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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Funker

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Funker
    • 11. August 2026 um 20:13
    Zitat von pufferueberlauf

    Die es so oft nur in Gebieten mit EFH gibt, bei MFH mit ausrechend vielen WE verbaut zumindest die Telekom oft kaskadierte Splitter im Gebaeude.

    So sieht's aus. Derselbe Schmu wie mit Baumverkabelung in den Kabelnetzen (bevor man dort gemerkt hat, dass Sterne besser funktionieren).

    Zitat von Silverio

    In dem von mir weiter vorne schon dargestellten Ausbau von immerhin fast zwei Landkreisen haben wir ja folgende Situation:
    Der eine Kreis recht dünn besiedelt. Bevölkerungsdichte lt. Wikipedia 163 EW/km²
    Der andere etwas dichter mit 323 EW/km²
    Eigenfinanzierter Ausbau durch die Stadtwerke. Förderung gab es damals nicht, da die Stadtwerke ja schon "dem Staat" gehören.

    Inzwischen läuft das so gut, das in dem Teil der Stadtwerke bei einem Umsatzerlös von 40,6 Mio Euro (laut Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021) und Verbindlichkeiten von 5,0 Mio Euro, ein Jahresüberschuss von 4,4 Mio Euro raus kam.

    Das ist ja eben kein eigenwirtschaftlicher Ausbau, wenn der Betrieb bereits dem Steuerzahler gehört. Ob dabei Überschüsse oder Verluste erzielt, werden, spielt unterm Strich nur dafür eine Rolle dafür, wer die Kosten auffängt.

    Dort wo private Investoren einschließlich Telekom freiwillig Gelder reinbuttern (viele Anschlüsse mit wenig Tiefbau) sind eben die Haushalte, wo Mobilität sehr viel öfter mit dem Deutschlandticket (756 € pro Jahr) abgegolten ist. Dort stehen in der Regel nicht die hier genannten vier- bis fünfstelligen Beträge im Jahr für das Hobby Kraftfahrzeug zur Verfügung und dementsprechend spielt es schon eine Rolle, ob der Glasfaseranbieter seine jährlichen Brutto-Umsatzerwartungen eher im vierstelligen Bereich ansiedelt oder mit Kabel- und DSL-Anbietern in den Preiswettbewerb tritt.

    "Das müssen diese Geizhälse für den großen Gigabit-Plan der EU halt hinlegen", genießt halt eher geringe Priorität, wenn mal wieder Brille und Zahnersatz fällig sind, weil der GKV-Leistungskatalog nur noch Notoperationen enthält, die nur verhindern, dass der die Glasfaser subventionierende Steuerzahler durch Frühableben vorzeitig ausfällt.

    In einer K-förmigen Wirtschaftsentwicklung bist du als Investor mit Masseninfrastruktur für Haushalte halt auf der Verliererseite. Aber dafür gibt es ja gerade viele schöne neue KI-Rechenzentren und RAM-Hersteller sollen ja auch ganz gut laufen, habe ich gehört.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • Funker
    • 11. August 2026 um 12:25
    Zitat von gponner

    Phino Sehr gut gesagt! Ich halte die Diskussion bzgl. 5 Euro mehr oder weniger pro Monat ebenfalls für vollkommen überflüssig! Ich tippe mal, dass (fast) jeder hier im Forumg ca. 1 KEUR pro Monat (Vollkostenrechnung) für sein/seine Auto/Autos zahlt. Und ja - selbst ein Golf in Basisausstattung liegt in dem Bereich ...

    Dort wo eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau sich lohnt, haben die Hälfte der Haushalte haben gar kein Auto, schon mangels Stellplatz.

    Der Grad der Pkw-Ausstattung ist eine direkte Funktion des sozioökonomischen Status:

    Pkw-Verfügbarkeit | Sozialbericht 2024 | bpb.de
    Trotz Zuwächsen beim Fahrrad und einer Konsolidierung des ÖPNV ist der Personenverkehr in Deutschland wie in allen anderen entwickelten westlichen…
    www.bpb.de

    Und hier liegt genau das Problem der Glasfaseranbieter. Die können nämlich nur geographisch ausbauen, und nicht wie die Autoindustrie gezielt nur noch den Wohlstand mit 1.000€ pro Monat für Transport ansteuern (typischer Anteil im Warenkorb: 10 %). Das ist de facto nur mit Starlink möglich.

    Denn für bodengebundene GF-Investoren liegen zwischen den Anwesen mit zwei bis drei Garagen viele teure Kilometer Tiefbau dazwischen. Deshalb lassen sich den Ausbau vom großen Rest subventionieren, sonst käme dort niemals jemand mit einer Speedpipe vorbei.

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • Funker
    • 5. August 2026 um 01:14
    Zitat von mbo77

    Das hat eher mit Verkaufspsychologie zu tun.

    Oder woher weißt du, dass die beim ISP beworbenen Tarife die rentabelsten sind?

    Upselling ("Darf's ein bischen mehr sein?") IST Verkaufspsychologie, was denn sonst? Das Upselling erfolgt immer vom KLEINSTEN Tarif mit dem "günstigen" Einstiegspreis.

    Am rentabelsten ist schlicht der Tarif, auf den man das Netz ausgelegt hat. Wenn sich alle auf das Gigabit stürzen würden, dann hat man diesen Tarif schlicht zu tief kalkuliert und damit zu wenig in der Kasse (bei gleichzeitig viel zu viel Netzlast), und wenn alle den kleinsten Tarif nehmen, dann hat man ebenso weniger Marge für fast gleiche Kosten.

    Dasselbe findest du in der Auto-Industrie, wo man am Basis-Modell kaum was verdient, aber den Kunden sanft und bestimmt ins nächstgrößere Aufpreispaket stößt, wo eben die meiste Marge liegt. Warum ist das so? Weil die Produktion genau darauf ausgelegt wurde: Die Kisten laufen bereits mit genau dieser "Sonderausstattung" vom Band, alles andere macht dann extra Aufwand, der die Marge wieder mindert (also auch die höheren Ausstattungen).

    Wenn die Telekom für ihr GPON-Netz 300/150 "empfiehlt", dann hat sie ihre Infrastruktur genau darauf ausgelegt und verdient an den 51 € brutto am besten. Und ein Gleichzeitigkeitsfaktor von 8 passt ja auch gut zu einem 2,4 Gbit/s GPON mit den üblichen Splitting-Faktoren.

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • Funker
    • 4. August 2026 um 18:54
    Zitat von pufferueberlauf

    Jain, unterschiedliche Preise fuer unterschiedlich hohe Kapazitaet ist Preisdifferenzierung, und die findet man auch in effizienten Maerkten (weil mehr Kapazitaet von vielen Kunden als Mehrwert angesehen wird). Upselling ist wenn ein Kunde Tarif X will und der Verkaeufer ihn ueberzeugt statt dessen einen teureren Tarif Y zu nehmen.

    Und genau das macht die Telekom:

    Glasfaser-Tarife: Highspeed-Internet zu Hause | Telekom

    Steht sogar explizit nochmal "Empfehlung" am für die Telekom rentabelsten Tarif.

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • Funker
    • 4. August 2026 um 12:41
    Zitat von Edding

    Türlich weil dies die günstigsten sind. Der ISP versucht Bandbreiten Upselling zu betreiben.

    Das groß der Privatkunden kann gar keinen Bedarf an einer Bandbreite angeben.
    Und ja den gibt es nicht, daher ist es unnötig künstlich eine Beschränkung der Peak Bandbreite nach Preis zu setzen.

    Kann man gut sehen, wenn der lokale Glasfaseranbieter mit der Telekom konkurriert: Die am häufigsten verkauften Tarife haben bei beiden eine 4 vorne am Monatspreis. Bei der Telekom gibt es dafür (noch) 150/75 und bei der privaten Konkurrenz 1000/1000.

    Aussuchen kann sich den Festnetzanbieter natürlich niemand, das richtet sich schlicht danach, wer die jeweilige Immobilie erschlossen hat: Anbieterwahl durch Umzug. Und wem diese 45 € (+/-) noch zu viel sind, der nimmt inzwischen den 5G CPE von Aldi Talk.

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • Funker
    • 2. August 2026 um 21:01
    Zitat von pufferueberlauf

    Mmh, mehr hast Du dazu nicht? Wie erklaerst Du Dir dann, dass die VATM Marktstudie 2026, die diese Trennung nicht macht auch keinen Einbruch zeigt?

    Ich finde hier das Volumen pro persönlicher SIM und Monat aussagekräftiger. Das zeigt schön den tatsächlichen Bedarf pro Person. Und der ist auffallend klein.

    Der große Rest ist quasi Einleitung von Premium-Content, das ist keine geldwerte Leistung, die der Nutzer dem Netzbetreiber vergüten sollte, sondern dem Content-Anbieter. Nur letzterer "braucht" desen "kabelbasierten" Datenverkehr - der Nutzer nicht, der hat damit einfach nur DVD und Bluray ersetzt und auch letztere immer beim Content-Anbieter und nie beim Zulieferer Presswerk bezahlt.

  • Gericht verfügt Rückbau von Telekom-Anschluss nach dem Hausverwaltung geklagt hat.

    • Funker
    • 2. August 2026 um 20:14
    Zitat von HubeBube

    Ob es ein Geschmäckle hat, dass Gf von dem gleichen Unternehmen wie HFC verbaut wird?

    Natürlich, so gibt es keinen Wettbewerb.

  • Thema Abgeschlossen - Hennigsdorf West KLS Open Infra wurde komplett hergestellt.

    • Funker
    • 29. Juli 2026 um 20:10

    Schöne Werte für einen WAN-Anschluss. Mein LAN ist langsamer. 😆

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • Funker
    • 15. Juli 2026 um 05:06
    Zitat von Schnurz

    Und wenn die Tarife in den Leistungen wirklich vollständig gleich sind, ist der Preisvergleich auch gerechtfertigt.

    Irrtum. Aber dafür muss man eben etwas von Wirtschaft verstehen.

    Das ist mit Glasfasertarifen genau wie an der Tankstelle.

    Bei ARAL ist das Super-Duper-Additiv drin, bei anderen nicht. ARAL begründet damit ihre höheren Preise.

    Beim Preisvergleich geht es aber ausschließlich danach, wieviel der enthaltene Liter Standard-Mineralölprodukt kostet. Denn nur damit dreht der Motor, nicht mit dem enthaltenen ARAL-Feenzauber.

    Deshalb ist dieser geldwerte (!) Bestandteil das, was dafür sorgt, dass der Kraftstoffverkauf überhaupt zustande kommt. Auch bei ARAL.

    Wieviele E-Mail-Adressen, TV-Kanäle oder WLAN-Passwörter bei der Telekom enthalten sind, ist nämlich Windows Update, Microsoft Teams oder Remote Desktop völlig egal. Die laufen alle auf Standardbytes der TCP/IP-Protokollsuite. Und die liefern alle Anbieter. (So alle Tankstellen letztlich Diesel haben. Oder ROZ95.)

    Und das ist nach wie vor das einzige Geldwerte (!), was Kunden nachfragen. Deshalb wird die Telekom beim Preisvergleich auch genau daran gemessen, nicht an irgendwelchen selbst ausgedachten Kriterien.

    Wie gesagt, Wirtschaft, absolute Grundlagen. Kann man in Deutschland nicht. Sieht man wieder schön an diesem Beispiel.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • Funker
    • 6. April 2026 um 15:08
    Zitat von pufferueberlauf

    Vermute mal, da wird der Steuerzahler dann einspringen muessen und das auch tun.

    Auch der "Steuerzahler" ist nur die wegschrumpfende Wirtschaft oder irgendein Finanzinvestor, der bei wachsender Wirtschaft lieber Staatsanleihen kauft. Der findet aber längst deutlich höhere Renditen anderswo, weshalb ja auch aus der Deutschen Glasfaser genau wie bei der Deutschen Wohnen ausgestiegen wurde.

    Zitat

    Was daran IMHO sub-optimal ist, dass wir deutlich robusteren Wettbewerb haetten ermoeglichen koennen, wenn wir das Zugangsnetz direkt in staatlicher Hand gebaut haetten.

    Wenn sich verspekuliert wurde und die Kasse leer ist, bleiben am Ende nur Wunschvorstellungen übrig. "Own your mistakes" sagt man in London dann dazu.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • Funker
    • 1. April 2026 um 07:20
    Zitat von xrandr

    Ich bin mir aber sicher, dass es in einigen Jahren noch ein paar umfangreiche Nachverdichtungsprojekte geben wird

    Genau das meinte ich mit "Wunschvorstellungen". Die Finanzinvestoren sind längst weitergezogen (zu KI) und auch sonst wird diese Nachverdichtung niemand bezahlen (können). Es gibt irgendwann einen Flickenteppich wie beim heutigen Kabelnetz und dabei wird es dann auch erstmal bleiben.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • Funker
    • 30. März 2026 um 14:37
    Zitat von pufferueberlauf

    1) warten wir auch die Abschaltung wegen Unwirtschaftlichkeit (also bis zur DSL-Daemmerung), oder

    2) Managen wir die DSL-Abschaltung so, dass der DSL-Restbetrieb nicht den bereits stotternden FTTH_Ausbau ganz abwuergt?

    3) weder noch

    Zitat von pufferueberlauf

    weil es dann in 9-14 Jahren zu Millionen an Anschluessen kommt ohne brauchbares Festnetz

    Ist schon erkennbar, dass es genau dort enden wird. Bis dahin kann dann noch über unrealistische Wunschvorstellungen bei gleichzeitig wegschrumpfender Wirtschaft diskutiert werden.

  • China Import/Export - Rechtliche Bedingungen

    • Funker
    • 23. März 2026 um 11:22
    Zitat von Schnurz

    Lies dazu auch mal hier über Incoterms.

    Die kommen doch gar nicht zum Einsatz, internationaler Versandhandel mit Endkunden ist schlicht wilder Westen gerade, inklusive Dropshipping.

    Das ganze ist aus Sicht des Verbraucherrechtes allerdings kein Problem des internationalen Handelsrechtes. Sondern ein Kategorienfehler, den einige sog. "Handelsplattformen" gerade weidlich ausnutzen. Diese Unternehmen sind nämlich eigentlich der Inverkehrbringer der Ware, was man auch schon daran erkennt, dass sie beim Verbraucher auch das Geld nebst fälliger Umsatzsteuer kassieren. Das müsste nur mal vom BGH rechtlich richtig einsortiert werden und dann wäre das Thema sofort vom Tisch. IMHO ist Verbrauchersicht immer derjenige, der die Ware anpreist und das Geld kassiert der rechtlich verantwortliche Verkäufer und Importeur in der gesetzlichen Gewährleistung. Da kann man sich bei Verbrauchern nicht einfach mit "Aber ich bin nur ein rosa Einhorn und heiße Ching Chong Tschu" rausreden.

    Natürlich, Vollkaufleute nach HGB können dann gern weitere individuelle Verträge mit internationalen Handelspartnern aushandeln. Inklusive Beschwerde beim Konsulat, falls sie übers Ohr gehauen wurden. Bei größeren Handelsvolumen erfolgen am anderen Ende gern auch mal Hinrichtungen, falls beim internationalen Geschäft zu viel betrogen wurde. Zumindest langfristig wird sich dadurch das Problem von selbst erledigen.

  • Stiegeler - meine bisherigen Erfahrungen und aktuelle Probleme

    • Funker
    • 27. Februar 2026 um 19:40
    Zitat von garfunkel74

    Letztlich verhält sich Stiegeler wie die Telekom oder Vodafone bei Störungen. Mein Irrglaube, dass ein kleineres, bemühtes Unternehmen aus der Region hier anders auftritt, hat sich nicht bestätigt.

    Das Problem ist der Vertrag, der bis 11/2027 läuft. Wer sowas im Bestand hat, muss sich gar nicht anstrengen. Bedank dich bei den Erfindern des TKG.

    Groß, klein, grün oder rot. Das ist da letztlich völlig egal. Nur wer die reguläre Kündigung zum Monatsende bekommen kann, strengt sich wirklich an.

  • Deutsche Glasfaser Wechselgarantie

    • Funker
    • 1. Februar 2026 um 13:20
    Zitat von oggear51

    Geht langsam in die richtige Richtung denke bis märz haben die noch genug Zeit es zu verstehen

    Ggf. hilft man per Anwalt ein bisschen beim Verstehen nach.

    Sonst antwortet euch nämlich nur der KI-Chatbot der DG.

  • Deutsche Glasfaser Wechselgarantie

    • Funker
    • 1. Februar 2026 um 13:18
    Zitat von mbo77

    Hatte da DG nicht so einen spannenden Fallstrick drin, dass der Downgrade nur am ersten Montag des 7. Vertragsmonats angemeldet werden darf?

    Am "ersten Montag des 7. Vertragsmonats"? War das jetzt ein Verschreiber oder hatten die das wirklich irgendwo stehen?

  • Vodafone erhöht Upload im gesamten Kabelnetz

    • Funker
    • 28. Januar 2026 um 21:36
    Zitat von hetti72

    Ich bin gespannt wie lange Vodafone seine Koax Cash-Cow noch melken kann.

    Das ist letztlich, was dort passiert: Mit importierter Technik, die so eigentlich gar nicht auf das lokale Netz passt, wird einfach Kapital extrahiert, bis die Kuh irgendwann keine Milch mehr gibt.

    Würde aber nicht sagen, dass es bei den anderen Technologieträgern großartig anders ist.

  • Neubau - Glasfaser-Kasten kann nicht geschlossen werden

    • Funker
    • 26. Januar 2026 um 13:49
    Zitat von Phino

    Unser Netzwerkadmin hat vor einem Jahr mit seiner Frau (Informatikerin) eine neue Wohnung gesucht. Bei Quadratmeterpreisen von 16–20 € gab es von 10 Neubauwohnungen nur eine Wohnung, die eine LAN-Verkabelung hatte.

    Ein Papiertiger eben. Was mich wundert, dass da die Glasfasernetzbetreiber nicht mehr hinterher sind, denn deren Produkte verkaufen sich ja schlechter ohne die dahinterliegende Infrastruktur.

  • Vodafone erhöht Upload im gesamten Kabelnetz

    • Funker
    • 26. Januar 2026 um 13:45

    Die Frage ist hier eigentlich mehr "unterirdisch" vs. "oberirdisch".

    Das DOCSIS-Ökosystem wurde in Übersee entwickelt, wo oberirdische Netze weitgehend üblich sind. Alles drehte sich dann darum, Technik an den Schaltstellen auszuwechseln, während die kilometerlangen Kabel auf den Masten hängen bleiben können. Im Zuge dessen reizt man die koaxialen Kapazität dann bis zum Maximum aus.

    Hat man passive Netzbestandteile aber komplett eingegraben wie die seinerzeit die Bundespost, rennt man mit der Strategie in Probleme, wie der Artikel ja feststellt. Wenn man schon den Tiefbau anfangen muss, kann man auch gleich Fasern einblasen. Oben drauf kommt, dass die verwendeten Rohre gehören der Vodafone gar nicht gehören, sondern der Telekom. Das hat man beim Netz-Zwangsverkauf schon sehr geschickt eingefädelt.

  • Neubau - Glasfaser-Kasten kann nicht geschlossen werden

    • Funker
    • 23. Januar 2026 um 11:08
    Zitat von millen

    Ich muss aber mal ehrlich sagen, dass das ein wirklich toller ausgestatter Multimedia-Verteiler ist, da wurde sogar eine RJ45 vom Zuleitung Richtung Keller verbaut, sollte man das aus irgendwelchen Gründen doch mal brauchen.

    Ich habe gerade einen frisch fertiggestellten MFH-Neubau ganz ohne MM-Verteiler besichtigt. Es gibt einen gewöhnlichen Elektroverteiler, sowie funktionierende Sat-Multischalter-Anschlüsse in zwei Räumen. Und sonst nichts. (Dem Ü70-Erstbezug ist es auch nicht wichtig.)

    Die Telekom soll laut Bauherren angeblich irgendwann noch Glasfaser einziehen, aber ich sehe nicht wo dieses Wunder passieren soll. Die Telekom vermutlich auch nicht. Ich tippe darauf, dass da wird's nicht leitungsgebundenes mehr kommen wird, der vorhandene Vertrag der Mieter wurde vor Ende der Vertragslaufzeit beendet.

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