SFP-Modul mit Telekom/Vodafone

  • Glaub mir, jemand der mit TC4400 und pfSense unterwegs ist, hat gewisse Ansprüche und möchte nicht in die Falle des großen T tappen. Und vermutlich auch nicht zwischen IPv4 only und DS Lite wählen müssen wie bei Vodafone DSL/FTTH, wenn er Vodafone Dual Stack gewöhnt ist.

    Darüber hinaus hat Connect keine Peering-Tests durchgeführt, das Thema hatten wir ja schon. Aber morgen gern wieder, ich habe Geduld.

    Hast du auch deinen eigenen ASN und PI/PA Space? :)

    BTW, ich hatte gestern die Telekom Geschäftskundenhotline angerufen und gefragt, ob IP-Transit über FTTH möglich ist. Die wussten nicht, was ich will. Hab dann eine E-Mail an die T1 Helpline geschrieben und innerhalb von 15 Min. eine Antwort erhalten, dass ich doch bitte die Sales-Abteilung kontaktieren soll. Die hatten dann wohl noch mein ASN angeschaut (wow :shock: ), weil sie meinten, dass ich IP-Transit über einen Reseller am IX-Port erhalten könnte. Aber was hab ich auch erwartet als kleiner Mann :lol:

    Hab dann noch Kontakt mit einem Telekom Global Carrier Mitarbeiter aufnehmen können, er meinte das FTTH an einem BNG terminiert, das kein BGP spricht. Schade, aber wäre -- auch wenn es funktioniert hätte -- unbezahlbar gewesen.

    Einmal editiert, zuletzt von DP_ (2. Dezember 2023 um 20:03)

  • Glaub mir, jemand der mit TC4400 und pfSense unterwegs ist, hat gewisse Ansprüche und möchte nicht in die Falle des großen T tappen. Und vermutlich auch nicht zwischen IPv4 only und DS Lite wählen müssen wie bei Vodafone DSL/FTTH, wenn er Vodafone Dual Stack gewöhnt ist.

    Darüber hinaus hat Connect keine Peering-Tests durchgeführt, das Thema hatten wir ja schon. Aber morgen gern wieder, ich habe Geduld.

    Für den Kunden spielt es keinerlei Rolle, wie der Netzbetreiber die Konnektivität im Internet realisiert. Da hat die Telekom als Tier 1 einfach eine andere Position. Aber auch dieses Detail ist für den Kunden ohne Belang.

    Connect testet auf einer breiten Basis, wie gut die angebotene Leistung für einen Kunden funktioniert. Alleine das zählt für einen Privatkunde.

    Und da sprechen die Ergebnisse eine klare Sprache.

    Da helfen deine anekdotischen Erzählungen keinem weiter.

  • Hm, im QR Code steht auch lediglich 05M350K. Allerdings entspricht das der 7-stelligen Telekom Glasfaser-ID.

    Sowieso hat ja bereits aus der Upload-Rate gemutmaßt, das es ein Telekom Anschluss sein kann. Es deutet alles darauf hin.

    Zu dem Peering-Thema. Meiner bescheidenen Meinung nach wird das deutlich überbewertet. Wenn das so dramatisch schlecht wäre, dann hätte die Deutsche Telekom schon längst nicht mehr diese Stellung am Markt, die sie heute besitzt. Etwaige Engpässe sind meßbar und ggf. für Power-User oder Gamer spürbar. Solltest Du dich zu den genannten zählen, dann kannst Du entsprechend handeln. Bedenke jedoch, das die Telekom der Glasfaser-Provider ist, der es am einfachsten ermöglicht ein kundeneigenes Endgerät (Modem, Router, SFP-Modul) an der Faser zu betreiben. Andere Provider kennen nur ihren eigenen ONT und bestenfalls eine AVM FRITZ!Box der 55x0 Serie, dann ist Schluss.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (2. Dezember 2023 um 20:26)

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  • Hm, im QR Code steht auch lediglich 05M350K. Allerdings entspricht das der 7-stelligen Telekom Glasfaser-ID.

    Sowieso hat ja bereits aus der Upload-Rate gemutmaßt, das es ein Telekom Anschluss sein kann. Es deutet alles darauf hin.

    Ja, auch das Layout des Aufklebers entspricht dem was hier unter "Wie sieht eine Glasfaser-Dose aus?" gezeigt wird.

  • Entschuldigt die verspätete Antwort.

    Wie bereits von anderen vermutet ist Telekom der Netzbetreiber. Ich habe meinen Kabelvertrag mitgenommen, sodass ich mich in Ruhe für einen Glasfaser-Anbieter entscheiden kann.

    Welchen Glasfaser-Anbieter könnt ihr aus rein technischer Sicht empfehlen? Dual-Stack und gutes Backbone (ggf. mit offenem Peering) wäre mir wichtig?

    Bei 1&1 bekommt man entweder Versatel-Backbone mit gutem Peering oder Telekom-Backbone mit schlechtem Peering... bei o2 gibt es nur das o2-Backbone mit gutem Peering.

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  • Hm, im QR Code steht auch lediglich 05M350K. Allerdings entspricht das der 7-stelligen Telekom Glasfaser-ID.

    Sowieso hat ja bereits aus der Upload-Rate gemutmaßt, das es ein Telekom Anschluss sein kann. Es deutet alles darauf hin.

    Zu dem Peering-Thema. Meiner bescheidenen Meinung nach wird das deutlich überbewertet. Wenn das so dramatisch schlecht wäre, dann hätte die Deutsche Telekom schon längst nicht mehr diese Stellung am Markt, die sie heute besitzt. Etwaige Engpässe sind meßbar und ggf. für Power-User oder Gamer spürbar. Solltest Du dich zu den genannten zählen, dann kannst Du entsprechend handeln. Bedenke jedoch, das die Telekom der Glasfaser-Provider ist, der es am einfachsten ermöglicht ein kundeneigenes Endgerät (Modem, Router, SFP-Modul) an der Faser zu betreiben. Andere Provider kennen nur ihren eigenen ONT und bestenfalls eine AVM FRITZ!Box der 55x0 Serie, dann ist Schluss.

    Hmpf, identifiziert sich eine AVM Fritz!Box der 55x0 Serie nicht auch bloß nur mit einem module identifier, die dieselbe ist wie die des entsprechenden SFP-Moduls von AVM? (AVM hat ja fritz!sfp aon,gpon und fritz!sfp xgs-pon module, in diesem Fall wäre also ein fritz!sfp gpon zu verwenden)

    4 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (19. März 2024 um 16:44)

  • Bei Deutsche Glasfaser läuft das zumindest über die AVMG Nummer der Fritzbox und nicht (nur) über das Modul.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

  • Also, im GPON gibt es mehrere Mechanismen die möglich sind, um zum Operational State 5 zu gelangen: https://www.lancom-systems.de/docs/LCOS/Refm…cs/WAN-PON.html

    Damit ist man jedoch noch nicht eingebucht. Hierfür kommt das schöne OMCI ins Spiel. Erst wenn diese zusätzliche Hürde (Managed Entities) erfolgreich genommen wurde, dann ist Internetaccess erfolgreich. shavenne hat hier im Forum berichtet und auch hier findet man Informationen: https://www.computerbase.de/forum/threads/…8#post-28720301

    Quell des Wissens ist ebenfalls dies hier: https://hack-gpon.org/

    Kompliziert ist es immer bei Anbietern, die lediglich DHCP/IPoE anbieten. Mit Providern die PPPoE verwenden ist es häufig einfacher.

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  • Bei Deutsche Glasfaser läuft das zumindest über die AVMG Nummer der Fritzbox und nicht (nur) über das Modul.

    ohh davon habe ich noch nie was gehört. Bei meinem Provider ist das so merkwürdigerweise funktioniert die FritzBox(also kann sich verbinden), erst wenn ich das Gerät einmalig über den Assistenten eingerichtet habe, egal ob vorher dieselben Zugangsdaten eingetragen wurden. mein Provider soll auch nur PPPoE verwenden, und es wird ein VLAN verwendet. mein Provider verwendet auch AON wo komischerweise nur das Fritz!SFP AON funktioniert.


    und komischerweise funktioniert die FB auch nur mit einer relativ neuen FW

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (20. März 2024 um 08:05)

  • Uff, warum machen das nicht alle Internetanbieter? wie funktioniert es z.B. bei AON Anschlüssen? und warum ist in Deutschland alles so kompliziert? mit direkten Glasfaseranschlüssen wäre doch alles so viel einfacher und unkomplizierter..


    und was bedeutet 'onboarden' überhaupt?

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  • AON ist „dummes“ Ethernet.

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

  • AON ist „dummes“ Ethernet.

    was heißt genau dummes Ethernet? Werden dafür spezielle Module benötigt oder warum werden da extra welche für angeboten? AON und GPON müssen sich ja irgendwie unterscheiden


    dann gibt es ja auch noch Glasfaser direkt über Fiber mit DHCP

    4 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (20. März 2024 um 12:46)

  • Du wirfst da ein paar Ebenen des OSI-Schichtenmodells in einen Topf.

    AON/GPON findest du in Schicht 1 und 2.

    Ob dann PPPoE oder DHCP zum Einsatz kommt, hat damit nicht viel zu tun. Es gibt auch verschiedene Anbieter, die DHCP über GPON anbieten. PPPoE über AON kenne ich adhoc nicht, aber das muss nichts heißen.

    xPON (also auch die Folgestandards nach GPON) haben halt den Vorteil, endkundengerechte Bandbreiten anzubieten, dabei aber günstiger zu realisieren sind. Da sind immerhin Standards bis 50G symmetrisch definiert und PON hat sich als de-facto Standard etabliert.

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  • das ist mir klar, es soll aber auch viele glasfaser anschlüsse geben, wo es direkt über ethernet/dhcp vermittelt wird ohne weitere verkapselung

    ich dachte das wäre defacto-Standard, aber da habe ich mich wohl geirrt

  • das ist mir klar, es soll aber auch viele glasfaser anschlüsse geben, wo es direkt über ethernet/dhcp vermittelt wird ohne weitere verkapselung

    ich dachte das wäre defacto-Standard, aber da habe ich mich wohl geirrt

    Die Netzwerkstruktur mit AON ist für den Provider erheblich teurer in der Erstellung. Es werden auf Seiten der Netzwerkstruktur für jeden Endkunden ein aktives Gerät benötigt.

    Bei GPON hängen an einem Gerät im PoP bis zu 128 Endkunden. Dies ist aber wiederum der Grund, warum bei GPON aufseiten des Endkunden mehr Aufwand getrieben werden muss. So sind ja auf dem Glasfaser-Baum alle Datenpakete aller bis zu 128 Kunden. Es muss eine Authentifizierung auf der Hardware-Ebene stattfinden, damit du auch deine Daten bekommst, ;) Aber die Technik dazu ist nicht neu, genau so erfolgte es auch bei Koaxial-Kabel. Nur dort war es die MAC vom Kabelmodem, hier ist es die Modem-ID des ONT.

    Das ist erst einmal physikalisch.

    Ob, dann in der Ebene darüber rein logisch DHCP oder PPPoE erfolgt für die Zuordnung der IP-Adresse ist egal, es könnte ja auch eine statische sein.

    Ich kenne eigentlich nur OpenInfra im Bereich Brandenburg/Berlin, die immer noch und dauerhaft für den einfachen Endkunden AON baut, die anderen haben sich aus Kostengründen meistens von AON zu GPON abgewendet.
    Wobei es der im Boden befindliche Glasfaser zum Endkunden egal ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (20. März 2024 um 16:24)

  • Du wirfst da ein paar Ebenen des OSI-Schichtenmodells in einen Topf.

    AON/GPON findest du in Schicht 1 und 2.

    Ob dann PPPoE oder DHCP zum Einsatz kommt, hat damit nicht viel zu tun. Es gibt auch verschiedene Anbieter, die DHCP über GPON anbieten. PPPoE über AON kenne ich adhoc nicht, aber das muss nichts heißen.

    xPON (also auch die Folgestandards nach GPON) haben halt den Vorteil, endkundengerechte Bandbreiten anzubieten, dabei aber günstiger zu realisieren sind. Da sind immerhin Standards bis 50G symmetrisch definiert und PON hat sich als de-facto Standard etabliert.

    ja, damit meinte ich auch nur das PPPoE über AON sehr ungewöhnlich bzw. wohl selten ist

    ich hatte nämlich nur IP-Pakete raw bzw. über dhcp erwartet

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (20. März 2024 um 16:44)

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  • ja, damit meinte ich auch nur das PPPoE über AON sehr ungewöhnlich bzw. wohl selten ist

    Das hat aber keinen technischen Hintergrund, sondern ist eine Entscheidung des jeweiligen Providers. htp und EWE wären zum Beispiel zwei der "Größeren", die es so machen.

    Bei GPON gibt es auch schon mindestens ein Netz, wo sich provider mit PPPoE und DHCP auf der gleichen Faser tummeln: 1&1 und E.on Highspeed auf der Faser von Westconnect.

  • HTP macht PPPoE mit AON

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)