Beiträge von Elemir

    Dann kann man das aber auch noch nicht mal als "homes passed" werten. Das ist dann "gar nix".
    Wobei sich dann auch noch die Frage stellt, sind denn dort überhaupt noch bebaute Grundstücke oder ist das alles offene Fläche?

    "In einem der Häuser" :)

    Da stehen noch eine ganze Menge Häuser. Aber die gehören entweder Vonovia oder Rentnern. Die Häuser ohne Anschluss, sofern nicht Vonovia, werden in der Verfügbarkeit als "in 3 Monaten verfügbar" oder so ähnlich angezeigt.

    In der Regel wird das so geplant, kein Anbieter hat ein Interesse daran wegen einem fehlenden Speedpipe nochmal hunderte meter Tiefbau zu machen. Die Anzahl der Speedpipes anhand der Grundstückszahl zu bemessen wird auch meist passen, das kann nur knapp werden wenn Grundstücke nachträglich geteilt werden.

    Das würde ich nicht so allgemein sagen. Hier (Telekom-Ausbau) wurden nur die Häuser angeschlossen, in denen mindestens ein Anschluss bestellt wurde. Wir sind das letzte Haus in der Stichstraße, in dem bestellt wurde, bei uns endete der Ausbau und es wurden auch keine zusätzlichen Leerrohre verlegt. Will in einen der Häuser nach uns jemand bestellen, muss bis zum Verteiler gegraben werden.

    Bei Kleinanzeigen gibt es eine deutsche Version von ZTE ZXHN F601 zu 10 €, aber auch die OpenFiber-Version. :P

    Nicht, dass ich es bräuchte, aber woran erkennt man, dass es die OpenFiber-Version ist? Es ist weder genannt noch auf den Fotos direkt sichtbar?

    - openfiber als (italienischer?) isp hat das Gerät so flashen lassen, dass man es in D nicht nutzen kann (warum dann auf kleinanzeigen gebraucht bekommen?)

    Gerade deswegen? Sonst hätte er es selber behalten?


    Vielleicht gibt es irgendwo eine Anleitung und Firmware, um das zu flashen? Man würde ja nichts kaputt machen, wenn es ohnehin nicht nutzbar ist.

    Hallo. Bin gerade auf diesen Blog gestossen, weil ich dasselbe Problem hatte. Habe eine Fritzbox 7530, angeblich von der Deutschen Giganetz vorfiguriert, musste aber alles von Hand eingeben (gemäss obigen Videos). Trotzdem keine abgehenden Anrufe möglich. Habe dann bei Anschlusseinstellungen noch die Ortsvorwahl eingetragen - jetzt funzt es!

    Mit der "Vorkonfiguration" des Modems scheint die DGN Probleme zu haben, war beim Schwiegervater auch so. Vorkonfiguration heißt dort aber, dass die Konfiguration per TR-069/369 übertragen wird und da dann irgendetwas dafür falsch hinterlegt war.

    Hatte uns ein paar Anrufe gekostet, bei der Telefonie hatte es allerdings nur die temporären Nummer betroffen. Die übertragenen Nummern hatten dann WIMRE funktioniert.

    Zusaetzlich braucht der ISP bei AON einen Laser pro Anschluss, was den Stromverbrauch etwas erhoeht, also die Betriebskosten, unklar wie hoch der Unterschied da tatsaechlich ist

    Unabhängig von den Stromkosten sind aber die Hardwarekosten höher, da man eben einen "Laser" pro Anschluss benötigt und nicht einen für 32 oder 64 Anschlüsse.

    Zusätzlich halten die auch nicht ewig, d.h. die brennen irgendwann aus und müssen getauscht werden. Wenn man mehr davon verbaut hat, müssen auch viel mehr nach und nach ausgetauscht werden.

    Bei mir hier in der Gegend wurde seit Telekom Zeiten das BK Netz nicht mehr ausgebaut (nicht mal in Neubaugebieten). Hat denn Vodafone wirklich mal nennenswert das Koax (also Kupfer) Netz ausgebaut?

    Hier ähnlich, als wir in eine Baulücke bauten, wurde uns der Anschluss an das Kabelnetz verweigert (allerdings damals noch KabelBW). Auch gegen Geld ging nichts, obwohl die Nachbarhäuser angeschlossen sind und die Straße eh aufgegraben war. Es hätte nur eine Muffe gesetz werden müssen.

    Aber gut, wer nicht will hat gehabt.

    Ich sehe da auch ein Problem des Stromanschlusses: wer kommt da für die Stromkosten auf? Gibt es da für jede Wohnung einen eigenen Stromanschluss (was ich nicht glaube), oder hängt das dann am Allgemeinstrom? Da ist dann künftiger Streit vorprogrammiert.

    Die Schranktür ist für alle Bewohner mit dem Haustürschlüssel zu öffnen. Kann da nicht "Unfug" gemacht werden, z.B. vertauschen der LAN-Label usw.?

    Andererseits auch wichtig, denn wenn nur die Hausverwaltung einen Schlüssel hätte, wie sollte man dann einen Reset machen, das ONT mal hängt und vom Strom getrennt werden müsste?

    Verstehe, wenn die Arbeiten von WG beauftragt wurden, hat man weniger Überzeugungsmittel. Sinn ergibt es trotzdem nicht. Glasfaserleitung kostet pro Meter ein Appel und ein Ei, man hätte die wenigen Euro in die Hand nehmen sollen und es ordentlich machen.

    Dann hätte ich den sogar noch zwei Meter erspart und den darum gebeten, die Dose irgendwo oben an der Wand zur Decke hin zu montieren, wo der Kabelkanal herzukommen scheint. Dann hätte man schön einen Kabelkanal am Knick zwischen Wand und Decke montieren können, den über die Türe führen und erst in dem Eck zur TAE-Dose herunterführen, mit eigenem Patchkabel halt.

    Ich hätte da eher in eine andere Richtung argumentiert. "Da wir jetzt renovieren, fordere ich das Einbringen von Leerrohre im Treppenhaus für die zukünftige Glasfaserleitung." Und das ganze mit dem Hinweis, dass sie es gestatten müssen und es dann doch hässlich aussieht mit Aufputz. ;)

    Prinzipiell hättest Du Recht, aber es gab eigentlich keinen Anlass für eine Renovierung. Keiner weiß, woher das kam.

    Jeder Eigentümer kann das verlangen, aber es braucht dann trotzdem einen Beschluss (§ 20 WEG). Es muss ja auch darüber entschieden werden, wie genau der Anschluss umgesetzt wird. Und falls Kosten entstehen, darf man die dann erstmal komplett selber zahlen (§ 21 WEG). Letztendlich denke ich, dass die meisten Eigentümer darauf keine Lust darauf haben, und sich eher bemühen werden, eine Mehrheit zu finden.

    Bei uns wollte man die Treppenhäuser renovieren (warum war nicht klar) und hatte schon Kostenvoranschläge über ca 30.000 € eingeholt. Bei der Versammlung sollte dann über die Durchführung abgestimmt werden. Gleichzeitig ist das inzwischen bei OXG Ausbaugebiet (was immer das bei denen heißt).

    Dann habe ich vor der Abstimmung die Frage gestellt, ob das Sinn macht, jetzt zu renovieren, wenn in ein paar Jahren dort dann Leitungen auf den Putz kommen. Die Miteigentümer (keiner wusste Bescheid über OXG) fragten dann auch noch, warum eine Renovierung überhaupt gemacht werden müsse (Verwalter konnte nicht sagen, woher das kam).

    Schon war der Beschluss da, mit der (nicht notwendigen) Renovierung bis nach den GF-Ausbau zu warten ;)

    Das ist leider noch nicht gerichtlich "aus diskutiert". Ja sie dürfen den Anschluss an ein Hochgeschwindigkeitsnetz nicht behindern, aber sie haben die Hoheit darüber wie es umgesetzt wird. Ganz besonders schlecht, wenn Baumaßnahmen/Kosten anstehen, aber es schon ein Kabelanschluss besteht. Damit ist dann Glasfaser raus, weil der Koaxialkabel Anschluss auch als Hochgeschwindigkeitsdatenleitung bewertet wird.

    Das ist zwar gerichtlich noch nicht entschieden, aber ich würde daraus schon ein Anrecht auf Glasfaser auch bei vorhandenem Koax ableiten:

    § 20 Abs. 2 Nr. 4 WEG sagt, dass ein Eigentümer bauliche Veränderungen für den Anschluss an ein "Telekommunikationsnetz mit sehr hoher Kapazität" verlangen kann.

    § 3 Abs. 33 TKG definiert "Netz mit sehr hoher Kapazität" als ein Glasfasernetz oder vergleichbares, wobei die dort genannten Kriterien von Koaxnetzen nicht erreicht werden (Sichtwort Upload).

    Daher gilt hier wie immer: Zwei Anwälte, drei Meinungen.

    interessant wird es auch, wenn der Anschluss jetzt kostenlos wäre, die WEG aber erst zustimmt, wenn der Anschluss nicht mehr kostenfrei erhältlich ist. Wäre die WEG dann schadensersatzpflichtig, wenn sich herausstellt, dass sie hätte zustimmen müssen? ;)

    War beim Fernsehen ja auch schon so. Als SES Astra gelauncht war, war die Goldgrube Telekom Kabelfernsehen tot.

    Ist aber so nicht vergleichbar, Fernsehen ist sozusagen Multicast und damit der Idealfall für Satelliten, Internet ist PtP und braucht daher eine höhere Gesamtkapazität, weswegen Startlink da ein recht hartes Limit von Endkunden pro qkm besitzt.

    Die fehlende lange Vertragsbindung könnte Starlink dann nutzen, dass die Kunden mit günstigeren Tarifen gekündigt werden, wenn das Limit an einer Stelle erreicht wird. Bis dahin kann man die paar Euro ja noch mitnehmen.

    Ich würde mich aufgrund der technischen Umstände deswegen nicht dauerhaft auf soetwas wie Starlink verlassen, und dabei lasse ich das Gehabe von E. M. sogar noch außer Betracht.

    Das ist richtig. Ein NTP Empfänger sollte jedoch die Umstellung der lokalen Zeitzone beherrschen.

    Ja, aber wer schon damit Probleme hat:

    Ja, leider ist nicht in allen Steuereinheiten eine gepufferte Uhr enthalten, die den zweimaligen Wechsel im Jahr enthält.

    der wird das auch mit NTP nicht auf die Reihe bekommen. Und auch NTP benötigt Zeitzoneninformationen, welche dann irgendwie geupdated werden müssen, sollten sich die Umschaltregeln verändern.

    NTP hilft also nicht bei dem Problem, wenn ein Gerät die Zeitumstellung nicht auf die Reihe bekommt.

    GPON erlaubt bis 128 ONTs pro OLT, XGSPON bis zu 256, beide Zahlen sind IMHO jenseits dessen was fuer hiesige ISPs vernuenftig ist...

    Aber z.B. die Telekom scheint bei XGSPON zwei 32er Baeume in der Betriebstelle zu einem 64er zu kombinieren und spart damit OLT Ports ein.

    Geht nicht nur um die Anzahl, die das Protokoll erlaubt, sondern auch um die Auslastung des Segments. Und da verkraftet, wenn die Kunden die gleiche Datenrate buchen, XGS-PON über 3x soviel wie GPON bevor das Segment ausgelastet ist.

    Ja, mir ist bekannt, dass heute auch GPON-Segmente nicht ausgelastet sind. Aber wir wollen ja in die Zukunft denken.

    Ja, leider ist nicht in allen Steuereinheiten eine gepufferte Uhr enthalten, die den zweimaligen Wechsel im Jahr enthält. Daher die NTP-Abfrage, ganz gleich ob irgendwann die Umstellung abgeschafft wird oder nicht, man braucht sich um die Zeiteinstellung oder auch die Drift bei unsynchronisierten Uhren keine Gedanken mehr zu machen.

    NTP liefert aber nicht die lokale Zeit, sondern UTC. Also muss sich die Steuereinheit trotzdem Gedanken um die Zeitumstellung und dann neu auch um die Zeitzone machen.