Beiträge von Schnurz

    Eine herkömmliche Teilnehmeranschlussleitung sollte in einer sogenannten "1. TAE" Dose enden, die einen "passiven Prüfabschluss" enthält. Damit kann der Netzbetreiber den Anschluss bis zu besagter TAE1 Dose durchmessen, nicht nur bis zum APL.


    Für Glasfaseranschlüsse gibt es keine direkte Entsprechung zum passiven Prüfabschluss. Der Netzbetreiber kann die Leitung mit einem OTDR-Messgerät durchmessen. Das geht prinzipiell aus der Ferne, ist aber ein manueller Vorgang. Im laufenden Betrieb werden Glasfaseranschlüsse durch die aktiven Geräte überwacht, die ständig die Signalpegel messen.

    Gilt aber nur für den IP Zugang per DSL über CuDA. Bei IP Anschluss über Koaxialkabel aus einem "TV-Kabelanschluss" gibt es keinen PA.

    Hallo Alfalfa,

    vielen Dank für diese guten Infos. Fragen hätte ich dennoch. Bei einem analogen DSL Anschluss kann der Provider meist feststellen, ob ein Leitungsfehler zum APL besteht bzw. ob der Fehler sich nach dem APL befindet. Auch wussten die Anbieter in der Regel ob der Anschluss aktiv genutzt wird bzw. überhaupt ein entsprechender Router angeschlossen ist. - Können die Glasfaseranbieter ebenfalls feststellen, dass ein Fehler besteht, ob der Anschluss überhaupt funktioniert. Muss dazu ein Techniker dies vor Ort prüfen oder geht das auch, wie meist beim analogen DSL, aus der Ferne?

    Also. Ich kenne es von der Erstinstallation bei der DG, dass dort die Leitung vom HÜP/ONT bis zum PoP optisch erst einmal nur "durgeklingelt", also nur optisch auf Durchgang geprüft wir. Dann wird die Dämpfung eines optischen Signals ermittelt und danach der Medienwandler installiert. Dessen MAC-Adresse dient zur Identifikation des Teilnehmers und ist auch per Diagnose ansprechbar. Bei einem gemieteten Router greift die DG auch noch auf diesen zu.

    Ich arbeite weder bei einem Provider => Konkurrent noch habe ich irgendein Interesse den Traffic zu stören. Sich kann man die Standorte als gefährdete Infrastuktur betrachten. nur dann hätte man sie verbunkert bauen müssen. Gilt übrigens auch für die HVTs der Telekom.

    Bestreite ich auch nicht, dass das funktioniert. Nur den 3000er kann man zur not auch mit dem Steckernetzteil auf dem Wohnzimmerschrank platziern, wo er ggf. nicht so auffällt.

    Die anderen stecken in der Wandsteckdose , ein Steckplatz Verlust, oder in der Steckdosenleiste ...

    Erklär mir doch mal bitte, wie der Standort der Hauptverteiler der Telekom, mal von den ländlichen Standorten ohne FTTC abgesehen, wobei hier bei FTTC Ausbau dann auch kein großer Einfluß mehr gegeben ist, irgendwelche besondere Konsequenzen für die Kunden haben soll.

    Deine Information ist für mich nicht neu. Was ich mir vorstelle, ist etwas ähnliches wie hier .

    Auch, um mal eine Art "Flächendeckung" zu ermitteln. Denn alle anderen Quellen sind immer sehr rudimentär. Für meine nähere Umgebung (LK) habe ich alle DG Vorvermarktungen und erreichte Vorvermarktungen und die mir bekannten PoP Standorte in Google Earth lokal vermerkt.

    Wer Darstellungen aus dem Inneren eines PoP sucht:

    Bilder

    Video


    Wobei man auch die Struktur des Netzess beachten muss.

    Bei der Telekom sitzen in den Gf-NVt z.B. auch die passiven Splitter, während z.B. bei der DG in den PoP nachgeschalteten Kästen , die auch dann kleiner ausfallen, nur die Spleiße sind.

    Buntmetall interessiert hier nicht. Ich habe mir auch schon PoPs von innen anschauen können. Die sind ja auch von Provider zu Provider unterschiedlich. Da es eben auch unterschiedlichen Netzaufbau und damit auch Struktur gibt. Mir geht es darum, mal eine grobe Idee zu bekommen, wie die Netze geplant wurden. Und da hilft ein PoP Standort schon einmal die geographische Planung zu erahnen. Sowohl local als auch ggf. backbone.

    Wofür stehen eigentlich genau die Abkürzungen FTTH bzw. FTTB? Eine Frage die immer wieder auftaucht und die hier beantwortet wird:


    FTTH ist eine englische Abkürzung für "Fiber To The Home" und steht für "Glasfaser bis ins eigene Haus". Wer also einen FTTH-Anschluss hat, der kann sich sicher sein, dass ein Glasfaserkabel bis ins eigene Haus gelegt wurde. FTTB bedeutet im Prinzip nichts anderes und steht für "Fiber To The Building" und hier ist konkret das Glasfaser bis zum Gebäude gelegt.


    Anders sieht es aus, wenn Glasfaser-Anschlüsse via Vectoring angeboten werden. Häufig wird mit dem Argument "Glasfaser" geworben, dieses ist dann aber meistens nur bis zum Hauptverteiler verlegt. Ein Hauptverteiler versorgt mehrere Häuser mit Internet und Telefon. Vom Hauptverteiler zu den Häusern selbst, kann dann jedoch wieder Kupferkabel verlegt sein, welches sich dann als sogenannter Flaschenhals zeigen kann, wenn Geschwindigkeiten von über 100 Mbit/s von Nöten sind.Wird also nicht von FTTH bzw. FTTB-Glasfaser gesprochen, so sollte man beim Anbieter konkret nachfragen.

    Wobei man FTTB in einem EFH als FTTH betrachten kann. Ebenso bestimmt auch mit Einliegerwohnung oder Zweifamilienhaus.


    Wer neu baut sollte sich, den Architekten und den Elektroplaner auch mit folgendem konfrontieren:

    DIN EN 50173 Teil 4 in Verbindung mit DIN 18015

    Ein 19" Schrank im Hausanschlussraum oder mehrere Wandgehäuse (eines je WE) kosten auch nicht die Welt und man kann die Leerrohre und Kabelkanäle entsprechend planen.

    Hallo Forum


    in vielen Gegenden in DE betreiben die Anbieter den Ausbau von GF Hausanschlüssen. In einigen Bereichen in seiner jeweiligen Wohnortnähe weiß der Eine oder Andere auch, wo die Anbieter die PoPs aufgebaut haben. Ich selber habe keinen Anschluß. Weiß aber, dass im Kreis (NRW), in dem ich wohne, etliche Gemeinden schon ausgebaut sind oder sich in der Planung befinden. In dem einen oder anderen Ort kenne ich auch den Standort des PoP.

    Ich fände es klasse, wenn man hier zusammen mal eine Liste mit den geographischen Standorten (Koordinaten) der PoPs aufstellen könnte.

    Ich sehe noch ein weiteres, grundlegendes Problem: Eine gewisse "Zurückhaltung" gegenüber den Verkäufern. Das denken, dass hier Drücker unterwegs sind.


    Wenn es wirklich eine Anbieterneutrale Aufklärung und Information gäbe, also von nicht Vertriebsmitarbeitern des Anbieters, würden wohl viele pontentielle Kunden eher unterschreiben.

    Wenn nicht anders möglich, sind die Fritz nicht verkehrt.

    Aber wenn irgendwie LAN-Kabel möglich ist, dann eher den Repeater3000 über den LAN Anschluß.


    Aber WLAN macht man normalerweise über Accesspoints. Da sind die Ubiquiti nicht schlecht.