Neuer Glasfaseranschluss - was wird benötigt?

  • Wir bekommen demnächst einen Glasfaseranschluss durch die Telekom. Naja, es ist in Planung. Ich wurde gefragt, ob ich ein Modem oder Router brauche und habe mich zunächst erst einmal für ein Modem entschieden und würde mir dann eine Fritzbox zulegen. Aber es gäbe ja auch die Möglichkeit, das Modem wegzulassen und stattdessen gleich einen Router zu wählen, der das Modem integriert hat (soweit wie ich das verstanden habe). Was würdet Ihr lieber wählen wenn Ihr die Wahl hättet? Ich weiß nur, dass ich gerne wieder eine Fritzbox hätte, weil ich gute Erfahrungen damit gemacht habe und mir die Oberfläche vertraut ist.

  • Wenn es die Voraussetzung gibt, spricht nichts gegen eine Gf-Fritzbox.

    Sprich, du brauchst einen direkten Zugang zur Gf-Dose, welche die Telekom in Absprache mit dir setzt.

    Solltest du noch einen Router haben, spricht aber auch wenig gegen die Kombination externes Modem und "alter" Router.

  • Ich für meinen Teil habe sehr gute Erfahrungen mit gebrauchten Fritz!Box 7520 und 7530 AX. Sind günstig und sparsam.

    Das Glasfaser Modem 2 muss man nicht bei der Telekom bestellen, das kriegt man im freien Handel meist günstiger.

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  • Danke erstmal! Also ich werde dort wohl eine neue Box brauchen und was man so liest kann man dann ja auch gleich die GF-Box nehmen, einen Rückgang auf DSL wird es vermutlich nicht geben. Wichtig ist mir gerade bei der Fritzbox ein optimales WLAN. Es geht hier um eine Halle, also ein Betriebsgebäude, wo ich auch im Aussenbereich eine relativ gute Abdeckung haben möchte. Vermutlich optimalerweise mit WLAN6, meine Geräte unterstüzen das natürlich auch schon. Ich hatte jetzt mal geguckt und bin da auf die FB 5590 gestoßen. Ich denke, da kann man nichts falsch machen? Klar, es gibt sicher günstigere aber das ist dann ja eine einmalige Ausgabe, zudem in dem Fall auch eine betriebliche.

    Mir war halt der Unterschied nicht klar, dann ist das Modem also quasi nur dafür da, eine "Brücke" für Router zu schaffen, die Glasfaser nicht direkt verarbeiten können?

  • Das stellt nun natürlich ganz andere Anforderungen an ein WLAN bzw. die WLAN Abdeckung. Man muss immer beachten, das AVM Produkte für "zu Hause" designed, entwickelt und herstellt. Da ist der Heimanwender im Fokus und keine betrieblichen Belange!

    Das soll aber auch nicht bedeuten, dass dein Vorhaben von vorneherein ausgeschlossen ist.

    Wie groß ist die Halle denn und gibt es irgendwelche Wände oder Abtrennungen darin? Wie groß ist die Fläche im Freien für die Außenabdeckung? Mir ist nicht bekannt, das AVM Repeater für den Außenbereich herstellt und ich denke ohne mindestens einen via LAN-Kabel mit der FB verbundenen Repeater wird es nicht gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (2. November 2024 um 08:37)

  • Die Halle ist relativ klein, hat nur gut 100m2, das Gelände etwa 500m2. Es gibt drinnen einen kleinen Sozialtrakt, der ist mit GKP abgetrennt, das schirmt nicht so doll ab. Aber in den äußeren Bereichen kann das schon mal knapp werden. Ich denke, einen Repeater brauche ich dort nicht aber die Fritzbox sollte schon optimal sein.

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  • Wenn Telekom als Provider unumgänglich ist, erreichst du ziemlich gute Ergebnisse bei reicht geringen Ausgaben mit den Telekom-Routern und Repeatern. Also Speedport Smart 4 (Plus) und Telekom Speed Home WLAN nach Bedarf.

  • Ich selber nutze keinen Speedport, war aber in einer sehr weitläufigen Wohnung (eine Etage, 180m²) eines Freundes überrascht, wie gut die Abdeckung von der Mitte bis in die Ecken ist.

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  • Ja, die Telekom erschliesst das nunmal, da werde ich keine andere Wahl haben.

    Im Gegenteil, wenn die Telekom tatsächlich selbst baut, hast du eine Handvoll Anbieter zur Auswahl. Insbesondere 1&1 hat derzeit recht günstige Geschäftskundentarife.

  • Bei Eigenerschliessung hat die Telekom 1&1, O2, und Vodafone als FTTH Partner/Reseller, ob die alle Geschaeftskunden-Tarife ueber FTTH anbieten weiss ich nicht vermute aber mal schon.

    Ach ja, ich wuerde immer versuchen Repeater per Ethernet-Kabel am Router anzuschliessen statt deren "Uplink zum Router" ueber WiFi zu realisieren... zumindest in/an der Halle sollte das eigentlich relativ leicht ,moeglich sein, ein Ethernetsegment darf ja bis zu 100m lang sein...

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (2. November 2024 um 14:13)

  • Wenn es denn unbedingt in diesem Falle eine FB sein muss, dann neige ich zu einer Luxuskombination von 5590 direkt an der Faser, möglichst zentral in der Halle aufgestellt und via LAN-Kabel angebunden einen Repeater 6000 für den Außenbereich. Da in deinem Falle das finanzielle nicht so eine große Rolle spielt, lege ich dringend nahe für den Repeater im Außenbereich eine Lösung von REFbox oder vergleichbar zu verwenden: https://refbox.de/shop/wlan-repeater-outdoor-gehaeuse/ und lass' dich auf alle Fälle von dem Hersteller der Lösung beraten!

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  • Wenn es denn unbedingt in diesem Falle eine FB sein muss, dann neige ich zu einer Luxuskombination von 5590 direkt an der Faser, möglichst zentral in der Halle aufgestellt und via LAN-Kabel angebunden einen Repeater 6000 für den Außenbereich.

    Aber wieso sollte ich einen Repeater nehmen, wenn die äußersten Bereiche auch jetzt schon mit WLAN erreichbar sind und ich z.B. mit WiFi6 sogar eine noch höhere Reichweite hätte (und ja, meine Handy hat auch Wifi6).
    Die Kosten spielen insofern keine Rolle als dass ich es ja geschäftlich geltend machen kann, insofern muss es nicht gebraucht sein. Und so eine Investition ist ja einmalig und sollte dann ein paar Jahre halten.

  • Im Gegenteil, wenn die Telekom tatsächlich selbst baut, hast du eine Handvoll Anbieter zur Auswahl. Insbesondere 1&1 hat derzeit recht günstige Geschäftskundentarife.

    Ich weiß, die Telekom ist nicht der günstigste Anbieter aber nach meiner Erfahrung einer der solidesten. Aber das ist nur meine Erfahrung.

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  • Aber wieso sollte ich einen Repeater nehmen, wenn die äußersten Bereiche auch jetzt schon mit WLAN erreichbar sind.

    Na dann, Versuche es so, wie Du möchtest. Du kannst ja immer noch zu einem späteren Zeitpunkt nachrüsten.

    Einen Rat geben ich dir noch mit: die Reichweite eines WLANs steigt nicht mit aufsteigender WiFi Nummer. Im Gegenteil, tendenziell wird diese durch die höheren Frequenzen (2,4 - 5 - 6 GHz) immer geringer.

  • Aber wieso sollte ich einen Repeater nehmen, wenn die äußersten Bereiche auch jetzt schon mit WLAN erreichbar sind und ich z.B. mit WiFi6 sogar eine noch höhere Reichweite hätte (und ja, meine Handy hat auch Wifi6).
    Die Kosten spielen insofern keine Rolle als dass ich es ja geschäftlich geltend machen kann, insofern muss es nicht gebraucht sein. Und so eine Investition ist ja einmalig und sollte dann ein paar Jahre halten.

    Warum meinst Du sollte WiFi6 eine hoehere Reichweite haben?

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  • Also ganz subjektiv, die Telekom ist ein technisch kompetenter ISP die relativ teuer ist (was zum Teil regulatorisch gewuenscht ist, im Kupfernetz ist das Ziel, dass Mitbewerber auf Basis von Telekomvorprodukten die Preise der Telekom profitabel unterbieten koennen).

    Der einzige Pferdefuss liegt im Peering/Transitverhalten der Telekom im Vergleich zu den anderen ISPs hierzulande: die Telekom versucht ihre Marktmacht (den grossen Anteil an Internetanschluessen im lukrativen deutschen Markt) zu vergolden in dem sie versucht Inhalteanbietern ihren eigenen teuren Transit schmackhaft zu machen. Und zwar in dem sie die Uebergaben zu den grossen Transitanbietern vorsaetzlich und bewusst so dimensioniert, dass es zu Stosszeiten zu spuerbarer Verlangsamung (Latenz, Jitter ,und Paketverlust Erhoehung) kommt. Das ganze ist Firmenpolitik und wird IMHO technisch kompetent umgesetzt, hat aber ein bisschen den Geruch von modernem Raubrittertum und Wegezoll.... Das ganze betrifft nur einen Teil des Internets und duerfte den meisten Endnutzern nicht wirklich auffallen, den Inhalteanbietern hingegen schon... (das ist ja der Plan die Inhalteanbieter dazu bringen statt ueber ueberlastete heisslaufenden Uebergaben Premiumzugang zu Premiumpreisen direkt von der Telekom zu kaufen). Das ist jetzt keine Verschwoerungstheorie, die Telekom gibt das zu, auch wenn es in der Marketingsprache der Telekom einen anderen Geschmack hat. (Achtung, der aktuelle Streit mit Meta hat mit dieser Thematik zu tun, aber Metas Ansatz einfach die Zahlungen einzustellen aber die Uebergaben weiiter zu nutzen ist IMHO zurecht abgestraft worden...)

    Bleibt jedem selber ueberlassen deshalb die Telekom zu meiden oder nicht.... ich habe der Telekom selber den Ruecken gekehrt, aber primaer weil die Mitbewerber halt guenstiger waren und gute Leistung bieten (O2 in meinem Fall, nicht perfekt, aber fuer mich "gut genug"). Wenn die Telekom fuer DIch ein gutes Angebot macht, wuerde ich mich nicht daran stoeren/orientieren was hier im Forum so vom einen oder anderen praeferiert wird ;)

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (4. November 2024 um 14:46)