Beiträge von jon269

    Wenn man sich selbst Steine in den Weg legen möchte, kann man das natürlich so machen.

    Da vorhandene Alt-Anschlüsse nach ihrer Erstlaufzeit von 24 Monaten sich nur noch um je 1 Monat verlängern, und nicht mehr um 12 Monate, habe ich bei den meisten Glasfaserinstallationen (auch bei meiner eigenen) einen neuen Anschluss bestellt, und erst als alles korrekt und wie geplant funktioniert hat, den Alt-Anschluss gekündigt und die Rufnummern auf den Glasfaseranschluss portiert. Hat man die Rufnummern bei einem SIP Provider ist dieser Vorgang noch einfacher.

    Meines Wissens nach, kooperiert die Telekom nur mit Netzbetreibern die ein GPON Netz aufgebaut haben, wo die Telekom damit Ihre Prozesse Kunden online zu bringen mehr oder weniger 1:1 umsetzen kann. Die DG hat aber viele Anschlüsse (zu mindestens in der Vergangenheit) mit AON Technologie ausgebaut, so dass alles was die Telekom an Fiber Geräten anbietet (GF Modem2, Speedport Smart 4 Plus oder der künftige Speedport 7) dazu nicht kompatibel wären.

    In "meinem" Segment in der GPON-Topologie befinden sich laut der Anzeige der Glasfaserfritze mindestens 50 ONTs:

    Anzahl ONUs im optischen Netz: 50-55

    Darf ich fragen, bei welchem Anbieter Du bist? Ich habe in Erinnerung das viele Anbieter (u.a. die Telekom) bis zu 32 Kunden in ein Segment packen. Ich habe Supportdateien von dutzenden von mir in Betrieb genommenen Fiber Fritzboxen, bei denen ich noch nie über 30 ONTs im Segment gefunden habe, daher meine Verwunderung. :)

    Ich habe vor kurzem bei einem Kunden noch einen aktiven XON1200 gefunden, den die EWE unproblematisch (ohne Tarifdiskussion) gegen einen passiven Einschub getauscht hat, an den wir dann eine Unifi Dream Maschine mit AVM FRITZ!SFP AON Modul (lag noch von einem anderem GPON Anschluss, bei dem eine Retail FRITZ!Box zum Einsatz kam, und das AON Modul nicht benötigt wurde, rum).

    Wahrscheinlich ein Haus mit mehreren Wohneinheiten, dann wäre das der HÜP (Hausübergabepunkt), von dem aus die GF-TAs versorgt werden. Bei Einfamilienhäusern, bei denen der HÜP auch oft GF-TA ist, wird dann der QR Code direkt auf der GF-TA angebracht.

    @sentry0815 @pufferueberlauf Natürlich ist g.fast ein teures mit Nachteilen verbundenes System wenn man es mit echtem FTTH Ausbau vergleicht. Nachmal reicht es auch die Kosten und die weiteren Nachteile (wie genannt u.a. wenig Routerauswahl) aufzuzeigen, und plötzlich können sich doch mehr Leute mit den Kabelkanälen arrangieren. Wenn den Bewohnern die Optik im Treppenhaus jedoch mehr Wert ist, als der FTTB Ausbau kostet, wollte ich damit nur einen zusätzlichen Weg aufzeigen. Wenn man das als abschreckende Kulisse aufzeigt, genaugenommen sogar zwei ^^

    In die vorhandenen Leerrohre nachträglich die Glasfasern einzuziehen ist oft problematisch, und sind nur schwer exakt kurz vor der Glasfaserumstellung zu terminieren, insbesondere wenn nicht alle auf Glasfaser umstellen. In einem Mehrfamilienhaus mit 6 WE würde ich über eine FTTB Lösung mit G.Fast über die vorhandenen Kabel arbeiten, bis zur nächsten Sanierung des Treppenhauses, bei der dann FTTH in die Wohnungen gelegt werden kann.

    Aktuell suche ich noch die Buildnumber zu FRITZ!OS 07.57 einer 5590.

    Product=Fritz_Box_HW272 (FRITZ!Box 5590 Fiber)
    Type=Release
    Releasecycle=MOVE21NL1
    Version=07.57
    Build=107834
    OEMs=avm 1und1 avme
    Countries=049 99 0234 0255 0256 0264 0267 027 030 031 032 033 034 0351 0352 0353 0357 0358 036 0371 0372 0376 0382 0385 0386 0387 0389 039 041 0420 0421 043 044 045 046 047 048 054 061 064 066 0972
    Languages=de en es it fr pl nl

    Den direkten Vergleich mit 10 GBit Anschlüssen in der Schweiz sehe ich etwas problematisch. XGS-Pon ist wie GPon ein Shared Medium. Jedem Kunden am XGS-Pon für kleines Geld einen 10 GBit Tarif anzubieten, wird es hier - wenn überhaupt - erst sehr spät geben. Wozu auch, wenn nur ein Poweruser die Leitung (zumindestens Zeitweise) auslasten kann. Kunden die heute einen echten Bedarf an Anschlüssen > 2 GBit haben, buchen in der Regel etwas anderes als den klassischen FTTH Anschluss.

    Im Regelfall haben die Modelle, die explizit für einen Netzbetreiber/Provider geliefert werden, eine abweichende Hersteller Teilenummer als die "normale" ware für den Fachhandel/Retail.

    Korrekt, deshalb meine Annahme, dass - wenn das Providermodell zeitweise nicht lieferbar war - zum Retailmodell gegriffen wurde, bei dem das nicht benötigte SFP Modul entfernt werden konnte.

    Nicht, das ich nicht auch gerne weniger bezahlen würde, gebe ich aber gerne zu Bedenken, das wir für die deutsche Preisgestaltung im Vergleich mit europäischen Nachbarn folgendes Bedenken müssen:

    - während in anderen europäischen Ländern Glasfaserstrecken inkl. Hausanbindung überirdisch an Masten erfolgt, wird in Deutschland (fast) überall der Tiefbau bemüht, was deutlich teurer ist

    - unsere Regulierungs- und Genehmigungsflut kostet ebenfalls Zeit und Geld, was natürlich eingepreist wird

    Es kann natürlich sein, das die EWE das mit bereitgestellten Glasfaser-Fritzboxen bei GPON Netzen (Glasfaser Nordwest) anders handhabt.

    Auch hier kommt standardmäßig eine Box zum Einsatz die ausschließlich das benötigte GPON Modul beinhaltet, aufgrund von möglichen Lieferproblemen bei dem Providermodell mit nur einem Modul ist es natürlich trotzdem denkbar, dass Modelle mit beiden Modulen zur Auslieferung kamen. Das war mein Gedankengang.

    Selbst wenn der Glasfaserausbau deutlich über 2 Jahre dauert, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund den unterschriebenen Vertrag zu widerrufen, es sei denn, der Anbieter bei dem Unterschrieben wurde, baut einfach nicht mehr, da zwischenzeitlich ein anderer Anbieter schneller war, und mit dem Ausbau bereits begonnen hat. Wenn ein Anbieter nämlich bereits eine Vorerkundung durchgeführt und Verträge geschlossen hat, kommt es nur selten zum Überbau durch einen anderen Anbieter, so dass man im Zweifelsfall später ohne Glasfaseranschluss da steht. Entschließt man sich dann später doch noch für einen Anschluss wird es dann nur teurer.

    Die Frage ist, ob bzw. wann die DG an AVM kommuniziert hat, dass sich die im Profil hinterlegten Einstellungen verändert haben, und ob AVM dem mit einem Update Rechnung getragen hat. Leidtragender bei dergleichen Änderungen ist in jedoch fast immer der Kunde, der von zwei Hotlines die Information bekommt, dass die jeweils andere Seite Schuld hat. Hilfe (wenn auch nicht kostenfrei) gibt es in solchen Fällen von Fachleuten, die solche Installationen häufiger vornehmen und das Problem wahrscheinlich gekannt hätten.

    Ich würde die 6850 LTE gerne mit dem neuen Model und nicht der 6850 5G ablösen....

    Die 6850 5G und die 6860 5G sind aber ausstattungstechnisch nicht direkt miteinander vergleichbar. Wenn Du guten 5G Inhouse Empfang hast, und den internen Switch oder die kabelgebundenen Telefonanschlüsse der bisherigen 6850 LTE nutzt, fehlen diese an der 6860 5G, während die Schnittstellenausstattung der 6850 5G zum LTE Schwestermodell identisch ist.