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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Sowieso

  • 1&1 über Telekom G.Fast und FritzBox 7583

    • Sowieso
    • 26. September 2026 um 13:45
    Zitat von A.Bo

    Die Verlegung der LichtleiterKabel hätten wir als Hausgemeinschaft ja selber zahlen müssen und das hätte niemand gemacht.

    Das kommt auf die Art des Ausbaus an. Die Telekom bietet in MFH auch die kostenlose Verlegung bis in die Wohnung an. Typischerweise ist da aber die Standardbauweise Aufputzkabelkanal im Treppenhaus, eventuell auch über stillgelegte Kamine o.ä. wenn das nicht aufwendiger ist.

    Wenn es da keine geeigneten Möglichkeiten gibt und die Eigentümergemeinschaft Aufputzkanälen nicht zustimmt müsste man natürlich als Eigentümer selbst investieren. Oder es gibt eben nur FTTB.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 22:37
    Zitat von BlackMage2

    Ja deswegen ist ja meine Frage wann die kommen könnten? Gibt es da schon irgendwelche Anhaltspunkte für?

    Ich hatte dir vor einer Weile schon mal ein Dokument von GFNW zitiert in dem davon die Rede war dass man die Einführung von XGS-PON / 2 Gbit/s plane (weiß nicht mehr wie genau die Formulierung war). Genaueres weiß ich auch nicht und wird dir vermutlich auch niemand hier im Forum sagen können.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 22:27
    Zitat von BlackMage2

    Also auch die XGS-PON Tarife..

    Klar. Ist im GlasfaserPlus Standardangebot z.B. enthalten:

    Siehe Datei "GF+FB-Plus-Modell-Standardangebot PDF Okt2024\FB_GF+ (1550)_V07-01_FB-Plus-Vertrag" hinter dem Link "24-10-16 GF+FB-Plus-Modell-StA_BK3d-24-017_ PDF (zip / 665 KB)" auf dieser Seite.

    Bei Glasfaser Nordwest sehe ich kein 2 Gbit/s-Angebot, das bietet hier aber auch weder Telekom noch EWE an.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 18:22
    Zitat von BlackMage2

    Sind sie als marktbeherrschende Unternehmen klassifiziert?

    Ja.

    Zitat von BlackMage2

    und was bedeutet das nun?

    Dass sie ebenso wie die Telekom reguliert werden und dazu verpflichtet sind ein Standardangebot für den Zugang zu ihren Netzen vorzulegen, zu dem sich jeder Anbieter in ihre Netze einmieten kann. Wurde dir aber schon öfter gesagt.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 18:17
    Zitat von pufferueberlauf

    Mmmh, "buchen" ist meine Eindeutschung von TakeUp.... weil das die relevante Zahl ist, wer zahlt Geld dafuer, alles andere ist bestenfalls ein Versprechen in der Zukunft Geld zu zahlen...

    Da liegt dann der Unterschied in unserem Sprachverständnis. Für mich bedeutet "buchen" soviel wie "verbindlich bestellen". Ich meine auch regelmäßig Formulierung gelesen zu haben wie: "mindestens xx% der Haushalte müssen einen Tarif buchen" wenn es um Vorvermarktungen geht.

    Aber gut, Sprachverständnis kann immer etwas abweichen...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 18:07
    Zitat von Sowieso

    Wenn wir von "buchen können" sprechen hat das mit einer TakeUp- oder Buchungsrate wenig zu tun. Letztere beziehen sich ja darauf wer tatsächlich bucht, und nicht wer es könnte.

    Beim zweiten Lesen war der Absatz Unsinn.

    "Buchen können" steht hier ja üblicherweise im Nenner, "tatsächlich gebucht" im Zähler. Typischerweise wird hier "Homes activated"/"Homes Passed" verwendet. Man kann hier einwenden dass nicht jeder "Homes Passed"-Haushalt buchen kann, da vielleicht die Eigentümer etwas dagegen haben. Aber "Homes activated"/"Homes connected" (was du zu favorisieren scheinst) ist wiederum sehr restriktiv, da nun mal auch viele Haushalte nur "passed" und nicht "connected" und "activated" sind weil bisher niemand einen Tarif gebucht hat (obwohl sie es könnten).

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 17:48
    Zitat von Funker

    Wobei das Ziel ist, dass die Telekom mitverdient, ohne dass sie als "marktbeherrschendes" Unternehmen definiert wird, weil sie halt weniger als 70 % der Endkundenanschlüsse direkt hat. Der Rest sind "Joint-Ventures".

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Wenn das das Ziel war hat es ja nicht funktioniert, GlasfaserPlus und Glasfaser Nordwest sind ja als "marktbeherrschende Unternehmen" klassifiziert.

    Ich denke allerdings eher dass es bei diesen Joint Ventures darum ging mehr Geld in FTTH zu investieren, ohne dass dafür notwendige Schulden in der Telekom-Bilanz auftauchen. Vor ein paar Jahren als die Joint Ventures gegründet wurden lag die Telekom mit ihren Schulden etwas über ihrem "Zielkorridor" den die Telekom bei allen Quartalszahlen präsentierte. Wenn jetzt GlasfaserPlus oder GlasfaserNordwest einen Kredit für ihren Ausbau aufnehmen taucht das in der Telekom Bilanz nicht auf (weil nur zu 50,00% zur Telekom gehörig, nicht 50,01%).

    Deswegen hat die Telekom bei GlasfaserPlus auch die vertragliche Möglichkeit innerhalb eines gewissen Zeitraums (ich glaube 10 Jahre nach Gründung) die Mehrheit an GF+ zu übernehmen. Wenn die Zeit des intensiven FTTH-Ausbaus in den 2030ern vorbei ist und die Schulden zurück gehen wird die Telekom vermutlich gerne die Kontrolle übernehmen und GF+ (inklusive Schulden) in der Bilanz konsolidieren.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 23. September 2026 um 17:36
    Zitat von pufferueberlauf

    Nun ja, ist der einzige robuste Schaetzer den ich dazu kenne. Und ich denke alle aktiven Anschlusse sind auch gebucht worden, oder?

    Richtig, die aktiven Anschlüsse sind alles tatsächliche gebuchte Anschlüsse. Dazu kommen noch weitere gebuchte Anschlüsse die noch nicht aktiviert wurden, weil der Anschluss (oder sogar das ganze Netz) überhaupt erst noch gebaut werden muss.

    Die Haushalte die einen Anschluss buchen können sind grundsätzlich erstmal alle Homes Passed ausgebauten Haushalte, plus alle Gebiete in denen die Vorvermarktung bereits begonnen hat. Abzuziehen davon sind alle Haushalte bei denen sich Eigentümer schon quer gestellt haben.

    Zitat von pufferueberlauf

    Mein Argument, dass > 50% derer die es koennen auch FTTH buchen/nutzen wird nicht schwaecher wenn es >>50% statt >50% sein sollten.

    Es werden ja eher weniger als 50% wenn man berücksichtigt dass auch "Homes Passed"-Haushalte einen Tarif buchen können (auch um den physikalischen Anschluss dadurch anzustoßen).

    Zitat von pufferueberlauf

    Wenn Du andere belsstbare Quellen fuer die TakeUp/Buchungsrate hast, wuerde ich mich freuen, wenn Du sie mit uns teilen wuerdest.

    Wenn wir von "buchen können" sprechen hat das mit einer TakeUp- oder Buchungsrate wenig zu tun. Letztere beziehen sich ja darauf wer tatsächlich bucht, und nicht wer es könnte.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 22. September 2026 um 23:03
    Zitat von pufferueberlauf

    Genau, weil erst wenn ein schaltbarer Anschluss existiert, kann der auch wirklich gebucht werden.

    Du scheinst "buchen" synonym zu "aktivieren" zu verwenden. Finde ich etwas ungewöhnlich, aber gut.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Sowieso
    • 22. September 2026 um 21:55
    Zitat von pufferueberlauf

    Wenig, mehr als 50% derer die tatsaechlich Glasfaser buchen koennen tun das auch. Fuer Deutschland ist das fuer eind neue Technologie so frueh schon recht viel....

    Wobei du mit "buchen können" meinst dass die Wohnung als "Homes Connected" ausgebaut ist. Während oft so eine Buchung die Voraussetzung ist überhaupt angeschlossen zu werden.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • Sowieso
    • 9. September 2026 um 00:14
    Zitat von Phino

    Hier sieht man den Ausbau in Frankreich seit 2017.

    Hier die Karte zum selbst durchklicken und reinzoomen.

  • Altice will Anteile an OXG (Vodafone + Altice) loswerden

    • Sowieso
    • 2. September 2026 um 17:38

    Altice ist seine Beteiligung an OXG losgeworden, neuer 50% Anteilseigner ist Societe Generale.

  • MFH, eigene NE4, Doppelausbau OXG+Telekom

    • Sowieso
    • 31. August 2026 um 13:43

    Die Telekom nutzt zumindest solche Doppeldosen bei Kooprationen mit ein paar Stadtwerken, also zumindest in Regensburg und München. In diesen Fällen bauen die Stadtwerke das Glasfasernetz und die Telekom pachtet eine der Fasern pro Wohnung um sie mit eigener Technik zu betreiben. Über den andere Anschluss und die andere Faser läuft dann das Netz der Stadtwerke.

  • FTTB im Mehrfamilienhaus – eigener Internetanschluss über vorhandene Ethernet-Verkabelung möglich?

    • Sowieso
    • 31. August 2026 um 13:28

    Welchen Anbieter nutzt denn der Vermieter? Telekom?


    Das ganze könnte eine FTTB-Lösung der Telekom sein. Da wird vom Keller in die Wohnung tatsächlich nicht Ethernet genutzt, sondern G.fast über die Telefonleitung. Dabei wird allerdings eine RJ45-Dose installiert. In diesen Fällen bieten andere Anbieter (wie o2) anders als bei FTTH bisher keine Tarife an.


    Ist das ein neues Gebäude oder schon älter?

  • Frisches Geld für Deutsche Glasfaser

    • Sowieso
    • 27. August 2026 um 20:37

    Die Wirtschaftswoche hat den DG-Geschäftsbericht für 2025 in die Hände bekommen (Artikel mittlerweile leider hinter Paywall).

    Demnach hat DG 7 Mrd Euro Schulden und musste letztes Jahr 327 Mio Euro Zinsen zahlen. Das entspricht 60% des Umsatzes und ist mehr als das EBITDA von 259 Mio Euro. TakeUp Quote liegt bei 29,9%.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Sowieso
    • 22. August 2026 um 21:38
    Zitat von pufferueberlauf

    Nach Aussagen am Kapitalmarkttag ist Congstar eine Marke um andere Kunden zu gewinnen als mit Magenta, daher duerfte die Telekom daran interessiert sein die beiden Marken klar zu differenzieren. Das geht natuerlich in beide Richtungen...

    Klar, um Differenzierung geht es natürlich auch. Wobei ich eben denke dass Telefonie als Standardbestandteil der Tarife bei der anvisierten Zielgruppe schlicht nicht vorteilhaft wäre.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Sowieso
    • 22. August 2026 um 20:57
    Zitat von Silverio

    Bei der Telekom müsste ich die Telefonie ja auch immer mitbezahlen, irgendwie wird das schon reingerechnet.

    Wobei man wild spekulieren kann wieviel man da wirklich mitbezahlt. Für Anbieter ist der Dienst "Telefonie" ziemlich billig in Zeiten in denen alles letztlich IP-Telefonie ist. Sieht man ja an den Preisen von easybell&Co.

    Der Aufpreis ist da nicht so sehr von den Kosten für den Dienst getrieben, sondern davon was den meisten Kunden dieser Dienst als Aufpreis wert ist. Sobald es ausreichend Kunden relativ egal ist kann man nicht mehr wirklich Geld extra verlangen.

    Bei den von dir genannten SMS-Flats lief es ja letztlich auch so: als die noch einen "Mehrwert" im Wortsinne boten wurden die separat vermarktet. Nach dem Aufkommen von Smartphones mit Messenger-Apps waren die dann irgendwann inklusive. Hätte ja sowieso fast niemand mehr separat gebucht. Was nicht bedeutet dass die Tarife deswegen teurer wurden: ohne wirklichen Mehrwert waren die Tarife ja auch nicht mehr Wert.

    Bei Budget-Anbietern wie Congstar könnte es sogar vorteilhaft sein Telefonie nicht im Tarif mit anzubieten, aus rein psychologischen Gründen: die Tarife richten sich an eher junge Kunden (die sicher besonders selten Festnetztelefonie wollen) und vor allem einen günstigen Tarif suchen. Würde Congstar zum gleichen Preis Telefonie inkludieren hätten viele vermutlich das ungute Gefühl dass sie für etwas mitzahlen sollen was sie garnicht brauchen.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Sowieso
    • 22. August 2026 um 01:39
    Zitat von BlackMage2

    das wäre nicht das problem, bei easybell kriegt man günstig einen SIP anschluss, sogar mit 2 Leitungen und kostenlos für 6 monate, danach 99ct mtl.

    Das ist auch die Lösung die Congstar empfiehlt. Also nicht konkret easybell, aber bei Bedarf einen VoIP-ANbieter zu nutzen.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Sowieso
    • 22. August 2026 um 01:07
    Zitat von Silverio

    Gibts sowas bei der Telekom überhaupt? Internet OHNE Festnetz, was dafür dann aber günstiger ist?
    Ich glaube die leben immer noch in Zeiten, in denen sie die SMS-Flatrate wie warme Semmeln anpreisen...

    Unter der Marke Telekom glaube ich nicht. Aber die Tarife der Marke congstar haben standardmäßig keine Festnetztelefonie. Ich glaube die gibt es da auch nicht als Option gegen Aufpreis.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Sowieso
    • 19. August 2026 um 23:51
    Zitat von Silverio

    Als ich damals (muss so gegen 2010 gewesen sein?) gelesen hatte, dass das Land Bayern einige Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zur Bundesförderung.

    Das erste Förderprogramm in Bayern startete 2008.

    Zitat von Silverio

    Meist hat die Telekom den Zuschlag erhalten und letztlich die Milliarden in ach so tollen DSL (Vectoring) Ausbau gesteckt. Manchmal auch nur DSL 50 bis 100 Mbit, je nach Entfernung.

    Letztlich wurde das Geld hauptsächlich in den FTTC-Ausbau gesteckt, also das verlegen von Leerrohren und Glasfaser bis in die Dörfer. Diese wurden und werden auch für FTTH-Ausbau verwendet. Im Wohnort meiner Eltern z.B. war der geförderte FTTC-Ausbau um 2011. Mittlerweile hat die Telekom eigenwirtschaftlich FTTH ausgebaut, unter Mitbenutzung der Infrastruktur die damals verlegt wurde.

    Teilweise wurde auch direkt FTTH ausgebaut. Ausgeschrieben wurde der Ausbau letztlich von den Gemeinden, und die konnten dabei z.B. die Mindestanforderung für die Geschwindigkeit nach Ausbau festlegen (das Förderprogramm selbst gab nur eine Untergrenze vor). Manche Gemeinden haben vor 10-14 Jahren 100 Mbit/s (oder mehr) gefordert. Dann gab es direkt FTTH. Denn Vectoring gab es anfangs nicht, und später war es lange Zeit in Fördergebieten nicht erlaubt. Wer mehr als 50 Mbit/s im Download forderte bekam also FTTH. Das machte die Ausschreibungen dann natürlich auch teurer.

    Zitat von Silverio

    Von diesen 55-65% Prozent angeschlossenen Haushalten sind meiner Meinung nach weniger als 10 Prozent bei der Telekom. Die deutsche Telekom hat einen FTTH Anschluss-Anteil von vielleicht 5% im Land. 😗

    Was die Verfügbarkeit angeht sicher mehr. Alleine die etwas über 100.000 FTTH-Haushalte der Telekom in Kiel wären ja schon 7% aller Haushalte in SH...

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