Glasfaser für Brieselang - FUXX!NET oder DNS:NET

  • Ist dann die gleiche Geschichte wie mit Super-Vectoring. Irgendwann ist Schluss und ein P2P Anschluss ist einfach zukunftssicherer. Warum sollte man die alte Kuh nehmen, wenn man jetzt schon das bessere Netz bekommen kann.

    Es ist nicht die gleiche Geschichte, denn es ist nicht Kupfer sondern Glasfaser … in Tests wurden schon TBs über eine Faser übertragen … es also nur eine Frage der Zertifizierung eine Nachfolgestrandarts zu XPON und dann geht auch mehr … im übrigen kann man aus PON auch AON machen, dazu muss man halt aktive Technik in die Straßenverteiler setzen … Bei uns macht DNS:Net die Verteiler immer neben einen Stromkasten —> warum wohl?

    Bisherige Standarts von PON:

    • GEPON - Gigabit Ethernet Passive Optical Network
    • 10GEPON - 10 Gigabit Ethernet Passive Optical Network
    • XGS-PON - 10-Gigabit-Capable Symmetric Passive Optical Network
    • NG-PON2 - 40-Gigabit-Capable Passive Optical Network (Next Generation PON 2)

    Ich würde mal sagen, dass das mit P2P ist nur Zukunftssicher nicht so stimmt

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasG (9. November 2022 um 13:59)

  • Wahrscheinlich weil für die teuren Geschäftstarifen AON nötig ist, sonst kann DNS Net den Geschäftskunden keine Geschwindigkeiten garantieren. Bei der aktuellen gpon Technik von DNS Net ist bei 2.5gbps Schluss. Falls jemand mehr will, wird er dann umgesteckt ins AON Netz der Firma für teures Geld.

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  • Bisherige Standarts von PON:

    • GEPON - Gigabit Ethernet Passive Optical Network
    • 10GEPON - 10 Gigabit Ethernet Passive Optical Network
    • XGS-PON - 10-Gigabit-Capable Symmetric Passive Optical Network
    • NG-PON2 - 40-Gigabit-Capable Passive Optical Network (Next Generation PON 2)

    Ganz doofe Frage dazu und sorry wenn ich damit am ursprünglichen Thema bezüglich des Ausbaus in Brieselang vorbei bin. Aber welchen Standard nutzt DNS:Net dann für die 2,5Gbit/s Anschlüsse, wenn sie angeblich nur GPON machen, dort aber bei Gigabit Ethernet Schluss ist.

    Wird also, wenn man den größten Tarif wählt ein anderer Standard verbaut als bei der 500Mbit/s oder 1000MBit/s Variante? Sollten Leute dann, die Angst vor nicht zukunftsträchtigen Anschlüssen bei DNS:Net haben, den größten Tarif wählen um die bessere Technik zu bekommen (abgesehen von der Geschwindigkeit an sich).

  • DNS:Net stellt passive optische Splitter hin bei dir in der Strasse (ca. ein Verteiler pro Straße bei uns, ohne Stromversorgung). Von der Verteiler zu dir gibt es ein Faser (zusätzlich redundanten Fasern falls einer kaputtgeht). Von den Verteilern zum PoP (Serverhäuschen, ca. 1 Stück pro Gemeinde) führen die GPON "gebündelte" Fasern aber wahrscheinlich auch ein paar "AON" Fasern, für die Kunden die doch dann teure Geschäftstarife buchen. Wenn man von 2500 auf 8000 steigt, wird die Leitung zum Haus dort im Verteiler raus aus dem Splitter gezogen und in eine direkte Leitung zum PoP gesteckt. Deswegen sprechen die DNS:Net Tiefbauer von "2 Netzen die parallel gebaut werden". Bei OI kriegt man AON auch als Otto Normalbürger. Ich finde den Vorteil von AON liegt eher in der Fehlersuche wenn was schief geht. Der Nachbar kann dich nicht stören, wenn er ein inkompatibles Gerät ans Netz bringt.

  • Mal ganz grundsätzlich und ohne eine Bewertung der Anbieter vornehmen zu wollen: Es war zu erwarten, dass sich zu einem spezifischen Zeitpunkt einer der beiden Anbieter zurückzieht.

    Als die Diskussion losging gab es Fragen nach dem Motto: Bei welchem Anbieter soll ich denn jetzt beauftragen? Wer ist besser, wer wird ausbauen? Was ist, wenn ich aufs falsche Pferd setze? Die Antworten hier im Forum waren: Beauftrage beide, denn es ist unwahrscheinlich, dass beide ausbauen. Dann bist du aber wenigstens auf der sicheren Seite, wenn einer aufgibt.

    Die Frage muss erlaubt sein: Macht es wirklich Sinn, wenn zwei Anbieter nahezu zeitgleich die gleiche Region ausbauen? Wohl nicht. Besser ist es in Zeiten knapper Ressourcen, sich die Regionen aufzuteilen und damit für mehr Reichweite zu sorgen, anstatt einige doppelt zu versorgen.

    Jetzt scheint die Situation genau so einzutreten, wie es die ganze Zeit erwartet wurde. Das mag für den einen oder anderen sicherlich unerfreulich sein, aber es ist das, was wir die ganze Zeit prognostiziert haben und worauf man sich vorbereiten konnte. Die Frage ist, ob irgendwelche FB Gruppen daran noch was ändern können - und ob sie das überhaupt sollten.

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  • Es ist nicht die gleiche Geschichte, denn es ist nicht Kupfer sondern Glasfaser … in Tests wurden schon TBs über eine Faser übertragen … es also nur eine Frage der Zertifizierung eine Nachfolgestrandarts zu XPON und dann geht auch mehr … im übrigen kann man aus PON auch AON machen, dazu muss man halt aktive Technik in die Straßenverteiler setzen … Bei uns macht DNS:Net die Verteiler immer neben einen Stromkasten —> warum wohl?

    Wahrscheinlich weil für die teuren Geschäftstarifen AON nötig ist, sonst kann DNS Net den Geschäftskunden keine Geschwindigkeiten garantieren. Bei der aktuellen gpon Technik von DNS Net ist bei 2.5gbps Schluss. Falls jemand mehr will, wird er dann umgesteckt ins AON Netz der Firma für teures Geld.

    XGS-PON kann doch 10G symetrisch und ist trotzdem passiv -

  • Und die "doofen" die keine Glasfaserforen lesen, die bei der ausgestiegen Firma bestellt haben und glauben immer noch dran, dass von ihrer Firma ausgebaut wird? Pech gehabt oder wie?

    Ja. Im Zweifel ist das so. Sie werden irgendwann die Stornierung der Aufträge bekommen, und können sich dann überlegen, was sie machen. Das ist halt das Risiko, wenn man sich nicht informiert und nur auf ein Pferd setzt - oder auch bewusst nur auf ein Pferd setzt.

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  • XGS-PON kann doch 10G symetrisch und ist trotzdem passiv -

    Nun, gerade dafür stehen ja die Kürzel:

    X = 10

    G = Gigabit

    S = Symmetrical

    -

    P = Passive

    O = Optical

    N = Network

    Und mal ganz nebenbei, den Platzhirsch bei Heimroutern betreffend: AVM hat ein XGS-PON SFP+ Modul seit dem Erscheinen der Fiber-Boxen im Programm, jedoch kein 10 Gbps AON Modul!

  • DNS:Net stellt passive optische Splitter hin bei dir in der Strasse (ca. ein Verteiler pro Straße bei uns, ohne Stromversorgung). Von der Verteiler zu dir gibt es ein Faser (zusätzlich redundanten Fasern falls einer kaputtgeht). Von den Verteilern zum PoP (Serverhäuschen, ca. 1 Stück pro Gemeinde) führen die GPON "gebündelte" Fasern aber wahrscheinlich auch ein paar "AON" Fasern, für die Kunden die doch dann teure Geschäftstarife buchen. Wenn man von 2500 auf 8000 steigt, wird die Leitung zum Haus dort im Verteiler raus aus dem Splitter gezogen und in eine direkte Leitung zum PoP gesteckt. Deswegen sprechen die DNS:Net Tiefbauer von "2 Netzen die parallel gebaut werden". Bei OI kriegt man AON auch als Otto Normalbürger. Ich finde den Vorteil von AON liegt eher in der Fehlersuche wenn was schief geht. Der Nachbar kann dich nicht stören, wenn er ein inkompatibles Gerät ans Netz bringt.

    Ich beziehe dein Post als Antwort auf meine Frage. Das bedeutet also, dass der Hausanschluss immer der Selbe ist, egal welcher Tarif gewählt wird und nur wenn Bandbreiten über 1Gbit/s bestellt werden, was ja aktuell bei DNS:Net mit dem größten Tarif auch für Privatkunden möglich ist, wird im Backend vom Splitter direkt auf den PoP gesteckt? Somit wird von GPON auf AON umgestellt bei dem 2500/1000 Tarif?

  • Ich beziehe dein Post als Antwort auf meine Frage. Das bedeutet also, dass der Hausanschluss immer der Selbe ist, egal welcher Tarif gewählt wird und nur wenn Bandbreiten über 1Gbit/s bestellt werden, was ja aktuell bei DNS:Net mit dem größten Tarif auch für Privatkunden möglich ist, wird im Backend vom Splitter direkt auf den PoP gesteckt? Somit wird von GPON auf AON umgestellt bei dem 2500/1000 Tarif?

    Der Tarif 2500/1000 bei DNS:Net ist ein XGS-PON Anschluss, kein AON.

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  • Vielleicht bisschen Offtopic hier, aber kennt jemand nen Router, der mehr als 1 Gbit WAN hat wie meine aktuelle 7590? Ich hab zwar den 1 Gbit Tarif bestellt, aber etwas Headroom hab ich gerne als Reserve, zumal die 7590 wohl nur max. 940 Mbit kann. Außerdem hab ich mir nen 10m ARLI Cat 8.1 AWG26 Kabel bestellt. Sollte auch OK, sein, oder?

  • Vielleicht bisschen Offtopic hier, aber kennt jemand nen Router, der mehr als 1 Gbit WAN hat wie meine aktuelle 7590? Ich hab zwar den 1 Gbit Tarif bestellt, aber etwas Headroom hab ich gerne als Reserve, zumal die 7590 wohl nur max. 940 Mbit kann. Außerdem hab ich mir nen 10m ARLI Cat 8.1 AWG26 Kabel bestellt. Sollte auch OK, sein, oder?

    Ja, gibt es zur Genüge. Haben dann auf der LAN-Seite natürlich auch mehr als 1 GB und werden teuer. AVM hat meiner Meinung nach keine Ethernet mit mehr als 1 GB auf der WAN-Seite. Hintergrund ist wohl, dass dann daran kein DSL-Modem mehr funktioniert. Ausserdem benötigt man einfach deutlich mehr Power in der CPU für die Routing- und FW-Aufgaben. Und dann haben die Geräte auch meistens gleich 2x WAN.

    Du musst mit so 400 € + rechnen.
    Ich nutze eine DreamMaschiene SE von Ubiquiti (WAN ports: (1) 2.5GbE RJ45, (1) 10G SFP+ und hat PoE LAN-Ports).

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  • Hey sPnzz,

    von einem Produkt kann man nur überzeugt sein, wenn es transparent beworben wird. Das war und ist nicht wirklich der Fall. Hier mal mein Beispiel:

    MrFuxx angeschrieben, Email mit Vorvertrag erhalten. Dann wurde es kniffelig. Zufahrt (überpflastert) mit mind. 60m Länge. Wer trägt die Kosten? Dazu keine klare Aussage. OI sollte eine Antwort dazu geben, aber es kam keine Reaktion. DNS hat gesagt: max 250 Euro (oder so ähnlich) und fertig.

    Ich hätte liebend gerne OI genutzt, da ich sehr viel von offener Infrastrutkur halte. Aber mangels Problemlösung und klaren Zusagen/Aussagen, bliebt dann nur DNS aktuell.

    Folglich liegt es weniger am Interesse der Bürger, als an der Transparenz der Firmen. Auch den Bürgern müssen die Kosten offensichtlich sein. Und das gerade dann, wenn man "den Aussagen der Sales nicht trauen kann".

    Würde mich also weiterhin über ein professionelles Marketing mit/von OI freuen. ;)

  • Ja, gibt es zur Genüge. Haben dann auf der LAN-Seite natürlich auch mehr als 1 GB und werden teuer. AVM hat meiner Meinung nach keine Ethernet mit mehr als 1 GB auf der WAN-Seite. Hintergrund ist wohl, dass dann daran kein DSL-Modem mehr funktioniert. Ausserdem benötigt man einfach deutlich mehr Power in der CPU für die Routing- und FW-Aufgaben. Und dann haben die Geräte auch meistens gleich 2x WAN.

    Du musst mit so 400 € + rechnen.
    Ich nutze eine DreamMaschiene SE von Ubiquiti (WAN ports: (1) 2.5GbE RJ45, (1) 10G SFP+ und hat PoE LAN-Ports).

    2x WAN wäre doch gut, wenn ich jetzt OI und DNS:NET gleichzeitig hätte, oder? Funktioniert das?

    Was gibts denn so um 400 Euro? 6xx für ne DreamMachine ist mir jetzt bissl zuviel.

    EDIT:

    Was spricht gegen einen Asus RT-AX86S?

    EDIT 2:

    Was spricht gegen eine Fritzbox 6660? Die hat 2,5 GbE und in der Anleitung wird auch explizit auf den Glasfaser-Anschluss hingewiesen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Danman (10. November 2022 um 22:24)

  • Warum die 6660 das ist ne Cable Box, dann doch eher die 4060 oder 5530 bzw. 5590 wenn direkt an der Glasfaser gewünscht, dann kann der 2,5Gbits Port auch für Lan verwendet werden.

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  • Nicht nur die von dir erwähnte FRITZ!Box, sondern die 5530/5590 haben LAN1/WAN in der 2,5 Gbps Variante, ebenso die 4060.

    Bei 2xWAN musst Du genau hinschauen, ob lediglich ein Failover angeboten wird oder auch ein Loadbalancing. Beides ist bei semiprofessionellen Geräten möglich, da wirst Du jedoch schwerlich mit "nur" 400€ fündig.

    James war schneller...

  • Warum die 6660 das ist ne Cable Box, dann doch eher die 4060 oder 5530 bzw. 5590 wenn direkt an der Glasfaser gewünscht, dann kann der 2,5Gbits Port auch für Lan verwendet werden.

    Hab ja den ONT, daher brauche ich nicht ne Fiber-Box. Auch die 5590 hat nur 1x 2,5GbE, die 6660 wäre deutlich günstiger.

    Ich werde denke ich erstmal mit der 7590 rumexperimentieren. Weg von AVM wird halt schwierig, da ich mehrere Fritz-Boxen und Repeater im Haus verteilt habe. Die neuen QNAP QHora haben es mir aber irgendwie angetan (als QNAP-NAS-Fan).