs/GPON-Seriennummern sind ebenfalls 12-Zeichen groß und setzen sich im Allgemeinen aus der Modulkennung (die ersten 4 Bytes), meistens im Dezimalformat, gefolgt von den letzten 4 Bytes der MAC-Adresse (Hexadezimalformat) zusammen:

    • Nokia (O)NT Modulkennung: ALCL (Hexadezimal: 414C434C)
    • AVM SFP Modulkennung: AVMG (Hexadezimal: 41564D47)
    • Huawei ONT Modulkennung: HWTC (Hexadezimal: 48575443)
    • Zphone ONT Modulkennung: ZNTS (Hexadezimal: 5A4E5453)
    • Sercomm ONT Modulkennung: SCOM (Hexadezimal: 53434F4D)
    • Ericsson ONT Modulkennung: ERSN (Hexadezimal: 4552534E)
    • ZTE ONT Modulkennung: ZTEG (Hexadezimal: 5A544547)

    Bei der FRITZ!Box 5530 soll diese Modem-ID unter Fritzbox Inhalt -> FRITZ!Box Support -> GPON-Seriennummer änderbar/eintragbar sein.

    Hattest Du an dieser Stelle schon einmal versucht den Wert der Geräte-ID einzutragen?

    Wenn Du bereits gebucht hast, dann hast Du deinen Beitrag zum Ausbau bereits geleistet. In Gesprächen kannst Du auf die Vorteile eines Gf-Anschlusses hinweisen, jedoch ohne aufdringlich zu werden.

    Darüber hinaus kannst Du nur auf die Verlängerung warten und ggf. auf einen Neuzuschnitt der Polygone hoffen.

    Viel Erfolg!

    ist das normal, dass ich bei der Deutschen Glasfaser spätestens nach 24h immer eine Zwangstrennung habe?

    Egal, ob ich IPv6 an habe oder nur IPv4 nutze in der FRITZ!Box 7590.

    Und komischer Weise ist die IP auch nicht immer die Selbe....

    Seit zwei Tagen habe auch ich einmal in 24 Stunden eine "Zwangstrennung", allerdings erhalte ich die gleiche IPv4 wieder und auch beim IPv6-Präfix gibt es keine Veränderung.

    Code
    1. 14.07.21 11:11:18 IPv6-Präfix wurde erfolgreich bezogen. Neues Präfix: 2a00:6020:b398:...::/56
    2. 14.07.21 11:11:18 Internetverbindung IPv6 wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 2a00:6020:1000:d1::...
    3. 14.07.21 11:10:57 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 100.117.160..., DNS-Server: 185.22.44.50 und 185.22.45.50, Gateway: 100.117.0.1
    4. 14.07.21 11:10:06 Internetverbindung IPv6 wurde getrennt, Präfix nicht mehr gültig.
    5. 14.07.21 11:10:06 Internetverbindung wurde getrennt.
    6. 14.07.21 08:43:10 Internetverbindung wurde erfolgreich erneuert. IP-Adresse: 100.117.160...., DNS-Server: 185.22.44.50 und 185.22.45.50, Gateway: 100.117.0.1
    7. 13.07.21 20:13:18 Internetverbindung wurde erfolgreich erneuert. IP-Adresse: 100.117.160...., DNS-Server: 185.22.44.50 und 185.22.45.50, Gateway: 100.117.0.1

    Vorausgegangen ist eine DG Wartung in einer Nachbargemeinde. Ich werde dies noch einige Tage beobachten und sofern das Verhalten sich nicht geändert hat ein Ticket über das Portal öffnen.

    So solltest Du auch verfahren.

    Wie frank_m bereits geschrieben hat, ist die Nutzung von IPv6 eine mögliche (und meistens auch die kostenneutralste) Lösung.


    Die Voraussetzung hierfür ist natürlich, das die FRITZ!Box deinen Geräten im Heimnetz auch IPv6 Adressen zuweist.


    Glücklicherweise gibt es sowohl hier im Forum viel über die Umsetzung zu lesen, als auch Doku der DG. Leider noch mit alten FRITZ!OS Versionen, das Prinzip bleibt jedoch das Gleiche.

    Siehe hier: