Mal wieder: Kein IPv6 bei Deutsche Glasfaser

  • Easybell ist mit entweder L3-BSA oder dazwischengeschaltetem Versatel-Netz und ohne nationales Backbone einfach der Provider, der naturgemäß die höchste Latenz auf dem Telekom-Glasfasernetz hat.

    Keine Frage. Dafür natürlich die vollen 150 Mbit/s zu allen Zielen, auch am Ende der Welt mit 300 ms Latenz.

  • Wobei ich da lieber meinen ISP habe, der mir nur öffentliche IPv4-Adressen liefert als irgendein Konstrukt mit IPv6, die der ISP nicht beherrscht. ;)

    Ich auch, nur sind wir hier nicht repräsentativ für die Mehrheit der Bevölkerung, die es vor allem billig will.

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  • Spoiler alert, wir haben zu wenige IPv4 Adressen um den Wunsch zu erfuellen, zumindest fuer ISPs die nicht Dank Alters bereits ausreichend viele IPv4 besitzen.

    Daher sehe ich pragmatisch, dass ISPs das mit IPv6 hinbekommen muessen...

  • Spoiler alert, wir haben zu wenige IPv4 Adressen um den Wunsch zu erfuellen, zumindest fuer ISPs die nicht Dank Alters bereits ausreichend viele IPv4 besitzen.

    Der Mehrheit der Kunden ist es auch egal. Für die, die das explizit wollen, sollte es schon reichen.

    Daher sehe ich pragmatisch, dass ISPs das mit IPv6 hinbekommen muessen...

    Das ist unbestritten, an dem scheitert es aber zu oft. Und selbst da, wo es funktioniert, gibt es immer noch Sachen, die einen bei fast allen Providern ärgern.

  • Der Mehrheit der Kunden ist es auch egal. Für die, die das explizit wollen, sollte es schon reichen.

    Sehe ich auch so. Für viele ist die "Migration" nach IPv6 schon längst im Hintergrund passiert, wissen ergo gar nicht, dass der Inhalt darüber zu ihnen kommt.

    Und der Fallback über CG-NAT ist die ausreichend gute Krücke, um mit der Knappheit IPv4 umzugehen.

    Daher sollte es für die 5-10% der interessierten Nutzern ausreichend eigene IPv4-Adressen geben.

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  • ich habe schon eine ipv4 mit dem Kupfer DSL. Nur sehe ich bei uns darin keine Zukunft. Die Straße wurde schon mehrfach wegen nassen Muffen geöffnet. Immer wieder gibt es damit Probleme. Billig ist es auch nicht. Jetzt gab es das FTTH Kostenlsos ins Haus für alle. Wenn ipv6 läuft kann ich damit leben.

  • Und der Fallback über CG-NAT ist die ausreichend gute Krücke, um mit der Knappheit IPv4 umzugehen.

    Jein... eher so, dass Kunden die von CG-NAT Problemen betroffen sind, diese oft falsch diagnostizieren und verorten... Was passieren kann, ist wenn die zugeteilten Ports ausgehen, dann kann es z.B. beim Lsaden einer Wegsite dazu kommen, dass manche Assets (Bild, Text, ...) nicht geladen werden koennen, waehrend der Rest ankommt. Welcher Endnutzer wird das als NAT-Problem erkennen und nicht davon ausgehen, dass die Website kaputt ist?

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  • immer noch kein ipv6 und auch kein Zugriff von Außen.

    Jetzt kommt Dienstag die Netzbau Firma nocheinmal vorbei.

    Das letzte mal konnte er auch nichts machen da die Verbindung und das Kabel ja steht.

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  • Die lassen wahrscheinlich auch ihren Anlasser überprüfen und die Spur einstellen, weil der Leerlauf ungleichmäßig ist

    es nervt halt langsam. Ich dachte eigentlich die Hotline hat es verstanden wo das Problem liegt.

    Hab zwar wieder meine 400 Mbit nach einer Woche, aber ipv6 fehlanzeige.

    Nun muss ich mir langsam etwas einfallen lassen, am 24.4. wird mein VDSL Anschluss ab geschaltet. Ich komme dann nicht mehr per VPN nach hause. Portmapper usw. fällt ja auch alles raus.

  • Eine gute Frage ob das Problem mit ipv6 am DG Netz oder bei der DG als Anbieter liegt. Bei mir ist über das DG Netz auch Vodafone verfügbar und ab der 2. Jahreshälfte soll bei mir auch EWE verfügbar sein (ich glaube über DSL nutzt EWE immer noch nur ipv4 und kein ipv6).

  • es nervt halt langsam. Ich dachte eigentlich die Hotline hat es verstanden wo das Problem liegt.

    Hab zwar wieder meine 400 Mbit nach einer Woche, aber ipv6 fehlanzeige.

    Nun muss ich mir langsam etwas einfallen lassen, am 24.4. wird mein VDSL Anschluss ab geschaltet. Ich komme dann nicht mehr per VPN nach hause. Portmapper usw. fällt ja auch alles raus.

    Die pragmatische Lösung liegt bei einem VPS für 1 €/Monat. Unschön, aber eine Lösung.

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  • wird dann wohl so sein ja.

    Für ein VPN nach Hause: Mein Vorschlag mal Tailscale als VPN auszuprobieren?

    Ich benutze Tailscale als VPN zu meinen Geräten hinter einem Deutsche Glasfaser Anschluss zu Hause. Es ist egal ob die beteiligten Geräte jeweils gerade IPv4 oder IPv6 haben. Die Verbindung kommt immer zustande.

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  • Wenn ich es richtig verstehe, nutzt Tailscale WireGuard. Allerdings ist es in der kostenlosen Variante so, dass man direkt einzelne Geräte verbindet. Bei ganzen Netzwerke benötigt man eine bezahlte Version. Also ähnlich wie ein VPS für 1 €/Monat.
    Ansonsten wird wohl ein "VPN"-Server bei Tailscale eingesetzt, um die Konnektivität hinzubekommen.
    Um also nur auf sein NAS zuzugreifen ein gute Lösung. Fürs ganze Netze würde ich eher etwas nutzen wollen, was im Router läuft.
    Bei mir bietet der Router verschiedene Lösungen.

  • Wenn ich es richtig verstehe, nutzt Tailscale WireGuard.

    Ja.


    Allerdings ist es in der kostenlosen Variante so, dass man direkt einzelne Geräte verbindet. Bei ganzen Netzwerke benötigt man eine bezahlte Version.

    Nein. Zur Zeit sind meines Erachtens bis zu 3 Nutzer mit bis zu 100 Geräten gratis. Ein Tailscale-RasPi im Heimnetz reicht und alle Geräte im Heimnetz sind von aussen erreichbar.

    Wer möchte oder für Business- bzw. Enterprise User kann für Mehr natürlich bezahlen.


    Fürs ganze Netze würde ich eher etwas nutzen wollen, was im Router läuft.

    Eine einzelne persönliche aber berechtigte Meinung.

    Meine Meinung ist, dass mein "Home"-Netz mit einem Zoo von vielen Geräten (RasPi, Windows, Apple, Linux, ESP, Cam und Sensoren) über Tailscale erreichbar ist und dies für meinen privaten Bedarf gratis, einfach installierbar, einfach im Betrieb und durchaus performant funktioniert.