Deutsche Glasfaser

  • Man könnte zum Beispiel die Installationen von anständigen ggf. ortsansässigen Tiefbaufirmen durchführen lassen. Die kennen i. d. R. ortstypische Besonderheiten und haben direkte Drähte zu den Kommunen/Tiefbauämtern und sie haben einen Ruf zu verlieren. Blöd ist halt nur, dass die nicht 12-14 Stunden am Tag arbeiten und hinterher noch auf ihren Lohn „verzichten“. You get what you pay for.

  • Keine gebrauchten Porsche am Markt zu bekommen!


    Neulich hatte ich inseriert: Suche gebrauchten 911er, max. 80.000 km gelaufen, biete bei gutem Zustand 19.000 €.


    Niemand hat sich gemeldet. Der Markt ist leergefegt. Es gibt einfach keine gebrauchten Porsche mehr in Deutschland!

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  • Und bei höheren Preisen für die Investitionen müssten zwangsläufig die Preise für die Kunden deutlich höher gestaltet werden. Gerade beim aktuell hohen Zinsniveau. Wer wechselt dann von Coax oder DSL auf FTTH? So funktioniert das nun mal nicht.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

  • Und bei höheren Preisen für die Investitionen müssten zwangsläufig die Preise für die Kunden deutlich höher gestaltet werden.

    Oder die Erlöse für die Eigentümer der Unternehmen mal auf das identische Maß wie deren unterste MA zurückgestuft werden ... ;(

  • Finanzinvestoren, wie sie unter anderem bei deutsche Glasfaser investiert sind, wollen doch total nachvollziehbar nur eins: eine vernünftige „Verzinsung“ ihres Investments. Das geht dir mit deinem Depot doch vermutlich auch nicht anders.

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  • Das geht dir mit deinem Depot doch vermutlich auch nicht anders.

    Welches Depot? Da müsste man ja Geld zum investieren übrighaben.
    Spaß beiseite. Der Netzbetreiber investiert ja einen gewissen Betrag, bei dem natürlich der Auftragnehmer der auszuführenden Arbeiten auch Gewinn erzielen will. Der macht es aber nicht selber sondern nimmt den Betrag abzüglich seiner Betriebskosten und seines Gewinns und vergibt den Auftrag weiter. Und dieser Auftragnehmer handelt dann ebenso ... Da bleibt natürlich immer weniger Geld für die tatsächliche Ausführung der Arbeiten übrig. Das ist die Crux.

  • So 12 Monate fast rum und ich habe rechtzeitig per Mail ein Downgrade beauftragt. Daraufhin kam heute der Anruf, wie zufrieden ich bin. Habe soweit kaum Probleme gehabt bis auf die letzten Wochen, wo der nächste Bauabschnitt war mit Nachanschlüssen etc. Hatte hierbei eine schlechter Latenz festgestellt.

    Lange rede kurzer Sinn mein Treueangebot auf den Gigatarif war bei 89,99 - 25€ also 64,99 monatlich. Da ich sonst auf den classic gewechselt wäre, habe ich doch dem Angebot zugestimmt, da ich schon etwas am Schwanken war zwischen classic und Premium.

  • Ja, diese Angebote bekommt jeder Bestandskunden auf Nachfrage. Ich persönlich finde das sehr fair. Die meisten Provider nehmen die Bestandskunden aus, um die Neukundenrabatte zu finanzieren. Bei Deutsche Glasfaser und 1&1 werden die Bestandskunden nicht vergessen, um es einmal plakativ auszudrücken.

    Auch wenn berechtigterweise über die nicht vorhandene Qualität des Telefonservice geschimpft wird, es gibt auch Licht und nicht nur Schatten.

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  • Die haben nur üblicherweise keine Zeit. Wenn das mit dem Tiefbau so einfach wäre, gäbe es das Problem nicht.

    Wenn man frühzeitig beauftragt, oder bereit ist, einen Zuschlag zu zahlen, gibts auch genügend Ortsansässige Tiefbauer.

    Macht unsere Schwesterfirma beim Ausbau auch, da werden nur regionale Unternehmen beauftragt.

  • Auch ich bin jetzt im zwölften Monat und habe per E-Mail um ein Angebot für die Fortführung des DG Giga gebeten, weil ich ansonsten in den DG Classic wechseln würde. Es gab dann einen telefonischen Rückruf mit dem bekannten Angebot von 64,99 für weitere zwei Jahre. Ich habe das dann auch angenommen. Ich würde zwar mit weniger auch völlig unproblematisch klarkommen, aber manchmal ist eben haben besser als brauchen.

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  • Bei solchen Vorgängen bin ich schon mehr als enttäuscht, fast schon entsetzt.

    Servicewüste Deutschland.

    teltarif hilft: Lange Störung bei der Deutschen Glasfaser
    Durch einen Konfigurationsfehler wurde ein seit Jahren problemlos laufender Glasfaseranschluss gestört - doch beim Kundenservice der Deutschen Glasfaser…
    www.teltarif.de

    Da müssen Ehrenamtler das Troubleshooting bzw. Root Cause Analysis betreiben...

  • Bin selbst DG Kunde und kann nur hoffen, das sowas niemals passiert, denn sonst ist man ausgeliefert!

    Vorher hatte ich einen VDSL Anschluss bei der Telekom. Da gab es zwei mal größere technische Probleme und diese wurden vorbildlich gelöst, weil dort scheinbar saubere Prozesse definiert sind mit automatischen Eskalationsstufen. Zuerst muss man sich mit der Fehlerapp rumschlagen, wenn dadurch das Problem nicht behoben ist bekommt man schnell jemanden vom technischen Kundenservice an die Strippe. Die Leute dort scheinen schon ziemlich kompetent zu sein und können Messungen der Leitung durchführen. Wenn hierbe ein Fehler gesehen wird, hat man ein oder zwei Tage später einen ECHTEN Servicetechniker im Haus, welcher befugt und in der Lage ist ziemlich viele Dinge zu verändern.

    Bei mir wurde damals mein kompletter Anschluss auf einen anderen Port in der Vermittlungsstelle umgelegt, um eine andere Zuleitung zu unserem Haus zu nutzen, da die ursprüngliche wohl Probleme bei Feuchtigkeit im Boden hatte. Große Unterstützung erhält man parallel auch im "Telekom hilft" Forum. Und das Allerbeste: In keiner weiteren Eskalationsstufe muss man seinen ganzen Zermon nochmal kundtun, weil der nächste Ansprechpartner immer den kompletten Sachverhalt im System sieht. Sollte heute der Normalfall sein - aber ruft mal bei der DG an.

    Das Ganze sollte kein Werbetext für die T. sein, sondern entspricht meinen tatsächlichen Erfahrungen. Davon muss sich die Deutsche Glasfaser wirklich einige Scheiben abschneiden, wenn sie einen nur annähernd so guten technischen Service bieten wollen.

  • Dabei zeigen die Tests von z.B. "connect" ja, dass DG ein gutes Produkt liefert. Aber was wir hier auch an Fällen im Forum erleben, spricht doch für einige Prozessprobleme.

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  • Bei Deutsche Glasfaser sollte man auch nicht anrufen, sondern über das Portal sein Anliegen kundtun. Nur da gibt es eine Ticket-Nummer und damit einen Beleg.

    Leider ist es so, dass die Bearbeitungs- und vor allem Lösungszeiten bei Probemen, die über einen Reboot des Routers hinausgehen, unterirdisch sind.

  • Dabei zeigen die Tests von z.B. "connect" ja, dass DG ein gutes Produkt liefert. Aber was wir hier auch an Fällen im Forum erleben, spricht doch für einige Prozessprobleme.

    Wirklich hilfreich wäre ein eigenes Supportforum, so wie "Telekom hilft". Dort konnte ich so ziemlich jedes Anliegen relativ schnell gelöst bekommen. Die Supporter dort haben echt Bock, den Kunden schnell und unbürokratisch zu helfen - gerade, wenn's mal richtig kniffelig wird.

  • Auch bei O2 gibt es so ein Forum. Das wird zwar nicht offiziell verkündet, jedoch sind dort etliche Supportmitarbeiter (mit Billigung des Arbeitsgebers!) unterwegs und lösen bzw. kanalisieren die berichteten Probleme.

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  • Hallo,

    wie ich im Beitrag #276 schrieb ist der Tiefbaupartner SOLI insolvent. Gestern schrieb die DG per Mail, dass die Insolvenz eingetreten sei, die Zusammenarbeit zum 31.07.2024 beendet wurde. Es werde nun ein neuer Baupartner gesucht, was aber einige Zeit in Anspruch nehemn werde. So weit, so gut (oder auch nicht) und ich solle mich in Geduld üben.

    Im Kundenportal nachgeschaut und erstaunt gesehen, dass der Vertrag am 21.08.2024 beendet wurde und ein neuer Vertragsbeginn mit dem Datum gestern, 22.08.2024, besteht.

    Auf telefonische Nachfrage wurde mir dann mitgeteilt, dass der Vertrag von mir ? widerrufen sei ?!?, was natürlich nicht der Fall ist. Man werde sich wegen eines neuen Vetrages mit mir in Verbindung setzen. Rücksprache mit dem Vorgesetzten des Callcenter-Mitarbeiters wurde angeblich gehalten. Ich habe die DG aufgefordert den Vertrag mit seinen ursprünglichen Daten wieder in Kraft zu setzen und dies schriftlich zu bestätigen.

    Was ein Theater.

    Es wurde mir dann noch bestätigt, dass der neue Baupartner die Firma mih sei, und der Nachanschluss innerhalb der nächsten 2 Monate realisiert werden solle. Es bleibt weiter abzuwarten. X(


    Gruß Jan

    Gruß Jan

  • Die Firma mih baut bei uns auch aus (hier allerdings für eon/Westconnect). Abgesehen davon, dass ab und an auch mal das eine oder andere bereits verlegte Kabel beim Ausbaggern getroffen wird, kann ich nix schlechtes über die Firma sagen.

    Und das mit den durchtrennten Kabeln, ja mei, wo gehobelt wird, da fallen Späne, und meist sind die Kabel auch schnell wieder repariert.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN