FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

  • Ich stelle bald den Betrieb der GF-Leitung vom ONT auf FB-Direkt um. Es ist ein GPON-Anschluss. Ich muss doch nirgends anrufen? Sondern nur das LC-APC-Kabel verkabeln, etwa eine Stunde warten und dann den Code aus dem Kundenbereich eingeben? Danach sollte doch alles laufen?

    1000/500 Mbit, Deutsche Glasfaser, GPON-SFP-Modul, Fritzbox 5690 Pro

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Ich stelle bald den Betrieb der GF-Leitung vom ONT auf FB-Direkt um. Es ist ein GPON-Anschluss. Ich muss doch nirgends anrufen? Sondern nur das LC-APC-Kabel verkabeln, etwa eine Stunde warten und dann den Code aus dem Kundenbereich eingeben? Danach sollte doch alles laufen?

    Genau so läuft das im Idealfall.

    Und bitte mindestens 61 Minuten mit stromlosen ONT und stromloser Glasfaserfritze abwarten!

    HubeBube
    16. April 2022 um 16:50
  • Da man am gleichen Port und im gleichen Segment die Standards parallel fahren kann, machen kleine Tarife auf XGS wenig Sinn. Die kann man einfach auf GPON behalten.

    Wenn man schon GPON hat ja. Bei einen Neuausbau kann ein Provider aber XGS-PON-only ausbauen und auch kleine Tarife über XGS-PON anbieten. Spart dem Provider Kombi-OLTs.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Spart dem Provider Kombi-OLTs.

    Dafuer muss er teurere XGS-ONTs rausgeben... aber das kann trotzdem sinnvoll sein, weil man so schneller Tarifwechsel durchfuehren kann und aggressiver versuchen die Kunden von teureren/breiteren Tarifen zu ueberzeugen.

    ABER habe Berichte gehoert, dass nicht alle GPON Netze auch fuer XGSPON geeignet sind, XGSPON scheint etwas empfindlicher zu sein was das link-budget angeht, aber das sollte eigentlich kompetent geplante und gebaute Segmente nicht betreffen.

  • Dafuer muss er teurere XGS-ONTs rausgeben... aber das kann trotzdem sinnvoll sein, weil man so schneller Tarifwechsel durchfuehren kann und aggressiver versuchen die Kunden von teureren/breiteren Tarifen zu ueberzeugen.

    Außer er lässt den Kunden dafür bezahlen - kann auch in den versteckten Kosten sein.

    Und er kann mehr Kunden in einem Segment unterbringen, das spart auch Kosten ein.

  • GPON erlaubt bis 128 ONTs pro OLT, XGSPON bis zu 256, beide Zahlen sind IMHO jenseits dessen was fuer hiesige ISPs vernuenftig ist...

    Aber z.B. die Telekom scheint bei XGSPON zwei 32er Baeume in der Betriebstelle zu einem 64er zu kombinieren und spart damit OLT Ports ein.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • GPON erlaubt bis 128 ONTs pro OLT, XGSPON bis zu 256, beide Zahlen sind IMHO jenseits dessen was fuer hiesige ISPs vernuenftig ist...

    Aber z.B. die Telekom scheint bei XGSPON zwei 32er Baeume in der Betriebstelle zu einem 64er zu kombinieren und spart damit OLT Ports ein.

    Geht nicht nur um die Anzahl, die das Protokoll erlaubt, sondern auch um die Auslastung des Segments. Und da verkraftet, wenn die Kunden die gleiche Datenrate buchen, XGS-PON über 3x soviel wie GPON bevor das Segment ausgelastet ist.

    Ja, mir ist bekannt, dass heute auch GPON-Segmente nicht ausgelastet sind. Aber wir wollen ja in die Zukunft denken.

  • Auch mit Kombi-OLTs bleibt die Frage, ob die Lizensierung der Ports für GPON und XGS-PON unterschiedlich ist.

    Dann sind kleine Tarife auf XGS-PON Wellenlängen nicht zwingend besser. Ich würde annehmen, dass heutige OLTs immer mehrere Standards auf jedem Port fahren können, es also quasi immer "Kombi"-OLTs sind.

  • Mei, zumindest bei Adtran ist es eine Frage des "Chassis"-Models (also nicht nur der Optik) ob/welche PPN-Kombinationen moeglich ist.

    Auch mit Kombi-OLTs bleibt die Frage, ob die Lizensierung der Ports für GPON und XGS-PON unterschiedlich ist.

    Guter Punkt. Ich fasse zusammen: "it's complicated" ;)

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hi, ich bin neu hier im Forum und unser Glasfaseranschluss steht in den nächsten Wochen bevor. Technischer Anbieter ist E²Net und Provider Yash im Erzgebirge, beide erst seit kurzer Zeit im Glasfasergeschäft.

    Ich hatte eigentlich vor, mir eine FB 5690 Pro zu kaufen und die Glasfaser mit GPON direkt anzuschließen. Davon wurde mir von der Firma abgeraten und wenn ich diesen ellenlangen Thread sehe, wohl zurecht. Die ältere FB 5590 Fiber soll funktionieren. Ich könnte einen ONT mit RJ45 bekommen, aber der hat zwar einen zusätzlichen TV-Coax-Ausgang, aber keinen optischen Ausgang. Ein späteres Umstecken geht also nicht.

    Ist ein Ende der 5690-Misere abzusehen oder sollte ich besser ganz darauf verzichten?

  • Willkommen im Forum!

    Ich hatte eigentlich vor, mir eine FB 5690 Pro zu kaufen und die Glasfaser mit GPON direkt anzuschließen. Davon wurde mir von der Firma abgeraten und wenn ich diesen ellenlangen Thread sehe, wohl zurecht. Die ältere FB 5590 Fiber soll funktionieren. Ich könnte einen ONT mit RJ45 bekommen, aber der hat zwar einen zusätzlichen TV-Coax-Ausgang, aber keinen optischen Ausgang. Ein späteres Umstecken geht also nicht.

    Wenn die 5690 Pro nicht empfohlen wird, dann wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit sinnvollerweise XGS-PON sein, denn das kann die nicht.

    Du kannst die 5690 XGS nehmen. Der ONT soll ja in Ethernet wandeln. Du kannst ihn "später" einfach weglassen wenn du direkt mit der Faser in den Router willst. Sie werden entweder eine Dose oder ein FiberTwist installieren. Der Coax-Ausgang ist nur für TV (DVB-C).

  • Ein ONT hat keinen optischen Ausgang. Aber später kannst du bei einem Direktanschluss den ONT entfernen.

    An meinem AON-Glasfaser hatte ich von meinem Anbieter EWE einen managed Digitalkonverter mit TV-Coax-Buchse installiert bekommen. Die Buchse ist bei den Teilen wohl nicht ungewöhnlich. Sie wurde bei mir aber nie genutzt. Ein Direktanschluss ans Glasfaserkabel war nicht möglich bzw. wurde nicht unterstützt.

    Nach einer Umstellung seitens der EWE auf einen passiven Anschluss wurde mir kostenlos ein einfacher, unmanaged Medienkonverter (TP-Link MC220L) gestellt, daran betrieb ich eine schon vorher genutzte Fritzbox 7590.

    Ein paar Monate später hat mir die EWE eine FB 5590 Fiber für 49 € angeboten. Seitdem ist die FB 5590 direkt am Glasfaser. Bei AON kann man das ganz einfach umstecken. Bei GPON ist das ein wenig komplizierter bzw. der Anbieter muss Bescheid wissen und Daten von dir bzw. vom Router haben.

    Aber die Leistungsaufnahme der 5590 allein ist ein paar Watt höher als bei der 7590 zusammen mit dem Digitalkonverter bzw. mit dem managed Digitalkonverter von der EWE. Der Vorteil einer Glasfaser-Fritzbox ist, dass man wie bei einer DSL-Fritzbox die Daten des Glasfaser-Anschlusses und des Lasersmoduls (Temperatur) sehen kann.

    Von daher musst du dir überlegen, was dir wichtiger ist. Viele Infos und mehr Stromkkosten oder weniger Stromkosten und evtl. weniger Stress beim Direktanschluss eines (meistens günstigeren oder schon vorhandenen) NON-Glasfaser Routers.

    Einmal editiert, zuletzt von delvos (21. Januar 2026 um 13:26)

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hi, ich bin neu hier im Forum und unser Glasfaseranschluss steht in den nächsten Wochen bevor. Technischer Anbieter ist E²Net und Provider Yash im Erzgebirge, beide erst seit kurzer Zeit im Glasfasergeschäft.

    Ich hatte eigentlich vor, mir eine FB 5690 Pro zu kaufen und die Glasfaser mit GPON direkt anzuschließen. Davon wurde mir von der Firma abgeraten und wenn ich diesen ellenlangen Thread sehe, wohl zurecht. Die ältere FB 5590 Fiber soll funktionieren. Ich könnte einen ONT mit RJ45 bekommen, aber der hat zwar einen zusätzlichen TV-Coax-Ausgang, aber keinen optischen Ausgang. Ein späteres Umstecken geht also nicht.

    Diese Anbieter geizen sehr mit Informationen. Lediglich das PIB gibt es bei YASH. Es gibt keine Leistungsbeschreibung oder Technische Spezifikationen über das eigentliche Glasfasernetz (AON, GPON, XGS-PON) wie es bei anderen Anbietern üblich ist.

    Daher kann die Empfehlung die 5690 Pro nicht zu nutzen genauso richtig, wie auch falsch sein. Wir können es nicht überprüfen...

    Wenn Du uns den Hersteller und die Typbezeichnung des ONTs nennen könntest, können wir schon mal die Art des Gf-Netzes daraus ableiten.

    Bezüglich des Netzes bist Du aktuell am flexibelsten mit einer FB aus der 55x0er-Serie, die können alle 3 oben genannten Netztechnologien bedienen. Ich würde an deiner Stelle jedoch mit dem Kauf einer Fritze noch abwarten.

  • Ist wohl GPON, und zumindest eine Anleitung fuer die FB5590 mit SFP Modul findet sich da auch

    https://www.yash.de/media/ce/7b/50/1751621708/Das%20kleine%201x1%20Deines%20Glasfaseranschlusses.pdf?ts=1751621708

    Und zu Fremdroutern sagt die FAQ:

    Zitat


    Welche Anschlusstechnik brauche ich für mein Glasfaser-Internet?

    Mit der Installation der Glasfaseranschlussdose durch den Netzbetreiber hast du es schon fast geschafft! Nun kommt es auf deine persönliche Situation vor Ort an. Auf diese Anschlussdose wird nun ein sogenannter „FiberTwist“ der Firma Genexis montiert, der eine flexible und installationsfreundliche Anbindungsmöglichkeit darstellt – so gibt es diese „eierlegende Wollmilchsau“ in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten. So ist es möglich, die verschiedensten Anwendungen (LAN, WLAN, Telefonie, TV) direkt von diesem „FiberTwist“ abzunehmen oder bereits vorhandene FRITZ!Box-Routertechnik daran anzuschließen. Alle Anschlussvarianten hier zu beschreiben würde den Rahmen sprengen. Nimm bitte deshalb den Kontakt zu uns auf, um mit uns gemeinsam deine konkrete Situation zu besprechen!

    EDIT: Klingt fuer mich als werden letztlich alle Fremdrouter zugelassen (was das Gesetz ja auch vorschreibt).

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (26. Januar 2026 um 17:49)

  • Hi, ich bin neu hier im Forum und unser Glasfaseranschluss steht in den nächsten Wochen bevor. Technischer Anbieter ist E²Net und Provider Yash im Erzgebirge, beide erst seit kurzer Zeit im Glasfasergeschäft.

    Ich hatte eigentlich vor, mir eine FB 5690 Pro zu kaufen und die Glasfaser mit GPON direkt anzuschließen. Davon wurde mir von der Firma abgeraten und wenn ich diesen ellenlangen Thread sehe, wohl zurecht. Die ältere FB 5590 Fiber soll funktionieren. Ich könnte einen ONT mit RJ45 bekommen, aber der hat zwar einen zusätzlichen TV-Coax-Ausgang, aber keinen optischen Ausgang. Ein späteres Umstecken geht also nicht.

    Ist ein Ende der 5690-Misere abzusehen oder sollte ich besser ganz darauf verzichten?

    Ich würde damit erstmal warten. Neue Netze tendieren dazu noch Recht instabil zu starten. Dies ist normal. Daher ist man mit der Hardware des ISP am besten bedient, wenn man mit der Hotline diskutiert.

    Nehme , wenn nicht vorhanden, erst eine 7590 von Kleinanzeigen, die ist aktuell genug aber preiswert.

    Wenn es nach einem halben Jahr alles stabil läuft, kannst du immer noch über den direkten Anschluss nachdenken. Einen echten Vorteil hat man eigentlich nicht. Ist mehr ein Nerd Sache

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Ist wohl GPON, und zumindest eine Anleitung fuer die FB5590 mit SFP Modul findet sich da auch

    Und zu Fremdroutern sagt die FAQ:

    Das sieht ja doch besser als vermutet aus. Zumal auch der passive Netzabschluss mit dem F2115 realisiert wird. Diese Variante würde ich auch bevorzugen, weil

    1. gesetzlich vorgeschrieben
    2. maximale Flexibilität erreicht wird

    Welches Glasfasermodem oder auch Glasfaserrouter dann angeschlossen wird, ist dem Endkunden überlassen.