Fritzbox 5590 mit DSL Modem

  • Hallo, ich habe eine Frage:

    Kann ich meine neue Fritzbox 5590 auch per SFP Port/LWL mit meinem Vigor DSL Modem verbinden? Natürlich mit einem Medienkonverter hinter dem Modem.

    Bei uns wird wohl 2025 die DG Glasfaser verlegen (akt. Planungsphase) und ich wollte eine flottere Fritzbox. Da habe ich die 5590 genommen - erschien mir am sinnvollsten.

    Derzeit habe ich DSL mit Vigor Modem im Keller und per Ethernet Hausverkabelung die Fritzbox im OG. Wenn ich nun den WAN Zugang über den SFP Port realisieren könnte, wäre der 2.5 GBit Port für LAN verfügbar. Den LWL würde ich selbst verlegen im Haus.

    Leider habe ich per Suche nichts gefunden.

    Dankeschön

  • Per AON-Modul könnte ich mir gut vorstellen, dass es geht. Dass jemand ein solches Setup ausprobiert hätte, ist mir noch nicht untergekommen, da bei den Meisten wohl ohnehin mit externem Modem der Bedarf für 2.5 Gbit im Heimnetz wegfällt und sie sich den Aufwand dann sparen.

  • Ja, funktionieren wird das wahrscheinlich. Wobei der gesamte Ansatz schon etwas abenteuerlich ist. Da hätte man vielleicht vorher noch mal drüber nachdenken sollen.

    Wenn aktuell die Planungsphase läuft, wird der Anschluss garantiert nicht vor 2026 oder 2027 realisiert - 2025 ist da pures Wunschdenken. D.h., bis du die 5590 wirklich an der Glasfaser betreiben kannst, ist sie hoffnungslos veraltet, ggf. schon EOS.

    Dann musst du für den momentanen Betrieb zusätzlich ein DSL Modem und einen Medienwandler beschaffen. Beides kostet Geld und Energie für Dinge, die du später nicht mehr brauchst und vermutlich schlecht loswirst, weil sie relativ selten benötigt werden.

    Ich denke, ein Mainstream DSL Router für die Zeit hätte weniger gekostet, weniger Energie verbraucht und wäre in zwei oder drei Jahren vermutlich recht gut zu verkaufen gewesen - um dann gegen eine aktuelle Glasfaserbox getauscht zu werden, die auch die dann geltenden Anforderungen erfüllt. Wenn man ehrlich ist, kennt man ja nicht mal die Technologie, die mal verbaut wird. Wahrscheinlich ist es die übliche G-PON oder XGS-PON, aber was ist, wenn es 10 GBIt/s AON ist? Dann stehst du mit der 5590 im Regen. So weit im Voraus würde ich niemals auf Verdacht einen Router kaufen.

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  • Mmmh, gibt doch auch Gigabit-Ethernet SFP Module fuer Base T Ethernet, z.B.:

    SFP Transceiver Modul - Generisch kompatibel 10/100/1000BASE-T SFP SGMII Kupfer RJ-45 100m - FS.com Deutschland
    SFP Transceiver Modul - Generisch kompatibel 10/100/1000BASE-T SFP SGMII Kupfer RJ-45 100m, Product Specification:Teilenummer - SFP-GB-GE-T , Hersteller - FS…
    www.fs.com

    oder wenn es 2.5 Gbps Ethernet sein soll vielleicht auch:

    Damit ersparst Du Dir einen Medienwandler zum Modem (aber ob die 5590 diese Module akzeptiert kann ich nicht versprechen)... macht aber IMHO nur dann Sinn, wenn Du unbedingt 5 LAN Ports brauchst...

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (5. Dezember 2024 um 12:44)

  • Danke für die Antworten!

    Es geht mir darum, dass am Wunschaufstellort des Routers nur ein Ethernet-Anschluss verfügbar ist (Homeway Verkabelung, keine Leerrohre), der für WAN belegt würde. Daher die Idee WAN gleich per Glasfaser hinzuführen und das bestehende Ethernet für den Rückkanal zum Switch im Keller zu nutzen.

    Die heutige Fritzbox steht woanders im Haus und da ist die Ausleuchtung nicht so gut (aber 2x LAN dort :))

    Das Modem habe ich schon einige Zeit, das Vigor ist bei mir deutlich stabiler in der Verbindung als die 7590.

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  • Danke für die Antworten!

    Es geht mir darum, dass am Wunschaufstellort des Routers nur ein Ethernet-Anschluss verfügbar ist (Homeway Verkabelung, keine Leerrohre), der für WAN belegt würde. Daher die Idee WAN gleich per Glasfaser hinzuführen und das bestehende Ethernet für den Rückkanal zum Switch im Keller zu nutzen.

    Die heutige Fritzbox steht woanders im Haus und da ist die Ausleuchtung nicht so gut (aber 2x LAN dort :))

    Das Modem habe ich schon einige Zeit, das Vigor ist bei mir deutlich stabiler in der Verbindung als die 7590.

    Dann hätte ich aber eher eine einfachere Fritzbox (z.B. 5530/7530 mit Provider-ONT) als Router in den Keller gestellt und je nach Bedarf eine zweite Fritzbox oder einen WLAN-Repeater an den Wunschort gestellt und per vorhandener Ethernetverkabelung mit den Router verbunden. Bei dem Router im Keller kann dann auch WLAN ganz abgeschaltet werden.

  • Dann hätte ich aber eher eine einfachere Fritzbox (z.B. 5530/7530 mit Provider-ONT) als Router in den Keller gestellt und je nach Bedarf eine zweite Fritzbox oder einen WLAN-Repeater an den Wunschort gestellt und per vorhandener Ethernetverkabelung mit den Router verbunden. Bei dem Router im Keller kann dann auch WLAN ganz abgeschaltet werden.

    Wenn FRITZ!Boxen "vermesht" werden, dann bestimmt der Mesh-Master. Schaltest Du bei diesem, üblicherweise im Keller am Anschluss befindlichen, das WLAN ab, dann beendet sich das WLAN augenblicklich an allen anderen im AVM Mesh befindlichen FRITZ!Boxen.

    Dieses Verhalten ist ein großer Mangel an der AVM Technologie!

    Leider können FRITZ!Repeater kein AVM Mesh-Master sein. Das wurde zwar Anfang des Jahres bei einem 3000AX Repeater auf einer Messe angeteasert, ist jedoch bisher nicht von AVM umgesetzt worden.

  • Danke für die Antworten!

    Es geht mir darum, dass am Wunschaufstellort des Routers nur ein Ethernet-Anschluss verfügbar ist (Homeway Verkabelung, keine Leerrohre), der für WAN belegt würde. Daher die Idee WAN gleich per Glasfaser hinzuführen und das bestehende Ethernet für den Rückkanal zum Switch im Keller zu nutzen.

    Die heutige Fritzbox steht woanders im Haus und da ist die Ausleuchtung nicht so gut (aber 2x LAN dort :))

    Das Modem habe ich schon einige Zeit, das Vigor ist bei mir deutlich stabiler in der Verbindung als die 7590.

    Ich würde einen Anbieter nehmen, bei dem du mehrere WLAN-AP gut verwalten kannst.
    ARUBA(HP)/UNIFI*/NETGEAR/D-LINK.
    Einen reinen Router/FW in den Keller neben den Switch und 3 oder 4 AP im Haus und außen verteilen. Vorteilhaft ist es, sie auch gleich per PoE vom Switch aus zu versorgen. Ein Haus hat erfahrungsgemäß zu viele Ecken und Kanten. Da ist es besser, viele kleine AP sich einzurichten. Es gibt dann bei allen Anbieter auch welche, bei denen du einen Ein- und Ausgang hast. Ich fand AVM gerade im Bereich WLAN noch nie so überzeugend.

    Außerdem hat man weniger Kabel und die Teile sehen meist in Weiß recht unauffällig aus, das freut denjenigen, der für Design-Fragen zuständig ist. ;) *Bei UNIFI lassen sich die Abdeckungen auch Lackieren oder haben schon div. Materialoptiken. Erhöht die Akzeptanz. :love:

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  • Wenn FRITZ!Boxen "vermesht" werden, dann bestimmt der Mesh-Master. Schaltest Du bei diesem, üblicherweise im Keller am Anschluss befindlichen, das WLAN ab, dann beendet sich das WLAN augenblicklich an allen anderen im AVM Mesh befindlichen FRITZ!Boxen.

    Dieses Verhalten ist ein großer Mangel an der AVM Technologie!

    Leider können FRITZ!Repeater kein AVM Mesh-Master sein. Das wurde zwar Anfang des Jahres bei einem 3000AX Repeater auf einer Messe angeteasert, ist jedoch bisher nicht von AVM umgesetzt worden.

    Das ist zwar in der Tat ein Manko, aber sie müssen ja nicht im Mesh laufen. Wenn er nur nur WLAN an einer Stelle braucht und damit alles ausleuchtet, braucht man kein Mesh. Ansonsten hatte ich von zweiter Fritzbox oder Repeater geschrieben, nicht Fritz-Repeater ;) Eine zweite vollwertige Fritzbox statt Repeater kann angebracht sein, wenn man die DECT-Funktion nutzen will und das vom Keller auch nicht reicht.

    Ich würde einen Anbieter nehmen, bei dem du mehrere WLAN-AP gut verwalten kannst.
    ARUBA(HP)/UNIFI*/NETGEAR/D-LINK.

    Netgear und D-Link sind jetzt nicht gerade durch ihre Updatepolitik aufgefallen.


    Einen reinen Router/FW in den Keller neben den Switch und 3 oder 4 AP im Haus und außen verteilen. Vorteilhaft ist es, sie auch gleich per PoE vom Switch aus zu versorgen. Ein Haus hat erfahrungsgemäß zu viele Ecken und Kanten. Da ist es besser, viele kleine AP sich einzurichten. Es gibt dann bei allen Anbieter auch welche, bei denen du einen Ein- und Ausgang hast. Ich fand AVM gerade im Bereich WLAN noch nie so überzeugend.

    Außerdem hat man weniger Kabel und die Teile sehen meist in Weiß recht unauffällig aus, das freut denjenigen, der für Design-Fragen zuständig ist. ;) *Bei UNIFI lassen sich die Abdeckungen auch Lackieren oder haben schon div. Materialoptiken. Erhöht die Akzeptanz. :love:

    Das ist richtig, hilft aber nicht, wenn man die DECT-Funktion der Fritzbox benötigt, dann gibt es keine Alternative mehr, wenn man nicht getrennte Geräte nutzen will. Daher ist es immer die Frage, was man braucht.

    Und nach getrennten Geräten oder mehreren AP klang das mit dem Wunschplatz jetzt nicht gerade.

  • Das ist richtig, hilft aber nicht, wenn man die DECT-Funktion der Fritzbox benötigt, dann gibt es keine Alternative mehr, wenn man nicht getrennte Geräte nutzen will. Daher ist es immer die Frage, was man braucht.

    Und nach getrennten Geräten oder mehreren AP klang das mit dem Wunschplatz jetzt nicht gerade.

    Den Bedarf wurde vom TE nicht eingebracht. Ich betreibe bei mir auch noch meine alte FB (7490) nur für DECT hinter meinem Router von Unifi. Aber die Sache mit telefonieren per Festnetz ist extrem stark rückläufig. Wir sind Ü65, aber "telefoniert" wird fast nur noch per WhatsApp und Co. Manchmal per Mobilfunk-Anbieter.

  • Den Bedarf wurde vom TE nicht eingebracht. ... Aber die Sache mit telefonieren per Festnetz ist extrem stark rückläufig. Wir sind Ü65, aber "telefoniert" wird fast nur noch per WhatsApp und Co. Manchmal per Mobilfunk-Anbieter.

    Richtig, aber andere nehmen das immer noch als so selbstverständlich, dass sie es nicht extra erwähnen. Daher wollte ich sicherheitshalber darauf hinweisen.

    Ich betreibe bei mir auch noch meine alte FB (7490) nur für DECT hinter meinem Router

    Dito. Aber bei mir hinter einer OpenWRT-Kiste, die wiederum hinter einer 5530 hängt. Sicher ist sicher ;)

    Und jetzt frage bitte keiner, warum so kompliziert. Hat Gründe ;)

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  • Wir sind Ü65, aber "telefoniert" wird fast nur noch per WhatsApp und Co. Manchmal per Mobilfunk-Anbieter.

    Bei Euch möglicherweise. Ich habe im Haus eine komplette Telefonanlage mit kabelgebundenen Telefonen in jedem Raum. Eure Aussage ist also nicht repräsentativ.

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  • Bei Euch möglicherweise. Ich habe im Haus eine komplette Telefonanlage mit kabelgebundenen Telefonen in jedem Raum. Eure Aussage ist also nicht repräsentativ.

    Wir haben immerhin noch 2 Dect-Telefone. Wenn ich mich aber hier bei den Nachbarn (30-45 Jahre) umschaue, die nutzen gar keine mehr. Der eine oder andere noch als App auf dem Handy.
    Und meine Kids (35/37 Jahre) haben gar keine Festnetznummer mehr.

    Das deckt sich schon mit der Statistik den BNetzA.

  • aben gar keine Festnetznummer mehr.

    Also alles per Funk? Einschließlich Inernet? Wäre mir viel zu teuer. Denn Verträge mit Flatrate für Mobilfunk sind einfach nur ...

    Wie sollte ich da im HO arbeiten? ich brauche den Festnetzanschluß und da gehören die Rufnummern mit dazu. Also nutze ich sie auch und spare mir dafür die teureren Mobiltarife.

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  • Also alles per Funk? Einschließlich Inernet? Wäre mir viel zu teuer. Denn Verträge mit Flatrate für Mobilfunk sind einfach nur ...

    Wie sollte ich da im HO arbeiten? ich brauche den Festnetzanschluß und da gehören die Rufnummern mit dazu. Also nutze ich sie auch und spare mir dafür die teureren Mobiltarife.

    Nein Internet per Kabel/GF. Aber Telefonie nur noch per Handy.

    Ich habe hier das Aldi-Talk Jahrespaket. Steckt bei mir im 5G-Modem als Fallback an der UDM. Aber das hat auch Telefon-Flatrate. Da es Roaming hat nehme ich es mit auf Reisen.