- Zum Kabelkanal; Inhouse mag das bei der Telekom ausgeschlossen sein. Aber außen am Haus? Ich kenne zig Häuser in der Gegend, auch modernere, bei denen hier im Norden außen die Kupferleitung mit einem Metallkanal geschützt ist. Hier im Norden gibt es ja deutlich mehr Häuser, die keinen Keller haben. Die Leitung muss dann, wenn nicht schon im Bau eine Einführung von der Bodenplatte aus geplant wurde, etwas oberhalb der Bodenplatte in den Technikraum des Hauses gegangen werden.
- Ja, in anderen Ländern sieht das weitaus "wilder" aus. Ich kenne das ganz gut von Portugal. Zumindest in den Städten sieht es dann oft so aus:

Quelle: https://lafibre.info/images/interna…l_fibre_02.webp Allerdings ist bis zum ersten Stock, also einer Höhe von etwa 2,5 Metern, das meiste eben in Metallkanälen. Wenn man mal den deutschen Ordnungssinn und Wahsinn raus nimmt, kann man auch sagen; Ja und? In Portugal, inzwischen gut 70 Prozent homes-passed mit Glasfaser. Aber klar, die Nörgler wissen wahrscheinlich Bescheid und wissen, dass dort mehrmals täglich Strom, Internet und auch sonst alles weg brechen... Ich bin oft dort und sage: Nö, läuft meistens.
Beiträge von Silverio
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Zum Kabel Pfusch weiter oben:
Immerhin ist die Speedpipe magentafarben.
Soviel Stil muss schon gewahrt bleiben...
Aber mal im Ernst, das ist eindeutig Pfusch. Zum einen gehört die Wandeinführung abgedeckt, dann die Speedpipe natürlich in ein Leerrohr, besser sogar Metallkanal.
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Der normale Bürger hat Provider zur Auswahl, die solchen Telefonie/Internet-Spagat unnötig machen. Tendenz steigend durch den Überbau von Netzen kleinerer Netzbetreiber durch die Telekom.
Nur warum soll ich denn nicht die Wahl haben?
Bei der Telekom müsste ich die Telefonie ja auch immer mitbezahlen, irgendwie wird das schon reingerechnet.
Wir haben eine Festnetz-Rechnung von 1 bis max 2 Euro pro Monat.
Dazu Glasfaser-Internet 1000/500 für 50 Euro und 2 Mobilfunktarife mit insgesamt 3 SIMs für insgesamt 36,80 Euro, wobei jeder über 100GB Datenvolumen hat.
Ich glaube bei der Telekom kostet allein der Glasfaseranschluss schon über 70 Euro/Monat. Aber hey, ich könnte dann 1440 Stunden im Monat kostenlos telefonieren, wenn das mal nichts ist... Blöderweise telefoniere ich daheim aber eher nur 1 bis 5 Minuten pro Monat.
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Ja, das ist das Thema... und die Antwort ist auch klar, weil die Telekom bisher auf hohe Vorvertragsquoten verzichtet hat... mMn. wird sie das auch weiterhin tun, weil ihr erklaertes Ziel bei FTTH etwa 70% Abdeckung ist und sie davon noch ein gutes Stueck entfernt ist, wird sie trotzt eines ehrlichen Wunsches nach hoeherer TakeUp-Rate vermutlich versuchen das homes passed Tempo weiterhin hoch zu halten.
Das verstehe ich. Ist ja auch OK.
Komischerweise hatten die Stadtwerrke in den beiden südlichen Landkreisen von Lübeck fast nie Probleme, die 65% oder später 50% Quote zu erreichen, weil sie es, wie viel weiter vorne schon beschrieben, schlauer gemacht haben und in den Orten angefangen haben, die kaum ordentliches DSL hatten. Quoten von 85% bis über 95% der Haushalte waren da keine Seltenheit.
Dafür wurde dann aber auch konsequent der komplette Ort, meist bis zur letzten Scheune ausgebaut und nicht nur irgendwelche Ortskerne oder sowas.
Sowas steigert auch die Akzeptanz, sprich sich rum und nach einigen Jahren musste fast gar nicht mehr gefragt werden. Wenn die Stadtwerke ins Dort kamen mit der Information, dass ausgebaut werden soll, lagen oft schon die ersten 20 bis 30% Vorverträge auf dem Tisch.Das ist auch die Lösung die Congstar empfiehlt. Also nicht konkret easybell, aber bei Bedarf einen VoIP-ANbieter zu nutzen.
So haben wir es dann auch.
NUR-Internet kommt von den Stadtwerken, "Festenetz"-Telefonie von easybell und die Mobilfunkverträge von congstar.Für die "normalen" Bürger wahrscheinlich alles zu kompliziert / komplex, für uns genau richtig.
Mit dem 500 MBit/s-Upload kann ich auch wöchentlich meine Nextcloud-Dateien in eine externe Cloud zur Sicherung schicken. -
Damit ergibt sich dann ja auch das realistische Preisniveau, gegen das die Wettbewerber antreten. Mit "supergünstigen 49,99 €" für extrem schnelles 250 Mbit/s XGS-PON (o. ä.) zieht man da keine Wurst vom Teller. Erst recht nicht, wenn zugehörige Telekom-Mobilfunkvertrag dank Festnetzanschluss auch noch rabattiert ist.
Ja, 49 Euro für den "kleinen Anschluss" finde ich auch etwas happig.
59,90 für unsere 1000/500 finde ich OK.
Wobei wir nur 49,90 Euro im Monat dafür zahlen, da wir kein Festnetz brauchen. Gibts sowas bei der Telekom überhaupt? Internet OHNE Festnetz, was dafür dann aber günstiger ist?
Ich glaube die leben immer noch in Zeiten, in denen sie die SMS-Flatrate wie warme Semmeln anpreisen...
Insgesamt kommen wir inklusive 2 Mobilfunkverträgen mit 2 SIM-Karten nun sogar günstiger als ein vergleichbares Angebot der Telekom mit allen Rabatten. Noch dazu mit nur 12 Monaten Laufzeit.
Wir sind jedenfalls zufrieden.Aber eigentich ging es ja darum, dass (und warum) die Telekom eine oftmals deutlich geringere FTTH-Anschlussquote hat, als andere Anbieter.
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Zitat aus den FAQ:
Bieten die Stadtwerke auch IPv6 Dualstack an?
Antwort: Ja, um IPv6 Dualstack zu nutzen, aktivieren Sie bitte in Ihrem IPv6-fähigen Router die IPv6-Unterstützung.Zitat Ende
Aber du wirst sicher noch viele Dinge finden, weswegen das alles schlecht, überteuert oder sonstwas ist...

Wahrscheinlich hast du aber recht, man hätte das alles schön die Telekom machen lassen sollen, denn die können das, sind supergünstig, hätten das in der halben Zeit mit weniger Geld hinbekommen und und und.
Lustigerweise geht hier bei der Telekom aktuell fast nichts...
Standort Lübeck: SuperVectoring liegt seit Jahren an, und das große Argument der Telekom für VDSL und Supervectoring (statt direkt auf FTTH zu setzen) war ja: "Wir sind dann ja mit der Glafaser schon jeweils 100 bis 250 Meter nah an den Gebäuden, der Rest ist dann ein Klacks..."Stand jetzt hat die Telekom kurz nach der Ankündigung der lokalen Stadtwerke (Lübeck), auch mit dem Glasfaserausbau geworben und nach 2 Jahren wurden auch die ersten Rohrverbünde / Speedpipes verbuddelt. Wenn ich heute bei der Telekom nachschaue, ob es Glasfaser gibt, kann ich ja schon mal VDSL buchen und Glasfaser kommt dann angeblich "bis Ende Mai 2027"
Ich glaube dann sind insgesamt 4einhalb Jahre um, mindestens.
Soviel dazu, dass es nach dem Vectoring-Ausbau doch viel schneller geht.Naja, kann mir egal sein, da die Stadtwerke eben ohnehin schneller waren. Und zudem gleich alles in XGS-PON ausgelegt haben. Eine passende Fritzbox mit entsprechendem XGS-PON-SFP gibts noch kostenlos dazu.
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Also wenn ich mir so manche Tarife, insbesondere bei nordischnet, ansehe, komme ich doch zum Entschluss, dass ich Supervectoring gern noch mitgenommen hätte... 50 Mbit/s Upload teilweise noch beim 300er Tarif für 60 Euro...
Aber muss ja nicht überall so sein.
Beispielsweise bei den Vereinigten Stadtwerken, die immerhin fast zwei ganze Landkreise versorgen.
Glasfaser bis ins HausUpgrade für Ihr Zuhause | Informieren Sie sich jetzt!www.vereinigte-stadtwerke.deDer "normale", also kleinste Tarif hat 300/300 Mbit/s und kostet 39,90 ohne Telefonie, mit Telefonflat dann 49,90.
1000/1000 Mbit/s für 59,90 ohne und 69,90 inkl. TelefonflatOder hier in Lübeck bei den Stadtwerken:
Kleiner Tarif für wenig-Nutzer mit Supervectoring-Geschwinidgkeit: 49,90 inkl Telefonflat. Kein Schnapper aber auf Telekom-Niveau und es ist eben ja trotzdem FTTH.
Der "normale" Tarif kostet 10 Euro mehr und hat immer 1000/500 MBit/s.Günstiger wäre sicher immer schön, ich fürchte es gibt fast nichts
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Ich war erstaunt, dass es bei der Telekom noch nicht mal 20 Prozent gebuchte Anschlüsse sind.
Obwohl, die haben das meiner Meinung nach grundsätzlich falsch angefangen und das wurde von der Politik damals auch noch gefördert. Die
Als ich damals (muss so gegen 2010 gewesen sein?) gelesen hatte, dass das Land Bayern einige Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zur Bundesförderung.
Meist hat die Telekom den Zuschlag erhalten und letztlich die Milliarden in ach so tollen DSL (Vectoring) Ausbau gesteckt. Manchmal auch nur DSL 50 bis 100 Mbit, je nach Entfernung.
Dann saßen die da mit ihrem DSL, wohlwissend, dass ein Glasfaserausbau ja dennoch mittelfristig unumgänglich ist. Zunächst durfte dann nicht nochmal gefördert werden, da es doch gerade erst den DSL Ausbau gab.
Was für ein verschwendetes Geld und Zeit. Sowas ärgert mich maßlos. Und gewisse Politiker lassen sich dafür auch noch feiern.
Ich komme ja bekanntlich aus Schleswig-Holstein. Dort ist über das Bundesland gesehen, die aktuelle Situation so.
Zitat bkzsh.de:
Vor 84 % der Hausadressen liegt eine Glasfaserleitung und 55 % der Hausadressen sind bereits angeschlossen. 65 % der möglichen Hausadressen haben einen Glasfaseranschluss gebucht.
Zitat Ende.
Von diesen 55-65% Prozent angeschlossenen Haushalten sind meiner Meinung nach weniger als 10 Prozent bei der Telekom. Die deutsche Telekom hat einen FTTH Anschluss-Anteil von vielleicht 5% im Land. 😗
Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen: Kaum geförderter Doppelausbau, mehr als 3 mal so viele tatsächlich angeschlossene Haushalte, als es im Bundesschnitt bei der Telekom ist.
Die Telekom wollte immer den "leichten" Weg gehen und da mit Glasfaser anfangen, wo der Ausbau vermeintlich "easy" ist und viele (potentielle) Kunden auf kleiner Fläche sind. Und wundern sich dann, dass nur wenige von DSL250 in der Stadt auf FTTH umsteigen wollen.
In Schleswig-Holstein haben die meisten Stadtwerke, Zweckverbände und privaten Ausbauer, immer eher auf dem Land angefangen mit dem Ausbau. DSL, insbesondere Vectoring wurde dabei gleich übersprungen, was letztendlich Geld und Zeit gespart hat.
Und nicht vergessen, das sind ja nicht nur Gelder der Anschlussteilnehmer, die das vielleicht über höhere Tarife zahlen würden, es sind Steuergelder, also von jedem einzelnen von uns.
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Wann war "damals"? Im Breitbandprogramm des Bundes (seit 2015) gibt es z.B. keine solche Einschränkung.
Ja, die sind schon länger dabei.
Nachdem sich bis Mitte der 2000er nie irgend ein ernsthaftes Angebot von Telekom oder damals Kabel Deutschland in irgend einer der Gemeinden für den Ausbau ergeben hatte, sind die Stadtwerke selbst mit dem Ausbau von Glasfaser tätig geworden.
Die ersten Projekte fingen 2009 an. Angefangen wurde primär dort, wo die Not am größten war. Also in den Orten, in denen es quasi kein DSL oder höchstens DSL-light gab. Dort gab es dann auch oft recht beeindruckende Vorvertragsquoten von über 90 Prozent der Haushalte einer Gemeinde.
Auch Gewerbegebiete und Schulen, sowie Krankenhäuser und die Gemeindeverwaltungen wurden priorisiert.
Die größeren Orte / Städte, wie Bad Oldesloe, Mölln und Ratzeburg, die zumindest noch VDSL hatten, kamen fast zuletzt dran.
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Dort wo eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau sich lohnt, haben die Hälfte der Haushalte haben gar kein Auto, schon mangels Stellplatz.
Da muss ich widersprechen.
In dem von mir weiter vorne schon dargestellten Ausbau von immerhin fast zwei Landkreisen haben wir ja folgende Situation:
- Der eine Kreis recht dünn besiedelt. Bevölkerungsdichte lt. Wikipedia 163 EW/km²
Der andere etwas dichter mit 323 EW/km² - Eigenfinanzierter Ausbau durch die Stadtwerke. Förderung gab es damals nicht, da die Stadtwerke ja schon "dem Staat" gehören.
Inzwischen läuft das so gut, das in dem Teil der Stadtwerke bei einem Umsatzerlös von 40,6 Mio Euro (laut Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021) und Verbindlichkeiten von 5,0 Mio Euro, ein Jahresüberschuss von 4,4 Mio Euro raus kam.
Langer Rede, kurzer Sinn: Man kann also, wenn man nicht nur in 3 bis 5 Jahres-Zeiträumen mit einem Gewinn rechnen "muss" (wie viele Aktiengesellschaften), eben auch zwei eher dünn besiedelte Landkreise fast komplett mit FTTH ausbauen. Und mit fast komplett ist auch wirklich das gemeint, da hier nich nur Dorfkerne oder sowas angeschlossen wurden, sondern wo immer möglich, auch abgelegene Bauernhöfe, Splittersiedlungen mit manchmal nur 5 Häusern etc...
Abgesehen von kontinuierlichen Investitionen in Hardware und Anbindungen, ist das gröbste geschafft und die Städte und Gemeinden, denen die Stadtwerke gehören, profitieren davon.
- Der eine Kreis recht dünn besiedelt. Bevölkerungsdichte lt. Wikipedia 163 EW/km²
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Ich bin wie schon beschrieben auch für eine Verpflichtung aller Marktteilnehmer (zumindest der Teilnehmer mit regionalem Monopol in bestimmten Zugangsarten).
Wundere mich trotzdem über die Telekom. Sicher haben die noch genug Umsatz und Reichweite, wenn man an Gesamt-Deutschland denkt. Da ich aber den Blick eben auch hier in der Region und Schleswig-Holstein habe, kommt mir manchmal die Frage auf, ob die Telekom sich hier größtenteils Verabschieden möchte oder es so lange aussitzt, bis die Netzagentur den Zugang zu Telekom-Bedingungen zulässt?
Wie gesagt, hier bieten die lokalen Stadtwerke im größten Teil der beiden Landkreise, FTTH an., bereits 2010 wurde mit dem Ausbau begonnen und ist bis auf ganz wenige Einzel-Höfe oder sowas, durch. Und das in einem Gebiet mit doch recht kleinen Dörfern, die oft weit unter der 500 Einwohner Grenze liegen. Klar, dass die Telekom damals überhaupt kein Interesse am Ausbau hatte. Kommt noch dazu, dass es überhaupt keine Förderung für den Ausbau gab, das die Stadtwerke in Hand der Gemeinden ist und somit eine Förderung nicht in Frage kam.
Stand jetzt, sind sicher über 70 Prozent der Anschlüsse im Kreis bei den Stadtwerken, wenn nicht sogar mehr. Selbst bis heute bietet die Telekom in vielen Dörfern der Gegend DSL BIS 16k an, Hybrid mit LTE gekoppelt, um überhaupt eine nennenswerte Datenrate anbieten zu können.
Preise für die Anschlüsse bei den Stadtwerken:
Kleinster Anschluss: 300 MBit/s symmetrisch, 39,90 Euro/Monat ohne Telefonie und 49,90 Monat inkl. Telefon mit Festnetz-Flat und 60 Minuten Ins Mobilfunknetz.
1000 MBit/s symmetrisch: 59,90 /Monat mit Telefonie dann 69,90Und hier im Norden gibt es ja viele ähnliche Regionen, wo die Telekom Glasfasermäßig überhaupt nichts mehr zu melden hat. Da sie sich aber ja auch nicht einmieten will, ist Schleswig-Holsten (von den größeren Städten abgesehen) wohl uninteressant geworden.
Vielleicht sollte sich die Deutsche Telekom bald umbenennen und "Mittel- und Süddeutsche Telekom"

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Ja, da kenne ich mich technisch nicht so.
Aber wie es manchmal läuft, nämlich: Telekom bietet Zugang zu ihrem Netz nur und ausschließlich nach den Regeln der Telekom, möchte aber Zugang zu anderen Netzen ebenfalls nur nach den Regeln der Telekom? Das passt für mich nicht zusammen, bzw. verstehe ich NICHT unter Chancengleichheit.
Wobei es die Telekom hier in der Gegend der beiden Lankreise "Herzogtum Lauenburg" und Stormarn auch schwer haben dürfte. Hier ist zu 100 Prozent über AON gebaut worden. Also nix mit GPON. Ob man GPON over AON quasi tunneln kann, damit die Telekom ihr geliebtes PPPoE weiter verwenden kann, weiß ich nicht. Bei AON lässt sich an die Faser im Prinz7ip ja quasi jedes AON Modul anschließen, Zugangdaten gibt es nicht, da die Faser eindeutig den Kunden/Vertrag identifiziert, ein Router mit AON-SFP-Modul bekommt am WAN-Port automatisch eine oeffentliche IP und fertig.
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Ja, das war schon klar, dass auch die "kleinen", einer Regulierung zuvorkommen wollen.
Ich wäre, wie oben beschrieben, eher für eine weitreichendere und vor allem auch mit konkreten Standard versehene verpflichtende Regelung.
Dann aber eben auch für ALLE gleich und zu gleichen (oder nach bestimmten Kriterien) festgelegten Konditionen.
Einzig eine Zeitspanne könnte man einbauen, damit kleinere, regionale Anbieter (hier im Norden sind es oftmals Gemeindezweckverbände) in Ruhe ausbauen und vermarkten können und beispielsweise erst nach 2 Jahren die "großen" sich auf den Lorbeeren anderer ausruhen können.
Umgekehrt würde ich dann aber ebenfalls nach angemessener (aber nicht zu langer) Frist, Kupfer abschalten lassen.
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So, mal ein neuer Zwischenstand.
Gestern war die Firma zum Einblasen und Auflegen der Glasfaser im Haus.
Was war? Sie konnten das Ende der Speedpipe nicht identifizieren. Ob es nicht durchgängig war, was eher auf einen Knick / eine Unterbrechung hindeuten würde oder ob am anderen Ende in der entsprechenden Farbcodierung einfach nicht raus kam, weiß ich nicht.
Im blödesten Fall hat die Firma, die die Speedpipe durch die Hauswand gebracht hat, versehentlich die Speedpipe der Telekom verwendet und nicht die, unserer Stadtwerke... 😁
Hier wurden ja im Abstand von einigen Monaten alles zweimal aufgemacht und verlegt. Die Firma, die dann den Hausanschluss gemacht hat, kam dann erst ein dreiviertel Jahr später und ist eben auch nicht die Firma, die die Speedpipes vor unseren Reihenhäuschen verlegt hat.
Meine Frau hat nun nochmal mit den Stadtwerken telefoniert, die wollen jetzt mal eigene Leute schicken, die sich das anschauen. Ist wahrscheinlich auch besser, diese ganzen Drittfirmen sagen natürlich immer: "Können wir nichts machen, da muss Drittfirma X oder Y gucken..."
Ich bin gespannt und werde berichten.
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Ja, das stimmt natürlich.
Wobei auch in dem Bereich deutlich mehr Möglichkeiten wären, gerade im ländlichen, dünnbesiedelten Raum, Funkmasten durch Zugang für andere Netzanbieter nutzen zu können. Aber vielleicht ist das auch schon in Gange.
Wie auch immer, für mich macht es ohnehin keinen Sinn, Glasfaser mehrfach physisch zu verbuddeln. Letztendlich zahlen das immer nur wir, die Kunden. Das Gebaren, dass manche dabei an den Tag legen, beispielsweise bei der Telekom, wenn überhaupt, muss es eine Darkfiber sein, mit der wir machen können, was wir wollen. Und umgekehrt, will sich jemand im Telekom-Glasfasernetz einmieten, hat der gefälligst die Konditionen der Telekom zu schlucken.
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Ich weiß nicht, ob es hier schon irgendwo Thema ist, habe aber nichts gefunden.
Laut Spiegel-online, wollen die kleineren Glasfaseranbieter wohl ein Abkommen schließen, nach denen sie sich {und auch allen anderen, wie der Telekom), Zugang zu ihren Netzen gewähren wollen, um einen Mehrfachausbau zu verhindern.
Hier der Artikel, der zumindest momentan noch frei lesbar ist.
Meiner Meinung nach, ist das zwar ein richtiger Schritt und setzt die großen, also vor allem die Telekom unter Zugzwang. Andererseits fürchte ich, ist eine Regulierung durch die Netzagentur doch nötig, um es dann mal für alle verbindlich zu machen.
Wie seht ihr das?
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Ich bin ja grundsätzlich auch für einen diskriminierungsfreien, niedrigschwelligen Zugang aller Teilnehmer untereinander. Im Rückblick hätte meiner Meinung nach die Telekommunikations-Infrastruktur auch nicht privatisiert werden dürfen.
Wie auch immer: Ich komme ja aus Norddeutschland und hier in den Nachbarkreisen war die Situation bis 2009 so, dass die Gemeinden oft an Kilometer weit entfernten Vermittlungsstellen hingen und über das Netz der Telekom oft nur eingeschränkt DSL verfügbar war. DSL-768, DSL-2000... Daran hat sich in den Gemeinden auch bis heute in weiten Teilen nichts geändert.
Versuche der Gemeinden, die Telekom zu einem Ausbau zu bringen scheiterten quasi überall. Kein Interesse, oder es wurde gesagt. Zahlt uns Summe X, dann bauen wir aus.
2009 Haben die örtlichen Stadtwerke, die den größten Teil der beiden Landkreise mit Strom, Erdgas und teilweise Wasser versorgen beschlossen, selbst Glasfaser auszubauen. Das wurde denen natürlich oft aus der Hand gerissen. Die Anschlussquoten in den Gemeinden lag oft bei 60, 70 sogar oft über 95 Prozent der Haushalte.
Inzwischen sind fast alle Gemeinden im Versorgungsgebiet mit FTTH (AON) versorgt, die Telekom hat, bis auf ein paar Neubaugebiete quasi NICHTS.
Open Access ist ist bislang mit wenigen Interessenten realisiert, so beispielsweise mit 1&1 Versatel. Nicht aber mit 1&1 für den Endkunden.
Geht also schon alles. Und ja, das ist ein regionales Monopol. Und es steht offen für Mitbewerber. Die Telekom hat offenbar kein Interesse. Und in Schleswig-Holstein scheint sich die Telekom, von den Städten abgesehen, weitgehend verabschiedet zu haben.
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Hallo zusammen,
da unser Glasfaseranschluss nun kurz vor der Vollendung (Einblasen und Inbetriebnahme) steht, habe ich mich mal hier angemeldet und werden berichten.
Zur Historie und Einordnung hole ich etwas weiter aus.
Hier in Schleswig-Holstein sind wir ja in den meisten Regionen schon etwas weiter mit dem Glasfaserausbau, als im Rest Deutschlands, insbesondere im Vergleich der ländlichen Regionen.
Bereits 2009 / 2010 haben die Stadtwerke im Kreis Herzogtum Lauenburg und Stormarn (das Gebiet südlich von Lübeck bis nach Hamburg hin) angefangen FTTH im Versorgungsgebiet auszubauen.
Angefangen hat man dort, wo die Not am größten war, meist noch nicht mal DSL oder nur DSL-light verfügbar war.Ich wohne nun seit 10 Jahren in Lübeck. Dort gab es bis vor einigen Jahren kein FTTx.
Vor etwa dreieinhalb Jahren kam dann ein Flyer ins Haus, dass die Stadtwerke nun in unserem Stadtteil FTTH planen. Also gleich mal dort geschaut, was und wie es geplant ist und welche Tarife es gibt und.... bestellt.Kurz darauf kam natürlich die Telekom und hat auch mit Ausbau geworben.

Etwa alle dreiviertel Jahr ging es dann ein Stück voran.
Erst kam die Telekom Truppe und hat vor unserer Reihenhaus-Reihe den Speedpipe-Verbund verlegt.
Ein halbes/dreiviertel Jahr später kamen dann die Stadtwerke.
Nochmal ein dreiviertel Jahr später dann die Verlegung der Speedpipe in unseren Keller, das ist aber nun auch wieder über ein halbes Jahr her.Nun soll nächste Woche die Faser eingeblasen werden und der HÜP / OAP gesetzt.
Ob das dann schon gleich aktiviert wird, weiß ich nicht. Jedenfalls gibt es hier eine Fritzbox 55xx (ich vermute die kleine 5530) kostenlos als Leihgabe dazu. Hier wurde in XGS-PON-Technik ausgebaut, das passende SFP-Modul kommt natürlich auch mit.
Als Tarif gibt es hier für Endkunden immer 1000/500 MBit/s. Es gibt inzwischen auch "kleinere" Tarife, da manche natürlich auch immer was suchen, das nur 19,90 oder max. 29,90 kosten darf...
