Beiträge von frank_m

    Das kommt sehr auf die Fritzbox an. Einige haben eine gute WLAN Leitung, das ist aber eher die Ausnahme. Generell hab ich die Erfahrung gemacht, dass die dedizierten Repeater um Welten besser sind, als die Boxen, auch der 1750 schlägt eine 7490 deutlich und Bezug auf Reichweite und Durchsatz (wenn er per LAN angeschlossen ist).


    Das ist aber auch immer von den lokalen Gegebenheiten abhängig. Wenn der Repeater versteckt in der Ecke hängt und die Box schön zentral auf einem Schrank, dann wird die vermutlich den besseren Eindruck hinterlassen.

    Ich weiß nicht, ob es gut ist, in so einer Situation "Deutsche Telekom" aus der Drop Down Liste des Routers auszuwählen. Viele Router ergänzen die Zugangsdaten auf dieser Basis, und das passt natürlich nicht für deine Zwecke. Gibt es keinen Eintrag "Anderer Anbieter" oder sowas?

    Aber wie geht es dann weiter?

    Es empfiehlt sich immer noch, die Anleitung zu befolgen.


    Nach dem Zurücksetzen dann die Box von der "Telekom DSL" abnehmen und ich habe gehört, erst einmal eine Stunde warten.

    Du solltest wirklich gründlich lesen. Die Stunde musst du nur warten, wenn du den Router am DG Anschluss wechselst. Nicht, wenn du den Router von einem Anschluss an einen anderen ziehst.


    Soll ich angeschlossenen Splitter mit LAN Abgängen lieber vom Netzwerk trennen, oder kann das dran bleiben?

    Du hast wirklich noch einen Splitter? Den verbaut die Telekom doch schon ewig nicht mehr. Aber wie dem auch sei: Den kannst du eh nicht mit der benötigten Verkabelung verbinden. Von daher: Abklemmen.

    Oder meinst du gar keinen Splitter, sondern einen Switch? Wenn ja, dann direkt der Hinweis: Sei präzise! Sowohl in der Befolgung der Anleitungen, als auch in der Beschreibung deiner Anliegen. Wenn du mit den Fachbegriffen nicht zurechtkommst, dann hole dir Hilfe von jemandem, der sich damit auskennt!

    Dann wird die Einrichtung erheblich komplexer, da du mit VLAN IDs und separaten PVCs für Telefonie arbeiten musst. Die verlinkten Anleitungen sind in dem Fall nicht vollständig.


    Wenn du allerdings nicht "kundeneigener Router" beauftragt hast, dann hast du ja einen Router von der DG bekommen. Den solltest du anschließen.

    Mit den Informationen kann man das unmöglich einschätzen. Besser wäre es gewesen, wenn du direkt nachgefragt hättest, was das bedeutet.


    "Gasfaser bis zum Straßenverteiler" bedeutet üblicherweise VDSL mit Vectoring. Hierbei gibt es eine Besonderheit, dass alle Anschlüsse eines Verteiler nur vom gleichen Netzbetreiber verwaltet werden können, da die gegenseitige Beeinflussung kompensiert werden muss. Wenn es bislang DSL Angebote anderer Anbieter mit eigener Infrastruktur z.B. in der Vermittlungsstelle gab, dann kann man die nicht so ohne weiteres umklemmen auf Vectoring VDSL: Man bekommt zwar noch Tarife von O2 oder Vodafone, aber das Ganze wird über eine Telekom Infrastruktur bereitgestellt, und nicht mehr direkt von O2 oder Vodafone.


    Das heißt aber nicht, dass man zwangsläufig wechseln muss. Es ist durchaus denkbar, dass alte Angebote bestehen bleiben, je nach Geschwindigkeit und Technologie. Aber das können wir von hier aus nicht beurteilen, das musst du vor Ort klären. Deshalb wäre es gut gewesen, da direkt nähere Informationen abzufragen.

    Die Erfahrungen von HubeBube kann ich bestätigen. Ich war vor kurzem bei nahezu 170 Tagen Uptime - ununterbrochen. Seit dem letzten Firmwareupdate für Fritzboxen Anfang Dezember bis Ende Mai war die Box online, bis ein großflächiger Stromausfall hier in der Gegend die Statistik zunichte machte. Jetzt bin ich wieder bei 22 Tagen und warte gespannt, was die Verbindung irgendwann wieder kappen wird.

    Es ist ja nicht unüblich, dass Provider die Updatefunktionen ausblenden und selber in die Hand nehmen. Aber von DG Routern kenne ich das ebenfalls nicht, ich hab gerade noch 2 Nachbarn gefragt, da sind die Optionen ebenfalls sichtbar.

    Ich fürchte, hier wird der Begriff DS-Lite wieder missverständlich verwendet. Es deutet vieles darauf hin, dass kein DS-Lite zum Einsatz kommt. Damit ist auch klar, dass kein AFTR bezogen werden kann.


    Bleiben die Aussetzer, von denen zu schreibst. Das musst du beobachten, ob es da zu Paketverlusten kommt oder was die Ursache sein kann.

    Laut ISP (Stadtwerke Connect bzw. Glasfaser Ruhr) handelt es sich um DS-Lite.

    Ok, dann ist es richtig, dass ein AFTR bezogen werden soll. Beliebt sind Fälle, da wird DS-Lite eingerichtet, obwohl gar kein DS-Lite zum Einsatz kommt. Vor allem bei Dual Stack mit CGNAT wird das gerne verwechselt.


    Im Reiter Internet -> Online-Monitor werden mir sowohl IPv4 als auch IPv6-Adresse angezeigt.

    IPv4 Adressen würde man zunächst nicht erwarten, aber ich weiß nicht, was die Fritzbox da anzeigt. Vielleicht sind es AFTR Informationen.


    Ist der AFTR dauerhaft nicht verfügbar, oder nur temporär? Kannst du das vielleicht anhand von Pings auf IPv4 Adressen überprüfen? Vor allem während der Aussetzer, die du beschreibst?


    Wie oft taucht die AFTR Meldung im Log denn auf? Kannst du die Aussetzer in einem zeitlichen Zusammenhang mit diesen Meldungen bringen?

    Fritzbox 7590 ist seitens des ISPs vorkonfiguriert.

    Was genau bedeutet das? Um welche Einträge geht es? Sind die nicht editierbar? Oder wird eine Autokonfiguration gemacht, z.B. per TR-069?


    Log wirft „IPv6: AFTR konnte nicht bezogen werden: Grund 7 (got no aftr)“ aus.

    Welche IP-Adressen gibt es denn? Und ist DS-Lite tatsächlich die richtige Technologie?


    Auf Speedtest.net wird wird mir der ISP PURtel.com GmbH angezeigt, dienen die als Dienstleister bzw. stellen die irgendetwas bereit?

    Kann sein. Wer ist denn dein Anbieter?

    ipconfig /all zeigt alles richtig an (gateway: 192.168.0.1, 255.255.255.0...)

    Darum gings doch gar nicht. Es ging bei ipconfig um IPv6.


    Wenn du nicht systematisch vorgehst, dann wirst du das Problem nicht lösen. Einfach ein bisschen experimentieren, wird nicht klappen.

    Das ist ja normal nicht so schwer,

    Richtig. Aber es ist erforderlich, dass man sich ansieht, welche Auswirkungen eine Änderung an den verschiedenen Stellen haben. Ein einfaches "tut nicht" reicht da nicht. Du musst herausfinden, warum es nicht tut.

    Die 5590 spielt von der Rechenleistung her natürlich in einer anderen Liga, als die 7590. Wenn es um einen Router für den Betrieb hinter dem Glasfasermodem 2 geht, würde ich da eher die 4060 in Betracht ziehen. Die ist vergleichbar mit der 5590.


    Ich weiß nicht, ob es schon problemlos möglich ist, die 5590 im Telekom Netz in Betrieb zu nehmen. Da das ein GPON Netz ist, muss die Aktivierung erfolgen. Die Telekom ist aber recht weit, was das angeht, von daher hab ich da beste Hoffnungen.


    Für WLAN hab ich bislang auch nur wenig zur 5590 gelesen. Was aber in erster Linie heißt: Es beklagt sich niemand. Das ist üblicherweise ein gutes Zeichen. Generell hab ich aber die Erfahrung gemacht, dass die speziellen WLAN-Produkte von AVM in Bezug auf die Reichweite und die Performance in einer ganz anderen Liga spielen, als die Boxen. Ich hab einen Repeater 6000 per LAN an der 5530, und das an einer zentralen Stelle, und der versorgt problemlos Haus und Garten (ist allerdings nur 1 Stockwerk, kein Obergeschoss. Dann sähe es anders aus). Wenn man Wert legt auf so wirklich richtig gutes WLAN, dann ist es eine Überlegung wert, das so einem Repeater zu überlassen. Das wird auch für die 5590 gelten.

    Änderung unter DHCP der IP des Routers auf 192.168.0.1 und DHCP aus.

    Ist das denn die einzige Stelle, wo man die Router IP anpassen muss?


    Laptop bekommt neue IP 192.168.0.222

    Nur die IP? Was ist mit Subnetzmasken, Gateway und DNS Server?


    IPv6 NICHT vorhanden (laut ipv6-test.com)

    Das Notebook wollte auch noch IPv6 Adressen vom Router? Was zeigt ipconfig an? Wie lange hast du auf IPv6 gewartet? Und was sagt der Router zu IPv6 Adressen und Prefix?


    Hab ja NUR die IP vom Router geändert.

    Falsch, du hast auch die Notebook Konfiguration auf manuell gestellt. Und wer weiß, was du im Router implizit alles mit umgestellt hast.


    Die Frage ist: Liegt es am Router oder am Notebook? Das musst du nun Stück für Stück analysieren. Geh systematisch vor, fang am DG Router WAN Port an und hangle dich dann Stück für Stück über den Router LAN Port bis zum Notebook.

    Egal, wollte ja keine Diskussion über mein blödes Setup starten, sondern nur jedem empfehlen sich einen anderen Router als Sagem zu nehmen.

    Ja, das ist sicher richtig. Trotzdem sollte man die Probleme, die aus eklatanten Konfigurationsfehlern entstehen, nicht dem Router anlasten. Das würde ein falsches Bild erzeugen.


    Weil das im Dropdown auswählbar ist und weil es damit schon mal funktioniert hat.

    Du hast das Netz ausgewählt, weil es in einer Drop-Downliste angezeigt wurde? Dein Setup und die restliche IP-Verteilung hat dabei keine Rolle gespielt?


    Wie gesagt, das Setup ist vermutlich "Kacke" (darum will ich ja eigentlich weg davon), aber es lief schon mal. Auch Zugriff von außen über IPv6 firewall Freigabe im DG Router auf meine Synology im Netzwerk hinter dem Asus.

    Wenn der Zugriff auf Geräte hinter dem ASUS funktioniert hat, dann arbeitet der Asus nicht als Router, sondern nur als Switch. Je nach aktiver Konfiguration auf dem Asus könnte das auch einige der anderen Probleme erklären. Ein Verkabelungsfehler ist ebenfalls nicht ausgeschlossen.


    Und das Zugriff von Handy/Laptop über WLAN direkt auf DG Router nicht geht? Selbst wenn ich ASUS Router von DG Router trenne?

    Das zeugt eben davon, dass es eklatante Konfigurationsfehler in deinem Netz gibt. Das wäre nämlich auch mit dem DG Router überhaupt kein Problem, wenn alles richtig eingerichtet ist.

    In deinem IP-Setup ist vollkommenes Chaos. Möglicherweise sind da mehrere DHCP Server aktiv, und die LAN und WAN Netze der beteiligten Router sind nicht aufeinander abgestimmt. Weder für IPv4 noch für IPv6.


    Wie gesagt, letztlich musst du natürlich selber wissen, was du erreichen willst. Aber um das korrigieren, müssten wir zunächst eine detaillierte Analyse der vorhandenen Einstellungen und der Verkabelung machen und dann Stück für Stück alles korrigieren. Am Ende ist es wohl möglich, den Zugriff sowohl auf die DG Router Webseite als auch einen IPv6 Zugriff zu ermöglichen, zumindest bis zum Asus Router. Ob es bis ins Heimnetz geht, hängt von der Konfiguration des Asus Routers ab.