Wahrscheinlich erst dann, wenn die Gelder aus öffentlicher Hand fließen.
Die entscheidende Frage ist ob es für die Telekom wirtschaftlich wäre.
Die Telekom wird vermutlich solange eigenwirtschaftlich Gebiete neu ausbauen solange es noch von ihr nicht ausgebaute Gebiete gibt in denen es sich für die Telekom lohnt.
Die Ortsteile die auf der Seite der Stadt als ehemalige UGG-Ausbaugebiete genannt werden sind z.B. Saitzenhahn, Watzhahn und Wingsbach. Das sind relativ kleine, aber auch kompakte Orte, in denen die Telekom schon Glasfaser an den Verteilern liegen hat. Die Ausbaukosten dürften für sie da nicht viel höher sein als in den typischen Vorort-Einfamilien- und Doppelhaussiedlungen. Gerade die Art von Siedlung auf die sie sich jetzt mehr konzentrieren will, weil dort die Anschlussquoten höher sind.
Derzeit gibt es allerdings noch massenhaft Gebiete dieser Art (und insbesondere vermutlich auch lukrativere), und die obigen Orte haben da natürlich keine besondere Priorität. Aber über die Jahre wird der Pool an möglichen Ausbaugebieten abnehmen. Ich halte es für wahrscheinlich dass die Telekom irgendwann auch dazu kommen würde derartige Orte auszubauen, wenn sie nicht vorher schon in Förderprojekten landen.
Wo ich aber mit Dir durchaus übereinstimme: durch das "Handtuchwerfen" auf die Prio1-Gebiete wie die Hauptorte verschafft sich die Telekom Zeit. Man kann auf diese Weise erstmal den umfassenderen Ausbau eines Wettbewerbers verhindern und die anderen Ortsteile auf später verschieben. Ob man sich dann um einen geförderten Ausbau bewirbt, oder geeignete Ortsteile doch vorher in die eigenwirtschaftliche Ausbaupipline passen kann man dann in Ruhe abwarten.