Zwei Anschlüsse?

  • Ich habe jetzt seit ein paar Wochen GF von DNS:NET und nach ein paar Startschwierigkeiten ist jetzt alles okay.

    Nun kommt hier die Telekom um die Ecke, die ewig nicht aus dem Pott gekommen ist und bietet mir einen kostenlosen Anschluss an. Die haben hier vor Jahren den Zuschlag für den Ausbau der förderfähigen Anschlüsse bekommen und ich falle da mit rein.

    Meine erste Reaktion: ich bin versorgt. Meine zweite: Hmm?

    Gibt's dazu Meinungen? 😜

  • Da es kostenlos ist, würde ich es immer machen.

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

  • Früher gab es zu DSL Business Verträgen einen ISDN Backup, wenn man jetzt kostenlos Glasfaser als Glasfaser Backup haben kann sollte man das mitnehmen...

    Es muss ja nicht gleich ein Multi WAN Router sein der beides bündelt :)

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  • Ja, da hast du dann eine tote Leitung für später liegen - gesponsert vom Steuerzahler- den kannst du dann später nutzen oder eben nicht - nur sind die Tarife, die es derzeit gibt nicht besser als DNS, eher das Gegenteil

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  • Ja, so langsam tendiere ich auch dahin. Ist auch wirklich noch gefördert: die Bestandserfassung erfolgte hier im Herbst 2016, als förderfähig galten alle Anschlüsse kleiner 30 MBit/s allerdings war die Kommunikation damals echt besch*ssen. Es war nicht so, dass die Haushalte angeschrieben wurden, sondern man musste das Thema kennen, dann konnte man sich damals registrieren.

    Das Ergebnis ist, dass hier in der Straße ein totaler Flickenteppich existiert: In meiner Straße sind es nur ein paar Grundstücke obwohl die Bandbreite natürlich damals bei allen mies war.

    Nur die "im Bau" gekennzeichneten waren offiziell förderfähig und in meiner direkten Umgebung sind es auch diejenigen Nachbarn, für die IT kein Fremdwort ist.

    Jedenfalls ging unser Teil des Landkreises (Los 6) an die Telekom, die jetzt wohl diesen Flickenteppich mit Leben füllen muss (!), nachdem DNS:NET jetzt schon ziemlich flächendeckend hier alles versorgt.

    Nun ja, bis Ende des Monats kann ich noch einen kostenlosen Anschluss (muss auch keinen Tarif abschließen) beantragen und entgegen meiner ersten Reaktion werde ich das wohl auch machen. Ausbau soll dann bis Ende Februar abgeschlossen sein.

  • Ja, so langsam tendiere ich auch dahin. Ist auch wirklich noch gefördert: die Bestandserfassung erfolgte hier im Herbst 2016, als förderfähig galten alle Anschlüsse kleiner 30 MBit/s allerdings war die Kommunikation damals echt besch*ssen. Es war nicht so, dass die Haushalte angeschrieben wurden, sondern man musste das Thema kennen, dann konnte man sich damals registrieren.

    Es ist recht normal dass Markterkundungen ohne Beteiligung der Einwohner durchgeführt werden. Grundlage ist immer zunächst der Breitbandatlas, und dann können Internetanbieter eigene Ausbauplanungen bzw. bereits existierende Versorgung (die im Breitbandatlas fehlt) melden, so dass Adressen aus der Liste der förderfähigen Adressen rausfallen.

    Registrieren muss man sich für die Förderung als Privatperson eigentlich nicht. Wobei es sicher sinnvoll wäre abzufragen ob die initialen Angaben im Breitbandatlas stimmen um zu verhindern dass eigentlich förderfähige Adressen als "laut Breitbandatlas zu gut versorgt" rausfallen.

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  • Unter den Umständen würde ich mir wohl auch den zweiten Anschluss legen lassen.

    Allerdings finde ich es auch einigermaßen bedenklich, dass die Verzögerungen bei so einem Förderausbau dazu führen, dass nun eine vorhandene Infrastruktur überbaut wird. Da hätte man die Ressourcen (finanziell und personell) besser nutzen können. Ich weiß nicht, wem ich da jetzt den schwarzen Peter zuschieben soll, dem Förderprojekt oder dem privatwirtschaftlichen Unternehmen. Kommt auch drauf an, ob das privatwirtschaftliche Unternehmen von dem Förderprojekt schon wusste, als sie den Ausbau begonnen haben. Aber insgesamt finde ich die Situation unglücklich.

    Aber wie gesagt, das hat keinen Einfluss auf deine individuelle Position. Du wirst an den Verhältnissen nichts ändern und solltest nun das beste für dich daraus machen. Alles andere wäre fahrlässig.

  • Ich sehe das Problem in dem Fall bei der Telekom bzw. beim Landkreis. Der Ausbau der anderen Lose hat vor Jahren begonnen und die Aussage unseres Breitbandverantwortlichen war zu dem Zeitpunkt, dass die Verträge mit der Telekom für das berlinnahe Los noch nicht in Sack und Tüten waren. Und als das wohl erledigt war, hat die Telekom langsam begonnen. So langsam, dass das erste Anschreiben kam als DNS:NET hier schon fleißig am Bauen war ...

    Allerdings habe ich auch gerade in meinen Unterlagen gesehen, dass der LK mich Anfang des Jahres angeschrieben hat, dass die Telekom jetzt ausbaut und ich den kostenlosen Anschluss bis Ende Februar beantragen kann. Diese Deadline ist offensichtlich erstmal auf Ende August gerutscht.

  • Ich glaube nicht, dass dies jetzt noch ein geförderter Ausbau ist.

    Das stemmt die Telekom eigenwirtschaftlich.

    Nein - das ist geförderter Ausbau für ca. 2000 Adressen im Landkreis MOL - drum auch ohne Vertragszwang -

    Ich wurde nicht angeschrieben, obwohl nur 6Mbit anlagen- egal jetzt hab ich DNS 2,5 GB mit allem inklusive- das Angebot gibts bei der Telekom gar nicht

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  • Kannst du so machen - nur ist der Sinn nicht wirklich da - wenn die 24 Monate bei DNS rum sind, kannst du auch auf ihrer Leitung wechseln, wenn sich Anbieter finden -

    Da die Telekom schon bisher bei uns mit DSL und LTE abends überlastet war (Kompletteinbruch beim Streamen) wird das mit Glasfaser nicht unbedingt besser — hängt ja auch in Fredersdorf dran

  • Noch gibt es keine Alternativen zu DNS Net, auch bei den Kunden die raus aus der Mindestvertragslaufzeit sind. Ich würde eine kostenlose zweit Anschluss auf jeden Fall legen lassen.

  • Noch gibt es keine Alternativen zu DNS Net, auch bei den Kunden die raus aus der Mindestvertragslaufzeit sind. Ich würde eine kostenlose zweit Anschluss auf jeden Fall legen lassen.

    Das liegt aber nicht an DNS, sondern daran, dass andere Anbieter auch was verdienen wollen - bei der Telekom bietet hier 1&1 seine Dienste an und ist auch teurer als DNS ….

    Und hatte ihr hier nicht das Thema Peering? Das ist bei der Telekom auch Mist, wie ich leidlich erfahren musste - da bricht dann schon mal die Leitung abends auf 2mbit ein in Petershagen

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  • Noch gibt es keine Alternativen zu DNS Net, auch bei den Kunden die raus aus der Mindestvertragslaufzeit sind. Ich würde eine kostenlose zweit Anschluss auf jeden Fall legen lassen.

    PS: bisher kann man noch gar nicht 24 Monate bei DNS rum haben, weil es da noch gar nicht so lang freigegeben Anschlüsse gibt- die Leute die das schrieben hatten VDSL - ist ne vollkommen andere Sache

  • Vor einem halben Jahr hat die Telekom es sehr deutlich ausgeschlossen, dass sie in den kommenden 2 Jahren Anschlüsse von DNS:NET nutzen werden, es wird keinen Vertrag geben.

    Ich finde diesen ganzen Überbau fragwürdig und hätte lieber ein richtiges Open Access-Netz, das einem später die freie Wahl lassen würde. Aber auf absehbare Zeit wird das leider nicht passieren, reguliert wird ja nix.

  • Das liegt aber nicht an DNS, sondern daran, dass andere Anbieter auch was verdienen wollen - bei der Telekom bietet hier 1&1 seine Dienste an und ist auch teurer als DNS ….

    Das sehe ich anders. Es gibt ja (noch)-keine Regulierung in diesem Bereich.

    Also wird DNS:NET einfach die Preise zum Einmieten auf die Leitung so hoch halten, dass keiner Interesse hat. DAnn ist friss oder Stirb. Ich vermute, dass sich der privatwirtschaftliche Ausbau nach 24 Monaten noch nicht gerechnet hat.

    Unsere Straße wurde erst 2019 erschlossen, per Telekom-Kupfer hatten wir hier 2-6 MBit/sek., tauchen aber in keinen Atlas auf. Wir bekommen hier also keine Alternative. :cursing: Da hat DNS:NET echtes Druckmöglichkeiten.

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  • Nein - das ist geförderter Ausbau für ca. 2000 Adressen im Landkreis MOL - drum auch ohne Vertragszwang -

    Das alleine wäre kein zwingender Grund für einen geförderten Ausbau. Einen kostenlosen FTTH-Hausanschluss ohne Vertrag gibt es auch in Gebieten, in denen die Telekom eigenwirtschaftlich ausbaut.

    Aber wenn es sich um Adressen handelt die laut Breitbandatlas oder den Angaben des Landkreises ausgeschrieben wurden, dann wird es der geförderte Ausbau sein. Ein nachträglicher Ausbau nach Markterkundung durch einen anderen Anbieter ändert nichts daran. Die Telekom könnte höchstens das gesamte Ausbaulos zurückgeben (sofern sie noch nicht angefangen hat). Dann könnten nach einer neuerlichen Markterkundung diejenigen Haushalte die noch nicht vom Ausbau eines anderen Anbieters profitiert haben neu ausgeschrieben werden.

  • Vor einem halben Jahr hat die Telekom es sehr deutlich ausgeschlossen, dass sie in den kommenden 2 Jahren Anschlüsse von DNS:NET nutzen werden, es wird keinen Vertrag geben.

    Wer ist denn "die Telekom" in diesem Fall? Ich würde jetzt auch nicht unbedingt auf eine baldige Kooperation bauen. Aber ich denke in der Branche wird viel gesprochen. Und von vorne herein eine Zusammenarbeit für die nächsten x Jahre auszuschließen wäre eine seltsame Aussage.