Beiträge von Sowieso

    Habt recht. Ich war bei Vodafone, ist eine wenig schwierig alles. Ob jetzt Telekom besser ist? Umgestellt auf DSL wurde ja das ich Magenta benutzen kann und die bei uns die Leitungen für Glasfaser verlegen sind zwar dran aber noch nicht fertig

    Wobei du ja nicht vorher hättest wechseln müssen. Du hättest auch einen Glasfasertarif ohne Übergangstarif buchen können. Dann wärst du bis zur Bereitstellung des Glasfaseranschlusses bei Vodafone geblieben. Es gibt eben viele (insbesondere die Haustürvertreter) die einem diese Übergangstarife aufschwatzen (oder sogar unterschieben).

    Vor 10 Jahren wurde hier in jedem Dorf jeder Verteiler von der Telekom "verglast", da gab es das Neubaugebiet in unserem Dorf noch nicht. Jetzt mussten Sie wohl Glasfaser verlegen, oder nicht ? Weil Kupfer ist ja nicht

    Sie musste nicht Glasfaser verlegen, sie hätte auch Kupfer verlegen können, oder (zumindest wenn das Neubaugebiet nach 2021 gebaut wurde) gar nichts.

    Allerdings hat die Telekom ab 2015 angefangen Neubaugebiete oft per Glasfaser zu erschließen, wenn zumindest ein Anschluss an ihr Glasfasernetz relativ einfach möglich ist, wenn also z.B. an den Verteilern im Ort schon Glasfaser liegt. Das gilt auch für einzelne größerer Bauprojekte (z.B. Mehrfamilienhäuser insbesondere in Städten). Dementsprechend findet sich auf der Abdeckungskarte der Telekom in zahlreichen Städten und Kommunen Neubauten und Neubaugebiete mit FTTH-Versorgung, auch wenn die Umgebung nur FTTC hat.

    Eher Opfer der eigenen Monopolisierung auf den Netzbetrieb.
    Diese Flecken Programme laufen deshalb so gut, weil man den Hausanschluss kostenfrei bekommt ohne den zwang einen der teuren Tarife buchen zu müssen.

    Das war im Landkreis Diepholz zumindest ursprünglich nicht so, siehe z.B. hier:

    "Voraussetzung für den kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss ist der Abschluss eines Vertrages bei der GVG Glasfaser GmbH bis zum 31. März 2021, die mit ihrer Marke „nordischnet“ Telefon- und Internetprodukte bis ins Haus anbietet."

    Die Regel dass bei geförderten Ausbau der Anschluss auch ohne Tarifbuchung immer kostenlos sein muss wurde im Bundesförderprogramm glaube ich erst nach 2020 eingeführt, und gilt dann meines Wissens auch nur für die Förderprojekte die nach diesen Regeln gestartet wurden. Und das Projekt in dem Landkreis ist älter.

    Aber bei Förderprojekten für "weiße Flecken" war die Nutzungsquote eigentlich "schon immer" hoch. Das sind ja Adressen mit vorher weniger als 30 Mbit/s im Download. Und die hatten dann in der Regeln nicht 25 Mbit/s, sondern ADSL, und das oft mit einem Bruchteil des theoretischen ADSL-Maximums von 16 Mbit/s.

    Es ist nicht wie früher bei DSL und der Telekom, wo eine Regulierungsbehörde den Zugang gesetzlich geregelt hat. Der Glasfaser-Markt ist nicht reguliert, und das bedeutet, dass der Zugang zum Netz eines Netzbetreibers in erheblichem Umfang vom Netzbetreiber beeinflusst werden kann, vor allem die Preisgestaltung.

    Dass der Glasfasermarkt nicht reguliert ist, ist nicht ganz richtig. Voraussetzung für Regulierung ist derzeit, dass die Bundesnetzagentur ein Unternehmen als "marktbeherrschend" einstuft. Was eben bei der Telekom der Fall ist. Deswegen gab es auch beim Glasfasernetz der Telekom von Anfang an eine Zugangs- und Entgeltregulierung, siehe z.B. dieses Schreiben der Telekom an die Bundesnetzagentur von 2017:

    "Derzeit ist die Telekom für FttH/B als marktbeherrschend eingestuft und somit Zugangs- und Entgeltreguliert, obwohl sie kaum über FttH/B-Anschlüsse verfügt und FttH/B im Markt auch insgesam eine geringe Rolle spielt. Die Bundesnetzagentur hatte die Telekom im Jahre 2010 alleine aufgrund der Ankündigung eines begrenzten FttH Ausbaus als einzigen Anbieter der Zugangs- und Entgeltregulierung unterworfen."

    Seit 2022 gibt es ein neues Regulierungsmodell, nachdem die Telekom ein Standardangebot für den Zugang zu ihrem FTTB/H-Netz vorlegen muss. Seit 2024 gilt das auch für ihre Joint Venture-Beteiligungen GlasfaserPlus und Glasfaser Nordwest.

    Was vorsichtshalber niemand sagt: wie kommen die fehlenden 20+x% ans Netz, wenn Kupfer abgeschaltet wird?

    Die 80% Homes Connected müssen nach dem Konzept der Bundesnetzagentur erreicht werden damit der Migrationsprozess überhaupt starten kann. Dieser dauert dann mindestens drei Jahre, in denen (im Prinzip) alle Haushalte im Migrationsgebiet noch angeschlossen werden sollen wenn sie wollen. Ausnahmen soll es z.B. insbesondere in Fällen geben wo von Eigentümern selbst bewohnte Wohnungen auf deren Wunsch nicht angeschlossen werden sollen. Bevor dann die Kupferinfrastruktur tatsächlich abgeschaltet werden kann muss dann nochmal überprüft werden ob die Bedingungen für eine Abschaltung tatsächlich vorliegen.

    Und da der Ausbau von 80% Homes connected schon als zu teuer bezeichnet wird: wer zahlt dann die Anschlüsse, wenn es soweit ist?

    Argument der Netzbetreiber ist wohl, dass die Nachfrage ohne drohende Kupferabschaltung nicht hoch genug ist. Um die 80% Homes Connected zu erreichen bevor der Prozess für eine Abschaltung drei Jahre später überhaupt startet müssten sie dann viele Homes Connected "auf Vorrat bauen", also ohne dass zahlende Kunden dahinter stecken. Würde der Migrationsprozess schon basierend auf Homes Passed starten müssten sie die Anschlüsse natürlich trotzdem bauen. Aber die Hoffnung ist wohl dass dann auch viele konkrete Buchungen dahinter stehen. Man baut also nicht Homes Connected auf Vorrat, sondern direkt Homes Activated. Da wäre es dann vermutlich auch verschmerzter wenn der Prozess etwas länger dauert als drei Jahre.

    Aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das die Telekom Anfang 2026 alle kehler Gemeinden zum Ausbaugebiet deklariert nur um dann kurze Zeit später das Handtuch zu werfen weil der Ausbaupartner nicht mit macht?

    Das Missverständnis hat sich ja schon geklärt. Aber der Vollständigkeit halber, da ich gerade die passende Pressemitteilung von heute gesehen habe:

    Kehl: Spatenstich für weiteren Glasfaserausbau
    Kehl, 11. Mai 2026 MEDIENINFORMATION Kehl: Spatenstich für weiteren Glasfaserausbau - 10.500 Haushalte und Unternehmen können jetzt angeschlossen werden -…
    www.presseportal.de

    Wahrscheinlich erst dann, wenn die Gelder aus öffentlicher Hand fließen.

    Die entscheidende Frage ist ob es für die Telekom wirtschaftlich wäre.

    Die Telekom wird vermutlich solange eigenwirtschaftlich Gebiete neu ausbauen solange es noch von ihr nicht ausgebaute Gebiete gibt in denen es sich für die Telekom lohnt.

    Die Ortsteile die auf der Seite der Stadt als ehemalige UGG-Ausbaugebiete genannt werden sind z.B. Saitzenhahn, Watzhahn und Wingsbach. Das sind relativ kleine, aber auch kompakte Orte, in denen die Telekom schon Glasfaser an den Verteilern liegen hat. Die Ausbaukosten dürften für sie da nicht viel höher sein als in den typischen Vorort-Einfamilien- und Doppelhaussiedlungen. Gerade die Art von Siedlung auf die sie sich jetzt mehr konzentrieren will, weil dort die Anschlussquoten höher sind.

    Derzeit gibt es allerdings noch massenhaft Gebiete dieser Art (und insbesondere vermutlich auch lukrativere), und die obigen Orte haben da natürlich keine besondere Priorität. Aber über die Jahre wird der Pool an möglichen Ausbaugebieten abnehmen. Ich halte es für wahrscheinlich dass die Telekom irgendwann auch dazu kommen würde derartige Orte auszubauen, wenn sie nicht vorher schon in Förderprojekten landen.

    Wo ich aber mit Dir durchaus übereinstimme: durch das "Handtuchwerfen" auf die Prio1-Gebiete wie die Hauptorte verschafft sich die Telekom Zeit. Man kann auf diese Weise erstmal den umfassenderen Ausbau eines Wettbewerbers verhindern und die anderen Ortsteile auf später verschieben. Ob man sich dann um einen geförderten Ausbau bewirbt, oder geeignete Ortsteile doch vorher in die eigenwirtschaftliche Ausbaupipline passen kann man dann in Ruhe abwarten.

    Hier Mal ein Beispiel aus dem benachbarten Landkreis mit der üblichen Vorgehensweise 2025/2026:

    Die wesentliche Frage wäre eben, ob solche Gebiete die die UGG ausbauen wollte letztlich in den nächsten Jahren auch durch die Telekom ausgebaut worden wären. Es handelt sich hier ja um Ortsteile in denen die Telekom schon FTTC anbietet. Die liegen in der Priorität vielleicht nicht weit oben. Aber die bisher nicht mit FTTH ausgebauten Gebiete werden in den nächsten Jahren kräftig abnehmen, und da werden jedes Jahr neue, bisher nicht ausgebaute Gebiete abgearbeitet werden. Mit Fördergeldern kann man natürlich die Prioritäten verschieben.

    Das hat man hier in Bayern auch beim geförderten FTTC-Ausbau gesehen. Da wurden vor ca. 15 Jahren teilweise größere Orte gefördert ausgebaut, obwohl dann im Laufe der 2010er Jahren auch kleiner Orte einen eigenwirtschaftlichen Ausbau bekommen haben. Die größeren Orte haben den Ausbau mit Fördergeldern letztlich nur beschleunigt.

    Geförderter Ausbau heißt am Ende des Tags auch nciht anderes, wie dass der Großteil der Kosten am Steuerzahler hängen bleibt.

    Kommt darauf an. Letztlich sind die Anbieter wohl typischerweise bereit Investitionen um die 1500-2000 Euro pro Haushalte selbst zu tragen. Welcher Anteil dann aus Fördermitteln kommt hängt dann entsprechend von den Gesamtkosten pro Haushalt ab. Das kann mehr oder weniger sein als der Eigenanteil des Anbieters.

    Da zitiere ich mal aus einem anderen Infrastruktur-Bereich, der Schiene/Bahn:

    Der wesentliche Unterschied zu Post, Telekom & Co ist natürlich: die Bahn wurde zwar in eine privatwirtschaftliche Rechtsform überführt, aber nie wirklich privatisiert im Sinne von: an private (Mit-)Eigentümer verkauft. D.h. der Staat hat bei der Bahn immer noch zu 100% das Sagen und steuert die Firmenpolitik, macht die Vorgaben an denen die Manager sich messen lassen müssen, kann den Vorstand abberufen wenn ihm das Vorgehen nicht passt.

    Es gab z.B, im Koalitionsvertrag 2018 mal den Plan, das Geschäftsziel in der Satzung der DB zu ändern das "Gewinn" nur noch eine untergeordnete Rolle spielen sollte und dafür volkswirtschaftlicher Nutzen wie die Steigerung der Verkehrsleistung als Primärziel festgelegt werden sollte. Hat man dann aber nicht gemacht. Grundsätzlich steht es dem Bund natürlich auch immer frei die Rechtsform der DB zu ändern, wenn man meint die politischen Ziele mit der aktuellen Rechtsform nicht erreichen zu können. Da es ja keine Miteigentümer gibt ist das eine rein politische Entscheidung.

    Aber grundsätzlich ist die Rechtsform der DB im europäischen Vergleich auch nicht ungewöhnlich. Die Bahnen in Österreich, Schweiz und den Niederlanden sind z.B. auch staatseigene AGs.

    Und gerade Großprojekte wie Neubaustrecken und Ausbau von Verkehrsknoten leben sowieso vom politischen Willen so etwas umzusetzen. Dass wir bis heute nur einen Flickenteppich an Schnellfahrstrecken zur Entmischung der Verkehre haben (Frankfurt-Mannheim wird seit 30 Jahren geplant...) ist ein signifikanter Beitrag zu den aktuellen Problemen. Ebenso dass der Ausbau von Verkehrsknoten wie Frankfurt (geplant in den 90ern) auf die lange Bank geschoben wurden, die jetzt völlig überlastet sind. In Frankfurt ist das Projekt eines Fernbahntunnels in abgespeckter Form wieder aufgelebt. Wird jetzt eben noch in die 2040er Jahre dauen (wenn man diesmal durchhält).

    Bei uns ist es vielleicht auch weil die Telekom den Ausbau in der Kernstadt angekündigt hat.. Aber dort wo ich wohne wollte die UGG ausbauen aber die Telekom bisher nicht.. Wahrscheinlich nicht profitabel genug..

    Oder es kommen im Laufe der Zeit weitere Ausbaugebiete hinzu. So wie es eben in verschiedenen Städten läuft. Für einen Großteil des eigenwirtschaftlichen Ausbaus der nächsten Jahre sind die Ausbaugebiete ja noch nicht konkret bekannt.

    also bei mir im Gebiet wurde auch mit Glasfaser NordWest ausgebaut, sind meines Wissens auch Netzbetreiber und da ist es so, wie ich es oben beschrieben habe.

    Und damit auch genau so wie ich es geschrieben habe.

    Daniel K. hatte sich gefragt ob er nicht auch bei o2 oder Vodafone Tarife über seinen GFNW-Anschluss buchen kann, weil die sich ja bei der Telekom einmieten. Das geht eben nicht, weil die eine Vereinbarung mit GFNW brauchen, und diese bisher auch nicht haben. Deswegen findest du die auch nicht auf der Webseite von GFNW.

    GFNW hat ausgebaut und ist Netzinhaber. Wenn die Telekom draufgebucht ist, vermieten die nicht weiter oder wie?

    In dieser Konstellation nicht, genauso wie bei GlasfaserPlus. Hier sind Glasfaser Nordwest bzw. GF+ auch die Netzbetreiber, und andere Anbieter brauchen eine unabhängige Vereinbarung mit dem Netzbetreiber um das Netz zu nutzen.

    Es gibt Konstellationen in denen Stadtwerke das passive Netz (Leerrohre, Glasfaser) bauen und an die Telekom verpachten. Hier ist die Telekom der Netzbetreiber, und dann gibt es die gleichen Alternativen wie an anderen Telekom-Anschlüssen auch.

    Ist das möglich, wie kommt man aus so einen Übergangstarif wieder heraus?

    Auch ein Übergangstarif ist nur ein Tarif mit 24 Monaten Laufzeit. Danach ist er monatlich kündbar.

    Im Übrigen ist so ein Übergangstarif sowieso unnötig. Man kann auch nur einen Glasfasertarif bestellen, der aktiv wird sobald (und falls) der Glasfaseranschluss installiert und aktiv geschaltet wird. Aber so ein Übergangstarif wird einem natürlich gerne aufgeschwatzt.

    Darum ist 1&1 ein rotes Tuch für mich. Den ihre Werbung ist eine Verarsche.

    Zumindest haben sie kürzlich ihren Standardtext für die Pressemitteilungen zum Glasfaserausbau der Telekom (wie sie z.B. hier veröffentlicht werden) überarbeitet.

    In der alten Variante schrieb 1&1 bei Telekom-Ausbaugebieten:

    "1&1 treibt den Glasfaser-Ausbau in XYZ und in vielen weiteren Städten und Gemeinden deutschlandweit durch gemeinsame Investitionen mit Partnerunternehmen voran."

    Seit zwei Wochen heisst es in der neuen Vorlage, dass man "mehr Wahlfreiheit" schafft und: "Denn anders als häufig vermutet, sind Verbraucherinnen und Verbraucher nicht an den Netzbetreiber gebunden, der den Ausbau vor Ort übernimmt."

    Mit "Land" verstehe ich nicht das 200 Häuser umfassende, zusammenhängende Wohngebiet im ehemaligen Aussenbereich, sondern z.B. die an einer Bundes/Landstrasse verteilten Einzelhäuser. In ersterem sind die aktiv (Da kann ich die rel. niedrigen Kosten auch nachvollziehen), in letzterem nicht! Die Breko sollte evtl. mal ihren Begriff von "Ländlich" genauer erläutern.

    Die fragliche Grafik im Artikel hat die Überschrift:

    "Durchschnittliche Kosten eines Glasfaseranschlusses nach Ausbaustufen (eigenwirtschaftlich)"

    Es geht also nur um eigenwirtschaftlichen Ausbau.

    Anders gesagt: dort wo auf dem Land eigenwirtschaftlich (also ohne Fördergelder) ausgebaut wird ist es nicht so viel teurer als in der Stadt. Weil die Gebiete in denen es tatsächlich deutlich teurer ist (z.B. "verteilte Einzelhäuser") eben nur mit Fördergeldern ausgebaut ist. Das ist ein klassischer Sampling Bias, die Daten sind einfach nach dem Kriterium "nicht zu teuer" vorgefiltert.

    Aber ist XGS-PON bei geförderten ausbauten nicht Pflicht? Das ist doch der Grund wieso die Telekom in allen geförderten Gebieten den 2000er Tarif anbieten kann.

    Seit ein paar Jahren schreibt das Bundesförderprogramm für neu geförderte Gebiete jeweils mindestens 1 Gbit/s im Down- und Upload vor. Was die Telekom mit XGS-PON umsetzt.

    Das gilt aber offensichtlich nur für Projekte die bereits nach den neueren Regeln ausgeschrieben wurden. In vielen geförderten Gebieten bietet die Telekom nach wie vor maximal 1000/500 an.

    Hast Du dir mal überlegt wie viele Mrd. Schulden die Deutsche Telekom hat?

    Die Telekom hat allerdings kein Schuldenproblem. Sie hat insbesondere mit T-Mobile US einen Unternehmensteil der sehr viel Cash-Überschuß in die Kassen spült.

    Im letzten Quartal ist die Verschuldung zwar von 93 Mrd € auf 98,2 Mrd € gestiegen. Aber nur weil T-Mobile US in den USA für 7,9 Mrd € einen Konkurrenten gekauft hat, und T-Mobile US und Telekom weitere 1,8 Mrd € für den Rückkauf eigener Aktien ausgegeben haben. Ohne diese Sonderaktionen wäre die Verschuldung von Anfang Juli bis Ende September also nicht um 5,2 Mrd € gestiegen sondern um 4,5 Mrd € zurückgegangen. Die Verschuldung liegt laut den Zielen der vergangenen Jahre im Zielkorridor. Und so wurden seit Anfang des Jahres 7,4 Mrd € für den Rückkauf eigener Aktien ausgegeben, anstatt die Schulden zu senken.

    Das ist eine etwas andere Situation als wenn Investoren viel Geld in eine Firma gesteckt haben aber jetzt relativ wenig Einnahmen damit generiert werden.