Beiträge von Thomas1978

    Was sprach jetzt nochmal gegen 1&1, immer noch nicht buchbar?

    Ich stand selbst auch vor der Frage, ob ich lieber zu 1&1 oder E.ON gehe, und mir stößt ganz klar der mit 200 MBit/s im 1.000'er Tarif zu geringe Upload sauer auf. Ich hatte ja Hoffnung, dass die das aus der Anfangszeit nur von der Telekom übernommen hatten und es damals kurz nach der Änderung bei der Telekom ebenfalls geändert werden würde, aber da bewegt sich bis heute nichts.

    Aber das ist meine höchst subjektive Meinung und nicht jeder legt größeren Wert auf einen hohen Upload. Klar, das ist immerhin noch 3-5x mehr als bei DOCSIS oder DSL, aber branchenüblich sind bei den 1.000'er Tarifen mittlerweile ja doch eher 500 MBit/s.

    Ja, der Einwand ist berechtigt und dass das keine Allroundlösung ist, ist mir bewusst. Mir ging es bei der Antwort nur darum, dass es geht.

    Funktioniert es? -> Ja.

    Sollte man es dauerhaft so betreiben? -> Ganz klar Nein!

    Aber, wenn man keinen Laptop hat, den man mal eben direkt an den ONT klemmen kann, kann man so mit geringem Aufwand auch über seinen PC auf den ONT zugreifen - vorausgesetzt man hat ein ausreichend langes Netzwerkkabel direkt vom Rechner zum ONT verlegt. Die Verbindung sollte dafür aber immer nur im Bedarfsfall und auch nur kurzzeitig so verwendet werden.

    Wenn du 2 Netzwerkanschlüsse in deinem Rechner hast, dann könnte man sich noch mit einem Switch aushelfen, der direkt zwischen ONT und Router platziert wird. Netzwerkanschluss 1 bekommt dann die normale IP-Adresse des LAN und geht über den Router ins Internet und Netzwerkanschluss 2 bekommt eine IP-Adresse aus dem IP-Adressbereich des ONT und wird direkt an den Switch angeschlossen. So kann man dann auch beides gleichzeitig realisieren - Internetzugang über den Router via Netzwerkkarte 1 und Zugriff auf den ONT via Netzwerkkarte 2 über den Switch direkt auf den ONT.

    Nun habe ich eine PING Zeit von 13ms!

    Hand aufs Herz, welchen spürbaren (nicht messbaren!) Nachteil hast du dadurch?

    Billige Provider bauen ihr Netz meistens simpel auf, das spart Kosten.

    Also E.ON/Westconnect als billigen Provider zu titulieren - welche objektive Begründung hast du dafür? Meine IP wird andauernd in Kassel verortet, was Luftlinie ca. 120 km von mir entfernt ist, und es gibt nur einen regelmäßigen Anwendungsfall, bei dem mir das negativ auffällt: Wenn mir eine Webseite den nächsten XYZ-Laden/Baumarkt in der Nähe empfehlen möchte oder direkt als Vorauswahl verwendet und ich die Filiale erst händisch korrigieren muss.

    Sehe ich auch so und das ist bei mir auch so. Meine Server und Desktop-PCs haben alle einen direkten Glasfaseranschluss und sind so auch miteinander verbunden, die Laptops, Tablets, Smartphones sowie Smarthome-Geräte sind per WLAN angeschlossen und die Consumergeräte (TVs, Konsolen, etc.) per Kupfer.

    Aber ja, es sind mittlerweile leider deutlich mehr Geräte per WLAN im Netz vorhanden als per Kabel.

    Ein weiteres gutes Argument um auch im LAN von CatN auf Glasfaser umzusteigen... ;)

    Mal abgesehen vom Zwinkersmiley wäre der Ansatz an sich gar nicht so abwegig und ich hatte früher tatsächlich für einen gaaaaanz kurzen Moment wirklich mal darüber nachgedacht.

    Problematisch sind in dem Zusammenhang dann nur die ganzen Consumergeräte, die mit RJ45-Buchse daherkommen, und für die man separate Umwandler mit eigener Stromversorgung installieren müsste. Klar, da, wo mehrere Geräte an einem Platz sind (z.B. TV-Wand im Wohnzimmer) würde ein Switch mit SFP+ & Ethernet-Ports auch reichen, aber der Aufwand wäre immens.

    Da muss man aber auch sagen, dass selbst eine 5590 Fiber einen 2,5G Port für den Anschluss ans heimische LAN hat - also in Deutschland noch völlig ausreichend für die nächsten Jahre.

    Trotzdem kommt es auch immer auf den Anbieter an, ob bei dir am Anschluss "nur" 900 Mbit/s Sekunde ankommen, oder ob er den Download etwas überprovisioniert. EON, bzw. Westconnect schaltet scharf 1G im Download, was netto gerade mal 920-930 Mbit/s entspricht, egal wie schnell der Router ans heimische LAN angeschlossen ist. Meine 5590 ist per Glasfaser direkt am HÜP angeschlossen und per 2,5G Port an mein LAN - und trotzdem komme ich nicht über 930 Mbit/s hinaus.

    Beim vorherigen Vodafone-Kabelanschluss z.B. war das noch anders, da kam ich mit der 6690 Cable von Vodafone, die ebenfalls mit ihrem 2,5G Port ans LAN angeschlossen war, auf 1.070 Mbit/s im Download.

    Kommt denn auch wirklich mih für die Inhouse-Verkabelung? Bei uns hatte mih den Tiefbau inkl. der HÜP-Installation im Keller gemacht, aber für die Inhouse-Verkabelung hatte EON dann eine andere Firma aus Leipzig hier zu uns nach Hamm (Westfalen) geschickt.

    Frag doch mal bei OPIC nach, ob mih auch wirklich für den Innenausbau kommt.

    Und ja, die mangelhaften Deutschkenntnisse der Mitarbeiter vor Ort kann ich leider bestätigen. Mal eben ne Frage stellen ging da nicht, die konnten nur immer an die Zentrale verweisen.

    Es muss unterschieden werden:

    Die Aktivierungsgebühr für den Vertrag wurde z.B. auf meiner aktuellen Rechnung von EON (GF-Anschluss ist seit dem 7.4.26 aktiv) mit 79,90 € ausgewiesen. Diese Gebühr fällt immer an.

    Was hingegen nicht berechnet wurde ist die einmalige Gebühr für die Anschlussaktivierung (Erstnutzung der GF-Leitung). Diese Gebühr entfiel bei uns wenn man innerhalb der Erhebungsphase einen GF-Tarif bei EON abgeschlossen hatte.

    Aber selbst jetzt, wo das Netz hier bereits seit ca. einem halben Jahr aktiv ist, bekommt man laut der Ausbauseite von EON die Anschlussaktivierung immer noch erlassen, wenn man einen Tarif bei EON bucht.

    Bucht man bei einem anderen Provider hieß es am Infoabend, dass dem Provider diese Gebühr berechnet werden würde. Ob der das aber an den Kunden weiterberechnet, läge außerhalb dessen, was EON sagen könne. Ob das auch wirklich so ist, weiß ja auch niemand hier und wird wohl auch nie öffentlich gesagt werden.

    Wichtig sind mir viele LAN-Anschlüsse

    Auch wenn das ein anderes Thema für sich ist, mach deine Entscheidung nicht davon abhängig. Verwende besser einen guten und für dich ausreichend dimensionierten Switch, an den du deine Fritzbox und deine übrigen Geräte im Netzwerk anschließt. So können die Geräte auch dann noch untereinander Daten austauschen, wenn die Fritzbox z.B. wegen eines Defektes nicht angeschlossen ist.

    Aber warum weichen dann die gemessenen Geschwindigkeiten so sehr voneinander ab, wenn er mit dem Router und einer PS5 misst?

    Ich kenne diese Plume-Geräte nicht, kann man die denn gar nicht (falsch) konfigurieren von Kundenseite aus?

    Hoettges und sein aktueller USA-Kurs ist eh so eine Sache ... aktuell weiß man gar nicht wo der amerikanische Präsident aufhört und Hoettges anfängt, so tief ist er in Trumps Allerwertesten drin um sich lieb Kind zu machen - eine Fusion der DTAG mit T-Mobile USA ist ja immerhin auch noch im Gespräch.

    Quellen:

    Fusionspläne mit T-Mobile: Gibt die Telekom den Standort Deutschland auf? - Golem.de
    Vom Big Player in Sachen digitaler Souveränität wandelt sich die Telekom zum Konzern, der das Trump-Amerika verherrlicht und europäische Beschlüsse infrage…
    www.golem.de
    Marktbericht: Deutsche Telekom erwägt Verschmelzung mit T-Mobile US
    Nach Medienberichten erwägt die Telekom mit ihrer US-Tochter T-Mobile US zu fusionieren - zu einem der größten Telekommunikations-Konzerne der Welt. Die…
    www.tagesschau.de
    Telekommunikation: Deutsche Telekom prüft Fusion mit US-Tochter T-Mobile
    Die Deutsche Telekom ist der größte Anteilseigner der US-Tochter. Bereits in vergangenen Jahren haben die Unternehmen eine engere Zusammenarbeit erwogen. Nun…
    www.handelsblatt.com