Deutsche Glasfaser Anschluss geht nach Aktivierung nicht

  • Wenn es so wenige Fälle sind, wo es tatsächlich was zu tun gibt, ist strunzdumm noch geschmeichelt. Und Tickets zu schließen, die offenbar noch nicht gelöst sind, setzt dem Ganzen die Eselsmütze auf.

    Ich bezog mich natürlich auf die Unterstellung zuvor, dass es clever sei, die Kunden auflaufen zu lassen. Aber das ergibt sich ja aus dem Verlauf.

    Es gibt Provider mit deutlich mehr Kunden als die DG. Wenn die alle so offenkundig dilletantisch - wie hier schon wieder beim OP passiert - bei Problemen behandelt würden, wäre hier aber ganz schön was los. Oder rufen da nur bestens ausgebildete und vorbereitete Kunden an?

  • Es versteht sich doch (normalerweise und für mich persönlich), dass man zunächst höflich bleibt!

    Gut, ist ggf auch etwas aus der Mode gekommen, leider.

    Fakt ist, sollte alles , was freundlich begann, nicht zum Erfolg führen, ist man eben darauf angewiesen, andere Methoden anzuwenden.

    Jedoch kann man auch sicherlich sehr bestimmt, ggf etwas dominant in seiner Meinung auftreten. Aber auch hier, nie unter die Gürtelline oder beleidigend auftreten.

    Mein Moto ist, trete anderen gegenüber so auf, wie du es auch selbst möchtest und beweise deine Kritikfähigkeit. Damit bin ich bisher immer gt gefahren und auch bei Problemen immer gut beraten gewesen.

    Sollte dann auch dies nichts nützen, würde ich dann eben zu einer rechtlichen Maßnahme greifen.

    Kritikfähig sein, schließt für mich eben auch die (ggf für einen persönlich) "blöden" Fragen mit ein, zB Kabel korrekt angesteckt, Gerät mal stromlos gemacht und wieder eingeschaltet etc.

    Die Person auf der anderen Seite geht halt ihren Plan in der Abarbeitung gem. Vorgabe ab. Ist ja auch gut so. Nur frech muss man dabei ja auch nicht werden.

    Zollt den Personen immer Respekt entgegen. Gilt im ganzen Leben.

    Bestellt (noch in der Planungsphase): FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 6591| 1 FRITZ!Repeater 3000 als Access Point | 1 FRITZ!Repeater 3000AX als Access Point

  • 3komma14 full ACK

    Wenn jedoch schriftlich und mit Screenshots belegt auf einen Leitungsschaden vom Kunden hingewiesen wurde (wie in meinem Falle) und dann fast drei Wochen vergehen, bevor Deutsche Glasfaser einen Techniker beauftragt, hat das nicht mehr viel mit wertschätzendem Kundendienst zu tun. Gerade wenn das die "1% Fälle" sind, dann müsste der Start der Fehlerbehbung mit einem Fingerschnipp gehen und vor allem mit (automatisierter) Information des Kunden.

    Wie schon geschrieben ist vom Privatkundensupport gerade dann nicht viel zu spüren, wenn es kein 0815-Fall ist. Eine Leitungsstörung bei einem TK-Provider ist jedoch auch ein Standardfall und kein Novum.

    Und noch einmal: ein Fehlerticket zu schließen, nur weil es vom Support eine Arbeitsanweisung zum Reset/stromlos machen gegeben hat, ohne auf zeitnahe Rückmeldung durch den Kunden zu warten (oder gar etwas nachzufragen), ist alles andere als kundenfreundlich.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • HubeBube wie ich bereits schrieb, hätte ich bei der deiner Sachlage bereist den Rechtsbeistand in Anspruch genommen und den zustehenden Schadenersatz geltend gemacht. Ich bin auf das Internet aus beruflichen Gründen darauf angewiesen und könnte so etwas nicht hinnehmen.

    Bestellt (noch in der Planungsphase): FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 6591| 1 FRITZ!Repeater 3000 als Access Point | 1 FRITZ!Repeater 3000AX als Access Point

  • HubeBube ich bin auf das Internet aus beruflichen Gründen darauf angewiesen und könnte so etwas nicht hinnehmen.

    Das hingegen spielt keinerlei Rolle. Falls es ein Privatkundenanschluss ist, dann ist Deine Arbeit genau so wichtig wie YouTube Videos der 8 jährigen Maria irgendwo da draußen.

    Davon losgelöst ist die Wahrscheinlichkeit dennoch extrem groß, dass Dein Anschluss ganz einfach und langweilig einfach funktionieren wird. Wir sind jetzt seit gut einem Jahr im Rahmen eines Erstausbaus live und sowohl wir als auch alle um uns herum haben keinerlei Probleme und keine Ausfälle.

    Aber ja, wenn es mal zu ärgerlichen Problemen kommen sollte, dann ist DG da offenbar nicht oben und vorn.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

    Einmal editiert, zuletzt von arcade99 (28. September 2024 um 17:05)

  • Ich sollte evtl noch hinzufügen, das dies der erste ernstzunehmender Ausfall nach knapp 3 Jahren Betrieb war. Einen kleineren (6 Stunden) gab es, da ist die Überlandleitung durch Windbruch zerstört worden und in einem übergeordneten Aggregationspunkt haben die Akkus nicht so lange durchgehalten.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • HubeBube Ich bin auf das Internet aus beruflichen Gründen darauf angewiesen und könnte so etwas nicht hinnehmen.

    Dann hast Du hoffentlich keinen Privatkundentarif gebucht. In diesem ist nâmlich nach den von dir unterschrieben AGB die berufliche Nutzung ausgeschlossen. Lediglich das sogenannte Home-Offe, das lediglich "mobiles Arbeiten" darstellt, ist statthaft bzw. geduldet.

    Wir haben hier im Forum schon einen Bericht gehabt, das DG die berufliche Nutzung bei Privatkundentarifen aktiv verfolgt und die Verträge kündigt und auf Abschluss mindestens eines DG professional Tarifes drängt.

  • Bei einigen Kommentaren hier im Forum fragt man sich, wer strunzdumm ist. Die Mitarbeiter an der Hotline sind es jedenfalls nicht, die können wir aus der Masse der Infrage kommenden rausnehmen.

    Dann muss ich bei meinen letzten Kontakten sehr seltene Mitarbeiter der DG erwischt haben die mehr als inkompetent waren.

    Nur mal ein Beispiel, den Fall hatte ich hier im Forum bereits an anderer Stelle detailliert geschildert - Ich wollte meine neue FRITZ!Box 5690 Pro direkt ohne ONT am Glasfaseranschluss betreiben und übermittelte telefonisch die Modem-ID meiner FRITZ!Box.

    Noch am selben Tag erhielt ich einen Code mit passender Anleitung wie ich meine FRITZ!Box aktivieren kann. Nach unzähligen Stunden und duzenden vergeblichen Versuchen kontaktierte ich den DG Support telefonisch und erstellte auch im Online Portal ein Ticket.

    Nach mehreren Tagen erhielt ich dann eine Antwort ein “Experten-Team” würde sich kurzfristig mit mir in Verbindung setzen, was aber nicht geschehen ist. Zwischenzeitlich wurde nach jeder Kontaktaufnahme das Ticket wieder geschlossen.

    Nach 5 Tagen erhielt ich dann die Info das die FRITZ!Box 5690 Pro noch gar nicht im Netz der DG technisch unterstützt wird.

    Hätte man mir das nicht bereits am ersten Tag mitteilen können, dann wäre mir viel Zeit und Nerven erspart geblieben?!

    Ich weiß gar nicht wie oft ich meine FRITZ!Box in den Werkszustand zurück gesetzt habe bei meinen Versuchen sie zu aktivieren.

    Und jetzt kommt mir nicht wieder mit dem Argument ich als Kunde muss mich gefälligst selbst vorher schlau machen welche Router technisch von der DG unterstützt werden, die Mitarbeiter scheinen das ja selbst nicht zu wissen.

  • Und jetzt kommt mir nicht wieder mit dem Argument ich als Kunde muss mich gefälligst selbst vorher schlau machen welche Router technisch von der DG unterstützt werden, die Mitarbeiter scheinen das ja selbst nicht zu wissen.

    Grundsätzlich hat der Provider Sorge dafür zu tragen, das zulässige Geräte, die bestimmte Spezifikationen erfüllen, auch an dem jeweiligen Netz in Betrieb genommen werden können ...

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Wir haben hier im Forum schon einen Bericht gehabt, das DG die berufliche Nutzung bei Privatkundentarifen aktiv verfolgt und die Verträge kündigt und auf Abschluss mindestens eines DG professional Tarifes drängt.

    Hast Du einen Direktlink zu dem Thema? Hab über die Suche leider nichts passendes gefunden…

  • Gerne.

    Jamahutschi
    6. August 2023 um 17:52
  • Hast Du einen Direktlink zu dem Thema? Hab über die Suche leider nichts passendes gefunden…

    Drängt die DG auf die Einhaltung der Regelungen, dann drängt der "Geschäftskunde" ebenso auf vollständige Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften durch den Provider. Einschließlich aller Rechtsfolgen durch Strafen.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Und jetzt kommt mir nicht wieder mit dem Argument ich als Kunde muss mich gefälligst selbst vorher schlau machen welche Router technisch von der DG unterstützt werden, die Mitarbeiter scheinen das ja selbst nicht zu wissen.

    Doch, genau das ist das Argument. Den Ärger hättest du dir mit ein bisschen Eigeninitiative sparen können. Erst wild irgendwelche Dinge zusammenkaufen, und wenn es dann nicht passt, soll der Support gefälligst eine Lösung auf dem Silbertablett servieren. Und das zu einem Zeitpunkt, wo der Besitz des Produktes noch einem Lotteriegewinn gleichkam.

    Dann muss ich bei meinen letzten Kontakten sehr seltene Mitarbeiter der DG erwischt haben die mehr als inkompetent waren.

    Nein, hattest du nicht. Du hast schlicht Sachen gefragt, die der Support zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wissen konnte, aufgrund der beschriebenen Umstände.

    Manchmal ist es auch einfach die Erwartungshaltung.

    Drängt die DG auf die Einhaltung der Regelungen, dann drängt der "Geschäftskunde" ebenso auf vollständige Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften durch den Provider. Einschließlich aller Rechtsfolgen durch Strafen.

    Auch so ein schönes Thema. Wenn die DG das macht, ist es ein Skandal, aber oh weh, sie erfüllt mal nicht das TKG bis auf die letzte Nachkommastelle, dann wird direkt eine Horde Anwälte losgeschickt. Hauptsache, der Provider hält sich an die Verträge, ob der Endkunde das dann auch macht, ist egal.

  • der Provider hält sich an die Verträge, ob der Endkunde das dann auch macht, ist egal.

    Anders herum aber wird der Schuh draus. Der Provider will Kunden auf einem, von ihm zu errichtenden Netz. Dafür gibt es gesetzliche Rahmenbedingungen, die er einzuhalten hat. Tut er das, ist es o.K. Wenn der Provider aber auf Einhaltung "seiner AGB", die eine vertragliche Regelung zwischen zwei Vertragspartnern darstellen und immer der Überprüfbarkeit durch die Legislative und Judikative unterliegen, drängt, muss er sich ebenso um die Einhaltung der ihm auferlegten Regelungen kümmern und ggf. Folgen tragen so wie er das auch von seinem Vertragspartner bei Verstoß gegen die AGB (Privat- versus Geschäftskunde) erwartet.

  • Exakt. Da sind wir vollkommen einer Meinung. Dennoch gibt es hier Aufregung, wenn die Kunden an den Vertragsbedingungen vorbei Privatkundenverträge auch bei geschäftlicher Nutzung abschließen, und die DG dann dagegen vorgeht. Warum?

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Dennoch gibt es hier Aufregung, wenn die Kunden an den Vertragsbedingungen vorbei Privatkundenverträge auch bei geschäftlicher Nutzung abschließen, und die DG dann dagegen vorgeht.

    Weil die rechtliche Grundlage nicht wirklich eindeutig ist. Nicht nur §§13 und 14 BGB sondern auch das Steuerrecht sind zur Beurteilung heranzuziehen, wenn der Provider hierzu keine eindeutige Angabe gemacht hat. Denn auch das Steuerrecht sieht z.B. die Unternehmereigenschaft durch die Tatsache sich auf dem Dach Ihres Eigenheims eine Photovoltaikanlage installieren zu lassen, gelten Sie mit Inbetriebnahme der PV-Anlage aus steuerlicher Sicht als umsatzsteuerlicher Unternehmer (§138 AO). Und wie viele dieser Anlagen hängen am Internet über die vorhandenen Provideranschlüsse?

    Liebe Provider. Wie ist das mit der Gleichbehandlung?

    Und könnt ihr dann für die vielen resultierenden Geschäftskundenanschlüsse die entsprechenden SLA auch garantieren?

    Fragen über Fragen.

  • Die Telekom will bei Geschäftskunden einen Nachweis, z.B. "in Form eines Handelsregisterauszuges oder einer Gewerbeanmeldung."

    Gewisse Arten von Nutzung würden dann gar keinen Internatanschluss erhalten, weil sie nicht mehr privat sind, aber noch keine Gewerbeanmeldung erfordern?

    Oder nehmt einen Fall, der mir kürzlich untergekommen ist: ruft mich der Herausgeber eines Gewerbeverzeichnisses an, er würde gerne die ihm vorliegenden Daten mit mir abgleichen - keine Ahnung, woher der auf die Idee kam, ich hätte ein Gewerbe (hatte aber eine Sache erwähnt, die er nur über unsere Familienwebseite haben konnte).

    Dann verkauft der noch solche falschen Daten, DG kauft sie, und schon habe ich eine Kündigung, ohne zu wissen woher.

    (und bevor einer fragt: natürlich habe ich mir diese "Unterstellung eines Gewerbes" nicht bieten lassen, mit DSGVO und allem ...)

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Welche Aufregung?

    Erinnerst du dich nicht an den Shitstorm, der damals losbrach, als ein Unternehmer schrieb, dass er das Unternehmen häufig von zu Hause aus führt und sich dann wunderte, als die DG sich bei ihm gemeldet hat?

    Ich glaube, da ist dann auch kein Klimmzug ins Steuerrecht mehr nötig.

  • Die Telekom will bei Geschäftskunden einen Nachweis, z.B. "in Form eines Handelsregisterauszuges oder einer Gewerbeanmeldung."

    Gewisse Arten von Nutzung würden dann gar keinen Internatanschluss erhalten, weil sie nicht mehr privat sind, aber noch keine Gewerbeanmeldung erfordern?

    Seit wann denn das? Ich war 18 Jahre als Freiberufler tätig und hatte einen Geschäftskundenanschluss bei der Telekom und später KD/Vodafone.

    Einen Nachweis hat niemand verlangt, man hat gerne den höheren monatlichen Preis verlangt (dafür hat die Telekom aber auch mal samstags entstört).

    Ach ja, spätestens mit der ersten Steuererklärung sollten auch Freiberufler einen Nachweis der "geschäftlichen" Tätigkeit führen können, was immer das bedeutet.