GPON SFP Deutsche Glasfaser

  • Sicher kann man mit einer Untätigkeitsklage, der von dir erwähnte VwGO §75, noch einen draufsetzen. Allerdings erst nach Ablauf von drei Monaten.

    Die Kette TKG §73, TKG §59, evtl. TKG §228 und dann VwGO §75 zu ziehen, da muss ja schon etwas ganz massives vorgefallen sein. Ich würde auch davon ausgehen, das ohne Vollprofi (Volljurist) zu sein man sich auf glattem Eis bewegt. Zumindest sollte man einen Rechtsanwalt, in welcher Form auch immer, involvieren.

    Mit dem oben skizzierten Dampfhammer benötigt man auch viel Zeit und das Ziel schnell einen Gf-Anschluss zu erhalten, erreicht man damit nicht. Eher anwendbar scheint mir dieses Vorgehen bei der Durchsetzung der freien Wahl des Endgerätes zu sein. Da würde ich jedoch aus taktischen Gründen noch abwarten, bis die BNetzA ihren Entscheidungsentwurf finalisiert hat. Das wird sicherlich noch in diesem Jahr geschehen.

    Unabhängig davon ist natürlich das Online-Formular weiterhin bei Bedarf zu verwenden: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/Anf…efon/start.html

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  • Sicher nicht, da das GPON Endgerät sich nach wie vor in das Netz von Deutsche Glasfaser bzw. Deutsche Telekom einbuchen muss, bevor die Übergabe via Bit Stream Access (BSA) an Vodafone erfolgt.

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  • Ein kleines Update zu dem Thema.

    Die Deutsche Glasfaser arbeitet derzeit an einem Verfahren, allen kompatiblen Modems/Routern am Glas den Zugang zum Netz zu ermöglichen.
    Bis Anfang Dezember soll das ganze wohl stehen.

    Bis dahin muss ich mich leider noch gedulden. Aber dann werden die ganzen Diskussionen hier alle hinfällig :) (Zumindest die über Deutsche Glasfaser).

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  • Aber es wäre immerhin ein Riesenschritt in die richtige Richtung. Bislang gehen nur 2 Fritzboxen und der Original ONT. Nicht mal die Telekom erlaubt alle kompatiblen ONTs.

    Wie schon öfter erwähnt: So einfach, wie alles es gern hätten, ist es nicht. Punkt. Da ist das mehr als nur ein kleiner Schritt.

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  • Die Deutsche Glasfaser arbeitet derzeit an einem Verfahren, allen kompatiblen Modems/Routern am Glas den Zugang zum Netz zu ermöglichen.
    Bis Anfang Dezember soll das ganze wohl stehen.

    Das ist schon fast zu schön um wahr zu sein. Woher stammen diese Infos?

    Wie steht cyan zu dieser Thematik?

  • Da gebe ich dir recht.
    Obwohl es ist ja nicht auch nur 1 Original NT. Es werden ja doch unterschiedliche Modelle ausgeliefert und auch das hat irgendwer (bei der DG) eingerichtet bekommen, dass die Equipment IDs akzeptiert werden. So schwer kann das ja nicht sein.

    Und er GPON "onboarding Prozess" ist ja doch recht sicher, dass eigentlich selbst bei einem Anschluss von falschen Geräten (solange es ein Glasfaser Modem ist) eigentlich nichts schlimmes passieren kann.

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  • Aber es wäre immerhin ein Riesenschritt in die richtige Richtung. Bislang gehen nur 2 Fritzboxen und der Original ONT. Nicht mal die Telekom erlaubt alle kompatiblen ONTs.

    Wie schon öfter erwähnt: So einfach, wie alles es gern hätten, ist es nicht. Punkt. Da ist das mehr als nur ein kleiner Schritt.

    Ehm doch. Du kannst absolut jeden ONT/SFP nehmen der kompatibel mit der Technik ist. Du rufst einfach an, sagst Rediscovery und das wars. Nix einstellen, fummeln, kopieren oder sonst was.


    Und doch, bei Telekom direkt ist es einfach. Einfacher als der kleine Anruf mit "Bitte einmal Rediscovery machen" geht es wohl kaum. Ggf. kommt das auch bald als offizieller Self-service. Beim erstmaligen Einrichten der Einleitung gibt man die SN ein. PLOAM Passwort gibts ja schon lang nicht mehr.

    Firewall: DIY OPNsense (i5-10400, 16GB DDR4, 2x 25G Mellanox Connect-X4 Lx)

    Anschluss: Telekom FTTH @ GPON (1000/500)

    ONT: Zyxel PMG3000-D20B SFP

    PC: MacBook Pro 16" M3 Max (25G Mellanox Connect-X4 Lx via Thunderbolt 3 Adapter)

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  • Du kannst absolut jeden ONT/SFP nehmen der kompatibel mit der Technik ist.

    Und woher weißt du, dass er kompatibel ist? Es geht ja schon damit los, dass einige ONTs nicht mal die Infos zur Verfügung stellen, die einige Provider fürs Onboarding verlangen. Der Vorgang ist nicht standardisiert, und es gibt keine Zertifizierung dafür.

    Und doch, bei Telekom direkt ist es einfach.

    Aber auch nur für die Geräte, die auf der Whitelist sind.

  • Es ist immer noch ein Unterschied, ob der Provider den Internetaccess via PPPoE (wie Deutsche Telekom) oder IPoE/DHCP (z.B Deutsche Glasfaser) realisiert.

    Die PPPoE Provider haben andere Authentifizierungsmöglichkeiten, daher ist dort die Provisionierung einfacher. Dafür der technische Overhead und die Anforderung an die Rechenleistung der Endgeräte höher als bei IPoE/DHCP.

    Einerlei, wenn die Endgeräteunterstützung sich nun endlich an den EU-Richtlinien orientiert, ist das ein sehr sehr großer Sprung nach vorne! Und evtl. hat das richtungsweisenden Charakter für die anderen Provider.

    Vermutlich ist das eine Reaktion auf den Entscheidungsentwurf der BNetzA https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/…luss/start.html