Beiträge von pufferueberlauf

    Nicht unbedingt mit der Umstellung zusammenhängend, aber der Clinch mit fastly sorgt auf jeden Fall dafür, dass manche Nutzer manche Dienste kaum nutzen können

    Vielleicht etwas abwarten, auch bei gut-peerenden ISPs kommt es schon mal vor, dass es bei einer Uebergabe ein paar Tage oder Wochen hakt... erst wenn das wirklich dauerhaft und systemisch passiert, wuerde ich das dem ISP ankreiden. Das war der Kern meiner Frage, hat sich die Situation bei Vodafone nachhaltig verschlechtert oder ist das das normale "Rauschen"?

    Wäre mir auf jeden Fall zu unsicher, da ich derzeit meinen dritten Provider ohne solche Probleme ausprobiere. Aus meiner Sicht ein unnötiges Risiko.

    OK, so als reines Risiko formuliert gehe ich mit, und ich wuerde aktuell auch zwei mal nachdenken bevor ich mit fuer 24 Monate an Vodafone binden wuerde..

    Na ja, der aktuelle Teil 9 des TKG ist nicht als Steuerinstrument fuer Massenausbau geeignet. D.h. man muesste das massiv aendern, und das sehe ich nicht. Waere aber mMn. auch nicht so sinnvoll, wir haben schon Instrumente fuer den Ausbau, die Mindestversorgung soll mMn. sicherstellen, dass niemand ganz abgehaengt wird, bevor der Ausbau vorbei kommt, d.h. Mindestversorgung ist zusaetzlich zu normalen Ausbau.


    Den normalen Ausbau koennte man wohl verbessern, aber auch das sehe ich nicht kommen, zumindest keine wesentlichen Verbesserungen. Ist natuerlich reine subjektive Spekulation meinerseits.

    was und ob er sich überhaupt irgendetwas dabei gedacht hat, warum die geforderten Datenraten der TKMV unterhalb des Förderprogrammes "weiße Flecken" festgelegt ist.

    Easy, bei der Mindestversorgung geht es exakt nur darum, jedermann die Teilhabe in der Digitalisierung zu ermoeglichen, das ist kein Steuerungsinstrument fuer den Netzausbau... Der Prozess fuer die Mindestversorgung ist nicht fuer einen Massenausbau geeignet.

    Unter Messverlauf hast Du Aufzeichnungen der gemachten Messungen, da wird auch jeweils der eingestellte Tarif angezeigt und auch ob die NWK ausreichend Leistung hat. Ist das bei Dir immer beim 300er "Glasfaser powered bei Entega" problematisch gewesen? Ich (unter Macos) kann beide 300er erfolgreich und ohne NWK-Leistungsfehler nutzen, erst wenn ich den 1000er waehle sieht meine NWK das rote x, vielleicht abhaengig vom Betriebssystem?

    Würde mal den TCP-Stack als schuldigen ins Auge fassen und mal eine Reset durchführen.

    Bei der Detektion ob die Netzwerkkarte ausreicht?

    Glasnost schau bitte noch mal nach ob Du in Deiner breitbandmessung.de App den richtigen Tarif, mit den richtigen Ratenlimits gewaehlt hast (under der Rubrik Tarifangaben). Hier mal an einem DSL100 Anschluss mit 1 Gbps Ethernet-Adapter, einmal mit korrekt eingestellten Tarifangaben, einmal mit inkorrekten 1000/500. Einmal wird ein gruener Haken "Ausreichende Leistung der Netzwerkkarte" attestiert und einmal ein rotes x... weil halt ein Gigabit-NIC nicht ausreicht um 1000 Gbps netto wegzuschaufeln.

    Gut moeglich, dass das alles richtig eingestellt ist bei Dir, aber das sollte schnell kontrolliert sein.

    Verwirrt hat mich aber das Protokoll der Breitbandmessung, da in beiden Messungen immer der Hinweis kam: Keine ausreichende Leistung der Netzwerkkarte. Also sowohl bei der korrekten Download-Leistung als auch bei der verminderten. Lt. Einstellungen arbeitet meine Netzwerkkarte mit 1Gbit.

    Hast Du den richtigen Tarif rausgesucht? Weil ich meine, dass ein Gigabit Ethernet-NIC nicht als ausreichend akzeptiert wird, wenn der Tarif maximal Raten um 1 Gbps verspricht.

    Ist die Meldung zu vernachlässigen oder nicht. Falls der ISP mal einen Nachweis haben will wird er sich wahrscheinlich darauf berufen, daß meine Netzwerkkarte als Fehler- Verursacher infrage kommt. Liegt hier eventuell ein Fehler seitens der Breitbandmessungs-App vor oder doch in meinem System?

    Wenn Du eine Messkampagne machen willst/musst, dann ist der Fehler nicht zu vernachlaessigen (zumindest wenn er in der Desktzoü-App von breitbandmessung.de zuverlaessig auftaucht), weil die BNetzA mit solchen Fehlern keine Minderleistung bestaetigt. D.h. versuche heraus zu finden was da genau passiert und hole Zafaco und BNetzA mit ins Boot, das sollte geklaert werden.

    Wie gesagt, da gibt es fuer Endkunden keinen Grund den ONT/Fiber-Router zu aendern... es sei denn man will hoehere Kapazitaet haben.

    Aber er kann/könnte danach auf 2GBit/s über XGSPON wechseln. Und später eben noch höher ...

    Muss er aber auch wollen, nur weil ein Segment zusaetzlich XGS bietet werden ja funktionierende nur-GPON Rputer nicht auf einmal obsolet, oder?

    Oh, das ist ein Kombo-Rollout* in einer der teuersten Staedte der Republik, da bleiben alle GPON Kunden auch nach dem Austausch bei GPON. Dann tritt aber das geschilderte Problem nicht auf, die GPON-Fritze ist vor wie nach der OLT-Ertuechtigung eine geeigneter Router fier due GPON Kunden.


    *) Linecards und Optiken unterstuetzen gleochzeitig GPON und XGSPON, die beide unterschieliche nicht-ueberlappende Frequenzbereiche ("Farben") verwenden, d.h. am selben PON Baum koennen XGS und GPON Kunden versorgt werden die jeweils einen passenden ONT brauchen. Fuer die ISP-Seite gibt es Optiken die gleichzeitig G und XGS koennen, fuer die ONT Seite ist das bisher entweder oder.

    Wobei die Fritzbox-Módem nicht immer eine gute Figur machen.

    Das VRX518 ist bei meiner (recht kurzen) Leitung (aus bestem Te@jalekommunikations-Kabel I-02YS(St)H 2x2x0,5 St VI Bd oder J-02YS(St)H 2x2x0,5 St VI Bd) extrem stabil. Anfangs hatten die OpenWrt Treiber ein Problem mit G.INP Fehler-Samples, aber seit Jan Hoffman das repariert hat bin ich hochzufrieden mit der Stabilitaet.

    Aus der Erfahrung sage ich, dass ein Vigor 167 die erheblich bessere Wahl.

    DAs bezweifle ich nicht, aber an meiner Leitung mit Vollsync waere auch der nicht spuerbar stabiler ;)

    Bevor ich eine Fritzbox dafür ummünze, dann lieber ein Draytek.

    Oh, die zweite 7520 habe ich fuer 10 Euro plus Porto auf Kleinanzeigen geschossen (die erste meine ich fuer etwa 30), fuer den Preis wird es schwer einen VDSL2-Draytek zu finden geschweige denn zwei fuer mein Aktiv-Coldspare mit bekannt funktionierender Firmware Konzept...

    Sind lokale Monopole ohne maktbeherrschende Stellung?

    Nach der Definition der BNetzA sind das keine marktbeherrschenden Unternehmen. Man muss wissen, dass ein wichtiges Ziel der Regulierung war aus der Regulierung wieder auszusteigen weil es keine marktbeherrschenden Unternehmen mehr gibt. Also die Idee war die Regulierung funktioniert so gut, dass der Ex-Monopolist auf normale Groesse geschrumpft wird und daher nicht mehr reguliert werden muss. Inzwischen ist aber in der EU und bei der BNetzA dann doch aufgefallen, dass das zum guten Teil Wunschdenken war und daher mehr Appetit fuer etwas mehr Regulierung auch bei kleineren Anbietern erwacht... Daher die Vorschlaege zur symmetrischen Regulierung, welche eben auch kleinere ISPs einschliesst wenn den bestimmte Gruende (wie ein lokales Quasi-Monopol) vorliegen.

    Zusätzlich in eine Zone, wo der Router nattet. So kann ich das Interface aus allen anderen Segmenten bequem erreichen.

    Das heisst ueberall vom LAN/WLAN aus kann man den ONT unter seiner IP Adresse z.B. oft 192.168.100.1 erreichen... (diese Adresse kommt eigentlich aus den Docsisstandards, wird aber, meine ich inzwischen auch anderswo verwendet*).


    *) Und damit meine ich nicht mein eigenes bridged-VDSL-Modem, obwohl ich da auch die 192.168.100.1 verwendet habe, inspiriert von Docsis ;)

    Wer auf die Gf-TA reinfällt, kauft entweder den schrottreifen Router 5530 mit technischer Basis vom Jahr 2016, eine teurere Box die kein XGS-PON unterstützt oder die 5690 XGS für richtig viel Geld, die kein 6 GHz WLAN hat und somit auch kein vollwertiges Gerät darstellt.

    Also eine Gf-TA ist schlicht geltendes Recht... damit ist das Thema eigentlich schon durch.

    Kann man dran haengen was man will, einen ONT-als-Einzelgeraet oder einen Router mit Faseranschluss je nach Wunsch. Und wenn man nicht heute schon nach 1 Gbps+++ giert duerfte man mit GPON auf Jahre hinaus gut bedient sein, und wer weiss was dann der heisse Scheiss ist und ob XGS dann noch einen Hund hinter dem Ofen hervorlockt. Wenn man hingegen heute schon weiss, dass man sobald es verfuegbar ist auf XGS umsteigen will (koste es was es wolle) der sollte das in seine GPON-Planung mit aufnehmen.

    Persoenlich finde ich die Anzeigen der Fritzboxen zur Segmentauslastung ganz pfiffig, aber den Rest von FritzOS etwas weniger (will da keinen Schatten werfen, bin froh, dass die anderen Teile meiner Familie inzwischen alle bei Fritzboxen mit ihren relativ haeufigen Updates gelandet sind, aber ich bin zu sehr Netzwerk-Snob um eine Fritzbox unter FriztOS zu betreiben ;))*


    *) Ich schraenke das so ein, weil ich eine 7520 unter OpenWrt als bridged DSL-Modem verwende, bzw. zwei davon im Wechselspiel, so dass ich bei OpenWrt Updates immer die gerade inaktive umflashe und die gerade aktive dann mit bekannt funktionierendem System zur Coldspare mache, das ist recht attraktiv und so koennte ich mir auf vorstellen eine Fiber-Fritze zu betreiben, aber dafuer muesste die einen Nur-Modem Modus anbieten und das tun die mMn. nicht mehr. Na ja, das sind Luxusprobleme, gerade wo der FTTH Ausbau bei mir noch gar nicht angekuendigt ist.

    OK 👍 interessante Info, das war mir nicht bekannt. Wie lange denkst Du das es dauert bis es flächendeckend wird? 😁

    Lange... das Punkt ist, wer in einer Gegend bereits GPON Bestandskunden hat wird sich zweimal ueberlegen wie er das mit XGSPON (oder einen anderen GPON Nachfolger) angeht.

    Nimm die DG die i.d.R. eigene ONTs stellt, ein GPON ONT bekommt ein ISP bereits fuer unter $10 (in entsprechenden Mengen) die XGSPON-ONTs sind mindestens doppelt so teuer (war der Stand Ende 2025 als ich mal nachgefragt hatte), d.h. die klamme DG wird wenig Interesse daran haben pro Kunde noch mal 20+ Euro zu investieren ohne dass das den Umsatz steigert.

    Nimm die Telekom, die den ONT ja, der Endgeraetefreitheit folgend, als Kundenproblem ansieht und daher keine direkten Hardware-Kosten fuer ONTs haette, aber auch die wird sich ueberlegen muessen ob sie ihre Kunden vor die Wahl stellen wollen einen neuen ONT kaufen zu muessen oder FTTH zu verlieren.

    Deshalb erwarte ich, dass in Bestandsgebieten XGSPON als zusaetzliche Option kommen wird und weil die Nachfrage nach Tarifen die XGSPON benoetigen wuerden eher mau, bis extrem mau ist (im Massenmarkt) ist so eine Ertuechtigung nicht wahnsinnig lukrativ und wird mMn. daher erst im Rahmen des normalen Hardwaretauschs kommen...