Beiträge von frank_m

    Nachtrag: Wir hatten in letzter Zeit hier im Forum mehrere vergleichbare Fälle. Da hat die Umstellung direkt nach der Frage hier im Forum trotz Wartezeit nicht sauber funktioniert. Möglicherweise wurde die Infrastruktur auf DG Seite durch das mehrfache Umstöpseln vorher strubbelig gemacht. Vielleicht macht es Sinn, in ein oder zwei Tagen einen neuen Anlauf zu unternehmen und es dann sofort richtig zu machen.

    Die pruefen gerade, ob die Ausreden der Glasfaserbetreiber, dass ein Stoerer den ganzen Cluster beeinflussen wuerde, stimmen.

    Das ist keine Ausrede, sondern leider wahr. GPON hat die Problematik des sogenannten "Rückwegstörers", genau wie Kabelinternet. Ein Störer im PON Segment, der sich nicht an die Regeln hält, und Internet für alle Teilnehmer dieses Segments ist gestört.

    Ferner sieht man aktuell ja, an der DG und anderen Netzbetreibern, dass die in ihrem GPON Netz Sachen treiben, die für mich unverständlich sind, viel zu kompliziert und sich an keinen Standard halten. Davon abgesehen dass GPON für eine Öffnung der Netz eine Katastrophe ist, genau wie Vectoring. Nicht umsonst gibt es in der Schweiz schon eine Klage gegen GPON Netze.

    Das kann ich zu 100% unterschreiben. Die Entscheidung für GPON bei einigen Anbietern war sehr kurz gedacht. Da haben sie sich von den niedrigeren HW Kosten blenden lassen.

    Ich glaube, die haben keine Ahnung, was die langfristig an Service- und Supportaufwand für die bedeutet. Routerfreiheit ist da ja erst der Anfang.

    Offiziell wird das nicht bestätigt (Routerfreiheit), aber der Support wurde offensichtlich eingestellt.

    Ich vermute eher, dass der Prozess noch optimiert wird, ggf. auch für andere Hersteller. Der bisherige DG Prozess funktioniert ja auch nur für die 07.26 und nicht für neuere Updates. Das wird früher oder später wieder gehen.

    Seit der Entfernung der Seite aus dem Kundenportal mit Veröffentlichung der 07.29 für die 5530 scheint der Prozess bei der DG gestoppt worden zu sein. Im Moment gibt es wohl kein definiertes Vorgehen für die Einrichtung der 5530 am GPON Anschluss. Das ist ärgerlich, aber wohl nicht zu ändern.

    Plan ist es, von der Glasfaserbox ohne ONT direkt auf die UDM Pro mit Hilfe eines Ubiquiti UF Instant SFP und eines entsprechend längerem Patchkabel zu gehen.

    Wissen wir denn inzwischen, ob E.ON AON oder GPON verbaut? Die Schnittstellenbeschreibung gibt das ja nicht her. Sollte es GPON sein, halte ich es bei der bisherigen Informationslage für nahezu ausgeschlossen, das so zum Laufen zu bekommen.

    Ich dachte immer, "FibreTwist (NT)" steht für AON Anschluss. Da bin ich mir aber nicht sicher, ob das nicht vielleicht auch bei GPON auftaucht. Kundeneigener Router ist jedenfalls richtig, auch für GPON mit 5530.


    Ist es wirklich ein GPON Anschluss? Wie sieht dein ONT aus, am besten mit Produktname? Wenn es nämlich ein AON Anschluss ist, dann erklärt es sehr zuverlässig, warum die Hotline Mitarbeiter am Erstellen des Codes gescheitert sind.

    Nachts werde ich die Spannungsversorgung abschalten.

    Und was machst du, wenn du plötzlich darüber einen Notruf absetzen musst? Ich finde sowas immer sehr riskant, wenn es der zentrale Weg der Wohnung nach draußen ist. Nicht immer ist das Handy griffbereit oder einsatztauglich, von anderen Geräten mit dauerhafter Konnektivität mal abgesehen.

    Gateway = Router

    Ja, in diesem Fall schon.

    natürlich private IPs.

    Dann klappt e auf keinen Fall am Switch. Du brauchst auf jeden Fall einen Router. Dennoch können mehrere Geräte gleichzeitig über Portfreigaben erreichbar sein. Du kannst aber auf der öffentlichen IP des Routers jeden Port nur einmal freigeben.


    Wenn du mehrere öffentliche IPs hast, kannst du die natürlich über den Router in dein LAN routen und dann auch mehrere Server mit den gleichen Portnummern betreiben.

    wie oben angefragt, ist es möglich bei einem Business Anschluss mit mehreren öffentlichen (privaten) IPs (IPV.4) diese zeitgleich zu erreichen.

    Was denn nun? Öffentliche oder private IPs?


    Am Switch, wie du es beschreibst, wird es voraussichtlich nicht funktionieren. Üblicherweise werden die IPs geroutet, d.h. du brauchst ein Gateway bei dir zu Hause.

    Ich hatte deshalb eine 5491 und nicht die 5530 ins Auge gefasst, weil ich bei der 5491 meine beiden Analogtelefone und auch ein ISDN-Telefon weiterhin einsetzen kann.

    Die ist natürlich deutlich älter, als die 7590. Die 5491 ist auf dem Niveau der 7490.


    Wenn ich eure Aussagen richtig verstehe, haben sich 5530 und 5491 ohnehin erledigt, weil nicht sicher ist, ob ich das zum laufen bekommen würde.

    Das ist noch sehr zurückhaltend ausgedrückt. Solange Vodafone nicht einen standardisierten Prozess dafür einführt, wird es mit Sicherheit nicht klappen. Völlig egal, ob es um AVM, Telekom oder Cisco Router geht: Die wirst du als ONT bei Vodafone nicht im Netz registriert bekommen.


    Im rechtlichen Sinn, ein Verstoß gegen das alte und auch aktuelle TKG vom Provider VF, da der Übergabepunkt zum Kunden ein passiver Netzabschluss (d.h. benötigt kein Stromanschluss) sein muss.

    Ja, das ist natürlich richtig. Wobei bei GPON dann immer noch der technisch sehr aufwendige Prozess des Onboardings bleibt. Einen Router tauscht man öfter mal, auch zu Testzwecken. Einen ONT eher selten. Von daher kann es an GPON Anschlüssen auch technisch Sinn machen, den ONT vom Router zu trennen.

    Wie gesagt, bei AON bin ich bei dir. Da ist es einfach Kabel raus und rein und gut ist es.

    Kann ich es riskieren, entgegen den Empfehlungen des Vodafone-Prospekts, einen der beiden letztgenannten Glasfaser-Router einzusetzen?

    Nein. Bei GPON muss der ONT im Netz des Providers aufwendig angemeldet werden. Vodafone hat dafür bislang keinen Prozess, folglich ist man auf deren ONT angewiesen. Das kann sich zukünftig möglicherweise ändern, aber man sollte sich darüber klar sein: Bei GPON ist der Wechsel des ONTs immer kritisch. Während man bei AON durchaus auf einen ONT verzichten kann, halte ich bei GPON die Trennung zwischen ONT und Router für sinnvoll.


    Die 5491 ist tatsächlich ein Auslaufmodell, die aktuelle Glasfaserfritzbox ist die 5530.

    Ich sehe es halt ein bisschen anders. Soll ich den Aufwand und die Kosten treiben, um irgendwie auf Gedeih und Verderb eine Verbindung über eine aussterbende Technologie aufzubauen? Oder spendiere ich den Aufwand lieber in den Verbindungsaufbau über eine moderne Technologie und hab dann später deutlich weniger Migrationsaufwand?


    Ja, es gibt Smarthome Geräte, die offenbar nur IPv4 sprechen. Aber auch für die gibt es ja Lösungen. Ich vermisse die öffentliche IPv4 Adresse nicht.