Beiträge von frank_m

    Innerhalb des Speedtests (Ookla) wird der erste Verbindungsserver nach dem Gateway vom Router angezeigt.

    Nee. Dort wird deine öffentliche IP angezeigt, also letztlich dein Internetprovider. Wenn dort mal die Standtwerke und mal de Telekom stehen, dann hast du tatsächlich wechselnde Internetzugänge, wie alfalfa auch schon schrieb. Wo auch immer die herkommen.

    Natürlich zieht man das Testergebnis in Zweifel, solange es nicht belastbar ist. Würde man das nicht tun, wäre die Ursache im Internetzugang ja bereits akzeptiert und jede weitere Diskussion würde sich erübrigen. Aber aus den beschriebenen Erfahrungen - die sich in Foren wie diesen nun mal viel zu oft finden - hat es sich bewährt, die Messergebnisse zu hinterfragen.

    Es gibt in Foren oft die Tendenz bzgl ftth Providern eher "Fehlertoleranz" zu zeigen. Die Philie für Glas und Phobie gegenüber Kupfer darf aber nicht zu einem bias führen. DG ist einfach low cost und ein Anlagevehikel von hedge funds, Glas hin oder her. Es ist keinesfalls ein Provider von dem man viel erwarten kann, sondern eher die Kategorie wenn alles läuft ist es okay aber sobald man ein Problem hat wird es anstrengend und man wird eher abgewimmelt als alles andere.

    Genau diese Phobie liest man aber in Foren auch über Gebühr oft, und sie ist noch abwegiger, als die Aversion gegen Kupfer, da sie nicht mal eine technische Rechtfertigung gibt.


    Aber gerade das bestätigt meine Aussage: Es kommt auf die Durchführung des Speedtests an. Und solange es dazu keine belastbaren Aussagen gibt, ist es hanebüchen, eine Schlussfolgerung ziehen zu wollen.

    Bei solchen Ansichten wäre ich immer sehr vorsichtig, da man nicht weiß, wie die Messungen zustand kamen und wie viele unterschiedliche Stichproben es gibt. Wenn ich sehe, wie viele allein aus meinem Bekanntenkreis die "Breitbandmessung" missbrauchen, um ihr WLAN zu testen, dann wundere ich mich über gar keinen Messwert mehr.


    Deshalb sind die Fragen nach der Durchführung des Speedtests mehr als berechtigt. In mehr als der Hälfte aller Fälle, in denen ich mit Speedproblemen konfrontiert wurde, lag es am Ende nicht am Provider bzw. der Internetanbindung.

    Ich habe feststellen können, dass der Speedtest (der momentan regelmäßig durchgeführt wird) nicht mehr über den Server der Stadtwerke Neumünster sondern über die Deutsche Telekom rausgeht.

    Was genau bedeutet das? Sprichst du von einem Hop auf der Route oder von der Testgegenstelle? Welcher Speedtest kommt denn zum Einsatz? Je nach Server und Technologie zeigen die nämlich viel Käse an.

    Ich frage mich trotzdem, weshalb der Traceroute auf google.de nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann... Ob es jetzt die Ursache ist, weiß ich nicht, aber normal kann das ja nicht sein.....

    Das muss nichts bedeuten, es gibt zahlreiche Server, die ICMP Nachrichten nicht oder mit geringer Priorität behandeln. Daraus kann man schlussendlich keine belastbare Aussage ableiten.

    Bei den Traceroutes ist mir aufgefallen, dass scheinbar Probleme bestehen wenn ich tracert google.de statt tracert 8.8.8.8 oder 2001:4860:4860::8888 eingebe. Ist das vielleicht ein Problem mit dem DNS?

    Naja, google.de ist natürlich ein völlig anderes Ziel, als die DNS Server. Es gibt ja schon deutliche Unterschiede zwischen google.de und www.google.de, wenn man das mal beides mit ping und traceroute testet.


    Welche DNS Server nutzt du denn im Moment? Warum ist die Zwangstrennung an? Das macht ja mal gar keinen Sinn.

    Nix mit firewall ...

    Das ist ja so oder so Unsinn. Die Firewall auf deinem Linux-Server muss auf jeden Fall eingerichtet werden, egal, welcher Service nun drauf läuft. Dazu muss auch der Zugriff ins Heimnetz geregelt werden. Vielleicht nimmt tailscale dir das ab, befassen musst du dich dennoch auf jeden Fall damit. Ggf. wird es nur deutlich schwieriger, die exakte Konfiguration herauszubekommen und um Zweifel in deinem Sinne zu beeinflussen.

    Es gibt durchaus andere Produkte, die eine Fritzbox ersetzen können. Draytek fällt mir auf Anhieb ein, aber auch einige Speedports mit LAN als WAN Anschluss sollten das können.


    Alternativ nimmt man eine Kombi aus Router und VoIP Telefon. Das kann ein DECT Gerät oder auch eine Software auf einem beliebigen Endgerät sein.


    Bezüglich Asus: Gerade die Einstellungs-Möglichkeiten dieser Geräte sind so begrenzt, dass ein sinnvoller Einsatz praktisch nicht möglich ist. Mag sein, dass die Dinger viel Spielzeug bieten, aber im Bereich des Internetzugangs sind selbst essentielle Dinge nicht möglich. Die wären für mich nie eine Alternative.

    Und du greifst wirklich auf die richtige Adresse zu? In 90% aller Fälle ist das Problem nicht der Router oder die Firewall, sondern einfach das Problem, dass die Leute auf die falsche Adresse zugreifen.


    Bei IPv6 greift man nicht auf die Adresse des Routers (bzw. dessen dyndns Eintrag) zu, sondern muss direkt auf die Adresse des Endgeräts zugreifen (und ggf. dafür sorgen, dass dafür ein dyndns Eintrag existiert). Hast du das bedacht?