Probleme Deutsche Glasfaser

  • Auch im Falle FTTH gibt es Dinge, der der Teilnehmer nicht beeinflussen kann. Wobei ich sage, dass diese Konsumentennetze für Streaming und nicht für Gaming ausgelegt sind. Wer sich dem Gaming verschrieben hat, der muss ggf. den Provider wechseln oder aufpreispflichtige Extras buchen. Es ist ja ein Hobby und das darf durchaus auch etwas kosten.

    Ist halt nicht so leicht wenn man auf dem Land wohnt. Ich habe hier in dieser Wohnung 6 Jahre lokale Anbieter gehabt, angefangen mit 8Mbit mit Hybrid auf 20Mbit aufgestockt. Danach 4 Jahre 50 Mbit und dachte mir: "Geil mit Glasfaser wird alles besser." Das war ja auch so, bis zu diesem Ausfall am 14.01. mittlerweile hat sich dieses Datum in meinem Kopf mehr eingebrannt als Weihnachten und meine Kundennummer kann ich auch auswendig.... Ich habe in den letzten 4 Monaten mehr Internetausfall als in den letzten 20 Jahren gehabt und das ist kein überzogener Scherz.

    Die Leitung kostet im ersten Jahr 25€, danach würde sie bei 1 Gbit um die 90€ kosten. Wenn ich diese Probleme habe, dann frage ich mich für was ich bezahle. Bin einfach nur so krass enttäuscht. Ich war zwischendurch schon soweit verzweifelt, dass ich tatsächlich darüber nachgedacht habe eine zusätzliche Kupferleitung zu buchen. 40€ für eine "Notfallleitung" sind mir aber im Monat zu viel, wenn ich eigentlich das Recht darauf habe das meine Leitung stabil läuft.


    Ich verstehe aber auch nicht warum die dort einfach nicht mehr prüfen. Ich hab selber echt wenig Ahnung, aber kann aus meiner Sicht mit diesen Messungen (die ich ja auch vorher mit WinMTR + austauschen jeglicher Hardware + Peripherie ja klar belegen das es nicht an mir sondern an denen liegt. Die ersten 3 Nachrichten die zurückgekommen sind waren: "Machen sie eine Messung damit wir ihren Down und Upload überprüfen können." Wunderbar, Internet besteht aber nicht nur aus Down und Upload und Probleme können auch Sporadisch und nicht nur für diesen Zeitraum der 30 Sekündigen Messung auftreten.


    Bin echt krass genervt von dem ganzen Mist. Würde gerne über ein Sonderkündigungsrecht einfach raus aus dem Mist. Ich bin mir auch Sicher das andere das selbe Problem haben. Mein Bruder wohnt einen Ort weiter, gleicher Anbieter, gleicher Ausbau und hat auch immer wieder solche Aussetzer beim gucken von Live Sport....

  • Wenn die Kupferleitung noch da ist, unbedingt wieder einen DSL-Anschluss drauf schalten lassen.

    Wenn der Anbieter die Technik erstmal abgebaut hat, kriegst du nie wieder einen!

    Und ja, es gibt gute Gründe, warum nicht gleich für zwei Jahre unterschreibt.

  • Das kannst Du gerne so sehen, aber aendert das etwas an der IPv4 Adressknappheit?

    Das ist das Problem der Unternehmen, die Privatkunden das Produkt "Internetzugang" verkaufen wollen. Nicht das Problem des Privatkunden.

    Erdöl ist auch knapp. Trotzdem funktioniert die Versorgung von Privatkunden damit.

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  • Das ist das Problem der Unternehmen, die Privatkunden das Produkt "Internetzugang" verkaufen wollen. Nicht das Problem des Privatkunden.

    Sorry, das ist Realitaetsverweigerung Deinerseits. Du verlangst etwas was letztlich nicht garantiert werden kann...

    Bin echt krass genervt von dem ganzen Mist. Würde gerne über ein Sonderkündigungsrecht einfach raus aus dem Mist. Ich bin mir auch Sicher das andere das selbe Problem haben. Mein Bruder wohnt einen Ort weiter, gleicher Anbieter, gleicher Ausbau und hat auch immer wieder solche Aussetzer beim gucken von Live Sport....

    Nee, jetzt hartnaeckig bleiben und mit BNetzA und/oder Verbraucherschutz dafuer sorgen, dass die DG ihre CG-NAT Systeme in den Griff bekommt. Oder wenn Du meinst die schaffen das nicht, dann versuche Vodafone als DG-Reseller zu buchen (unklar ob das schon funktioniert).

  • Sorry, das ist Realitaetsverweigerung Deinerseits.

    IPv4-Adressen sind knapp und kosten Geld. Der Markt regelt das.

    In diesem Fall verlangt ein Glasfaseranbieter viel Geld für ein minderwertiges Produkt, weil er einfach nicht bereit ist, diese Investitionen zu tätigen. Der Themenersteller hat (noch) Alternativen und sollte sich schleunigst danach umsehen.

  • eben nochmal eine Standard Antwort von DG bekommen, ich solle einen Speedtest machen.

    Ich weiss nicht wie oft ich denen noch sagen soll das dass Problem nicht beim Speed liegt, kriege echt kriese mit denen

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  • Nee, jetzt hartnaeckig bleiben und mit BNetzA und/oder Verbraucherschutz dafuer sorgen, dass die DG ihre CG-NAT Systeme in den Griff bekommt. Oder wenn Du meinst die schaffen das nicht, dann versuche Vodafone als DG-Reseller zu buchen (unklar ob das schon funktioniert).

    Das kann ich auch nur raten. Ja, es ist mühsam aber man muss es sportlich sehen. Öffne via Portal ein Ticket und sobald es geschlossen wird mit Nachfrage zu dem Ticket#, das sollte ein Link im Ticket sein, antworten.

    Üblicherweise ist Vodafone über das Netz von DG buchbar: https://www.vodafone.de/privat/internet/glasfaser.html

    Das erkennst Du bei der Verfügbarkeitsprüfung an dem "DG" in dem Namen der PDF-Datei der Produktinformation. Allerdings, auch das muss gesagt werden, gibt es hier im Forum noch keine Rückmeldung eines Wechslers bezüglich des Internetaccess, speziell DS (DG) vs. DS-lite (VF)!

  • eben nochmal eine Standard Antwort von DG bekommen, ich solle einen Speedtest machen.

    Ich weiss nicht wie oft ich denen noch sagen soll das dass Problem nicht beim Speed liegt, kriege echt kriese mit denen

    Doch mach diesen mit dem Tool der BNetzA, alles andere ist vergebene Liebesmüh' und bestenfalls optionale Info.

  • Doch mach diesen mit dem Tool der BNetzA, alles andere ist vergebene Liebesmüh' und bestenfalls optionale Info.

    Das bringt aber nichts wenn die Messung dann fein ist, weil zum Zeitpunkt der Messung kein Problem zu finden ist. Ich habe bei mir ja auch das Problem das ich mit einem normalen Speedtest den Fehler oder das Problem nicht aufzeigen kann....

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  • Deshalb habe ich Dir fuer die Trippy-Messungen IP-Adressen der Looking Glass Server der Zafaco fuer die breitbandmessung.de Server gegeben... da kann man der BNetzA gegenueber argumentieren, dass die Messung der Latenz zu denen der Breitbandmessung vergleichbar sein sollte.

  • Parallel dazu kannst du dir zumindest mit etwas Aufwand und 1 €/Monat über ein VPS helfen.

    Nachtrag: Die Wireguard-Verbindung sollte dann natürlich über IPv6 laufen. Aber nur der Tunnel selbst.

    Einmal editiert, zuletzt von mbo77 (6. Mai 2025 um 22:09)

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  • Wird das Einschalten der BNetzA was bringen in diesem Fall? Delay wird praktisch nicht betrachtet in den Anforderungen der Regulierungsbehörden, Paketverluste gibt es nicht und die Geschwindigkeit ist in Ordnung. Das Messtool der BNetA gibt auch keine hinreichende Auskunft oder präsentiert belastbare Ergebnisse. Delay ist auch kein Parameter, der vertraglich in irgendeiner Form zugesichert wird.

    Eine Störung kannst du melden, und da auch hartnäckig bleiben. Sonderkündigung scheidet nach meiner Meinung aufgrund der beschriebenen Randbedingungen auch aus.

  • Wird das Einschalten der BNetzA was bringen in diesem Fall?

    Der Aufwand ist ueberschaubar, und die DG ist erkennbar schon dabei die Kunden mit fehlgeleiteten "Tips" abzulenken und ihnen das Gefuehl zu geben die Probleme entstuenden im Einflussbereich der Kunden, waehrend viel dafuer spricht, dass es sich um ein CG-NAT Problem handelt das:

    1. der DG bewusst sein sollte, weil man erwarten darf dass die ihr Equipment nach den Regeln der Kunst ueberwachen.
    2. komplett ausserhalb des Einflussbereichs der Endkunden liegt.

    Ausser der BNetzA (die fuer ja solche Faelle eine Schlichtungsstelle betreibt) waeren prinzipiell auch der Verbraucherschutz und vielleicht auch Heises Achtung Kunde Redaktion moegliche Ansprechpartner.

    Delay wird praktisch nicht betrachtet in den Anforderungen der Regulierungsbehörden,

    Das sehe ich (und die BNetzA) etwas differenzierter, zumindest fuer die Mindestversorgung:

    Zitat

    Was beinhaltet die Mindestversorgung?

    Die Mindestversorgung beinhaltet Telefonie und Internet. Die TK-Mindestversorgungsverordnung gibt die zu erbringende Internetgeschwindigkeit vor. Diese liegt bei 15,0 Mbit/s im Download, 5,0 Mbit/s im Upload und max. 150 Millisekunden Reaktionszeit (Latenz). Die Mindestversorgung muss für Verbraucherinnen und Verbraucher zu einem erschwinglichen Preis (ca. 35 €) angeboten werden. Dieser orientiert sich an der Entwicklung der Preise für vergleichbare Telekommunikationsdienste. Daher werden die Entwicklung und die Höhe der Preise durch die Bundesnetzagentur beobachtet.

    Das ist hier als OWD interpretiert und entspricht daher einer maximalen RTT von 300ms... wird etwas Fingerspitzengefuehl brauchen der BNetzA klar zu machen, dass zuverlaessig wiederkehrende Latenzexkursionen ueber diesen Bereich hinaus relevant sind, aber so aussichtslos wie Du es darstellst ist das IMHO nicht.

    Das Messtool der BNetA gibt auch keine hinreichende Auskunft oder präsentiert belastbare Ergebnisse.

    breitbandmesssung.de Tests enthalten eine Messung der Latenz ohne Last... (die wird dem OP kaum helfen, weil seine wiederkehrenden Latenzspitzen eine relativ lange Periode haben...)

    IMHO macht es da durchaus Sinn mit Traceroute/MTR/Trippy Resultaten zu den Looking Glass Servern von breitbandmessung.de zu arbeiten und der BNetzA da Daten und passende Interpretation zu kommen zu lassen.

    Delay ist auch kein Parameter, der vertraglich in irgendeiner Form zugesichert wird.

    Haengt vom ISP ab z.B. O2 schreibt dazu in seiner Lesitungsbeschreibung:

    Zitat

    4.7. Weitere Informationen zum Internetzugangsdienst:

    Latenz: bis zu 80ms. Verzögerungsschwankung (Jitter): bis zu 40ms. Die Werte geben die Round-Trip-Time (RTT) wieder, der entsprechende One-Way-Wert entspricht jeweils der Hälfte. Die angegeben Zeiten setzen voraus, dass der entsprechende Server im O2-Netz lokalisiert ist. Paketverlust: bis zu 1%.

    Aber gut, die DG schreibt dazu nichts, IMHO gelten daher zumindest die Schwellen der Mindestversorgung...

    Sonderkündigung scheidet nach meiner Meinung aufgrund der beschriebenen Randbedingungen auch aus.

    Ist muessig darueber zu spekulieren, weil entweder hat man ein Messprotokoll einer Messkampagne mit der Desktop-App von breitbandmessung.de, dass ist ein Kuendigungsrecht so gut wie garantiert, oder der ISP raeumt ein solches selber freiwillig aus Kulanz ein, in beiden Faellen ist es eher irrelevant was das Kommentariat hier im Forum dazu meint ;)

    Eine Störung kannst du melden, und da auch hartnäckig bleiben.

    Da stimmen wir ueberein, gut moeglich, dass die DG durchaus an einer Loesung des eigentlichen Problems interessiert waere, wenn das denn bei den richtigen Mitarbeitern in der Taskliste erschiene, vielleicht ist das Problem erstmal an der Hotline vorbei zu kommen?

    Hat die DG ein aehnliches Social-Media Team wie Telekom oder O2 die in speziellen Faellen helfen koennen?

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (8. Mai 2025 um 06:06)

  • Parallel dazu kannst du dir zumindest mit etwas Aufwand und 1 €/Monat über ein VPS helfen.

    Das waere auch ein sehr gutes weiteres Indiz fuer einen ueberlasteten (oder sub-optimal konfigurierten*) AFTR...


    *) Nach Art von alle X Minuten macht der AFTR Garbage-Collection oder rotiert die Port Mappings und dabei nimmt sich der Server ein paar 100 Millisekunden Denkzeit.

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  • Der Aufwand ist ueberschaubar, und die DG ist erkennbar schon dabei die Kunden mit fehlgeleiteten "Tips" abzulenken und ihnen das Gefuehl zu geben die Probleme entstuenden im Einfkussbereich der Kunden, waehrend viel dafuer spricht, dass es sich um ein CG-NAT Problem handelt

    Da stimme ich ja zu. Da aber die BNetzA Fälle immer direkt Extra-Schleifen beider DG intern drehen, verzögert es die Behebung weiter. Das verbunden mit dem Aufwand, den es am Ende doch kostet, lässt mich halt zweifeln, ob es Sinn macht, oder ob man die Energie lieber darin investiert, die Störungsmeldung konsequent voranzutreiben.

  • Da aber die BNetzA Fälle immer direkt Extra-Schleifen beider DG intern drehen, verzögert es die Behebung weiter.

    Es gibt momentan kein Indiz, dass die DG in der Sache mehr machen wuerde als Kunden abzuwimmeln, daher ist unklar was hier weiter verzoegert wuerde?

    Mein Verdacht ist, was da passiert ist keine Absicht und wird auch nicht billigend in Kauf genommen, sondern schluepft irgendwie durch das Monitoring, aber es scheint fuer Endkunden quasi unmoeglich die technische Seite der DG zu erreichen. Vielleicht hilft es ja eine detaillierte Fehlerbeschreibung and das NOC der DG zu schicken: noc@deutsche-glasfaser.de

    Das verbunden mit dem Aufwand, den es am Ende doch kostet, lässt mich halt zweifeln, ob es Sinn macht, oder ob man die Energie lieber darin investiert, die Störungsmeldung konsequent voranzutreiben.

    Ich wuerde beides machen, und zwar zweigleisig, man kann bei der BNetzA immer noch Bescheid geben, falls/wenn die DG das Problem von alleine behoben haben wird.

  • Mein Verdacht ist, was da passiert ist keine Absicht und wird auch nicht billigend in Kauf genommen

    Es kann sein, dass die Gateways schlecht gemonitored sind oder absichtlich zu knapp auf Kante genäht sind.

    Das miserable Ticket-Handling ist aber augenscheinlich genau so gewollt. Aber da haben sich schon andere eine blutige Nase geholt. Vielleicht kriegt das DG auch irgendwann mit.

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  • Es kann sein, dass die Gateways schlecht gemonitored sind oder absichtlich zu knapp auf Kante genäht sind.

    Das meine ich, bzw. vielleicht ist das Monitoring so eingestellt, dass es fuer Delay-Spikes alle paaar Minuten "blind" ist.

    Das miserable Ticket-Handling ist aber augenscheinlich genau so gewollt. Aber da haben sich schon andere eine blutige Nase geholt. Vielleicht kriegt das DG auch irgendwann mit.

    Das vermute ich auch, dass der ganze Support als Kostenfaktor betrachtet wird und die DG versucht das so billig wie moeglich umzusetzen. Es liegt leider auch an uns Kunden durchzusetzen, dass bestimmt Mindeststandards eingehalten werden, durch konsequente und wiederhole Stoerungsmeldungen, es muss schlicht teurer sein ein Problem aussitzen zu wollen, als es zu beheben ;)