Beiträge von Wellenreiter

    Ja, alles durch probiert. Auch mit dem Ubiquity Support. Bei jedem Speedtest ist die CPU Auslastung auf 100% gesprungen (alle Kerne) und der "schuldige" Prozess hat mich auf PPPoE gebracht. IDS/IPS aus, kein VLAN, keine custom Firewall-Rules, kein Encrypted DNS, alles weitgehend Vanilla. Nach einigem Suchen auf Reddit und Foren findet man Berichte das Multi-Gig PPPoE auf den Unifi Maschinen nicht gut funktioniert. Und die UCG/UXG - Fiber bietet als einziger Router von Ubiquiti (aktuell zumindest) PPPoE mit Hardwarebeschleunigung an. Steht in keinen Spec-Listen ist aber vom Support bestätigt und ich sehe es auch. Selbst mit IDS/IPS aktiviert komme ich auf die 7,5 Gbit/s.

    Spannend, welcher Prozess fiel dir da auf? Bei einem Speedtest in der Network Application, sehe ich auf meiner UDMSE nur den unifit-speedtest Prozess der mit 90% in dem Moment am meisten frisst, aber nichts was direkt auf PPPoE schließt.

    (Allerdings kommt die UDM Pro mit PPPoE an ihre Grenzen, musste auf eine UCG Fiber umstellen)

    Sicher das PPPoE das Problem ist und nicht IDS/IPS? Hast du mal probiert gehabt den ganzen Security Kram abzuschalten und zu schauen wie deine Werte dann aussehen? Aber ja, dass ist auch der Grund warum ich nicht auf den neuen Vertrag wechsle, weil meine UDM SE da auch an ihre Grenzen kommt.

    Welches SFP+ hast du denn ins UGC Fiber gesteckt? FS.com? Theoretisch müsstest du auch die UDM Pro Max nehmen können, falls es wieder ein Rack Device sein soll.

    Hier ist es jetzt wieder absolut stabil mit den 930 MBit/s down an der LuLeey/UDM SE, up sind es so um die 570 MBit/s. Tarif ist 1000/500. Möglicherweise sind die 1000 ja sogar mehr, aber da habe ich ja meine Grenze mit dem einfachen SFP-Modul. Wobei ich habe bei der normalen Nutzung noch nie an die Grenze gekommen. Bei den 570 bei upload, komme ich bei Backup schon mal ran, aber das ist dann Nachts. ;)
    Was aber Top ist, dass jetzt auch IPv6 gibt/funktioniert und dies als Dual-Stack.

       

    Ich habe bei mir den Übeltäter gefunden. Nachdem ich unter "Cybersecurity" alles deaktiviert habe, erreichte der Speedtest auf meiner UDMSE wieder die volle Bandbreite. Habe dann Schritt für Schritt wieder alles aktiviert:
    - Region Blocking
    - IDS
    - Traffic Ident
    - Honeypots

    Bis hierhin alles gut, in dem Moment als ich DoH (Encrypted DNS) eingeschaltet habe, gingen die Speedtests zwischen 500-700Mbit runter. Gegenprobe und wieder deaktiviert, volle 2500-2600Mbits im Download.

    Ich habe bei mir über die letzten Monaten eine stättig abnehmenden Download-Rate festgestellt. von den üblichen 940 ging es über 3 MOnaten auf teilweise unter 700 MBit/s. Hatte mein Dokumentation an DNS:NET geschickt.

    Dann gab es ja wie unter #68 den Peak auf 2,84 GBit/s.

    Seit Samstag, den 16.11.25 habe ich jetzt wieder zu jeder Tageszeit stabile 936 - 940 MBit/s

    Das beobachte ich seit 2-3 Monaten auch an meinem 2,5Gbit/s Anschluss. In der ersten Jahreshälfte hatte ich grundsätzlich die gebuchten 2500/1000, seit Sommer fehlt da immer einiges:


    Bei meinem Nachbar sieht es sogar noch schlechter aus, der bekommt im Schnitt nur 1,3-1,5Gbit/s.

    An den neuen 10G Tarif habe ich auch schon gedacht, da er "nur" 10€ mehr kostet im Monat, ich denke aber das ist Perlen vor die Säue, da meine UDMSE mit dem XGS-ONU-25-20NI von FS.com via PPPoE und IDS nicht mithalten kann. (nur eine Vermutung, doch Unifi spricht der UDMSE ja max 3,5Gbit/s mit IDS zu)

    und einmal 10 GBit/s LAN.
    Der Schwerpunkt liegt auf WLAN mit 2,4 / 5 / 6 GHz mit WiFi 7

    Müsste der 10GBit/s LAN nicht der WAN Anschluss sein? Ich sehe sonst keinen anderen Anschluss. Das wiederum würde bedeuten DNS:NET verwendet zukünftig aktive XGS-PON FiberTwist Deckel, die 10GBit/s können. (Aktuell haben sie das nur bis 1Gbit/s).

    Der neue 10GBit/s Tarif kostet auch "nur" 10€ als mein aktueller 2500/1000 Tarif. Wird dann nur dünn mit IDS/IPS auf meiner UDM-SE, die schafft lauf Datenblatt nur 3.5GBit/s

    Keine Frage, sondern Infos für die Nachwelt:
    Ich kann erfolgreich vermelden die UDM-SE via SFP Modul am 2,5GBit/s Anschluss der DNS:NET zu betreiben.

    Benutztes Modul: XGS-ONU-25-20NI von FS.com
    FiberTwist: Passiv == via Glasfaser (grün auf blau) direkt in die UDM
    Verbindungsaufbau via PPPOE: VLAN 37, Benutzername, Passwort, Seriennummer des Moduls

    ACHTUNG: Die auf dem Modul aufgedruckte Seriennummer ist nicht die Richtige, die ihr bei DNS:NET hinterlegen müsst. Es wird eine 12-stellige Nummer im Format ABCD12345678 benötigt. Diese könnt ihr bei FS.com erfragen (es ist auch gleichzeitig der Benutzername zum Login auf das Modul).

    Diese Seriennummer muss bei DNS:NET hinterlegt werden. Nach deren Umstrukturierung geht das nicht mehr über den 1st Level Support (die können nur noch FritzBoxen provisionieren) und dauert daher unter Umständen ein paar Tage, je nach Auslastung der Fachabteilung.

    Willst du die UDM direkt anbinden? Hast du ein passendes XGSPON Modul. Das von AVM wird ja nicht funktionieren in der UDM.
    Alternative: Die FB direkt und dann per Ethernet auf Port 9 (2,5 GB/s) ist natürlich einfachste Lösung. Um doppeltes NAT zu vermeiden, musst du es in der UDM abschalten.
    Das Priorisieren des Anschlusses mit irgendeinem ONT über die Hotline ist problemlos, in deinem Fall sicher erst einmal mit der SN der Fritz!Box.

    Ich bin gespannt auf das Performen der UDM. Mit Intrusion Prevention und AD-Blocking wird es bei 2,5 Gbit/s eng.

    PS: Bei uns wurde DNS:NET auch auf der politischen Ebene stark bevorzugt durch den zwischenzeitlich abgewählten Bürgermeister bei Beratungsresistenz hinsichtlich technischen Alternativen von OpenInfra.

    Hallo Phino ,
    ja ich habe das XGS-ONU-25-20NI von FS.com in meiner UDM-SE. Das funktioniert problemlos, benötigt ausschließlich VLAN 37 und die GPON-Seriennummer des Moduls bei DNS:NET provisionieren. (letzteres dauerte leider etwas, da seit kürzlicher Umstellung in deren Support der 1st Level an der Hotline nur noch FritzBoxen provisionieren kann, andere Router müssen "dirty" eingepflegt werden über den 3rd Level, was nur über ein Ticket geht, was am Ende 5 Tage gedauert hat)

    Die UDM-SE schafft laut Datenblatt 3,5Gbit/s IDS throughput, sollte also passen. AD-Blocking passiert bei mir auf den Clients direkt, da manche hier Werbung sehen "müssen".

    Soweit sieht erstmal alles gut aus.

    Bei mir wurde nun am 27.12.2024 der Anschluss aktiviert, natürlich während wir im Urlaub waren. Ich werde mich am Wochenende mal dransetzen und meine UDM mit DNS:NET verknüpfen.


    Im übrigen schickt DNS:NET bei dem 2,5Gbit/s Tarif eine FritzBox 5590 und ein separates XGSPON Modul mit.

    Ich würde dir in jedem Fall raten zweigleisig zu fahren und schauen wer zuerst liefert. Aus dem Vertrag mit DNS:NET kommst du ja dann relativ easy raus 3 Jahre nach Abschluss.

    Ich denke auch, dass DNS:NET hier selbst eine große Schuld daran trägt, dass die Akzeptanz für Glasfaser an sich und DNS:NET im besonderen in Wandlitz zu gering ist. Die Drückerkolonnen haben viel verbrannte Erde hinterlassen, was der Kundenservice/Bauherren-Hotline danach nicht wirklich verbessert hat.

    Ich denke, der Gemeinde hat hier aufs falsche Pferd gesetzt, da nur auf Regionalität aber nicht auf die Technik und Machbarkeit geschaut wurde. Aber auch hier muss man verstehen, dass Wandlitz wieder relativ ungünstig/unattraktiv ist, da alle Ortsteile relativ schmal entlang der B109 liegen und somit viele weite strecken überbrückt werden müssen.


    Ich drücke dir die Daumen, dass es bei der schneller als 2026 geht oder aber die Telekom früher loslegen kann.

    Heute war der Tag dere Tage und bei mir wurde die Glasfaser angeschlossen. Sprich es wurde durch die Hauswand mittels Schrägbohrung gebohrt, Speedpipe inkl. Glasfaser ins Haus geschoben, mit Muffe abgedichtet, der Fibertwist installiert und die Faser gespleisst. Im Anschluss noch fix eine Messung durchgeführt und alle Tests bestanden. Jetzt dauert es noch mal 1-2 Monate sagte der Herr und solle doch DNS:NET anrufen und um Freischaltung bitten, da Bauarbeiten abgeschlossen.

    An der Hotline sagten sie, sie haben noch keine Rückmeldung seitens der Baufirma, dass mein Anschluss fertig gestellt sei, ich möge mich noch etwas gedulden. "Don't call us, we call you"

    Auf besagter Infoveranstaltung wurde die folgende Grafik bezüglich Ausbau gezeigt. Manche Ortsteile müssen also noch bis Ende nächsten Jahres warten. Wobei direkt dazu gesagt wurde, dass diese Werte Idealwerte sind, die einen milden Winter voraussetzen.

    Mein letztes Stand war, dass die Gemeinde mit der Bauausführung des Subunternehmers nicht zufrieden war und einen Baustopp verhängt hat. Es fanden Begehungen der Mängel statt, die erst behoben werden müssen, bevor das Unternehmen weitermachen darf. Dadurch verschiebt sich wohl alles um ein weiteres halbes Jahr, mindestens.

    Aktuell sind sie ja wieder auf der L100 in Wandlitz unterwegs.

    Wie gestern bekannt gegeben, bilden die 4 o.g. Anbieter eine Open Access Allianz um sich gegenseitig auf ihre Netze zu lassen. Gerade bei der DNS:NET war dies häufig ein großer Kritikpunkt, da sie häufig eine Monopolstellung hatten. Wann und wie genau es dazu kommt, steht in dem Artikel nicht. Ich drücke die Daumen das es ein Schritt in die richtige Richtung ist.