FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

  • Hallo!

    Ich hatte vor einer Woche meine FRITZ!Box 5690 Pro erhalten und meinem Glasfaser Anbieter, der Deutschen Glasfaser die Modem-ID mitgeteilt. Noch am selben Abend erhielt ich eine Mail mit der Bestätigung für die Aktivierung zusammen mit einem Aktivierungs- Code.

    Die FRITZ!Box 5690 Pro wollte ich ohne das bisherige ONT direkt am Glasfaseranschluss betreiben. Obwohl ich mich exakt nach der Anleitung hielt, gelang es mir nicht eine Verbindung herzustellen. Unzählige Telefonate mit dem Support der Deutschen Glasfaser und bei AVM in Berlin führten zu keinem Erfolg. Nach 5 Tagen erfuhr ich eher zufällig von der Deutschen Glasfaser das die neue FRITZ!Box noch gar nicht im Glasfasernetz der Deutschen Glasfaser funktioniert weil sie noch nicht gebrandet ist oder so ähnlich. Aktuell steht es noch in den Sternen ab wann sie aktiviert werden kann.

    Warum hat man mir das nicht schon am Tag gesagt an dem ich die FRITZ!Box 5690 Pro erhalten habe und die Modem-ID mitgeteilt hatte??? Dann wäre mir viel Zeit und Ärger erspart geblieben! Zum Glück konnte ich meine alte FRITZ! Box 7490 noch reaktivieren weil ich sie noch nicht in den Werkszustand zurück gesetzt hatte.

    Jetzt liegt meine fast €400,00 teure neue FRITZ!Box 5690 Pro und verstaubt ungenutzt in der Ecke und es verstreicht Garantiezeit.

    Nun bleibt nur zu warten bis das neue FRITZ!Box Modell offiziell von der Deutschen Glasfaser unterstützt wird…

  • Nach 5 Tagen erfuhr ich eher zufällig von der Deutschen Glasfaser das die neue FRITZ!Box noch gar nicht im Glasfasernetz der Deutschen Glasfaser funktioniert weil sie noch nicht gebrandet ist oder so ähnlich.

    Nein, die Equipment-ID ist noch nicht bei der DG eingetragen. Das wird auch erst passieren, wenn die DG mit den Tests durch ist. Ggf. ist dafür noch ein Firmware-Update nötig. Das war bei der 5530 und 5590 genauso.

    Übrigens gilt das nur für GPON. Im AON Anschlussgebiet wird sie funktionieren.

    Zum Glück konnte ich meine alte FRITZ! Box 7490 noch reaktivieren weil ich sie noch nicht in den Werkszustand zurück gesetzt hatte.

    Du kannst auch die 5690 hinter dem ONT betreiben.

  • Du kannst auch die 5690 hinter dem ONT betreiben.

    Das ist mir bekannt, aber dann kann ich z.B. einige Daten nicht in der FRITZ!Box auslesen. Ich habe mir die FRITZ!Box 5690 Pro ja auch gekauft weil sie ein Glasfaser Modell ist und direkt und ohne ONT angeschlossen werden kann.

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  • Vor allen Dingen ist die 5690 doch selbst bei Einsatz hinter einem ONT so dramatisch performanter als die alte 7490.

    Insgesamt bin ich persönlich jedoch der Auffassung, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, eine solche Box direkt nach Erscheinen zu kaufen. Einerseits aufgrund von Problemen wie dem hier beschriebenen und andererseits, weil man die UVP zahlt.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

    Einmal editiert, zuletzt von arcade99 (19. Juli 2024 um 21:34)

  • Bei der 5530 und 5590 war es auch so, dass sie nicht in allen DG Anschlussbereichen gleichzeitig freigeschaltet wurden. Es gab Regionen, da gingen sie früher, als anderswo. Der Prozess zog sich über rund 2 Monate (pro Box), wenn ich mich recht erinnere.

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  • Es kann aber im Grunde genommen nicht sein, das jedes einzelne Device bei jedem einzelnen Netzbetreiber/Provider mühsam "in Betrieb genomen" werden muss, durch einen Prozess, der etliche unterschiedliche Parameter einzeln an das jeweilige Netz anpasst.

    Hier fehlt ganz klar eine Normierung.

  • Ich frage mich auch, was das soll. Das ist weder mit der Endgerätefreihit vereinbar, noch bei anderen Providern bekannt geworden, noch irgendwie sinnvoll erklärbar. Was macht DG da anders?

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  • Hier fehlt ganz klar eine Normierung.

    Das predige ich ja seit Jahren. Zwar gibt es eine präzise Spezifikation der Schnittstelle zwischen ONT und OLT, aber welche Parameter fürs Onboarding herangezogen werden, ist nicht standardisiert. Außerdem fehlt ein branchenweiter Conformance Test für die ONT/OLT Schnittstelle, sodass man am Ende nie sicher sagen kann, ob ein spezifischer ONT in einem vorhandenen Netz problemlos laufen wird. Deshalb testet die DG ausführlich, so wie sie es mit den 5530/5590 Geräten auch gemacht hat. Und wenn etwas nicht funktioniert, dann wartet sie auch auf das entsprechende Update von AVM, bevor die Boxen freigegeben werden.

    Das ist weder mit der Endgerätefreihit vereinbar, noch bei anderen Providern bekannt geworden, noch irgendwie sinnvoll erklärbar.

    Von welchen Providern weiß man denn, dass die 5690 im GPON Netz (problemlos?) läuft, außer Telekom?

    Was ist der größere Aufreger? Die entstehende Verzögerung aufgrund eines ausführlichen Qualitätstests aufgrund der fehlenden Conformance Tests (siehe oben), oder Unzulänglichkeiten, Fehler und Inkompatibilitäten im laufenden Betrieb, weil genau dieser Test nicht gemacht wurde? Das muss jeder für sich entscheiden.

    Ich denke, wenn man die 5690 schon onboarden könnte und dann würde sie nicht stabil laufen, dann wäre das Geschrei auch groß. Der Vorteil für die DG wäre allerdings, dass man dann vermutlich AVM den Schwarzen Peter zuschieben würde. Jetzt bei der Verzögerung macht man der DG die Vorwürfe.

  • Deshalb testet die DG ausführlich, so wie sie es mit den 5530/5590 Geräten auch gemacht hat. Und wenn etwas nicht funktioniert, dann wartet sie auch auf das entsprechende Update von AVM, bevor die Boxen freigegeben werden.

    Sie könnte ja auch einfach mal vorab genau darlegen, was sie wie benötigen und ob das dann mit den derzeitig existierenden Definitionen der GPON und dessen Parametrierungen übereinstimmt. Und wenn ein Gerätehersteller dieses dann implementiert, sollten auch alle nachfolgenden Modelle mit dieser Parametrierung sofort laufen. Und nicht immer wieder angepasst werden müssen ...

  • Von welchen Providern weiß man denn, dass die 5690 im GPON Netz (problemlos?) läuft, außer Telekom?

    Bestätigen kann ich mangels 5690Pro es natürlich nicht, aber DNS:NET ist hierbei schmerzfrei. Ich habe hier jetzt schon GF-Modem 2 Telekom, Zyxel und LuLeey SFP sowie natürlich den hauseigenen ONT im Wechsel Betrieb. Ich habe einfach überall die selbe Modem-ID, Equipment-ID spielt scheinbar keine Rolle. Mit Nachbarn zusammen haben sogar die Equipment-ID wild geändert.

    Für mich ist dies eher ein firmenpolitische Entscheidung. Es macht so gar keinen Sinn, dass die überall funktioniertende AVM Produkte so eingeschränkt werden.

    Vielleicht haben sie bei AVM keinen "schönen" Mengenrabatt bekommen.

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  • Das ist mir bekannt, aber dann kann ich z.B. einige Daten nicht in der FRITZ!Box auslesen. Ich habe mir die FRITZ!Box 5690 Pro ja auch gekauft weil sie ein Glasfaser Modell ist und direkt und ohne ONT angeschlossen werden kann.

    Welche Daten sind denn da so relevant? Würde auch sagen, bevor die 5690Pro jetzt rumliegt, schließe sie doch über den WAN-Port an. Der ist doch auf jeden Fall schnell genug und du kannst die Wifi-Vorteile der 5690Pro sofort nutzen.

  • Ich wundere mich tatsächlich schon, warum diese ganzen Tests nicht im Vorfeld gelaufen sind. AVM wird doch vermutlich im Eigeninteresse die entsprechenden Provider im Vorfeld mit Hardware ausstatten. Gerade die 5690 war doch wieder mal Ewigkeiten in der Entwicklung. Kann man da so etwas wirklich nicht parallel machen, damit es zum Verkaufsstart dann auch funktioniert?

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

  • Das predige ich ja seit Jahren. Zwar gibt es eine präzise Spezifikation der Schnittstelle zwischen ONT und OLT, aber welche Parameter fürs Onboarding herangezogen werden, ist nicht standardisiert. Außerdem fehlt ein branchenweiter Conformance Test für die ONT/OLT Schnittstelle, sodass man am Ende nie sicher sagen kann, ob ein spezifischer ONT in einem vorhandenen Netz problemlos laufen wird. Deshalb testet die DG ausführlich, so wie sie es mit den 5530/5590 Geräten auch gemacht hat. Und wenn etwas nicht funktioniert, dann wartet sie auch auf das entsprechende Update von AVM, bevor die Boxen freigegeben werden.

    Von welchen Providern weiß man denn, dass die 5690 im GPON Netz (problemlos?) läuft, außer Telekom?

    Was ist der größere Aufreger? Die entstehende Verzögerung aufgrund eines ausführlichen Qualitätstests aufgrund der fehlenden Conformance Tests (siehe oben), oder Unzulänglichkeiten, Fehler und Inkompatibilitäten im laufenden Betrieb, weil genau dieser Test nicht gemacht wurde? Das muss jeder für sich entscheiden.

    Ich denke, wenn man die 5690 schon onboarden könnte und dann würde sie nicht stabil laufen, dann wäre das Geschrei auch groß. Der Vorteil für die DG wäre allerdings, dass man dann vermutlich AVM den Schwarzen Peter zuschieben würde. Jetzt bei der Verzögerung macht man der DG die Vorwürfe.

    Was sollte denn für das Onboarden außer der Modem-ID noch geräteabhängig sein, insbesondere wenn man dafür in den POP oder ONT Updates einspielen muß? Das sieht mir eher (Achtung, keine Unterstellung) nach von der DG gewollten Sperren unerwünschter Geräte aus, und diese Sperrliste muss aktualisiert werden ;)

    Bei anderen Providern reicht es doch prinzipiell, wenn ich dem ONT die Modem-ID vom provisionierten ONT gebe, und das neue ONT funktioniert. Da kann ja die Provisionierung gar nicht von etwas anderen als der Modem-ID abhängen.

    Od die 5690 dann stabil läuft oder nicht kann ja kaum vom Onboarding abhängen, das sollte doch universell sein.


    Die Freigabe nach Firmwareupdates vom AVM widerspricht sich irgendwie mit der Aussage, dass andere Geräte zu unterschiedlichen Zeitpunkten bei verschiedenen ONT freigegeben wurden. Das sind ja eher Firmwareupdates bei den ONT und nicht bei AVM.

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  • Was sollte denn für das Onboarden außer der Modem-ID noch geräteabhängig sein, insbesondere wenn man dafür in den POP oder ONT Updates einspielen muß? Das sieht mir eher (Achtung, keine Unterstellung) nach von der DG gewollten Sperren unerwünschter Geräte aus, und diese Sperrliste muss aktualisiert werden

    Ist ein derartiges Vorgehen mit dem Satz 1 des Absatzes 3 des §73 TKG vereinbar?

  • Welche Daten sind denn da so relevant? Würde auch sagen, bevor die 5690Pro jetzt rumliegt, schließe sie doch über den WAN-Port an. Der ist doch auf jeden Fall schnell genug und du kannst die Wifi-Vorteile der 5690Pro sofort nutzen.

    Ich bin froh das jetzt erstmal wieder alles so funktioniert wie vorher in Verbindung mit meiner alten FRITZ!Box7490

    Den Umzug auf die neue FRITZ!Box5690 Pro hatte ich mir deutlich einfacher und sicherer vorgestellt mit dem Assistenten in der Benutzeroberfläche meiner FRITZ!Box.

    Mein Plan war das sämtliche Heimnetzgeräte die Einstellungen der alten FRITZ!Box auf die neue 5690 Pro übertragen wie auch in den AVM Youtube Videos dokumentiert.

    Welche großen Wifi-Vorteile und sonstigen Vorteile hätte ich denn wenn ich die 5690 Pro am ONT der DG betreibe?

    Noch was zur Kompatibilität der neuen FRITZ!Box5690 Pro mit der Deutschen Glasfaser - Nach der ernüchternden Aussage von DG das die neue FRITZ!Box noch nicht gebrandet wurde und der Kunde müsste sich vor der Anschaffung eines neuen Routers selbst informieren ob dieser mit dem Glasfasernetz der Deutschen Glasfaser kompatibel ist, habe ich mir mal die Geschäftsbedingungen angesehen was den kundeneigenen Router betrifft und deren erforderliche technische Spezifikationen und wenn ich mich nicht irre sind die Voraussetzungen dafür bei der neuen FRITZ!Box5690 Pro erfüllt.

  • Nach der ernüchternden Aussage von DG das die neue FRITZ!Box noch nicht gebrandet wurde und der Kunde müsste sich vor der Anschaffung eines neuen Routers selbst informieren ob dieser mit dem Glasfasernetz der Deutschen Glasfaser kompatibel ist, habe ich mir mal die Geschäftsbedingungen angesehen was den kundeneigenen Router betrifft und deren erforderliche technische Spezifikationen und wenn ich mich nicht irre sind die Voraussetzungen dafür bei der neuen FRITZ!Box5690 Pro erfüllt.

    Dann sollte die 5690Pro ja laufen. Tut sie aber wohl nicht. Das würde also dem genannten Paragraphen widersprechen. Und dafür gibt es im §228 Abs. 2, Ziffer 13 in Verbindung mit Ziffer 4 des Abs. 7 die Androhung einer Ordnungswidrigkeitenstrafe.

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  • Nach der ernüchternden Aussage von DG das die neue FRITZ!Box noch nicht gebrandet wurde und der Kunde müsste sich vor der Anschaffung eines neuen Routers selbst informieren ob dieser mit dem Glasfasernetz der Deutschen Glasfaser kompatibel ist, habe ich mir mal die Geschäftsbedingungen angesehen was den kundeneigenen Router betrifft und deren erforderliche technische Spezifikationen und wenn ich mich nicht irre sind die Voraussetzungen dafür bei der neuen FRITZ!Box5690 Pro erfüllt.

    Es geht ja nicht um den Router. Als Router wird die 5690 im Netz der DG kein Problem haben, denn dann läuft sie über RJ45 hinter dem ONT.

    Es geht hier ja um den ONT. Deren technische Parameter sind in den Schnittstellenbeschreibungen nachzulesen, und da steht halt drin, dass die Equipment-ID ausgewertet wird. Das ist auch die Antwort auf die Frage, was außer der Modem-ID noch wichtig ist. Und dass es eben jeder Provider unterschiedlich macht (=> fehlende Standards). Aber: nur weil ein Provider lediglich auf die Modem-ID setzt, heißt es noch nicht, dass die Box auch problemlos funktioniert.

    Ob das ganze mit dem TKG vereinbar ist, darauf kann man sich wie üblich ein Ei backen. Genauso über die Frage, warum die Tests noch nicht abgeschlossen sind: Es ist ja selbst jetzt nach Marktstart noch keine wirklich finale Firmware von AVM verfügbar, denn die 07.60/07.61 weisen ja noch zahlreiche Bugs auf. Da war die DG schon immer konservativ: Es kommt nichts Ungetestetes ins Netz, und die Firmware konsolidiert sich jetzt erst so langsam.

  • Es geht ja nicht um den Router. Als Router wird die 5690 im Netz der DG kein Problem haben, denn dann läuft sie über RJ45 hinter dem ONT.

    Es geht hier ja um den ONT.

    Vielleicht verstehe ich etwas falsch, aber ich möchte die 5690 Pro ja ohne ONT direkt am Glasfaseranschluss nutzen und das funktioniert eben noch nicht.