Beiträge von frank_m

    Warum sollen deshalb die offenen Netze nicht wie angedacht realisierbar sein?

    Oh, das sind sie. Aber sie sind halt keiner Regulierung unterworfen. Da halten sich Alternativen halt in Grenzen.

    Zwar hatte die Telekom hier anfangs auch das Monopol, aber D2 Mannesmann und folgende ..., ermöglichen heute ein alternatives Angebot.

    Das ist nicht vergleichbar, denn dafür müsste man ja 3 oder 4 unabhängige Fasern zu jeder Wohnung verlegen. Das ist zwar theoretisch möglich, aber das Überbau in der momentanen Situation das Dümmste ist, was man tun kann, ist wohl klar.

    Ich hoffe darauf, was ursprünglich von der DG angedacht war: offene Netze und Wettbewerb.

    Ich fürchte, darüber machen sich viele ein falsches Bild. Es ist nicht wie früher bei DSL und der Telekom, wo eine Regulierungsbehörde den Zugang gesetzlich geregelt hat. Der Glasfaser-Markt ist nicht reguliert, und das bedeutet, dass der Zugang zum Netz eines Netzbetreibers in erheblichem Umfang vom Netzbetreiber beeinflusst werden kann, vor allem die Preisgestaltung. In geförderten Ausbaugebieten mag der Zugang nach FRAND Regeln erforderlich sein, aber es sind immer noch marktwirtschaftliche Grundlagen, nach denen er gestaltet wird, es gibt keine gesetzlichen Vorgaben.

    Wenn jemand einen Link zu "Best practices" bei den VLAN-Einstellungen hat, nehme ich gerne.

    Da die Anforderungen immer höchst individuell sind, ist das schwierig. Generell gilt: Weniger ist mehr, und Routing zwischen den VLANs ist ein NoGo. Häufig werden VLANs für Dinge misbraucht, für die sie nicht gedacht sind. VLANs trennen die Broadcast Domains. Nicht mehr und nicht weniger. Alles, was man sich da zusätzlich reinkronstruiert, führt früher oder später zu Problemen.

    Und ist es sinnvoll, sowas zu benutzen, um mal die Fritz komplett loszuwerden?

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    Kommt drauf an, was du mit der Fritzbox alles machst. Das Ding kann nur SIP, das aber für relativ viele Konten und viele Telefone.

    mtr zeigt auf jeden Fall schon Probleme beim ersten Hop, also in deinem Heimnetz. Die solltest du zunächst in den Griff bekommen. Wenn der erste Hop schon merkwürdige Fehler zeigt, ist es enorm schwierig, einzuschätzen, was danach im Netz des Anbieters passiert, zumal sich die Werte nach dem ersten Hop nicht mehr verschlechtern.

    IPv6

    Unable to resolve hostname

    Ergebnis von nslookup:

    Das ist auch ein kompletter Widerspruch. Zunächst der Fehler, dass bei IPv6 der Hostname nicht aufgelöst werden kann, und dann der Beweis mit nslookup, dass genau das problemlos geht? Da könnten auch wieder die Paketverluste im Heimnetz zugeschlagen haben: Die erste Namensauflösung ist schief gegangen, weil die Pakete auf dem Weg zum Router verloren gegangen sind.

    Da musst du erst mal dran. Danach alles weitere.

    Interessante Sichtweise... bei ISPs die taegliche Adresswechsel erzwingen und die IP Adressen ueber ihr gesamtes Gebiet verteilen, haben die GeoIP Anbieter ohne Hilfe des ISPs kaum eine realistische Chance.

    Die Frage ist eher, warum man sowas übrhaupt macht. IP-Adressen waren nie als Quelle für eine Ortsbestimmung vorgesehen. Spätestens seit IPv4 Subnetze gleich rudelweise aus dem asiatisch-pazifischen Raum nach Europa transferiert wurden, hatte sich der Anwendungsfall erledigt, wie die zahlreichen Problemmeldungen über Streamingdienste und deren Ablehnung valider Nutzer zeigt. Und die brauchen tatsächlich nur die Information, dass man sich im richtigen Staat befindet.

    Mmmh, die BNetzA ist in dieser Hinsicht etwas verwirrt, fuer die Mindestversorgung fordert sie Latenzen kleiner als 150ms, definiert Latenz allerdings als nur einen Haelfte der Strecke, d.h. aus BNetzA Sicht (bzw. aus Sicht der Consultants und Berater welche die BNetzA angeheuert hat um die Mindestversorgung zu ueberpruefen) heisst das eine Round-Trip-Time (RTT) von > 300 Millisekunden ist (gerade noch) OK. MMn. ist das eher Gruetze und zeigt die Probleme auf, wenn man Berater Auftragsforschung machen laesst, klar kommen die zu irgendwelchen Resultaten, aber nicht zwingend zu sinnvollen Resultaten. (Hier stuetzen die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Untersuchungen der ITU/CCITT zur Frage welche Mund-zu-Ohr-Verzoegerung bei Ferngespraechen noch akzeptabel ist (IUT G.114 empfiehlt hier <150ms, und ignorieren, dass die ITU hier mit Mund-zu-Ohr-Verzoegerung argumentiert, nicht mit der reinen Netzwerklatenz... @WiK-Consult, @ZAFACO, wir muessen reden...))

    Was nichts daran ändert, dass die gemessenen Latenzzeiten im vorliegenden Fall ausreichend sein werden.

    Das Problem der GeoLocation liegt nicht am Provider, sondern an den GeoLocation Anbietern, die es nicht schaffen, ihre Datenbanken aktuell zu halten. Man kann schon froh sein, wenn man im richtigen Staat verortet wird. Die Position kann sich zwischen den GeoLocation Anbietern auch durchaus unterscheiden.

    Der Trace ist doch ok, ich seh da erst mal kein grundlegendes Problem. 9 ms zu Google, da wird sich üblicherweise niemand beklagen. Die BNetzA fordert, dass Dienste wie VoIP oder Videokonferenzen reibungslos am Anschluss durchführbar sind, und das ist damit mit Sicherheit der Fall.

    Was auffällt: Der Ping ist direkt am ersten Hop hoch. Das kann auf geringe Priorität von ICMP zurückzuführen sein. Aber es sind alle Hops sehr gleichmäßig, es gibt keine Ausreißer oder Paketverluste. Insgesamt ist das eher ein guter Trace, und kein Problemfall.

    Ein wichtiger Hinweis zur Aktivierung:
    Damit die Aktivierungsseite der Deutschen Glasfaser erreichbar ist, sollte der vom DHCP gelieferte DNS-Server an den Client weitergereicht werden.

    Ich glaube, das ist ein wichtiger Hinweis. Ich könnte mir vorstellen, das war in der Vergangenheit auch häufig ein Grund, warum Nutzer gar nicht oder zumindest nicht auf die richtige Aktivierungsseite zugreifen konnten.

    Erst mal: Falsch ist es nicht. Aber ganz ehrlich glaube ich nicht, dass das auf dein Problem Einfluss hat, da es da nur um die Optionen geht, die per DHCPv6 zur Verfügung gestellt werden. Die meisten Endgeräte holen sich ihre Infos über RA. Und die, die noch zusätzlich DHCPv6 abfragen, haben üblicherweise keine Probleme damit, wenn ein Prefix angeboten wird, das sie nicht brauchen.

    Solange es nur ums Internet geht, sollte das möglich sein. Wenn auch Telefonie benötigt wird, wird es problematisch.

    Bei Internet muss man die VLAN ID 360 einstellen und 60 Minuten Wartezeit zwischen dem Abklemmen des alten und dem Neu-Start des neuen Routers beachten. Aber dann sollte es klappen.