Glasfaser mit der Telekom - Verlegung/Verkabelung im Mehrfamilienhaus

  • DG macht den Hausstich erst, wenn ein Vertrag abgeschlossen wurde. Ist dies nicht der Fall verläuft das Kabel an der Grundstücksgrenze vorbei, üblicherweise im Gehweg.

    Die Telekom wird es so ähnlich machen, denn für die Arbeiten auf dem Grundstück bedarf es einer Genehmigung des jeweiligen Eigentümers.

    In beiden Fällen ist der Aufwand für den Hausstich gleich groß und mit Tiefbau auf dem Grundstück verbunden.

  • Der Aufwand für den Hausstich ist schon unterschiedlich! Wenn der Rohrverbund nur am Haus vorbeigeht, muss später der öffentliche Grund wieder aufgegraben werden, evtl. mit neuen erforderlichen Genehmigungen. Wenn der Abzweig vom Verband schon gemacht wurde, liegt das Ende an der Grundstücksgrenze und kann vom Grundstück aus erreicht werden.

    Variante 2 hat GFNW damals bei uns so gemacht.

  • Ich gehe davon aus, dass der Abzweig nicht dauerhaft überirdisch gekennzeichnet ist, so kenne ich es von der damaligen Verlegung eines Leerrohres für die Aufnahme des Gf-Kabels für den VDSL Ausbau. Das Leerrohr musste durch das Aufgraben im öffentlichen Grund an mehreren Stellen erst gesucht und dann gefunden werden, obwohl die Planauskunft vorgelegen hat.

    Was ich damit sagen möchte: Den Hausstich gleich machen lassen und nicht auf bessere Zeiten warten. Das Tiefbauunternehmen bzw. dessen Verfügbarkeit ist die große Herausforderung beim FTTH Ausbau. Und die Zeit wird hier in Monaten oder Jahren gemessen und keinesfalls in Wochen oder kürzeren Zeiträumen.

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  • ch gehe davon aus, dass der Abzweig nicht dauerhaft überirdisch gekennzeichnet ist,

    Muss es ja auch nicht. Die Telekom setzt bei ihren Ausbauprojekten konsequent auf Kugelmarker an jeder Abzweigstelle. So lässt sich jeder Abzweig oder Muffe auf cm genau Orten.

  • Bei meiner Mutter in Berlin-Mitte haben sie über alle den HÜP im Keller gesetzt, auch in den Aufgängen bei den noch keiner gebucht hat. Sie sind in die Häuser rein über die vorhandenen Leerrohre der Telefonleitungen. Nur im Treppenhaus wurde nur gebaut wenn gebucht wurde von mindestens einen Bewohner.

    Allerdings brauchten sie sowieso sehr wenig zu buddeln. Sie konnten fast überall die Glasfaser durch vorhandene Leerrohre im öffentlichen Straßenland gezogen. In den Straßen auf den Bürgersteig sind fast vor jedem Haus Versorgungsschächten.

  • Muss es ja auch nicht. Die Telekom setzt bei ihren Ausbauprojekten konsequent auf Kugelmarker an jeder Abzweigstelle. So lässt sich jeder Abzweig oder Muffe auf cm genau Orten.

    Muss neu sein, bei uns endet der Ausbau genau an unserem Haus und da liegt auch nur die Speedpipe zu uns. Will eines der bisher nicht erschlossenen Häuser Glasfaser, muss bis zum Verteiler neu gegraben werden. Ausbau Telekom 2022

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  • Eine kurze Zwischenfrage zum Telekom-Angebot / GlasfaserPlus:

    Bei uns wird der größtmögliche Tarif Glasfaser 1000 mit 1000 Mbit sein. Bundesweit gesehen gibt es ja Ausbaugebiete der Telekom, wo 2000 Mbit verfügbar sein werden. Wird hier eine andere Technologie verlegt oder ist davon auszugehen, dass man auch bei uns irgendwann die 2000 Mbit freischalten wird/kann?

  • Die 2000 Mbit/s gibt es, nach Aussage von der Telekom, nur in einigen Pilot-Gebieten und allen geförderten Ausbaugebieten.

    Den 2000er Tarif gibt es nur über XGS-PON, alle anderen Tarif darunter laufen über GPON auch in Gebieten in denen der 2000er Tarif Verfügbar ist.

    Einmal editiert, zuletzt von millen (25. August 2025 um 10:40)

  • Laut aktueller Gigabit-Richtlinie 2.0 (mit Aenderung 2025) muss beri Foerderung symmetrisches Gigabit* ermoeglicht werden. Das ist zwar theoretisch auch mit GPON machbar (gab es z.B. in europaeischen Nachbarlaendern) waere aber schon recht knapp/eng, daher setzt die Telekom da wohl inzwischen auf XGS-PON in gefoerderten Gebieten. Es ist allerdings zu erwarten, dass mittelfristig XGSPON das neue "GPON" wird, also die Massenmarkttechnologie die fast ueberall zum Einsatz kommt, IMHO spaetestens dann wenn die aktuelle aktive GPON Technik regulaer ausgestauscht wird. Das kaeme vielleicht frueher, wenn denn tatsaechlich Nachfrage bestaende und die Bereitschaft dafuer auch mehr Geld zu zahlen... aber das kann sich noch aendern... z.B. wenn mehr Kunden auch nur den 1000er buchen und auch ausnutzen mag sich die Rechnung fuer die ISPs aendern.


    EDIT: *) Ich bin sicher der 2000/1000 XGSPON Tarif von Telekom und anderen ISPs wird da als "Foerderziel" erfuellt interpretiert, d.h. ich sehe keinen Zwang zu einem nominellen 1000/1000 Mbps Tarif.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (25. August 2025 um 12:39)

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  • 2000/1000 geht ja heute schon. Und die Gebiete werden eher zu- als abnehmen.

    Aber leider kein xgs-pon in meinem Gebiet und ein 1000/1000 dürfte noch etwas günstiger sein. 2000 Gbit benötige ich auch nicht als download.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

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  • Da ein solcher Tarif wohl auf ca. 1100/1100 provisioniert werden würde, damit beim Kunden auch wirklich Netto 1000 Nutzdatenrate ankommt, könnte das aber auch ganz schön eng werden im GPON Segment, das hat ja nur 1.25Gbits Gesamtkapazität im Upstream.

    Ich hätte es als Kunde Riskiert, mein GPON Segment war eh ziemlich leer ;)

  • a ein solcher Tarif wohl auf ca. 1100/1100 provisioniert werden würde, damit beim Kunden auch wirklich Netto 1000 Nutzdatenrate ankommt, könnte das aber auch ganz schön eng werden im GPON Segment, das hat ja nur 1.25Gbits Gesamtkapazität im Upstream.

    Diesen Tarif hätte ich dann lieber auch auf XGS-PON. Vermutlich wird es bei der TK aber so nie angeboten werden.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

  • Die Frage bleibt, ob dir das TK-Unternehmen 1000/1000 substanziell günstiger anbieten würde.

    Kann aber auch sein, dass man zukünftig nach Wechsel auf XGS-PON Linecards grundsätzlich auf symmetrische Tarife wechselt.

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  • Die Frage bleibt, ob dir das TK-Unternehmen 1000/1000 substanziell günstiger anbieten würde.

    Kann aber auch sein, dass man zukünftig nach Wechsel auf XGS-PON Linecards grundsätzlich auf symmetrische Tarife wechselt.

    Mal abwarten, was Mitte 2026 so bringen wird. Die Mitte eines Jahres ist immer so die Zeit für neue Tarife. Ich denke O2, 1&1 oder Vodafone im TK FTTH Netz werden sich nach den Bandbreiten/Tarifprofilen entsprechend der Vorgabe der TK richten.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

  • Kann aber auch sein, dass man zukünftig nach Wechsel auf XGS-PON Linecards grundsätzlich auf symmetrische Tarife wechselt.

    Solange es die Telekom wohl nicht vormacht, bzw. entsprechende Profile im Sortiment hat, bleibt es wohl beim aktuellen 2:1 Verhältnis. Wäre aber natürlich schön wenn sich das in Zukunft noch ändert.

    1&1, O2, Vodafone usw. haben in den entsprechenden Telekom XGS Pilotgebieten noch gar nichts an Tarifen über 1000/500 im Sortiment. Denke nicht das es die Profile seitens der Telekom noch für Reseller gäbe, eher das die Reseller den "Aufwand" für einen noch überschaubaren Kundenkreis, an Schulungen für Kundenservice, Endgerätesupport, Vertriebsmaterial usw. noch scheut. Denke sobald die Telekom das großflächiger ausrollt, kommt da auch von den anderen Bewegung in die Sache.

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  • sendai Ich bin da komplett bei dir, jeder regt sich drüber auf das der 2000/1000 Tarif so teuer ist, dabei sollte jeder froh sein dass es sowas jetzt gibt, denn dadurch werden auf Dauer andere Anbieter auch diese Eichtung einschlagen und der 1000/500er Tarif lag damals auch mal 119€ monatlich. Und würde mit der Upload kastrierung auf 100 Mbit/s auf 99€ gesenkt.

    Wenn ein großer Anbieter wie die Telekom nicht diesen Schritt gehen würde, würden andere (nicht and die Telekom gekoppelte) Anbieter auch keinen Grund sehen größe Tarif anzubieten.

  • Aus meiner Sicht macht es Sinn, schon ab dem kleinsten und damit alle Tarife symmetrisch und kostengerecht anzubieten. Das würde die Akzeptanz von Glasfaser nochmals deutlich erhöhen.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s