Beiträge von arcade99

    Eine Info für alle, die sich derzeit mit einem Wechsel von DG zu 1&1 beschäftigen.

    Ich nutze derzeit DG Giga 1000 für 64,99€. Da meine Mindestvertragslaufzeit im August wieder endet, kommt für mich ein Wechsel zu 1&1 natürlich grundsätzlich auch infrage. Dort würde das Paket mit 1000 MBit 59,95€ kosten. Zusätzlich einmalig 60 €. Gleichzeitig würde die bei DG inkludierte Flatrate in alle deutschen Handynetze herausfallen.

    Ich habe also bei DG angefragt, was sie mir alternativ für eine 24 monatige Verlängerung anbieten können.

    Ergebnis 64,99€ plus eine einmalige Gutschrift in Höhe von 80€. Unter dem Strich ist DG damit etwas günstiger und darüber hinaus ist die Leistung über die inkludierte Flat in alle Handynetze besser. Ich werde vor diesem Hintergrund aus sehr rationalen Gründen verlängern. Einziger leichter Vorteil bei 1&1 wäre für mich die Möglichkeit einer eigenen IPv4.

    02.02.26 Anschluss bestellt, Auftragseingangsbestätigung, Auftragsbestätigung samt Aktivierungsdaten erhalten (Die beworbenen 12 Wochen laufen an...)

    ...

    10.04.26 Loch in der Kellerwand - Kabel durch

    Bei der Anschlussbestellung erteilte ich meine Kündigungsfreigabe meines bisherigen DSL-Anbieters 1&1 deren Mindestvertragslaufzeit Anfang Mai ausläuft, also fast taggenau zu den 12 Wochen.

    Aber zwischenzeitlich habe ich (in der Befürchtung, dass es länger dauert) mich für einen günstigeren anderen monatlich kündbaren DSL-Anbieter entschieden: O2. Portierungstermin DSL zu DSL am 04.05.

    Ich verstehe nicht, wie man sowas machen kann. Wir sprechen hier ja nicht über Jahre sondern über Wochen. Selbst wenn DG es nicht direkt zum Auslaufen des 1&1Vertrags hinbekommen hätte, dann wäre der Vertrag eben noch 1 oder 2 Monate weitergelaufen. Na und? Dann hätte die Portierung aber sicher und problemlos geklappt.

    Bei einem Umbau auf XGSPON werden die Anbieter doch sicher hybride Linecards einsetzen, die beides können. Ansonsten müssten man zum Umbauzeitpunkt ja allen Usern neue ONTs bereitstellen und einbinden. Das kann ich mir nur schwer vorstellen.

    Was mich bei dieser Thematik immer wieder wundert:
    Es werden FTTH Verträge abgeschlossen, weil man offensichtlich den in die Zukunft gerichteten Bedarf sieht. Der Hausanschluss ist in aller Regel kostenlos und die Konditionen für den Tarif mindestens zu Anfang rabattiert. Warum will man denn jetzt überhaupt aus dem Vertrag raus?

    Als Anbieter würde ich auf das Urteil natürlich dennoch reagieren und die Rahmenbedingungen wie folgt anpassen:
    Der Kunde bestellt einen FTTH Hausanschluss zum Preis von beispielsweise 1.000, deren Zahlung mit Fertigstellung des Anschlusses fällig wird. Mit Fertigstellung des Hausanschlusses kann der Kunde sich gleichzeitig bereiterklären, die Vertragslaufzeit von 24 Monaten neu starten zu lassen und dafür bekommt er die Kosten des Hausanschlusses als Bonus unmittelbar gutgeschrieben.

    Klar ist doch, dass die Anbieter nach dem Urteil die vertraglichen Rahmenbedingungen so ändern müssen, dass sie bei kostenlosem Hausanschluss 24 Monate die monatlichen Leistungspreise kassieren können und das rechtlicher. Gelingt das nicht, dann wird eben außer der Telekom niemand mehr FTTH ohne Kostenbelastung für den Hausanschluss ausbauen können.

    Konkretisieren wir es auf "Endkunden". GH Kunden sind sicher gern gesehen. Wobei man derzeit ja schon noch dramatisch auf Endkunden angewiesen ist, damit das Netz nicht mehr oder weniger komplett leer bleibt. In 5 Jahren wird das aber sicher eine spürbare Bewegung hin zu Service Providern geben.

    All das wird den Zielen von DG nicht widersprechen. Deren Ziel ist aus meiner Sicht langfristig ganz klar, ihr Geld als Netzbetreiber und nicht als Provider zu verdienen. Deswegen arbeiten sie offensichtlich auch mit Hochdruck daran, weitere Providerverträge zu schließen, um dann mit möglichst wenig Personal das zu machen, was der Name der Gesellschaft schon klar aussagt, die die Kundenverträge hält: Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH. Das war aus meiner Sicht von Anfang an schon ein recht eindeutiges Zeichen.

    Super, danke für Deine Antwort flamy

    Also bei einer fiktiven Anschlusskennung 12345-ABC-2--1 ist dann die ABC-2--1 zu verwenden? Das überrascht mich zumindest, weil ohne die PLZ am Anfang somit ja Ort und Straße aus den 3 folgenden Buchstaben ableitbar sein muss. Die Ziffer danach ist dann die Hausnummer und die letzte Ziffer die Nr. der Wohneinheit im Objekt. In dem Fall wäre die PLZ am Anfang dann aber ja komplett redundant.

    Ich habe bei DG die Tage selbst angefragt und eben diese Aussage bekommen: Die Anschlusskennung auf der zweiten Seite der Rechnung würde der genannten IT entsprechen. Verwirrt bin ich nur, weil ich gelesen habe, dass man eben mit dieser ID nicht weitergekommen sei und einer schrieb, dass er die PLZ aus der Anschlusskennung abschneiden musste. Deswegen hoffe ich, dass ggf. ein aktueller Wechsler dazu noch mal etwas sagen kann.

    Ich habe bei DG angefragt und wie andere hier auch die Info erhalten, dass es die Anschlusskennung aus der Rechnung sei. Diese wird auch im DG Kundenportal unter Anschlussadresse identisch genannt und dort mit WE-ID bezeichnet. Format wie von mir geschrieben. Aber meiner Wahrnehmung nach gibt es hier in diesem langen Thread auch andere Aussagen.

    Warum referenziert Du hier auf die Telekom, die ja komplett außen vor ist.

    Herzlichen Dank BlackMage2

    Kannst Du auch sagen, ob die GlasfaserID/HomeID bei DG wirklich die von DG kommunizierte Anschlusskennung/WE-ID ist. Diese hat das Format WE-ID: 3122#-ADO-#--1 (die erste Raute ist eine Zahl und Teil der PLZ und die zweite Raute die Hausnummer. Ich habe beides jetzt nur anonymisiert.

    Klappt die Einwahl auch auf manuellem Weg ohne über die Anbieterdienste die Fernkonfiguration freizugeben?

    Hallo zusammen,

    ich habe hier eher aus Neugier mitgelesen und folgendes verstanden:
    Um eine Fritz!Box für 1&1 im DG Netz nutzen zu können, muss man sie beim Wechsel von DG zunächst auf Werkseinstellungen zurücksetzen, damit der nicht mehr aktive Reiter "Anbieter Dienste" wieder erscheint, damit 1&1 eine Fernkonfiguration vornehmen kann?

    Um einen Vertrag bei 1&1 im DG Netz abschließen zu können, muss man die Home ID durchgeben. Hierzu habe ich verschiedene Aussagen gelesen. DG selbst sagt, dies sei die Anschlusskennung aus der Rechnung, jemand anderes hat hier berichtet, man müsse die PLZ aus der Anschlusskennung weglassen und ich meine, dass es sogar noch eine ganz andere Aussage zu dieser Nummer gab. Was ist hier denn die Wahrheit?

    Es geht in meinem Fall um eine 5590. Wie würde man 1&1 diese bzw. die entsprechende AVMG Nummer kommunizieren, damit diese im GPON Netz freigeschaltet wird?

    Herzlichen Dank im Voraus.

    ?? - Also bei mir ist der ONT Anbieterspezifisch mit eigener ID. - Ja, ich habe die ID ausgelesen aus dem ONT,m und nutze ihn nicht, sondern gehe direkt mit der Glasfaser ins GPON Modul meiner Fritzboix 5690 Pro. Über die ONT ID wird bei mir quasi "gefiltert", welche Daten meine Daten sind. - Ich habe einen UGG Anschluss mit GPON Technik.

    Die ONT ID wird ja durch die entsprechende ID Deiner Fiber Fritz!Box ersetzt, wenn du diese im Netz registrierst.