Beiträge von HubeBube

    Jeder Provider ist nach der Transparenzverordnung verpflichtet die durchschnittliche und minimale Bandbreite einer gebuchten Leistung zu veröffentlichen. Bei dem Giga-Tarif sieht das aktuell wie folgt aus:

    Download

    Maximal: 1000 Mbit/s

    Normalerweise zur Verfügung stehend: 900 Mbit/s

    Minimal: 750 Mbit/s

    Upload

    Maximal: 500 Mbit/s

    Normalerweise zur Verfügung stehend: 450 Mbit/s

    Minimal: 375 Mbit/s

    Zu finden ist das hier: https://www.deutsche-glasfaser.de/service/downloads/


    Insofern sind deine Werte doch völlig in Ordnung?

    Die von dir berichtete asymmetrische Bandbreite bei zwei Clients kann verschiedene Ursachen haben. Ein erster Test wäre die Clients mit CAT-Kabel an die 1 GBits-Ports der 5530 zu verbinden und gleichzeitig die Breitbandmessung der BNetzA als Desktop-App laufen zu lassen.

    Nun ja, das Schreiben ist ja eindeutig. NetCologne führt den FTTH-Ausbau in Bestandsimmobilien nur für alle Wohneinheiten durch oder gar nicht. Da wird auch dein guter Wille nichts nutzen, wenn NetCologne den FTTH-Ausbau nicht für Einzelwohnungen vorsieht.

    Ich würde an deiner Stelle warten, bis die Aufrüstung erfolgt ist und dann die bereits vorhandene Leitung (wahrscheinlich Telefonleitung, CuDA) nutzen.

    So eine geringe Bandbreite wirst Du doch jetzt nicht haben, oder?

    Allerdings würde ich auch die vorgeschlagene Verkabelungsmaßnahme noch nicht durchführen. Folgende Gründe:

    1. Ist es noch gar nicht sicher, ob die Aufrüstung erfolgt
    2. Wird es evtl. doch ein Projekt der Eigentümergemeinschaft werden. Das kann dann doch auch zugunsten von FTTH ausfallen oder zumindest zu geringeren Kosten pro Wohnung

    Du kannst jedoch die Verwaltung bitten eine unverbindliche Vertriebsanfrage zu stellen und mit dem Ergebnis in eine zukünftige Eigentümerversammlung gehen. Eine grundsätzliche Nachfrage wie groß das Interesse an einem FTTH Ausbau ist, Schäfer ja nicht. Es muss ja noch kein Beschluss gefasst werden.


    Mich würde jetzt noch interessieren, welche Technik aktuell in dem Technikraum verbaut ist, d.h. an welche Geräte ist aktuell die Glasfaser angeschlossen?


    NetCologne stellt sehr viele und nützliche Informationen über die verwendeten Technologien bereit:

    Eigenen WLAN-Router einrichten

    auch der CCC hat sich mit NetCologne beschäftigt: https://media.ccc.de/v/c4.openchaos.2018.08.netcologne-gfast

    Mein Haus ist von 1998, aber ich habe damals Leerrohre legen lassen.

    Im eigenen Haus gibt es weniger Regeln, als in einer Wohnungseigentümer-Gemeinschaft. Das hat manchmal Vorteile, jedoch auch Nachteile, wenn es um die hohen Posten geht (Heizungsanlage, Dach, Fassade). Wo Licht ist, ist auch Schatten.

    was man am besten macht, ob eine Eigentümerversammlung mit Abstimmung wirklich erforderlich ist, oder ob es da nach aktueller Rechtslage auch noch andere Möglichkeiten gibt.

    Das reformierte und verabschiedete WEG ist da eindeutig. Jeder Eigentümer kann den Anschluss seiner Wohnung an ein Netz "sehr hoher Kapazität" verlangen und der Verwalter hat dies umzusetzen. Allerdings trägst Du als Eigentümer dafür die Kosten! Genehmigungspflichtig auf einer Eigentümerversammlung ist das nicht. U.U. kann es sinnvoll sein auf einer Eigentümerversammlung nach weiteren Mitstreitern zu fragen, evtl. lassen sich dadurch Kosten sparen.


    Mit NetCologne bin ich selber auch schon im Gespräch und die haben mir als Alternative einen DS-LAM Anschluss für Gigabit empfohlen, also quasi FTTB statt FTTH. Das kann man wohl einrichten ohne dass die Zustimmung anderer Eigentümer erforderlich ist.

    Da kennt wohl Netcologne das aktuelle WEG nicht...

    Es gibt Lösungen, die in Mehrfamilienhäusern installiert werden und aus FTTH ein FTTB machen. Üblicherweise wird dann in einem zentralen Technikraum aus dem Signal, das von der Glasfaser kommt, über ein Indoor MSAN/DSLAM ein G.fast oder VDSL Signal in die bestehende Telefonleitung eingekoppelt. Die Firma Keymile bietet solche Produkte unter dem Namen Milegate an.

    Sollten jedoch Störungen im VDSL der Telekom auftreten, so darf die Telekom als marktmächtiges Unternehmen die Stilllegung dieser Anlage durchsetzen.


    Daher würde ich immer FTTH bevorzugen, es sei denn eine entsprechende Indoor MSAN/DSLAM Infrastruktur besteht bereits.

    Als Fehler taucht dies auf:

    Internetverbindung ist fehlgeschlagen: Fehlergrund: 4 (DCHPv4 nak)


    Ich weiß nicht mehr weiter?

    Hat jemand eine Idee was das sein könnte??

    frank_m hat dir die Lösung verraten!

    Im Netz von DG ist es wichtig, das bei einem Wechsel von Geräten am NT oder an der Glasfaser (z.B. AVM 5530) das aktuell aktive Gerät zuerst vom Netz getrennt wird, dann mindestens 60 Minuten warten und im dritten Schritt erst das neue Gerät angeschlossen wird.


    Einzige zulässige Ausnahme von der "60 Minuten Regel" ist die, wenn es möglich ist die MAC-Adresse vom Altgerät auf das Neugerät zu übertragen.

    Dass setzt natürlich nicht TKG § 73 Abs. 3 außer Kraft (Verweigerung des Betriebes von Endgeräten, die einschlägige Normen erfüllen, ist nicht statthaft).

    Sondern verpflichtet die Gerätehersteller. Zumindest AVMs 5530 erfüllt alle Bedingungen, um im konkreten Fall im GPON betrieben werden zu dürfen.

    Die Routerfreiheit ist richtig, aber für mich ist ein Glasfasermodem kein Router sondern ein Medienkonverter der etwas Strom braucht. Dem Kunden entstehen doch keine großen Nachteile. Man kann es mit der Regulierung auch übetreiben.

    Es steht doch alles schon hier im Forum:

    Was wo angeschlossen werden darf, wer bis wohin zuständig ist:

    und auch, zwischen den Zeilen, wo die Gefahren liegen:

    Danke für den Bericht, so läuft auch ein Ausbau von DG. Die aufgefrästen Bahnen wurden mit Verbundpflastersteinen nach dem Verlegen der Leerrohre verschlossen und mehrere Monate später mit Asphalt endgültig verschlossen.


    Einige Straßenzüge haben das Verbundpflaster in den Bürgersteigen als neuen (und besseren Belag als vorher) liegen lassen.


    Da der Sub von DG bei uns die spanische Zener war, wurde spanisch gesprochen. Alle der Arbeiter waren nett und zuvorkommend. Der Ton macht auch hier die Musik.


    Da O2/Telefonica ein im Grundsatz spanisches Unternehmen ist, wundert es mich nicht das spanisch die Sprache der Wahl ist.

    Yep, laut Datenblatt ist das ein GPON ONT.

    Die Schwierigkeit in GPON Netzen ist die, das der Provider ein Verfahren hat die Geräte, die direkt an der Glasfaser angeschlossen sind, zu provisioniert. Damit können sie erst im Netz aktiv werden. Auch gibt es nicht nur eine, sondern mehrere Möglichkeiten hierzu.

    Durch langes experimentieren ließe sich sicherlich herausfinden, wie der Vorgang abläuft.

    Wenn E.ON kein Verfahren etabliert hat, um kundeneigene Hardware direkt an der Faser einzubinden, wird es fast unmöglich.

    Habe ich dann mit lc/APC auf lc/upc doch das falsche kabel geholt oder wird da etwas verwechselt?!

    Nein, der HÜP hat einen LC/APC Anschluss und das erwähnte SFP-Modul einen LC/UPC.

    Der (O)NT hat einen SC/APC Anschluss.

    Und Du willst ja den NT wegfallen lassen und direkt den HÜP an das SFP-Modul anschliessen.

    Der Nokia G-010G-Q ist der neuere der beiden GPON-ONTs, die die Deutsche Glasfaser installiert. Das alte Modell ist der Nokia G-010G-P.

    Während des GPON Ausbaus bei uns wurden beide NT-Varianten installiert. Die -Q Version bei denjenigen, die keinen Router von DG haben wollten ("kundeneigener Router") und die -P Version in den Haushalten mit DG Router (es spielte keine Rolle ob Premium oder Basic).


    Das kann natürlich auch Zufall sein.

    Ergänzung: So weit ich informiert bin, wird das Telekom Glasfaser-Modem 2 kostenlos bei Bestellung des Anschlusses zur Verfügung gestellt. Der Speedport Smart 4 Plus wird ebenfalls direkt an die Faser angeschlossen, ist jedoch aufpreispflichtig.


    Daher kannst Du dir nun überlegen, ob Du einen SFP-Slot an der UDM pro sparst und mit einem RJ45 Kabel vom Telekom Glasfaser-Modem an eine Gigabit-Schnittstelle der UDM pro gehst. Oder aber ein UF-Instant Modul holst, und mit dem von elnx vorgeschlagenen Tool einen logischen Clone des Glasfasermodems erstellst, um die UDM pro direkt an die Faser anzubinden. Vorteil dieser Lösung ist, das Du zwischen Glasfaser-Modem und UF-Instant beliebig wechseln kannst. Du kannst dir das UF-Instant Modul aber auch problemlos bei der Telekom registrieren lassen, dann ist jedoch bei jedem Wechsel ein Rediscoover auf Seiten der Telekom notwendig.


    Letztlich ist es eine Gewissensfrage! Ich bin geneigt bei Bandbreiten bis zu 1 evtl. auch 2,5 Gbit/s (sofern mein Router eine Multi-Gigabit Schnittstelle besitzt) auf eine vom Provider supportete Lösung zu setzen. Im Falle der Telekom bedeutet dies Glasfaser-Modem 2 oder Speedport Smart 4 Plus (evtl. noch AVM 5530) und erst danach die UDM pro. Auf der anderen Seite bin ich ein Verfechter der Routerfreiheit und alle Provider haben gefälligst beliebige Hardware, die den Normen enstpricht, an ihr Glasfasernetz zu lassen.

    Bei GPON erfolgt eine Authentifizierung des Teilnehmers gegenüber dem Provider durch das Teilnehmergerät an der Glasfaser. Die Telekom unterstützt zwar im Gegensatz zu anderen FTTH-Providern Fremdhardware an der Glasfaser, jedoch ist mir kein neuwertigen SFP Modul für eine UDM pro bekannt. Die Carlitox Module sind recycelte Module und nicht mehr neuwertig und dafür meines Erachtens zu teuer. Einfacher ist es das Speedport der Telekom zu benutzen und daran die UDM via RJ45 Schnittstelle anzuschließen. Für deine Bandbreite kannst Du auch eine bereits vorhandene Schnittstelle verwenden und musst dafür keinen SFP Slot "opfern".

    Es ist auch nur die besagte billige DSLite Variante vorhanden und daher hat man auch Probleme im Gamingbereich.

    Du hast schon in der Historie dieses Threads gelesen?

    Wenn Gaming die oberste Priorität hat, dann muss man sich an eine IPv6-taugliche Gaminginfrastruktur anbinden. Das ist sicherlich das Beste. Falls das nicht geht, einen anderen Provider suchen, ggf. für das Gaming einen separaten (V)DSL Vertrag abschließen. Alle anderen Lösungen erhöhen die Latenzen, sind daher für das Gaming nur bedingt tauglich.