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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Funker

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 2. Oktober 2026 um 16:47
    Zitat von BlackMage2

    auf der Website stehen auch die Gründe; Fakt ist jedenfalls Deutschland ist in etwa 5mal so teuer; das kann man nicht verschweigen und auch die Verfügbarkeit von 10 Gbits ist nur in absoluten Ausnahmen gegeben. Das machen andere Länder besser und nicht nur innerhalb der EU.

    Also es ist keineswegs nur der Preis der schlechter ist!

    Daraus, dass es fünfmal so teuer ist, folgt übrigens nicht automatisch, dass die Bewohner Neulands bereit sind, für das völlig verzichtbare Luxus-Produkt Glasfaser auch fünfmal mehr zu bezahlen.

    Im Zweifelsfall scheitern die ganzen Reibachpläne der Investoren einfach. Und natürlich freuen sich die anderen Volkswirtschaften, wenn sich der größte Konkurrent mit gescheiterter Glasfaserstrategie selbst in den Fuss schießt...

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 2. Oktober 2026 um 07:31
    Zitat von xrandr

    Wenn die Kunden über Vergleichsportale durch die Bank weg nur die allerbilligsten Tarife buchen würden, dann läge der Durchschnittspreis vermutlich nicht auch hier in der Größenordnung 40 €:

    Richtig lesen! Das ist der Preis zum Ende der Vertragslaufzeit.

    Zitat

    Für Neukunden geht die Schere noch weiter auf, hier sind langsamere Tarife oft sogar teurer als schnellere: Wer jetzt seinen Internetanbieter wechselt, zahlt in den ersten 24 Monaten im Durchschnitt für 100 Mbit/s monatlich 30,53 Euro. Für die erheblich langsameren 16 Mbit/s fallen hingegen 34,20 Euro an – also 3,67 Euro mehr im Monat. Zwischen langsamem Bestandstarif (rund 41 Euro) und schnellerem Neukundentarif (rund 31 Euro) liegen sogar 10 Euro Differenz monatlich.

    Wer treu bleibt, wird abgezockt im deutschen Telekommunikationsmarkt. Lange bekannt, deshalb immer kündigen und nachverhandeln. Das machen auch regelmäßig Kunden, deshalb alle Anbieter eigene Abteilungen dafür. Wir haben vorhin schon gelernt, dass Bitstrom-Opfer 60 % draufzahlen, so kommen dann auch 30,53 € zustande.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 1. Oktober 2026 um 17:03
    Zitat von Phino

    Die Plattform Verivox ist absolut irrelevant

    Deshalb inserieren die großen Netzbetreiber einschließlich Telekom dort. Weil völlig "irrelevant". Ich verstehe.

    (Nein, es geht hier nicht um die "Verfügbarkeitsprüfung" und wie gut die funktioniert, es geht hier um die Ermittlung von Marktpreisen.)

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 1. Oktober 2026 um 12:02
    Zitat von pufferueberlauf

    Das beantwortet nicht die selbe Frage wie die Bitkom Umfrage... Du meinst anhand der "Minimalpreise" abschaetzen zu koennen was die Nutzer tatsaechlich bezahlen und buchen?

    Ähm, Verivox repräsentiert, was Verbraucher tatsächlich buchen und bezahlen. Die sind die Nummer 1 bei vermittelten Vertragsabschlüssen im Privatkundengeschäft.

    Wenn der Verbraucher dort einen Preis nach Verfügbarkeit ermittelt hat*) und auf den Button klickt, dann bekommt er exakt den Vertrag, der dort beworben wird und der Vermittler (hier Verivox) erhält seine Provision. Das sind reale Preise, die nach zwei Jahren auf der Rechnung stehen. Keine "Minimalpreise".

    *) 30 % der Haushalte leben leider nicht im bitstreamsteuerfreien Schlaraffenland und werden entsprechend abgezockt. Auch dort ist natürlich die Telekom mit 66 % Preisaufschlag immer noch der preisgünstigste Anbieter und Bitstrom-Reseller allesamt noch teurer. Aber immer noch alles weit weg von den 42 € der Bitkom.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 1. Oktober 2026 um 11:42

    Einfach mal die Ergebnisse hier ansehen und nach Preis sortieren:

    Internet-Tarife vergleichen mit Verivox

    Alles weit weg von "42 €". Der günstigste Anbieter mit "17,07 €" lustigerweise über Glasfaser, dann folgen die Kabeltarife für ein paar Cent mehr. Also alles wo keine Bitstream-Steuer drauf ist. Die Telekom ist dann "24,95 €" über DSL dabei (Telekom Glasfaser kostet natürlich mehr).

    Erst ganz weit hinten kommen dann die Bitstream-Tarife, die die Telekom selbst natürlich alle unterbietet, obwohl sie es deiner Ansicht nach regulatorisch angeblich gar nicht können soll. Falls du dich noch wundern solltest, warum die Mehrheit bei der Telekom bleibt...

    Das sind alles Marktpreise, die Verbraucher über diese Handelsplattform direkt einkaufen können, keine Lobbyisten-Fantastereien.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 1. Oktober 2026 um 10:30
    Zitat von BlackMage2

    aber das war immer schon so das Verkäufer dir versuchen alles mögliche anzudrehen?
    man kann auch nein sagen, ich finde das ist kein Argument

    Wenn der von US-Konzernen gesteuerte Datenschutz-abschaffen-Lobbyverband Bitkom e. V. von "42 € im Festnetz" erzählt, dann muss man das halt einfach so glauben. ;)

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 30. September 2026 um 16:56
    Zitat von pufferueberlauf

    ca 45 Millionen Haushalten und Betriebsstellen gibt es eine seit Jahren ansteigende Zahl von Festnetzbreitbandanschluessen, und laut Bitkom waren die mittleren Kosten dafuer 42 Euro

    Du schmeißt schon wieder Privathaushalte und Gewerbe zusammen.

    Und nein, kein Privathaushalt braucht die Cloud-Telefonanlage mit DSL für 42 € mtl.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 30. September 2026 um 15:42
    Zitat von Schnurz

    Alleine aus Gründen des Überspannungsschutzes ziehe ich die Glasfaser durch ihre Potentialfreiheit dem Kupferanschluß vor. Und Internet ist heute kein Luxus mehr sondern eher notwendig. Fast alles läuft hauptsächlich über das Internet und das wird immer mehr. Präsenzbetriebe und Dienstleistung wird (leider) immer weniger. Ich bedauere diese Entwicklung verstehe aber auch den Kostendruck für die Anbieter.

    Die Leute, diese Glasfasern verlegen, werden noch eine ganze Weile lang "Präsenzbetrieb" bleiben. Die Wirtschaft besteht nicht nur aus Mausklickern.

    Zitat von Schnurz

    Wer im HO arbeitet, kann die Kosten für den Anschluß ja sowieso steuerlich geltend machen.

    Tja, mit 20 € im Monat.

    Aber für die meisten Leute ist "Festnetz" reinstes "Privatvergnügen" und als solches offenbar kaum mehr als diese 20 € im Monat wert. Ob Glasfaser oder nicht ist dabei völlig gleich.

  • Cloudflare und Telekom bewegen eine Kuh vom Eis...

    • Funker
    • 30. September 2026 um 15:40

    Also die Telekom-Firmenkunden zahlen nochmal extra fürs Peering mit Kickback an die Telekom.

  • Mal wieder: Kein IPv6 bei Deutsche Glasfaser

    • Funker
    • 30. September 2026 um 15:38
    Zitat von fiberv6

    Es bleibt nur zu hoffen, dass 6x Bahnhof zumindest für eine Eskalation reicht.

    Bahnhof wird heutzutage im 1st Level gezielt ausgefiltert.

    Niemals technisch werden, immer "Anwendung X funktioniert nicht, bei der Telekom geht alles" und dann immer schön dumm stellen.

  • Cloudflare und Telekom bewegen eine Kuh vom Eis...

    • Funker
    • 30. September 2026 um 11:13

    Das ändert nichts an der Peering-Politik der Telekom. Cloudflare hat eben für die Eyeballs bezahlt. Der Rest ist immer noch langsam.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 30. September 2026 um 06:54
    Zitat von BlackMage2

    ahh jetzt verstehe ich das: wenn man Glasfaser günstiger macht dann muss es gleich schrottiger werden, so dass es keiner mehr haben will, oder wie verstehe ich dich?

    Nein, "es muss sich rechnen" bedeutet, dass das identische Produkt das Doppelte bis Dreifache kosten muss wie im Rest des zivilisierten Europa.

    Das der Kunde das dann gar nicht nimmt, war nicht einkalkuliert. Die eigene Wichtigkeit überschätzen Branchenvertreter regelmäßig. Am Ende ist der Haushalts-Glasfaseranschluss ein reiner Luxusartikel und die Preisbildung bestätigt das.

  • Mal wieder: Kein IPv6 bei Deutsche Glasfaser

    • Funker
    • 29. September 2026 um 16:31

    Ist schon bitter, was aus Nokia geworden ist. Patenttroll und IPv6 können sie auch nicht...

  • Unsere Grüne Glasfaser UGG GmbH Telefonica O2

    • Funker
    • 28. September 2026 um 18:00

    Schöner Winkelzug, aber so funktioniert europäisches Vertragsrecht nicht. Verträge können auch per Handschlag wirksam geschlossen werden.

    Maßgeblich ist die übereinstimmende Willenserklärung der Vertragsparteien. Dann beginnt die in § 309 Nr. 9a auf zwei Jahre begrenzte Vertragslaufzeit zu laufen.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 28. September 2026 um 17:35
    Zitat von Phino

    ??? Verivox ist ein Vergleichsportal wie Check24. Die haben so gar nichts mit der Dienstleistung zu tun.

    Die sind ein echter Handelsplatz. Das heißt die Kunden fragen dort Verträge an, kaufen sie zum niedrigsten Kurs und der Broker kassiert Provision. Die Börse Frankfurt ist auch so "Vergleichsportal", wenn du so willst.

    Zitat von pufferueberlauf

    Nun, ueberrasch' mich und erklaer' mir warum SQM bei Bitstrom nicht umsetzbar sein solle?

    Weil der Bitstromvorleister die QoS bestimmt. Ein Mobilfunknetzbetreiber kann Smart Queue Management machen, weil er die Strecke bis zum Endgerät vollständig kontrolliert, tut das auch und verkauft diese Leistung auch gern an Endkunden (z. B. die Gaming-Option bei der Telekom). Ein Bitstromverkäufer kann seine Pakete nur in den Tunnel werfen und dann geht es exakt so weiter, wie der Vorleister bestimmt.

    Zitat von pufferueberlauf

    IP over Ethernet/DHCP ist mit Bitstrom-kompatibel und wird z.B. von der Telekom auf als Option bei L2-BSA angeboten, warum laesst sich das Deiner Meinung nach nicht sinnvoll umsetzen.

    Weil "L2-BSA", "L3-BSA" und Tritratrulalla mit einer einheitlichen Schnittstelle abgedeckt werden müssen. Also gibt es nur das Einheitsprodukt.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 28. September 2026 um 17:07
    Zitat von pufferueberlauf

    Internetzugang ist eine Transport-Dientleistung kein an der Boerse handelbarer "Rohstoff". Ob das in D als "Commodity-Dienstleistung" gelten kann, stelle ich mal in Frage...

    Kannst du ja gern, ist aber letztlich dasselbe wie beim Strom, Gas und Benzin auch.

    Hier ist ein Handelsplatz für diese Commodities: https://www.verivox.de/

    Zitat von pufferueberlauf

    Da kommt schon noch etwas dazu was bei unterschiedlichen Dienstleistern unterschiedlich ausfallen kann, z.B. die Provisionierung verschiedener IP-Adressen/Praefixe, das Routing/Peering des ISPs, die Qualitaet der Nameserver, die Dimensionierung des Backbones... oder auch nur der Preis oder die Qualitaet des Supports.

    Erstens ist nach Abzug der Bitstreamkosten nur noch eine winzige Marge übrig, um auf einen marktfähigen Endpreis zu kommen. Zweitens interessiert das Aufgezählte typischen Festnetz-Kunden nicht die Bohne. Drittens kannst du bestimmte Premium-Features wie SQM oder IP over Ethernet in Bitstream-Märkten gar nicht sinnvoll umsetzen.

    Also gibt es nur reichlich Marketing für Upselling, um den Kunden mit irgendwelchen "Extras" zum Zahlen eines höheren Endpreises zu überreden und ansonsten das gerade noch nicht vertragsbrüchige Minimum an Leistung.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 28. September 2026 um 13:13
    Zitat von BlackMage2

    denn jeder Anbieter macht sowieso das gleiche

    Im Bitstreamgeschäft ist das standardisierte Einheitsprodukt die Regel.

    Produktdiffenzierung ist dann weitgehend Marketing, die Preisbildung erfolgt aber immer am zugrundeliegenden Einheitsprodukt. Die Milch mit der glücklichen Kuh auf der Packung, die angeblich besser schmeckt, erzielt auch keinen höheren Marktpreis im Großhandel. Denn auch Milch ist ein Einheitsprodukt, differenziert nach Fettanteil. Beim Festnetz-Internet ist es genauso.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 28. September 2026 um 12:31
    Zitat von mbo77

    Nein, das ist nicht der realistische Marktpreis. Das klappt nur, wenn einzelne sich die Mühe machen, das Spiel zu treiben.

    Handel zu treiben ist das, was "Markt" ist. Danach stellen wir Kurse.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 28. September 2026 um 12:30
    Zitat von BlackMage2

    ja, puh wenn man unbedingt zu 1&1 will ist das sicher möglich

    Das ist egal. Der Kunde würde niemals mehr als die 20 € bezahlen und verhandelt entsprechend mit seinem Vorleister. Das einzig relevante daran ist, dass 1&1 diesen Preis mitgegangen ist. Ein völlig normaler Marktmechanismus und dementsprechend hat sich genau wie an jeder Börse ein Marktpreis (sog. Kurs) ausgebildet.

    An jedem Börsenplatz bestimmt nämlich tatsächlich stattgefundener Handel den Börsenkurs, nicht irgendwelche Fantasien darüber, was sich Anbieter und Nachfrager von Wertpapieren vorstellen.

    Das kann der hiesige Experte jetzt zum "Minimalpreis" oder "Blasenpreis" umdeuten, das ändert nichts an den wirtschaftlichen Tatsachen. DSL 250 sind Käufer und Verkäufer unter 20 € brutto wert.

    Die Spanne zwischen dem, was Anbieter gern haben wollen und dem was Käufer tatsächlich bereit sind zu bezahlen, nennt man übrigens den Spread. Märkte mit einem geringen Spread sind gut funktionierende Märkte. Einem hoher Spread deutet auf massive Probleme in einem Markt hin.

    Das passiert übrigens regelmäßig bei Wirtschaftsthemen, dass sich Wirtschaftslaien in irgendwelchen fantasievollen Storys verlieren, statt die puren Zahlen für sich sprechen zu lassen. Egal ob Festnetzanschlüsse oder KI-Rechenzentren, ich brauche keine Bullshit-Story aus irgendeiner PR-Manufaktur, wenn ich gelernt habe, die puren Zahlen richtig zu lesen.

  • OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    • Funker
    • 28. September 2026 um 12:02
    Zitat von pufferueberlauf

    Eine Konsequenz dieses Verhaltens waere eine Abnahme der Anzahl der Festnetzsnschluesse und eine Zunahme der ueber den Mobilfunk umgesetzten Daten (bzw. Wachstum der FWA Anschluesse).

    Wieso sollte es bei einer Neugründung von Einpersonen-Haushalten zu einer Abnahme von Festnetzanschlüssen kommen? Kündigt der Erstbezug im Neubau dann erst mal den Festnetzanschluss, oder wie soll das laufen? Auch der alte Anschluss wird auch nicht gekündigt, schließlich hat dort nur die Anzahl der Haushaltsmitglieder abgenommen.

    Und warum sollten Millionen von Rentnern, die inzwischen aus Langeweile das Internet vollschreiben, plötzlich ihren Mietvertrag für das BUNDESPOST-Telefon kündigen? Das haben sie auch bisher nicht getan, solche Verträge enden regelmäßig mit dem Ableben des Vertragsinhabers. Und das dauert noch etwas.

    Wie kann man denn bitte die Zunahme von Einpersonenhaushalten als positives Signal für den Festnetzmarkt werten? Festnetzanschlüsse für Einpersonenhaushalte sind wirtschaftlich unsinnig, wenn das Smartphone der einzige Bildschirm ist und bereits mit 70-300 GB Datenvolumen versorgt ist.

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