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DYI: GPON Glasfaser Modem / ONT selbermachen

  • HubeBube
  • 27. Januar 2026 um 13:27
  • HubeBube
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    • 27. Januar 2026 um 13:27
    • #1

    Zugegeben der Titel dieses Threads ist ein wenig reißerisch, er soll jedoch Aufmerksamkeit erwecken und zum Lesen anregen.

    Ich würde es begrüßen, wenn sich hieraus ein Meta-Thread entwickeln würde mit konkreten Anleitungen für verschiedene SFP (mit und ohne Plus) Module und verschiedene Glasfaseranbieter.

    Worum geht es nun? Ein kundeneigener Endgerät, wie ein Glasfaser-Router (direkt an der Glasfaser angeschlossen, nicht am Ethernet/WAN Port!) oder ONT/ONU muss im PON (passive optical network) immer durch den Infrastrukturbetreiber provisioniert werden. Der Grund hierfür liegt darin, dass jedes Endgerät im Downstream alle Datenströme von allen anderen Endgeräten (bis zu 128 im GPON und bis zu 256 bei XGS-PON) empfängt.
    Da diese Datenströme individuell verschlüsselt sind, darf natürlich nur der eigene Downstream entschlüsselt werden. Dies ist nur dann sicher und zuverlässig realisierbar, wenn jedes Endgerät registriert/provisioniert ist. Für diese Registrierung muss der Glasfaser-Infrastrukturanbieter die Serial/Modem-ID des Endgerätes kennen.
    Wie diese Kennung zum Anbieter gelangt, ist jedem Anbieter selbst überlassen. Es gibt hierfür leider kein einheitliches Verfahren. Aktuell (Stand Januar 2026) bieten lediglich die Telekom und Deutsche Glasfaser über deren Kundenportal ein Self-Service für die Übermittlung der Kennung an, die Mitbewerber können lediglich über E-Mail oder telefonisch informiert werden.

    Jeder Anbieter ist gesetzlich verpflichtet normgerechte kundeneigene Endgeräte, sei es ein Gf-Router oder ONT/ONU, zu provisionieren. Diese Regelung findet sich im Telekommunikationsgesetz, §73 - Absatz 3 (https://dejure.org/gesetze/TKG/73.html) wieder. Dieser Verpflichtung kommen immer noch nicht alle Provider nach, obwohl dieses Gesetz, fälschlicherweise häufig als Routerfreih* bezeichnet, bereits 2016 in Kraft getreten ist. Fälschlicherweise deshalb, da die freie Wahl des Endgerätes deutlich über Routerfreih* hinaus geht. Vor allem Vodafone und kleinere Anbieter versuchen sich dieser Verpflichtung zu entziehen, obwohl auch die Bundesnetzagentur für die Gf-Provider keine Ausnahme in Form einer Allgemeinverfügung vorsieht (https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/…trag/start.html siehe "Abschließende Entscheidung"). Diskutiert haben wir hier im Forum dieses Thema ebenfalls: Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    Leider ist es jedoch immer noch so, dass mit Ausnahme von Telekom, Deutsche Glasfaser und DNS:NET bestenfalls lediglich Produkte von AVM/FRITZ! zusätzlich zu den Provider ONTs provisioniert werden. Dies entspricht nicht §73 TKG! Da der Weg einer Beschwerde bei der BNetzA grundsätzlich jedem offen steht (https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/Anf…efon/start.html), ebenso wie ein Schlichtungsverfahren, ist dies eine valide Möglichkeit das Missverhalten des Providers anzuprangern. Es zeigt sich jedoch, dass dieser Weg nicht gerade der schnellste ist.
    Unter diesem Hintergrund ist ein Thread entstanden, der bestimmte und für die Provisionierung im PON notwendige Daten von Glasfaserfritzboxen künstlich generiert: Die synthetische FRITZ!Box (Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie) An dieser Stelle möchte ich frank_m für die Diskussionen über die notwendigen Daten und Gruni22 für die Tests des FBFiberFaker Powershell-Skriptes besonders danken!

    Mit Hilfe des erwähnten Skriptes können ONT/ONU, insbesondere in der Ausprägung als SFP (mit und ohne Plus) Module, und auch nicht-AVM/FRITZ! Glasfaser-Router so konfiguriert werden, dass sie sich als eine Glasfaserfritze gegenüber dem Provider ausgeben. Natürlich ist nur dann die erfolgreiche Umsetzung möglich, wenn die Hardware die notwendige Softwareunterstützung anbietet.

    Von daher bitte ich euch in diesem Thread die Konfigurationsanleitungen zu veröffentlichen oder zu verlinken. Jeder Provider hat da eine gewisse Flexibilität in der Konfiguration eingebaut. Nur zusammen können wir diese Unterschiede sichtbar machen und darlegen!

    Das Forum lebt vom Mitmachen und der aktiven Beteiligung, scheut euch nicht davor!

  • HubeBube
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    • 27. Januar 2026 um 13:28
    • #2

    Konfiguration: FS.com - GPON-ONU-34-20BI / GPON-SFP-ONT-MAC-I - Glasfaser Modem

    Gf-Infrastruktur: Deutsche Glasfaser
    Diensteanbieter: Deutsche Glasfaser
    Anschlussart: GPON
    Einwahlkonfiguration: aktivierter kundeneigener Router (Gf);-;-;GPON;DHCP/IPoE [Übersicht VLAN-IDs und Einwahlkonfigurationen verschiedener Anbieter]


    Besonderheiten:

    • Das SFP (ohne Plus) Modul hat an der optischen Schnittstelle eine SC/APC-Buchse.
    • Die DHCP-Infrastruktur von Deutsche Glasfaser vergibt nur einmal in der Stunde eine IP-Adresse. Wird ein Device mit DHCP-Client (z.B. Router) gewechselt, so muss das bestehende Device vom Netz getrennt und das neue Device darf erst nach einer Wartezeit von mindestens 60 Minuten angeschlossen werden.
    • Neben der im GPON benötigten Serial/Serial Number (SN)/Modem-ID/ONT Kennung/ONT ID/ONT-Seriennummer/GPON-Seriennummer wird zusätzlich die Equipment-ID verlangt [https://www.deutsche-glasfaser.de/service/downloads -> Zusatzinformationen - Schnittstellenbeschreibung GPON - XGSPON ; Seite 9].
    • Nur 5 verschiedene MAC-Adressen sind erlaubt, dies ist beim Wechsel von Devices zu beachten [https://www.deutsche-glasfaser.de/service/downloads -> Zusatzinformationen - Schnittstellenbeschreibung GPON - XGSPON ; Seite 10].


    Links:

    FS.com GPON ONU Stick with MAC (GPON-ONU-34-20BI)
    Hardware Specifications
    hack-gpon.org

    https://www.fs.com/de/products/133619.html
    https://resource.fs.com/mall/resource/gpon-sfp-ont-mac-i-datasheet.pdf
    https://resource.fs.com/mall/doc/20230831180515egrzs6.pdf
    https://resource.fs.com/mall/doc/202308261116399vxqtl.pdf


    Beschreibung:
    OMCI software version (ME #7) muss nicht verändert werden.
    OMCI hardware version (ME #256) muss nicht verändert werden.
    uci -> network.lct.macaddr muss nicht verändert werden (wirkt in Richtung elektrische Schnittstelle).
    uci -> network.host.macaddr muss nicht verändert werden (wirkt in Richtung optische Schnittstelle).


    Zur Konfiguration des SFP (ohne Plus) Moduls wurde ein einfacher Medienkonverter-Cage (z.B. FS.com UMC-GA1F1T oder TP-LinkTP-Link MC220L) verwendet. Da diese Geräte nur zur Aufnahme des Moduls und Ausführung der elektrischen Schnittstelle dienen, muss der RX_LOS Status nicht beachtet werden. Auch bei RouterOS 7.15+ von MikroTIK kann diese Funktion durch Konfiguration geändert werden:

    Code
    /interface ethernet set sfp1 sfp-ignore-rx-los=yes

    Um auf die Kommandozeile des Moduls zu gelangen muss eine Software verwendet werden, die SSH verwendet. Unter Windows empfehle ich da gerne PuTTY (https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/latest.html) mit aktiviertem Logging! Linux bringt die notwendige Software von Hause aus mit. Das Logging unter Linux ist mittels des Utilities "tee" einfach zu ermöglichen.
    IP-Adresse des Moduls im Defaultzustand: 192.168.1.10
    Das Login lautet: ONTUSER
    Das Passwort lautet: 7sp!lwUBz1

    Die Parametrisierung unter Linux hängt davon ab, wie aktuell eure SSH/OpenSSL Installation ist:

    Code
    $ ssh ONTUSER@192.168.1.10 | tee -a ~/$(date +%Y%m%d-%H%M%S)_sshlogfile.log

    oder

    Code
    $ ssh -oKexAlgorithms=+diffie-hellman-group1-sha1 -oHostKeyAlgorithms=+ssh-rsa ONTUSER@192.168.1.10 | tee -a ~/$(date +%Y%m%d-%H%M%S)_sshlogfile.log


    Programmierung (noch nicht an die Faser anschließen):

    Code
    # sfp_i2c -i 0 -s "040041564d000000" <-- Vendor Name (16 byte, ASCII) | CPE Inventory System Vendor ID
    # sfp_i2c -i 6 -s "F!Box5530" <-- Equipment ID/ME #257 equipment ID attribute, equipment id of ONU2-G OMCI ME (20 byte) | part of CPE Inventory System Serial Number
    # sfp_i2c -i 7 -s "AVMG" <-- Vendor ID/ME #256 vendor ID attribute, vendor id of ONU-G OMCI ME (4 byte) | first 4 chars of gpon_serial/Modem-ID
    # sfp_i2c -i 8 -s "AVMG........" <-- Serial Number, GPON Serial Number (8 byte) | gpon_serial/Modem-ID
    # sfp_i2c -i 11 -s "0000000000" <-- PLOAM Password (10 byte, ASCII) | pwsGPONPLOAMPassword
    # reboot


    Test (jetzt erst an die Faser anschließen):

    Code
    # dmesg | grep '[onu]'
    # otop -b -g s | grep power
    # gtop -b -g a
    # gtop -b -g "GPE VLAN"
    # gtop -b -g "GPE VLAN treatment"
    # fw_printenv nSerial
    # sfp_i2c -g
    # onu ploamsg
    # onu gtcsng
    # onu gtcpg
    # onu gtccg
    # onu lanpsg
    Alles anzeigen

    Die Tests sollten bestätigen, dass die Einstellungen übernommen worden sind und das das Modul nun online ist. Über ein anliegendes VLAN wird man ebenfalls informiert.

    Die weiterfolgendes Tests sind nun über eine Fritzbox, die an die LAN-Schnittstelle des Medienkonverter-Cages angeschlossen ist. Da ich nicht die mindestens 60 Minuten Wartezeit einhalten wollte, habe ich aus der realen und provisionierten FRITZ!Box 5530 Fiber die MAC-Adresse der WAN-Schnittstelle (macdsl) ausgelesen und in die Test-FRITZ!Box 7520 eingegeben. Diese Modifikation ist im Forum beschrieben: RE: Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    Einige Screenshots aus der GUI der FRITZ!Box 7520 kann ich mit euch teilen:

    Konfiguration des Internetzuganges

    Übersicht mit eingestelltem Traffic Shaper

    Ereignisse 1. Teil

    Ereignisse 2. Teil

    Verbindungsdetails

    4 Mal editiert, zuletzt von HubeBube (27. Januar 2026 um 18:42)

  • Gruni22
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    • 27. Januar 2026 um 14:59
    • #3

    Danke HubeBube für die tolle Zusammenfassung der Frage, die viele von uns beschäftigt!

    Kleines Veto - die Deutsche Glasfaser hatte mir zur Vertragslaufzeit ein ZTE F6005 freigeschaltet!
    Aber es war ein ganz schöner Kampf und erforderte auch eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur mit dem Hinweis, dass es gem. BBF.247 zertifziert ist:

    Model F6005V6.0
    Hardware Version F6005V6.0
    Software Version V6.0.10N20
    Boot Loader Version V3.9.10
    Pon serial Number ZTEGd1.......

    Dieses nutze ich nun auch noch bei dem Folgeanbieter "Vodafone" am gleichen Anschluss.
    Das war auch kein Problem.

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  • lawe
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    • 6. Mai 2026 um 08:33
    • #4

    Sehr guter Artikel. EIne Anmerkung möchte ich hinzufügen. Laut FS.com Webseite ist der Artikel 133619 online nicht mehr verfügbar. Es scheint jedoch ein gleichwertiges Produkt zu geben: https://www.fs.com/de/products/35…4238&id=4878700

    Router: Minisforum BD770i + Intel X520-DA2 + Zyxel PMG3000-D20B + Gentoo Linux

  • HubeBube
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    • 6. Mai 2026 um 12:40
    • #5

    Ja,https://www.fs.com/de/products/351553.html ist das Nachfolgemodell und verfügt neben dem SSH-Zugang zusätzlich über ein Web-Interface und bietet sogar noch telnet an.

    Nachtrag:

    Hier der Link zur Dokumentation: https://www.fs.com/de/products_su…N-SFP-ONT-MAC-I

    Former Part NumberUpgraded Part NumberDate
    GPON-ONU-34-20BIGPON-SFP-ONT-MAC-I

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (6. Mai 2026 um 12:48)

  • TangoTaker
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    15
    • 13. Mai 2026 um 12:44
    • #6

    kurze Verständnisfrage, da ich es noch einmal mit meinem LuLeey (als 1&1 Kunde im DG Netz) probieren möchte: musstest du die Aktivierungsseite der DG (activation.deutsche-glasfaser.de) nutzen, oder hat das ohne funktioniert?

    Hätte der FS Stick irgendwelche Vorteile über den LuLeey (VLAN mapping etc)? Bin bei meinen letzten Versuchen vor ein paar Monaten krachend gescheitert, es kam zwar o5, aber nichts ging. Eben hat mir ein DG Techniker ein neues ONT (ONT HRI-1-GPON-1 / NT 03.1) eingebaut um die 5530 Fiber zu ersetzen, leider hat es wieder nur einen 1G Ethernet port, da muss ich also noch mal ran.

    Viele Grüße

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  • HubeBube
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    • 13. Mai 2026 um 14:32
    • #7

    Da ich eine funktionierende und bereits im Netz von DG provisionierte 5530 als Datenbasis verwendet habe, ging das ohne Aktivierungslink. Allerdings funktioniert das mit der "synthetischen FRITZ!Box" ebenso, da muss und kann die Aktivierungsseite jedoch aufgerufen werden.

    Evtl. kann das Luleey kein VLAN-sensing, daher ist ggf. das VLAN 400 für das Aktivierungsnetz einzustellen. Das GPON-ONU-34-20BI benötigt diese Klimmzüge nicht.

  • LPCSTR
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    • 4. Juni 2026 um 03:03
    • #8

    Bei den Preisen die FS für die XGS-PON ONU Variante aufruft, bleibt aber wohl erstmal nur der LL-XS1025 bzw. LL-XS1010 relevant.

  • HubeBube
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    • 4. Juni 2026 um 09:28
    • #9

    Das von mir Beschriebene bezieht sich ausschließlich auf GPON. Ich begrüße es sehr, wenn nach der Mustervorlage #2 weitere Forenteilnehmer ihre Einstellungen und Erfahrungen teilen.

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  • kodibrain
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    • 4. Juni 2026 um 11:40
    • #10

    Hallo zusammen,

    ich habe hier eine Zeit lang fleißig mitgelesen, weil ich meinen MikroTik RB5009 gerne direkt mit einem GPON-SFP-Modul betreiben wollte.

    Ich habe mir deshalb letzte Woche bei FS das GPON-Modul SK:351553 bestellt. Heute habe ich es getestet und es lief überraschend unkompliziert.

    Mein Vorgehen:

    Ich habe zuerst die Glasfaser vom bisherigen ONT der Deutschen Glasfaser abgezogen und anschließend etwa eine halbe Stunde gewartet. Danach habe ich die Glasfaser in das GPON-SFP-Modul gesteckt und kurz gewartet.

    Der Anschluss hat dann per DHCP eine Adresse im 10er-Bereich bekommen. Anschließend konnte ich die Aktivierungsseite der Deutschen Glasfaser aufrufen:

    activation.deutsche-glasfaser.de

    Dort habe ich den Aktivierungs-PIN eingegeben, danach noch ungefähr 10 Minuten gewartet und anschließend war die Verbindung online.

    Das GPON-Modul selbst musste ich nicht konfigurieren.

    Ein wichtiger Hinweis zur Aktivierung:
    Damit die Aktivierungsseite der Deutschen Glasfaser erreichbar ist, sollte der vom DHCP gelieferte DNS-Server an den Client weitergereicht werden. Alternativ kann man den DNS-Server auch manuell am Netzwerkadapter des Clients eintragen. Ich habe es in meinem Fall manuell gemacht.

  • HubeBube
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    • 4. Juni 2026 um 11:51
    • #11

    Danke für diesen Erfahrungsbericht!

    Und erlaube mir folgende Nachfrage: Du hast die GPON Serial des Moduls nicht verändert?

    Wie sieht denn nun die Ansicht im DG Portal aus (bitte Screenshot)? Es wird sicher keine FRITZ!Box abgebildet sein?

  • frank_m
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    • 4. Juni 2026 um 13:35
    • #12
    Zitat von kodibrain

    Ein wichtiger Hinweis zur Aktivierung:
    Damit die Aktivierungsseite der Deutschen Glasfaser erreichbar ist, sollte der vom DHCP gelieferte DNS-Server an den Client weitergereicht werden.

    Ich glaube, das ist ein wichtiger Hinweis. Ich könnte mir vorstellen, das war in der Vergangenheit auch häufig ein Grund, warum Nutzer gar nicht oder zumindest nicht auf die richtige Aktivierungsseite zugreifen konnten.

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  • kodibrain
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    • 4. Juni 2026 um 22:47
    • #13
    Zitat von HubeBube

    Danke für diesen Erfahrungsbericht!

    Und erlaube mir folgende Nachfrage: Du hast die GPON Serial des Moduls nicht verändert?

    Wie sieht denn nun die Ansicht im DG Portal aus (bitte Screenshot)? Es wird sicher keine FRITZ!Box abgebildet sein?

    Gern.


    Am GPON habe ich wie gesagt garnichts gemacht. Plug&Play :)


    Welche Ansicht meinst du? Ich habe mich noch nie mit dem DG-Portal auseinandergesetzt. Auf der Aktivierungsseite wurde auf alle Fälle kein der DG bekanntes Gerät angezeigt.

  • HubeBube
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    • 5. Juni 2026 um 10:25
    • #14
    Zitat von kodibrain

    Welche Ansicht meinst du? Ich habe mich noch nie mit dem DG-Portal auseinandergesetzt. Auf der Aktivierungsseite wurde auf alle Fälle kein der DG bekanntes Gerät angezeigt.

    OK, dass ist dann nur ein schwarzer Platzhalter für das unbekannte Endgerät und kein Produktbild wie bei einer 5530.

    Da es bei dir quasi out-of-the-box ging, kann man hoffen, dass DG nun nicht mehr eine Whitelist mit "genehmen Endgeräten" für die Provisionierung im GPON führt, so wie es von Gruni22 berichtet wurde.

    Das lässt ja hoffen, dass die Endgerätewahlfreiheit nun TKG-konform umgesetzt wird.

  • relaxer
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    • 6. Juli 2026 um 20:09
    • #15
    Zitat von kodibrain

    Hallo zusammen,

    ich habe hier eine Zeit lang fleißig mitgelesen, weil ich meinen MikroTik RB5009 gerne direkt mit einem GPON-SFP-Modul betreiben wollte.

    Ich habe mir deshalb letzte Woche bei FS das GPON-Modul SK:351553 bestellt. Heute habe ich es getestet und es lief überraschend unkompliziert.

    Mein Vorgehen:

    Ich habe zuerst die Glasfaser vom bisherigen ONT der Deutschen Glasfaser abgezogen und anschließend etwa eine halbe Stunde gewartet. Danach habe ich die Glasfaser in das GPON-SFP-Modul gesteckt und kurz gewartet.

    Der Anschluss hat dann per DHCP eine Adresse im 10er-Bereich bekommen. Anschließend konnte ich die Aktivierungsseite der Deutschen Glasfaser aufrufen:

    activation.deutsche-glasfaser.de

    Dort habe ich den Aktivierungs-PIN eingegeben, danach noch ungefähr 10 Minuten gewartet und anschließend war die Verbindung online.

    Das GPON-Modul selbst musste ich nicht konfigurieren.

    Ein wichtiger Hinweis zur Aktivierung:
    Damit die Aktivierungsseite der Deutschen Glasfaser erreichbar ist, sollte der vom DHCP gelieferte DNS-Server an den Client weitergereicht werden. Alternativ kann man den DNS-Server auch manuell am Netzwerkadapter des Clients eintragen. Ich habe es in meinem Fall manuell gemacht.

    Alles anzeigen

    Hi :) Hab ähnliches vor und klingt sehr interessant, da somit ein Klonen obsolete wäre. Wie ist der Dauerlauf mit dem Modul? Alles stabil per SFP Glas in den Router? Oder bist Du wieder zurrück auf das originale ONT?

    Ggf. werde ich es die Tage mal testen......

    Danke Dir. VG

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  • Dark-Sider
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    • 14. Juli 2026 um 22:46
    • #16

    Hallo,

    meinen M-Net Anschluss habe ich vor kurzem auf 2 Gbit/s umgestellt. 2 Gbit/s wird bei M-Net via XGS-PON realisiert. M-Net selbst setzt HN8010Ts ONTs ein.

    Grundsätzlich gibt es bei M-Net einen Prozess um eigene Endgeräte mit eigener Serial freizuschalten. Dann kann man aber im "Notfall" das M-Net ONT nicht mehr nutzen. Der einfachere Weg ist daher die Huawei Serial zu Klonen. (HWTC1A2B3C4D)

    Mit einem 8311er Community Firmware SFP-XGS-PON Stick funktioniert das hervorragend sofern eine Sache beachtet. Normalerweise leiten die Geräte aus der Serial auch die VendorID ab. Erkennt das Huawei OLT allerdings anhand der VendorID HWTC ein Huawei ONT, versucht es mit Protokollerweiterungen mit dem Huawei ONT zu kommunizieren was in O4 endet.

    Damit man O5.1 bekommt kann man bei der 8311er Firmware im Webinterface einfach das Feld VendorID mit einer generischen VendorID befüllen: BELL oder DARK oder ABCD. Danach geht das eigene Gerät sofort nach O5.1

    Edit: kleiner Nachschlag noch zu den HN8010Ts ONTs: https://hack-gpon.org/xgs/ont-huawei-hn8010ts/
    user: telecomadmin
    pass: admintelecom
    damit kann man die XML-config laden, Telnet oder SSH aktivieren und wieder hochladen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dark-Sider (14. Juli 2026 um 23:05)

  • BlackMage2
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    • 14. Juli 2026 um 23:00
    • #17

    was ist das für ein SFP-XGS-PON Stick? bzw. was ist das besondere an der 8311 Firmware-Version?

  • Dark-Sider
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    • 14. Juli 2026 um 23:02
    • #18

    Ich habe einen Luleey LL-xs1025 mit 8311er firmware. Die Sticks gibt's aber mehr oder weniger baugleich von vielen Herstellern. Der Stick performt sehr gut: https://www.speedtest.net/result/19431777895 Wobei M-Net dankenswerter Weise die Leitungen auch mit gut 10% überprovisioniert...

    2 Mal editiert, zuletzt von Dark-Sider (14. Juli 2026 um 23:08)

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  • BlackMage2
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    • 14. Juli 2026 um 23:12
    • #19

    ja, das habe ich verstanden. die Frage die ich mir stelle ist nur: was macht die 8311 Firmware Version anders?

  • Dark-Sider
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    • 14. Juli 2026 um 23:25
    • #20

    Die Firmware ist open-source, hat ne community (z.B. Discord) https://github.com/djGrrr/8311-was-110-firmware-builder basiert auf openWRT und ist daher recht gefällig. Lieber OpenSource auf dem China-Stick als China-Closed-Source ;)

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