ich nehme an der Schock ist groß weil da kein übergeordnetes Leerrohr für die Durchführung verwendet wurde? und die Durchführung sehr unschön wieder zugespachtelt wurde? ist das vor dem Haus?
Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet
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Ja direkt vor dem Haus, das Pflaster ist der öffentliche Gehweg. 😂
Jeder Besoffene, der von der Kerb heim krabbelt, kann das Kabel raus reißen. 🤣
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Bei der Telekom müsste ich die Telefonie ja auch immer mitbezahlen, irgendwie wird das schon reingerechnet.
Wobei man wild spekulieren kann wieviel man da wirklich mitbezahlt. Für Anbieter ist der Dienst "Telefonie" ziemlich billig in Zeiten in denen alles letztlich IP-Telefonie ist. Sieht man ja an den Preisen von easybell&Co.
Der Aufpreis ist da nicht so sehr von den Kosten für den Dienst getrieben, sondern davon was den meisten Kunden dieser Dienst als Aufpreis wert ist. Sobald es ausreichend Kunden relativ egal ist kann man nicht mehr wirklich Geld extra verlangen.
Bei den von dir genannten SMS-Flats lief es ja letztlich auch so: als die noch einen "Mehrwert" im Wortsinne boten wurden die separat vermarktet. Nach dem Aufkommen von Smartphones mit Messenger-Apps waren die dann irgendwann inklusive. Hätte ja sowieso fast niemand mehr separat gebucht. Was nicht bedeutet dass die Tarife deswegen teurer wurden: ohne wirklichen Mehrwert waren die Tarife ja auch nicht mehr Wert.
Bei Budget-Anbietern wie Congstar könnte es sogar vorteilhaft sein Telefonie nicht im Tarif mit anzubieten, aus rein psychologischen Gründen: die Tarife richten sich an eher junge Kunden (die sicher besonders selten Festnetztelefonie wollen) und vor allem einen günstigen Tarif suchen. Würde Congstar zum gleichen Preis Telefonie inkludieren hätten viele vermutlich das ungute Gefühl dass sie für etwas mitzahlen sollen was sie garnicht brauchen.
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Würde Congstar zum gleichen Preis Telefonie inkludieren hätten viele vermutlich das ungute Gefühl dass sie für etwas mitzahlen sollen was sie garnicht brauchen.
Mein Verdacht ist, dass die Telekom vermeiden will ihre Bestands-Double-Play Magenta Kunden an Congstar zu verlieren und damit einen Umsatzrueckgang akzeptieren zu muessen. Nach Aussagen am Kapitalmarkttag ist Congstar eine Marke um andere Kunden zu gewinnen als mit Magenta, daher duerfte die Telekom daran interessiert sein die beiden Marken klar zu differenzieren. Das geht natuerlich in beide Richtungen...
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Nach Aussagen am Kapitalmarkttag ist Congstar eine Marke um andere Kunden zu gewinnen als mit Magenta, daher duerfte die Telekom daran interessiert sein die beiden Marken klar zu differenzieren. Das geht natuerlich in beide Richtungen...
Klar, um Differenzierung geht es natürlich auch. Wobei ich eben denke dass Telefonie als Standardbestandteil der Tarife bei der anvisierten Zielgruppe schlicht nicht vorteilhaft wäre.
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So haben wir es dann auch.
NUR-Internet kommt von den Stadtwerken, "Festenetz"-Telefonie von easybell und die Mobilfunkverträge von congstar.Und dann hast du eine Rechnungssumme. Der Normalo legt dann das Telekom-All-You-Can-Eat-Paket daneben, bekommt dort viel mehr Inklusivleistungen als bei Easybell und Congstar, noch einen fetten Rabatt auf den Listenpreis und kommt dann bei derselben Endsumme raus.
Die hart verhandelnden Feilscher haben dann bei Telefonica zig SIM-Karten mit unbegrenztem Datenvolumen für unter 10 € zusammen. Resale-DSL für unter 20 € und nochmal 10 € Rabatt auf alles zusammen. Im Neukundengeschäft kostet es natürlich etwas mehr.
Ich habe auch Easybell und den Waschbären, ich bin mir aber auch bewusst, dass sich das keinesfalls rechnet und als Koppelgeschäft schneller und günstiger wäre.
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Und dann hast du eine Rechnungssumme. Der Normalo legt dann das Telekom-All-You-Can-Eat-Paket daneben, bekommt dort viel mehr Inklusivleistungen als bei Easybell und Congstar, noch einen fetten Rabatt auf den Listenpreis und kommt dann bei derselben Endsumme raus.
Die hart verhandelnden Feilscher haben dann bei Telefonica zig SIM-Karten mit unbegrenztem Datenvolumen für unter 10 € zusammen. Resale-DSL für unter 20 € und nochmal 10 € Rabatt auf alles zusammen. Im Neukundengeschäft kostet es natürlich etwas mehr.
Ich habe auch Easybell und den Waschbären, ich bin mir aber auch bewusst, dass sich das keinesfalls rechnet und als Koppelgeschäft schneller und günstiger wäre.
aber ein Vorteil bei externem SIP Anbieter ist man muss sich nicht immer um das Portieren der Rufnummern kümmern
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Der Normalo legt dann das Telekom-All-You-Can-Eat-Paket daneben, bekommt dort viel mehr Inklusivleistungen als bei Easybell und Congstar, noch einen fetten Rabatt auf den Listenpreis und kommt dann bei derselben Endsumme raus.
Mmmh, unklar, es gibt dazu keine Zahlen der BNetzA oder der Netzbetreiber selber, aber der TK-Jahresbericht 2025 der BNetzA schreibt dazu:
Ende des Jahres 2025 bestanden bei der Deutschen Telekom und ihren Wettbewerbern insgesamt rund 35,3 Mio. Verträge mit Bündeltarifen sowie Vorteilsprogrammen.18 Dabei waren mit einem Bestand von ca. 24,6 Mio. Kundinnen und Kunden weiterhin insbesondere Bündel mit zwei Diensten weit verbreitet. Der Großteil dieser Bündel enthielt neben einem Breitbandanschluss einen IP-basierten Telefondienst. Daneben entfiel ein geringer Anteil auf Bündelprodukte, die sich aus Festnetztelefonie, Mobilfunk oder Fernsehdiensten zusammensetzten.Bündelangebote, die drei Dienste umfassten, wurden bis zum Jahresende 2025 von etwa 9,1 Mio. Kundinnen und Kunden nachgefragt. Rund 62 Prozent dieser Bündel waren neben einem Breitbandanschluss inklusive Telefondienst zusätzlich mit einem Fernsehangebot ausgestattet, rund 38 Prozent verfügten hingegen statt der Fernseh- über eine Mobilfunkkomponente.
Darüber hinaus wurden Angebote mit vier Diensten aus dem Festnetz- und Mobilfunkbereich im Rahmen von Bündelprodukten sowie Vorteilsprogrammen zu diesem Zeitpunkt von rund 1,6 Mio. Kundinnen und Kunden in Anspruch genommen.
Liest sich fuer mich nicht so als waere die Fest-/Mobilfunk-Koppelung der Loewenanteil...
Aber wenn Du dazu belastbarere, klarere Zahlen hast, nur her damit.
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Zum Kabel Pfusch weiter oben:
Immerhin ist die Speedpipe magentafarben.
Soviel Stil muss schon gewahrt bleiben...
Aber mal im Ernst, das ist eindeutig Pfusch. Zum einen gehört die Wandeinführung abgedeckt, dann die Speedpipe natürlich in ein Leerrohr, besser sogar Metallkanal.
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Zum Kabel Pfusch weiter oben:
Immerhin ist die Speedpipe magentafarben.
Soviel Stil muss schon gewahrt bleiben...
Aber mal im Ernst, das ist eindeutig Pfusch. Zum einen gehört die Wandeinführung abgedeckt, dann die Speedpipe natürlich in ein Leerrohr, besser sogar Metallkanal.
Zumindest ein Leerrohr hätte ich mindestens genommen, speedpipes könnten von mir aus auch weggelassen werden, aber sind für den Brandschutz vorgeschrieben.
Frag doch mal die Telekomweder Normtechnisch noch faktentechnisch
es gibt zwar die Regelung das Glasfaserkanäle nicht aus Metall bestehen dürfen, das gilt allerdings nur bei der Telekom so.
das ist auch relativ neu das Glasfaser keine innere Brandgefahr bergen
ZitatDa Glasfasern keine innere Brandgefahr aufweisen, dient der Metallkanal dem mechanischen Schutz und der Einhaltung des baulichen Brandschutzes
hieß es in einer Mitteilung zu den neuen VDE Leitlinien im Februar 2026
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speedpipes könnten von mir aus auch weggelassen werden, aber sind für den Brandschutz vorgeschrieben.
Die haben vor allem den Zweck, das Gf-Kabel einblasen zu können. Mit dem Brandschutz kenne ich mich nicht aus. Aber gab es da nicht was, dass die gerade deswegen nur ein kurzes Stück ins Haus eingeführt werden dürfen?
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dass die gerade deswegen nur ein kurzes Stück ins Haus eingeführt werden dürfen?
Jedenfalls die für die Erdverlegung. Soll wohl auch mit der UV-Festigkeit zusammenhängen.
Für innen gibt es spezielle Inhouse Speedpipes von diversen Anbietern die aber auch im typischen 7 x1,5 bzw 7x 4 (beim ersten die Wandstärke, beim zweiten das Innenmaß) mit Endkappen und Verbindern angeboten werden.
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Aber ging es da nicht um Brandschutz, maximal drei Meter? Ich meine HubeBube war dazu immer gut informiert.
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Ich würde mir um diesen Anschluss keinen Kopf machen. Für deutsche Verhältnisse ein Witz. In anderen Ländern okay.

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- Zum Kabelkanal; Inhouse mag das bei der Telekom ausgeschlossen sein. Aber außen am Haus? Ich kenne zig Häuser in der Gegend, auch modernere, bei denen hier im Norden außen die Kupferleitung mit einem Metallkanal geschützt ist. Hier im Norden gibt es ja deutlich mehr Häuser, die keinen Keller haben. Die Leitung muss dann, wenn nicht schon im Bau eine Einführung von der Bodenplatte aus geplant wurde, etwas oberhalb der Bodenplatte in den Technikraum des Hauses gegangen werden.
- Ja, in anderen Ländern sieht das weitaus "wilder" aus. Ich kenne das ganz gut von Portugal. Zumindest in den Städten sieht es dann oft so aus:

Quelle: https://lafibre.info/images/interna…l_fibre_02.webp Allerdings ist bis zum ersten Stock, also einer Höhe von etwa 2,5 Metern, das meiste eben in Metallkanälen. Wenn man mal den deutschen Ordnungssinn und Wahsinn raus nimmt, kann man auch sagen; Ja und? In Portugal, inzwischen gut 70 Prozent homes-passed mit Glasfaser. Aber klar, die Nörgler wissen wahrscheinlich Bescheid und wissen, dass dort mehrmals täglich Strom, Internet und auch sonst alles weg brechen... Ich bin oft dort und sage: Nö, läuft meistens.
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Die haben vor allem den Zweck, das Gf-Kabel einblasen zu können. Mit dem Brandschutz kenne ich mich nicht aus. Aber gab es da nicht was, dass die gerade deswegen nur ein kurzes Stück ins Haus eingeführt werden dürfen?
also soweit ich das gelesen habe können Komplette Einblasstrecken zwischen einem Hauptverteiler und einem Hausanschluss in einem Stück bis zu 2,5 Kilometer lang sein.
aber: die Speedpipe im Gebäudeinneren oder direkt nach der Hauseinführung werden Speedpipes (als sogenannte Speedpipe indoor) allerdings oft bewusst kurz gehalten oder an einem Übergabepunkt (APL / Glasfaserdose) gekappt.
also die 2,5 km zum Hauptverteiler sollten nicht überschritten werden
Aber klar, die Nörgler wissen wahrscheinlich Bescheid und wissen, dass dort mehrmals täglich Strom, Internet und auch sonst alles weg brechen... Ich bin oft dort und sage: Nö, läuft meistens.
das ist eben die übermäßige deutsche Gründlichkeit, entweder wirds gleich richtig gemacht oder eben nicht und dann wird es erst in 30 Jahren frühestens wieder angerührt
weil nämlich da erst plötzlich die Telekom einsieht das der Anschluss "nicht optimal" gelegt wurde
sogar mit Markierung auf dem Boden, in etwa soll das vielleicht ausdrücken: "die Telekom war hier!!!" ?! so als Revier-Markierung, damit Konkurrenten Angst kriegen? man weiß es nicht
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Aber ging es da nicht um Brandschutz, maximal drei Meter? Ich meine HubeBube war dazu immer gut informiert.
Letztlich geht es um den Brandschutz. Ein Mikrokabelrohr darf nach wie vor nicht in Fluchtwegen (Treppenhaus Kraft Definition!) verlegt werden.
Allerdings hat der VDE Anfang diesen Jahres festgestellt, dass Gf-Kabel keinen Strom transportieren und damit die Gleichbehandlung zu "Stromkabel" aufgehoben. Freiwillig ist das nicht geschehen (man will ja seine Lobby bedienen [der Wieland-Stecker ist ein anderes Beispiel dafür]), sondern unser Digitalministerium war an dieser neuartigen Erkenntnis nicht unbeteiligt.
Daher sind Gf-Kabel in Fluchtwegen keine Brandlast mehr, dennoch sind diese in Stahlblechkabelkanälen zu verlegen, allerdings sind nun keine F60 oder vergleichbar Anforderungen zu erfüllen. Kunstoffkabelkanäle sind nach wie vor in Treppenhäusern von MFH nicht statthaft.
Mit dem Außenbereich hat das allerdings nichts zu tun. Die Abbildung auf dem Foto ist nichts anderes als Pfusch, abgesehen davon ist das PE Mikrokabelrohr gar nicht UV- und wetterbeständig. Da ist zügig die Telekom zu informieren und Nachbesserung zu verlangen.
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Allerdings hat der VDE Anfang diesen Jahres festgestellt, dass Gf-Kabel keinen Strom transportieren
Danke für diesen köstlichen Satz

Was ich mich frage, gilt das mit der unproblematischen Indoor-Leerohrverlegeung für alle LWL-Kabeltypen oder muss es eine Norm oder einen (Brandschutz)standard erfüllen wie U-DQ(ZN)BH / A/I-DQ(ZN)BH oder G.657.A2?
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Ich kenne die verschiedenen Landesbrandschutzverordnungen nicht. Allerdings gehe ich davon aus, das Gf-Kabel mit PVC-Mantel nicht statthaft sind (wegen halogenhaltigem Material). Allerdings sind die gleichen Kabel auch mit LSZH-Mantel (low smoke zero halogen) erhältlich.
Ebenso gibt es noch OFNP und OFNR Mäntelmaterial, welches selbstverlöschen ist. Dies sind jedoch Bezeichnungen nach US amerikanischer Normung.
https://www.fiber-mart.com/de/news/ofnp-vs-lszh-ofnr-vs-pvc-what-is-the-difference-a-6488.html
Die von die genannten Bezeichnungen betreffen hauptsächlich den Verwendungszweck bzw. Biegeradius des Kabels.
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Danke für diesen köstlichen Satz

Ja, das stimmt, der ist witzig. Aber der ist wohl sogar irgendwo fest geschrieben worden von irgendeinen Ausschuss.
Die Lobby bei/für VDE war echt grimmig, weil jetzt ein schnöder Handwerker/Techniker so etwas installieren darf ohne irgendwelche Strom-Scheine zu haben. Bleibt nur noch der Brandschutz übrig. Ich vermute da haben Telekom und Co. Druck gemacht, weil ja jetzt vermehrt der Ausbau bei MFH festgeschrieben werden soll für Mieter.
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