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Beiträge von Sowieso

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Sowieso
    • 5. Oktober 2026 um 19:57
    Zitat von Schnurz

    Wie auch? die CuDA Leitungen gehören ja der Telekom. Nur dort, wo im Wettbewerb Anbieter die Telekom ausstechen konnten und Ausbaugebiete zugesprochen bekommen haben, konnten diese dann Outdoor DSLAM errichten.

    Die Bundesnetzagentur (bzw. damals noch die RegTP) hatte spätestens 2005 per Regulierungsverfügung verfügt dass die Telekom den Zugriff auf die TAL gewähren muss. Und zwar am HVT oder auch an einem nähergelegenen Punkt (z.B. KVz oder APL):

    "Die Betroffene [Telekom] wird dazu verpflichtet, anderen Unternehmen vollständig entbündelten Zugang zum Teilnehmeranschluss, in Form der Kupferdoppelader am Hauptverteiler oder einem näher an der Teilnehmeranschlusseinheit gelegenen Punkt (Kabel- bzw. Endverzweiger - APL)"

    Deswegen gab es ja in den Folgejahren dann auch FTTC-Ausbau durch andere Anbieter. Ich schätze der regulierte Zugang zum APL war dann auch die Voraussetzung für den FTTB-Ausbau durch Anbieter wie SWM/M-Net oder Netcologne, die ja dann im Keller Zugriff auf die Kupferkabel brauchten.

    Das mit dem "Ausbaugebiete zusprechen" begann dann erst mit Vectoring, als koordiniert werden musste wer bestimmte KVz ausbaut, da bei Vectoring technisch nur ein Anbieter die Technik betreiben konnte.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Sowieso
    • 5. Oktober 2026 um 10:05
    Zitat von BlackMage2

    nur die Telekom oder auch Dritt-Netzbetreiber wie Glasfaser-NordWest bspw.? wohl kaum, also da gibt es immer noch ein Problem

    GFNW macht keinen geförderten Ausbau. Das war eine der Bedingungen unter denen das Kartellamt die Gründung genehmigt hat.

    GlasfaserPlus z.B. nutzt XGS-PON in Fördergebieten, in denen sie 1 Gbit/s im Upload anbieten müssen.

  • 1&1 über Telekom G.Fast und FritzBox 7583

    • Sowieso
    • 4. Oktober 2026 um 12:26
    Zitat von NDiGF

    Scheinbar hat die Telekom ihr Verfahren dbzgl. schon mehrmals geändert

    Ja, zuletzt gab es Anfang des Jahres Änderungen. Da wurde angekündigt dass man bei Mehrfamilienhäusern jetzt grundsätzlich den "Vollausbau" bevorzugt, also die Häuser komplett bis in die Wohnungen inklusive Glasfaserdose ausbaut, auch in den Wohnungen in denen keine Tarifbuchung vorliegt.

    "Erstens gehen wir auf Vollausbau als Default. Das bedeutet, wenn wir jetzt in ein Mehrfamilienhaus gehen, dann machen wir das gesamte Haus, auch wenn es nur einen Vertrag gibt."

    (Quelle)

  • 1&1 über Telekom G.Fast und FritzBox 7583

    • Sowieso
    • 2. Oktober 2026 um 17:28
    Zitat von A.Bo

    Also kann man sagen das man, falls konstenfrei, besser FTTB abbläst und dann jedes der beiden Häuser FTTH macht :/

    Alleine schon weil man damit höhere Chancen hat bei einem anderen Provider als der Telekom einen Vertrag zu bekommen ... 🤔

    Wenn die Eigentümergemeinschaft sich darauf einlässt ist das meiner Meinung nach immer zu bevorzugen. FTTB ist auch nur eine Übergangslösung.

    Telekom baut derzeit in Mehrfamilienhäuser kostenlos bis in jede Wohnung, unabhängig von einer Tarifbuchung. Sofern die Eigentümer dem Zustimmen. Und Ausbaumethode ist eben typischerweise Aufputzkabelkanal im Treppenhaus.

  • 1&1 über Telekom G.Fast und FritzBox 7583

    • Sowieso
    • 2. Oktober 2026 um 15:49
    Zitat von A.Bo

    Ich habe nun Heute noch einmal mit der Telekom gesprochen. Die Beraterin hat das alles mit mir durchgekaut. Ergebnis: Da die Telekom hier ohne Zuschüsse ausbaut hat sie die Anschlüsse für mindestens 2 Jahre exklusiv. Egal ob FTTB oder FTTH.

    Das ist Unsinn. Die Telekom hat Vorleistungsverträge u.a. mit 1&1 und o2 abgeschlossen, die diesen Anbietern die Vermarktung zumindest von FTTH-Tarifen erlauben, sobald die Vorvermarktung startet.

    Der Großteil des Telekom-Ausbaus ist eigenwirtschaftlich, also ohne Zuschüsse. In vielen Städten gibt es z.B. Kabelnetze die eine Förderung ausschließen. Und auch dort sind Tarife von 1&1 und o2 ab Vermarktungsstart verfügbar.

  • 1&1 über Telekom G.Fast und FritzBox 7583

    • Sowieso
    • 26. September 2026 um 13:45
    Zitat von A.Bo

    Die Verlegung der LichtleiterKabel hätten wir als Hausgemeinschaft ja selber zahlen müssen und das hätte niemand gemacht.

    Das kommt auf die Art des Ausbaus an. Die Telekom bietet in MFH auch die kostenlose Verlegung bis in die Wohnung an. Typischerweise ist da aber die Standardbauweise Aufputzkabelkanal im Treppenhaus, eventuell auch über stillgelegte Kamine o.ä. wenn das nicht aufwendiger ist.

    Wenn es da keine geeigneten Möglichkeiten gibt und die Eigentümergemeinschaft Aufputzkanälen nicht zustimmt müsste man natürlich als Eigentümer selbst investieren. Oder es gibt eben nur FTTB.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 22:37
    Zitat von BlackMage2

    Ja deswegen ist ja meine Frage wann die kommen könnten? Gibt es da schon irgendwelche Anhaltspunkte für?

    Ich hatte dir vor einer Weile schon mal ein Dokument von GFNW zitiert in dem davon die Rede war dass man die Einführung von XGS-PON / 2 Gbit/s plane (weiß nicht mehr wie genau die Formulierung war). Genaueres weiß ich auch nicht und wird dir vermutlich auch niemand hier im Forum sagen können.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 22:27
    Zitat von BlackMage2

    Also auch die XGS-PON Tarife..

    Klar. Ist im GlasfaserPlus Standardangebot z.B. enthalten:

    Siehe Datei "GF+FB-Plus-Modell-Standardangebot PDF Okt2024\FB_GF+ (1550)_V07-01_FB-Plus-Vertrag" hinter dem Link "24-10-16 GF+FB-Plus-Modell-StA_BK3d-24-017_ PDF (zip / 665 KB)" auf dieser Seite.

    Bei Glasfaser Nordwest sehe ich kein 2 Gbit/s-Angebot, das bietet hier aber auch weder Telekom noch EWE an.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 18:22
    Zitat von BlackMage2

    Sind sie als marktbeherrschende Unternehmen klassifiziert?

    Ja.

    Zitat von BlackMage2

    und was bedeutet das nun?

    Dass sie ebenso wie die Telekom reguliert werden und dazu verpflichtet sind ein Standardangebot für den Zugang zu ihren Netzen vorzulegen, zu dem sich jeder Anbieter in ihre Netze einmieten kann. Wurde dir aber schon öfter gesagt.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 18:17
    Zitat von pufferueberlauf

    Mmmh, "buchen" ist meine Eindeutschung von TakeUp.... weil das die relevante Zahl ist, wer zahlt Geld dafuer, alles andere ist bestenfalls ein Versprechen in der Zukunft Geld zu zahlen...

    Da liegt dann der Unterschied in unserem Sprachverständnis. Für mich bedeutet "buchen" soviel wie "verbindlich bestellen". Ich meine auch regelmäßig Formulierung gelesen zu haben wie: "mindestens xx% der Haushalte müssen einen Tarif buchen" wenn es um Vorvermarktungen geht.

    Aber gut, Sprachverständnis kann immer etwas abweichen...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 18:07
    Zitat von Sowieso

    Wenn wir von "buchen können" sprechen hat das mit einer TakeUp- oder Buchungsrate wenig zu tun. Letztere beziehen sich ja darauf wer tatsächlich bucht, und nicht wer es könnte.

    Beim zweiten Lesen war der Absatz Unsinn.

    "Buchen können" steht hier ja üblicherweise im Nenner, "tatsächlich gebucht" im Zähler. Typischerweise wird hier "Homes activated"/"Homes Passed" verwendet. Man kann hier einwenden dass nicht jeder "Homes Passed"-Haushalt buchen kann, da vielleicht die Eigentümer etwas dagegen haben. Aber "Homes activated"/"Homes connected" (was du zu favorisieren scheinst) ist wiederum sehr restriktiv, da nun mal auch viele Haushalte nur "passed" und nicht "connected" und "activated" sind weil bisher niemand einen Tarif gebucht hat (obwohl sie es könnten).

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 17:48
    Zitat von Funker

    Wobei das Ziel ist, dass die Telekom mitverdient, ohne dass sie als "marktbeherrschendes" Unternehmen definiert wird, weil sie halt weniger als 70 % der Endkundenanschlüsse direkt hat. Der Rest sind "Joint-Ventures".

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Wenn das das Ziel war hat es ja nicht funktioniert, GlasfaserPlus und Glasfaser Nordwest sind ja als "marktbeherrschende Unternehmen" klassifiziert.

    Ich denke allerdings eher dass es bei diesen Joint Ventures darum ging mehr Geld in FTTH zu investieren, ohne dass dafür notwendige Schulden in der Telekom-Bilanz auftauchen. Vor ein paar Jahren als die Joint Ventures gegründet wurden lag die Telekom mit ihren Schulden etwas über ihrem "Zielkorridor" den die Telekom bei allen Quartalszahlen präsentierte. Wenn jetzt GlasfaserPlus oder GlasfaserNordwest einen Kredit für ihren Ausbau aufnehmen taucht das in der Telekom Bilanz nicht auf (weil nur zu 50,00% zur Telekom gehörig, nicht 50,01%).

    Deswegen hat die Telekom bei GlasfaserPlus auch die vertragliche Möglichkeit innerhalb eines gewissen Zeitraums (ich glaube 10 Jahre nach Gründung) die Mehrheit an GF+ zu übernehmen. Wenn die Zeit des intensiven FTTH-Ausbaus in den 2030ern vorbei ist und die Schulden zurück gehen wird die Telekom vermutlich gerne die Kontrolle übernehmen und GF+ (inklusive Schulden) in der Bilanz konsolidieren.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 17:36
    Zitat von pufferueberlauf

    Nun ja, ist der einzige robuste Schaetzer den ich dazu kenne. Und ich denke alle aktiven Anschlusse sind auch gebucht worden, oder?

    Richtig, die aktiven Anschlüsse sind alles tatsächliche gebuchte Anschlüsse. Dazu kommen noch weitere gebuchte Anschlüsse die noch nicht aktiviert wurden, weil der Anschluss (oder sogar das ganze Netz) überhaupt erst noch gebaut werden muss.

    Die Haushalte die einen Anschluss buchen können sind grundsätzlich erstmal alle Homes Passed ausgebauten Haushalte, plus alle Gebiete in denen die Vorvermarktung bereits begonnen hat. Abzuziehen davon sind alle Haushalte bei denen sich Eigentümer schon quer gestellt haben.

    Zitat von pufferueberlauf

    Mein Argument, dass > 50% derer die es koennen auch FTTH buchen/nutzen wird nicht schwaecher wenn es >>50% statt >50% sein sollten.

    Es werden ja eher weniger als 50% wenn man berücksichtigt dass auch "Homes Passed"-Haushalte einen Tarif buchen können (auch um den physikalischen Anschluss dadurch anzustoßen).

    Zitat von pufferueberlauf

    Wenn Du andere belsstbare Quellen fuer die TakeUp/Buchungsrate hast, wuerde ich mich freuen, wenn Du sie mit uns teilen wuerdest.

    Wenn wir von "buchen können" sprechen hat das mit einer TakeUp- oder Buchungsrate wenig zu tun. Letztere beziehen sich ja darauf wer tatsächlich bucht, und nicht wer es könnte.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 22. September 2026 um 23:03
    Zitat von pufferueberlauf

    Genau, weil erst wenn ein schaltbarer Anschluss existiert, kann der auch wirklich gebucht werden.

    Du scheinst "buchen" synonym zu "aktivieren" zu verwenden. Finde ich etwas ungewöhnlich, aber gut.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 22. September 2026 um 21:55
    Zitat von pufferueberlauf

    Wenig, mehr als 50% derer die tatsaechlich Glasfaser buchen koennen tun das auch. Fuer Deutschland ist das fuer eind neue Technologie so frueh schon recht viel....

    Wobei du mit "buchen können" meinst dass die Wohnung als "Homes Connected" ausgebaut ist. Während oft so eine Buchung die Voraussetzung ist überhaupt angeschlossen zu werden.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • Sowieso
    • 9. September 2026 um 00:14
    Zitat von Phino

    Hier sieht man den Ausbau in Frankreich seit 2017.

    Hier die Karte zum selbst durchklicken und reinzoomen.

  • Altice will Anteile an OXG (Vodafone + Altice) loswerden

    • Sowieso
    • 2. September 2026 um 17:38

    Altice ist seine Beteiligung an OXG losgeworden, neuer 50% Anteilseigner ist Societe Generale.

  • MFH, eigene NE4, Doppelausbau OXG+Telekom

    • Sowieso
    • 31. August 2026 um 13:43

    Die Telekom nutzt zumindest solche Doppeldosen bei Kooprationen mit ein paar Stadtwerken, also zumindest in Regensburg und München. In diesen Fällen bauen die Stadtwerke das Glasfasernetz und die Telekom pachtet eine der Fasern pro Wohnung um sie mit eigener Technik zu betreiben. Über den andere Anschluss und die andere Faser läuft dann das Netz der Stadtwerke.

  • FTTB im Mehrfamilienhaus – eigener Internetanschluss über vorhandene Ethernet-Verkabelung möglich?

    • Sowieso
    • 31. August 2026 um 13:28

    Welchen Anbieter nutzt denn der Vermieter? Telekom?


    Das ganze könnte eine FTTB-Lösung der Telekom sein. Da wird vom Keller in die Wohnung tatsächlich nicht Ethernet genutzt, sondern G.fast über die Telefonleitung. Dabei wird allerdings eine RJ45-Dose installiert. In diesen Fällen bieten andere Anbieter (wie o2) anders als bei FTTH bisher keine Tarife an.


    Ist das ein neues Gebäude oder schon älter?

  • Frisches Geld für Deutsche Glasfaser

    • Sowieso
    • 27. August 2026 um 20:37

    Die Wirtschaftswoche hat den DG-Geschäftsbericht für 2025 in die Hände bekommen (Artikel mittlerweile leider hinter Paywall).

    Demnach hat DG 7 Mrd Euro Schulden und musste letztes Jahr 327 Mio Euro Zinsen zahlen. Das entspricht 60% des Umsatzes und ist mehr als das EBITDA von 259 Mio Euro. TakeUp Quote liegt bei 29,9%.

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