Beiträge von pufferueberlauf
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Die haben kein Interesse gegen EWE tätig zu werden.
Hast Du mit denen gesprochen, und ist das deren explizite Position, oder ist das Deine Erwartung?
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Klar ist doch, dass die Anbieter nach dem Urteil die vertraglichen Rahmenbedingungen so ändern müssen, dass sie bei kostenlosem Hausanschluss 24 Monate die monatlichen Leistungspreise kassieren können und das rechtlicher. Gelingt das nicht, dann wird eben außer der Telekom niemand mehr FTTH ohne Kostenbelastung für den Hausanschluss ausbauen können.
Jain, eigentlich sollte es das Ziel eines ISPs sein, Kunden durch gute Leistung zum bleiben zu bewegen und nicht primaer durch die MVLZ... und in meiner Erfahrung klappt das auch, Internetzugang ist gefuehlt Infrastruktur, wenn die geraeuschlos einfach funktioniert duerfte die Masse wenig Grund sehen den ISP zu wechseln. In Frankreich ist IIRC die MVLZ 12 Monate und trotzdem sind die im FTTH Ausbau weiter als wir hier...
Allerdings vermute ich auch, dass did ISPs Varianten finden werden die bei 24 Monaten Laufzeit ab Schaltung enden werden... das TKG wuerde so etwas durchaus erlauben und sieht fuer Bereitstellung physischer Konnektivitaet eine Ausnahme der 24 Monatsregel vor... ich vermute/hoffe aber dass die ISPs das Problem einfacher und kundenfreundlicher loesen werden, mal sehen.
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Bin kein RA, aber das ist immer noch unklar, weil es offen laesst ob Du vor der Leistungserbringung einfach haettest zuruecktreten koennen. Ich vermute eine offizielle Auftragsbestaetigung hat EWE Dir nicht zu gesendet?
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Unklar ohne die Details zu kennen... So hat z.B. nordischnet in der AGB explizit stehen, dass die Vertragslaufzeit mit Lieferung einer Leistung erfolgt, und dass der Kunde bis zu diesem Zeitpunkt jederzeit recht einfach zuruecktreten kann. Das ist zumindest auf den ersten Blick eine andere Situation als bei der DGN, bei der der Vorvertrag unbegrenzt bindend sein sollte, ohne Option davon zurueck zu treten.
Jetzt haengt es von den Details in den EWE AGBs ab, ob Dein Fall aehnlich zur DGN ist oder zu nordischnet. Ich halte die Idee mit einem Anwalt prinzipiell fuer gut.
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aber ich hatte nur einmal in 2 Jahren damit Probleme,
Aus dem O2 Forum weiss ich, dass die Behebung von solchen Stoerungen bei Vodafone schon mal viele Monate in Anspruch nimmt, wenn man es erst mal geschafft hat, dass das Problem ueberhaupt akzeptiert wird...
während Glasfaser Probleme hatte überhaupt erstmal ans Netz zu kommen.
Doof, aber vermutlich Kinderkrankheiten...
und dann auch nur bis 1 gbit/s. Es wäre sogar möglich das es mit Kabel eher mehr als 1 gbit/s gibt als mit Glasfaser.
Ja kann sein. Aber fuer meine Nutzung hat 1000 keinen/kaum Mehrwert gegenueber 100 und > 1000 wird da nicht automatisch besser... Aber gut, jeder hat andere Nutzungen und Anforderungen, wenn Du sagst fuer > 1000 hast Du Nutzungen dann glaube ich Dir das gerne.
Es kommt halt vorwiegend auf den Preis an.
Na ja, easy/Docsis oder Reseller/DSL mit Provisionsweitergabe duerften bis auf weiteres preislich am niedrigsten bleiben...
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Also ich zum Beispiel will erstmal einige DSL Anbieter testen, bevor ich auf Glasfaser wechsel.
Warum? An der relativen Stoeranfaelligkeit von DSL aendert sich wenig, nur weil man einen anderen ISP nimmt... (gerade beim ueblichen Bitstrom).
Puh und Kabel wird auch wieder interessanter mit dem neuen Tarifmodell mit höheren Uploadraten.
Ist halt auch empfindlich fuer RF/Rueckwegstoerer...
und ich stelle das Testen ein, wenn es ein gutes P/L-Verhältnis auf einen Fiber Tarif gibt. Aber ich habe
Na ja, Dein Netz, Deine Regeln, und wenn Du da Spass dran hast, bleibt mir nur Dir viel Erfolg zu wuenschen.
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also RF-Störer sind mir bei DSL fremd, DSL lief bei mir immer stabil (wenn natürlich mit den üblichen Raten)
Bin lange genug dabei um sowohl stabile als auch problematische DSL-Links habe "geniessen" duerfen (die ich dann mit Einsatz und Aufwand relativ erfolgreich verbessern konnte)... ich werde DSL keine Traene nachweinen (nichts gegen die Technologie, aber deren Zeit ist IMHO um). Aber klopf auf Holz, will hoffen, dass Dir diese Erfahrung erspart bleibt.
und nicht überall wo XGS-PON möglich wäre, es auch angeboten wird(obwohl es technisch quasi schon da ist).
Weil erkennbar das billigere GPON fuer die tatsaechlich gebuchten Tarife und die erzeugte Last auszureichen scheint... ISPs sind ja nicht die Heilsarmee, die ueberlegen sich halt ob/wann sich eine Investition in aktive Technik rechnet und wann nicht.
Was GFNW/Telekom angeht habe ich keine Informationen zu den verbauten OLTs, kann daher dazu nichts erhellendes sagen (waere aber auch eher etwas fuer einen GFNW Thread, wie mbo77 bereits treffend bemerkt hat).
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Was hilft Dir eine Ankündigung, wenn nichts passiert ?
Touché... ich gehe vielleicht etwas naiv davon aus, dass es trotzdem meist zu einer vorherigen Ankündigung kommt (allerdings fuehrt nicht jede Ankündigung auch zu einem Ausbau).
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Also ich zahle als Endnutzer ungerne mehr,
Nachvollziehbar...
noch ungerner verzichte ich jedoch auf XGSPON, aber 160€ will ich nun wirklich nicht für en XGSPON Anschluß zahlen..
Ich meine der Telekom-Referenzpreis ist 141 Euro, nicht 160? Aber welchen realen Vorteil versprichst Du Dir von XGSPON gegenueber GPON? Ich sehe da nur 2 ueberzeugende Gruende:
a) Beseitigung etwaiger Kapazitaetsengpaesse in ueberlasteten GPON Segmenten (was IMHO aktuell sehr sehr rar sein duerfte)
b) Beschleunigung grosser Upload und/oder Downloads (was eigentlich erst dann ueberzeugt wenn diese Datentransfers noch dazu zeitkritisch sind).Das Problem ist aber auch was nützt es mir wenn Combo-OLTs verbaut sind, aber keine PK-Tarife dafür angeboten werden.
Bieten Telekom und M-Net, und EON doch inzwischen an: Tarife jenseits von 1 Gbps die ueber XGSPON realisiert werden (und die auch weit ueber 100 Euro/Monat kosten sollen)... wo gibt es diese Tarifstufen nur fuer Geschaeftskunden?
Meine Ziele sind da bescheidener, ich waere schon zufrieden, wenn ich von VDSL auf FTTH* umsteigen koennte; mein aktueller kurzer Link ist recht stabil, aber mir ist klar, dass man bei DSL ganz schnell Opfer von RF-Stoerern auch in der Nachbarschaft werden kann.
*) Klar habe ich eigene utopische Ideen welche technische Umsetzung ich da bevorzugen wuerde, aber da ich nicht bereit bin fuer Extrawuerste zu zahlen, werde ich gerne akzeptieren was denn dereinst ein ISP anbieten wird (bei mir ist bisher gar kein Ausbau angekuendigt).
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Die aktive Technik wir, wenn ich das richtig verstehe, oft nicht mit offenem Ende genutzt sondern mit geplanten Ertuechtigungen nach X-Jahren Nutzung (vermutlich um alterungsbedingte Ausfaelle und Reparaturen zu minimieren). ISPs die heute noch GPON verwenden werden sich, wenn die OLTs ausgetauscht werden sicherlich zweimal ueberlegen, ob sie bei reinem GPON bleiben wollen oder fuer die naechste Generation auf z.B. Kombo-OLTs zu setzen, die sowohl G, als auch XGS-PON beherrschen. Wann das sein wird duerfte bei jedem ISP unterschiedlich sein, aber mittel- bis langfristig duerften die meisten PONs n icht bei GPON verharren. (Und weil die Kunden nicht bereit zu sein scheinen fuer XGS mehr zu zahlen, ist es weniger lukrativ fuer ISPs pro-aktiv XGSPON Technik zu verbauen und -Tarife anzubieten wenn dafuer noch gut nutzbare GPON OLTs vorzeitig ausser Dienst genommen werden muessten).
Aus Endnutzersicht sollte es eigentlich egal sein welche Technologie ein ISP einsetzt, solange ein ISP die vertraglichen Raten und Latenzen im wesentlichen zuverlaesig liefert. (Na ja, bei der Beschaffung von eigenen ONTs waere es natuerlich nuetzlich zu wissen ob/wann der eigene ISP die Technologie wechseln will, damit man die richtige Hardware kauft, oder noch etwas abwrtet, statt in kurzer Zeit 2 verschiedene ONTs kaufen zu muessen).
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Ich finde die Begriffe etwas unklar... PNI heisst ja erstmal nur, dass es eine direkte Verbindung zwischen zwei AS gibt, und dass diese privat ist, also nicht oeffentlich ueber einen IX laeuft. So ein PNI wollen IMHO sowohl die Telekom als auch Cloudflare, wo die sich unterscheiden duerften ist in der Frage wer hier wen fuer das PNI bezahlen soll (das schliesst, kostenneutrales Peering mit ein bei dem jeder seine eigenen Kosten traegt).

Details, die nicht neu sind.
Cloudflare hat Services die sauber auch von Telekomkunden nutzbar sind, d.h. es gibt wohl zumindest begrenzte Uebergabekapazitaeten zwischen den beiden die ohne Ueberlastanzeichen zu funktionieren scheinen, die Cloudflare allerdings zahlenden Kunden vorzubehalten scheint.
Mein Verdacht ist (ohne Daten zu haben), dass Cloudflare direkt oder indirekt (z.B. durch Kauf von Transit von einem Anbieter mit guter Telekomkonnektivitaet) "garantierte" Kapazitaet ins Telekomnetz kauft und diese selektiv nutzt, wohl weil die Kosten dafuer hoch sind und im CDN Geschaeft die Margen sehr duenn sind.
Aber damit das funktionieren kann muss die Teleokom halt die Peerings mit den anderen T1-ISPs "heiss" laufen lassen (weil die T1-ISPs oft die finalen Transitanbieter sind, und wenn man die Telekomkunden ueber Transit von anderen T1 gut erreichen kann, kauft kaum jemand Telekom Peering/Transit, zumindest nicht zu dem Preis den die Telekom haben will).
Eigentlich sollte es einem als Endkunden ja egal sein koennen ob die Telekom und Cloudflare "Beef" miteinander haben, und fuer Kunden die nicht ueber das Telekomnetz angeschlossen sind ist das auch so.
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Hier geht es um die Peerings zwischen den T1-ISP... und alles was man dazu weiss ist, es ist wohl weniger die jeweils andere Seite die deren Ausbau verzoegern... d.h. die "Zwei" um die es geht sind halt Zwei die bereits nominell kostenneutral miteinander Peeren.
Warum die T1-Peerings? Weil das genau die Wege sind die der Traffic von Inhalteanbietern nimmt die keine direkten Telekomkunden (direktes Peering oder Transit) sind...
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Solange eventuell auftretende Probleme nicht zu häufig sind und schnell behoben werden, passt es.
Das ist genau der Punkt beim vorsaetzlichen Unterpeering, das ist aus Telekomsicht kein Problem das behoben werden soll, das ist Unternehmenspolitik zur Profitmaximierung und wird sich erst aendern wenn die Telekomleitung dazu neue Vorgaben macht.
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Ethernet ueber geeignete Kupferkabel erlaubt bis zu 100m Entfernung... Glasfaser erscheint mir hier geeigneter, weil nicht-leitend. Bei Glasfaser braucht man allerdings "Optiken" an beiden Enden, das koennen einfache Medienkonverter sein, oder Glasfaser-Module die direkt in entsprechende Modul-Buchsen in geeigneten Switchen oder Routern gesteckt werden koennen. Achtung im LAN Bereich wird oft mit Glasfaser-Ethernetvarianten gearbeitet die pro Verbindung zwei Fasern brauchen, d.h. wenn Du Dich prinzipiell fuer Glasfaser entscheidest sollten wir ueber die genauen Optionen sprechen.
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Ich bin nicht ganz sicher, aber ich meine Easybell ist stark in NRW, wenn man weiter weg wohnt kann man bei O2 mehr Glueck mit der Entfernung zum PoP haben (aber da sind 1&1 und Telekom noch besser, d.h. der PoP ist meist naeher dran). O2 als Mobilfunkcarrier schmeisst halt oft eine Mobilfunkflatrate mit rein, aber O2-SIP ist etwas eigen (iirc, geht nur ueber O2 DNS Server und auch da nur via IPv4 zuverlaessig).
Easybell duerfte besseres SIP bieten aber nimmt wohl 5 Euro extra fuer Mobilfunkflat...
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Insbesondere Cloudflare hat sich hier beim Announcen der BGP-Routen einen Namen gemacht.
Jain, ja es gibt da diese Analyse auf reddit, aber die ist halt unvollstaendig, weil wie so oft der eigentliche Lastweg gar nicht untersucht werden konnte... deshalb ist die Konklusion von ueberlasteten Servern wenig belastbar, das heisst nicht, dass Cloudflare hier unschuldig sein muesse, sondern nur das vorsaetzliches Unterpeering von aussen recht schwer zu diagnostizieren ist.
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Zum Peering gehören immer zwei.
Ein Missverstaendnis wie die Telekom hier tatsaechlich vorgeht... es geht nur indirekt um das teure Peering oder den teuren "Transit" den die Telekom kleineren AS verkaufen will, da gehoeren tatsaechlich 2 dazu. Das Problem der Telekom ist, als T1 ISP ist sie nominell kostenneutral mit allen anderen T1 ISP verbunden und daher kann eigentlich jeder der Transit ueber andere T1 ISP bezieht (direkt oder indirekt) Daten mit Telekomkunden austauschen, ohne bei der Telekom Zungsng zu kaufen. Jetzt sind die Peering/Transit Preise dr Telekom vergleichsweise teuer, so dass sie nicht sonderlich attraktiv oder nachgefragt sind. Und deshalb setzt die Telekom eine Politik des vorsaetzlichen Unterpeerings mit den anderen T1 ISPs ein, zumindest mit denen die viele Transitkunden haben. Und zwar so, dass es zu den Spitzenlastzeiten regelmaessig zwickt und zwackt aber nicht ganz zusammenbricht... Das soll die Transitkunden anderer T1 dazu motivieren bei der Telekom direkte Kunden zu werden... wie gut das funktioniert idt schwer zu bemessen weil die Telekom die Abteilung die dafuer zustaendig ist im Konzern hin und her schiebt, so dass maximal unklar ist ob sich der Spass tatsaechlich lohnt...
Und Hin- und Rückweg sind nun mal nicht unbedingt gleich und werden von den unterschiedlichsten Parametern beeinflusst.
Asymmetrisches Routing ist eher die Regel als die Ausnahme...
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Es werden aber die übertrieben Telekom-positiven Beiträge stehengelassen, während alles was auch nur andeutet das nicht alles was die Telekom macht so das Wahre ist, sofort gelöscht wird.
Unklar, oft wird Kritik ja sehr emotional und ueberspitzt formuliert, was es leicht macht deren Entfernung zu rechtfertigen...
In der Vergangenheit insbesondere Peering-Kritik...
Was erwartest Du? Die Telekom hat aus der "Drosselkom" Affaire klar gelernt, dass man sehr sehr vorsichtig in der Kommunikation sein muss, und daher ist es nicht verwunderlich, dass Spekulationen dazu noch dazu im eigenen Forum geloescht werden. (Und es ist recht schwer das ganze wasserdicht nachzuweisen, weil es da zu guten Teilen um Intention geht und die ist halt kaum objektiv von aussen messbar).
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Also ich bezweifle das die Telekom an einem guten Image interessiert ist.
Ich sehe Du verfolgst deren Presseevents nicht... die haben halt eine etwas andere Definition was ein gutes Image ist als Du (und ich). Auch die Telekom weiss, dass hohe Kundenzufriedenheit ein gutes Mittel gegen "Churn" ist (im wesentlichen das Abwandern von Bestandskunden zu den Mitbewerbern) und dafuer ist ein postives/gutes oeffentliches Image hilfreich.
Naja, also im Telekom Forum wird genau dasselbe abgezogen wofür die Telekom halt so bekannt ist.
Was erwartest Du? Ist deren Forum und da haben die ais "Hausherren" halt viel Kontrolle. aber wie gesagt, das ist bei anderen ISP prinzipiell aehnlich.
Das ja keiner die Vertriebsmethoden kritisiert oder sonst etwas schreibt was die Telekom ins schlechte Licht rücken könnte..
Na ja, da hast Du zum einen die Telekom-Mitarbeiter deren Job es ist das Forum "sauber" zu halten (reicht von IMHO vernuenftigen Entscheidungen Posts welche die Netiquette verletzen zu entfernen, bis zu Entscheidungen lediglicjh unliebsame Posts zu entfernen).
Wobei es in solchen Foren ja auch oft "Fan-Boys" gibt als Endkunden die reflexartig jede "Majestaetsbeleidugung" an ihrem Lieblings-ISP abstrafen...