1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

  • Was kingpin42 IMHO meinte ist, dass in fast allen anderen Laendern* immer noch ein "bis zu" Standard herrscht, bei dem der ISP nicht belangt werden kann wenn man diese Obergrenze nie und nirgendwohin erreicht.


    *) Deutschland, UK, Tschechien sind hier Ausnahmen (es mag noch mehr Laender mit belastbaren Vertragsraten geben)

  • Hier mal ein paar ebenfalls selektierte Alternativen (jeweils der Regelpreis ohne Aktionen).

    Luxemburg/Post
    bis zu 1/0.5: 95.0 Euro
    bis zu 8.5/1.5: 150.0 Euro

    Das sind die Preise mit POP TV, dem Fernsehangebot der Post. Ohne TV liegt der Standardpreis bei 69 EUR bzw. 129 EUR.

    Günstiger ginge es noch über Tango oder Orange, die die Leitungen der Post nutzen (in welchem Umfang, also bspw. L2-BSA, Vorleistungen eingekauft werden, ist mir unbekannt).

    Einmal editiert, zuletzt von eifelman85 (11. Januar 2026 um 19:46)

  • Das alles gibt es z.B. in der Schweiz und den USA nicht. Da können Anbieter mit 8 Gbit/s werben, aber z.B. zur Primetime nur 1 Gbit/s liefern.

    Und das haben sie, zumindest in den Kabelnetzen in den USA, schon lange so gehandhabt. Und da gibt’s dann neben dem Infrastrukturinhaber des Kabelbetzes vielleicht noch ein schlecht ausgebautes DSL Netz. Von der durch Regulierung erzeugten Anbieterauswahl mit Kampfpreisen, wie wir sie kennen, träumen die nicht mal.

    Einmal editiert, zuletzt von fnord (11. Januar 2026 um 21:37)

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  • BlackMage2

    Schön, dass du dich so ausführlich mit den Angeboten im Ausland beschäftigst.

    Allerdings fehlen darin neben vielen anderen hier bereits angesprochenen Punkten auch die praktischen Erfahrungen. Nirgends glänzt ein Produkt so schön wie auf der Webseite des Anbieters 😉

  • BlackMage2

    Schön, dass du dich so ausführlich mit den Angeboten im Ausland beschäftigst.

    Allerdings fehlen darin neben vielen anderen hier bereits angesprochenen Punkten auch die praktischen Erfahrungen. Nirgends glänzt ein Produkt so schön wie auf der Webseite des Anbieters 😉

    das ist mir auch klar, aber ich gehe davon aus das der Anbieter bei seinen Produkten die er anbietet nicht lügt. bzw. das er die Tarife die er anbietet auch mit akzeptablen Leistungen liefern kann.

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  • kann ein Privatkd. denn überhaupt so ohne weiteres einen Gk-Tarif buchen?

    Wenn man denn unbeding Features vom Gk Traif brauchst/haben willst, könntest du die Tarife zumindest bei der Telekom auch als Privatkunde buchen. Kenn da zumindest jemanden der unbedingt eine Feste IP für sein Homelab haben wollte.
    Bedenke aber das die Gk Tarife in Nettopreisen angegeben sind, zu den 144,95 € käme also noch MwSt. drauf.

    Aber der 2000 Gk Tarif ist genauso von dem noch sehr spärlichen XGS-PON Ausbau abhängig. Wenn der verfügbar ist, sollte genauso auch die Pk Version "Magenta 2000" davon für 140,95 € verfügbar sein.
    Da war der Pk Tarif schon mit 139,95 teuer genug und trotzdem musste die letzte 1€ Preisanpassung unbedingt über die ganze Tarifpalette durchgezogen werden. :/

  • pufferueberlauf Ein sehr schöner zum Beitrag, der die oft wiedeholte Mär "woanders ist alles billiger" den Realitäten gegenüber stellt! Was du noch vergessen hast, ist die Tatsache, dass häufig in den südlichen Ländern die Leitungen einfach auf die Fassade gedengelt werden, oder als Freileitungen geführt werden

    Den nach billigsten Preisen rufenden deutschen Eigenheim Michel möchte ich zu gerne sehen, nachdem ihm ein rumänischer Bautrupp eine Freileitung zum Haus gezogen oder die Leitung des Nachbarn auf seine Fassade dengelt hat!

  • kann ein Privatkd. denn überhaupt so ohne weiteres einen Gk-Tarif buchen?

    Bei Deutsche GigaNetz kannst Du zumindest zu dem MyNet 2500 Tarif noch Businesspakete hinzubuchen.

    Und, damit habe ich mich aber schon länger nicht mehr beschäftigt, gibt es keine Endgerätewahlfreiheit in diesem Fall mehr.

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  • Was du noch vergessen hast, ist die Tatsache, dass häufig in den südlichen Ländern die Leitungen einfach auf die Fassade gedengelt werden, oder als Freileitungen geführt werden

    Ja, ich habe das nicht zu einer Uebersichtsstudie aller europaeischer Laender wachsen lassen wollen, sondern habe versucht ein paar unserer Nachbarn und andere grosse westeuropaeische Laender einzuschliessen (und da primaer den Ex-Monopolisten).

    Es gibt schon auch Gruende warum ein FTTH Anschluss bei uns im Mittel (je nach ISP und Gegend) 2000-4000 Euro kostet, waehrend z.B. Frankreich wohl eher bei 300 Euro liegt (weil die wohl schon in der Vergangenheit in Leerrohre und Kabelschaechte investiert haben). Und das, zusammen mit dem unguenstigen Timing gerade nach einer Niedrigzinsphase, macht es schwerer hierzulande den Ausbau zu amortisieren und Geld damit zu verdienen...

    Aber ich bin ja auch nur Endkunde, ich wuerde mich nicht beschweren, wenn Internet bei uns billiger und (mir weniger wichtig) mehr Kapazitaet lieferte, nur erkenne ich halt dass es Gruende gibt warum meine Wuensche in dieser Hinsicht nicht sonderlich realistisch sind, zumindest bis erstmal ein guter Teil der FTTH-Ausbaukosten abgestottert sein wird, aber bis dahin fliesst noch viel Wasser den Rhein entlang (wir sind ja bei homes passed gerade mal bei 50% und bei homes connected IMHO gerade mal bei 25% aller Anschluesse, d.h. der groessere Teil des Ausbaus liegt noch vor uns)...

  • das ist mir auch klar, aber ich gehe davon aus das der Anbieter bei seinen Produkten die er anbietet nicht lügt. bzw. das er die Tarife die er anbietet auch mit akzeptablen Leistungen liefern kann.

    Klar liefern die das. zeigen ja die Speedtest der Nutzer.

  • Den nach billigsten Preisen rufenden deutschen Eigenheim Michel möchte ich zu gerne sehen, nachdem ihm ein rumänischer Bautrupp eine Freileitung zum Haus gezogen oder die Leitung des Nachbarn auf seine Fassade dengelt hat!

    Und was hat das damit zutun das man für 45€ 150mbit bekommt anstelle von 10G ?

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  • Und was hat das damit zutun das man für 45€ 150mbit bekommt anstelle von 10G ?

    Wenn Du nicht 8 Gbps fuer 45 Euro als einzigen Tarif anbietest, duerfte der niedrigere Tarif (sagen wir 0.1/0.1 Gbps fuer 30 Euro) halt auch billiger sein und wahrscheinlich auch fast allen Nutzern ausreichen... Jetzt ist die Frage was spielt mehr Umsatz/Ueberschuss ein, den 0.1/0.1er fuer 45 anzubieten und zusaetzlich, sagen wir 140 Euro von den wenigen 8G Kunden einzunehmen, oder wie oben 0.1/0.1 fuer 30 bei der Masse und 45 von den immer noch wenigen 8G Kunden einnehmen?

    D.h. ISPs versuchen ihren Ueberschuss zu optimieren und das geht nicht so gut wenn man viel Leistung fuer wenig Geld anbietet...

  • Ein sehr schöner zum Beitrag, der die oft wiedeholte Mär "woanders ist alles billiger" den Realitäten gegenüber stellt! Was du noch vergessen hast, ist die Tatsache, dass häufig in den südlichen Ländern die Leitungen einfach auf die Fassade gedengelt werden, oder als Freileitungen geführt werden

    Den nach billigsten Preisen rufenden deutschen Eigenheim Michel möchte ich zu gerne sehen, nachdem ihm ein rumänischer Bautrupp eine Freileitung zum Haus gezogen oder die Leitung des Nachbarn auf seine Fassade dengelt hat!

    Deine Frage:

    Und was hat das damit zutun das man für 45€ 150mbit bekommt anstelle von 10G ?

    :lol::lol::lol: Weil vielleicht eine Freiluftverlegung um Welten preiswerter ist. Du kannst dir Gedanken darum machen, wie die Kostenverteilung ist, wenn man in Gelenau/Erzgeb. oder Reichental/Schwarzwald sich durch den Felsen gräbt oder ein paar Masten hinstellt.

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  • Wenn Du nicht 8 Gbps fuer 45 Euro als einzigen Tarif anbietest, duerfte der niedrigere Tarif (sagen wir 0.1/0.1 Gbps fuer 30 Euro) halt auch billiger sein und wahrscheinlich auch fast allen Nutzern ausreichen... Jetzt ist die Frage was spielt mehr Umsatz/Ueberschuss ein, den 0.1/0.1er fuer 45 anzubieten und zusaetzlich, sagen wir 140 Euro von den wenigen 8G Kunden einzunehmen, oder wie oben 0.1/0.1 fuer 30 bei der Masse und 45 von den immer noch wenigen 8G Kunden einnehmen?

    Klar du beschriebst halt wie sie ihre Monopole ausnutzen, das hat jetzt aber halt nix mit dem Tiefbau zutun. ;)

    Deine Frage:

    :lol::lol::lol: Weil vielleicht eine Freiluftverlegung um Welten preiswerter ist. Du kannst dir Gedanken darum machen, wie die Kostenverteilung ist, wenn man in Gelenau/Erzgeb. oder Reichental/Schwarzwald sich durch den Felsen gräbt oder ein paar Masten hinstellt.

    Ich kann dir versichern das Ratelimiting nicht unter die erde verlegt werden muss, das reine Software.
    Auch müssen OLTs und deren Linecards nicht verbuddelt werden.

    Das hat alles mit den Tiefbaukosten nichts zutun :)

  • Klar du beschriebst halt wie sie ihre Monopole ausnutzen, das hat jetzt aber halt nix mit dem Tiefbau zutun. ;)

    Ich kann dir versichern das Ratelimiting nicht unter die erde verlegt werden muss, das reine Software.
    Auch müssen OLTs und deren Linecards nicht verbuddelt werden.

    Das hat alles mit den Tiefbaukosten nichts zutun :)

    Ich verstehe nicht, was daran schwer verstehen ist.

    Der ISP muss einen durchschnittlichen Umsatz erzielen.

    Und der Kunde möchte zwischen Optionen auswählen können. Das ist simple Preispsychologie.

    Wie wäre noch gleich dein Vorschlag zur konkreten Preisgestaltung?

  • Zitat

    Klar du beschriebst halt wie sie ihre Monopole ausnutzen,

    Bzw. wie Marktwirtschaft in unserem kapitalistischen System funktioniert...

    Aber Du hast folgendes uebersehen:

    das geht nicht so gut wenn man viel Leistung fuer wenig Geld anbietet

    Hoehere Kapazitaet bereit stellen erzeugt auch hoehere Kosten. (Brauchst Du "breitere Switche, Router, Uebergaben und Transit, die alle teurer sind als schmalere Varianten).

    Das hat alles mit den Tiefbaukosten nichts zutun :)

    Indirekt schon, Dein Vorschlag ist fuer einen ISP weniger rentabel und bei gegebenen Kosten dauert es bei geringerer Rentabilitaet halt laenger bis die sich amortisiert haben und wenn die Ausbaukosten so hoch sind wie in Deutschland ist halt die Bereitschaft niedrig Deine Wuensche zu erfuellen.

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  • Klar du beschriebst halt wie sie ihre Monopole ausnutzen, das hat jetzt aber halt nix mit dem Tiefbau zutun. ;)

    Ich kann dir versichern das Ratelimiting nicht unter die erde verlegt werden muss, das reine Software.
    Auch müssen OLTs und deren Linecards nicht verbuddelt werden.

    Das hat alles mit den Tiefbaukosten nichts zutun :)

    Wenn ein Ort unter der Erde zu erschließen 100 Mill. mehr kostet als 10 Mill für Freileitungen, dann wirkt es sich schon auf die Preisgestaltung aus. Dabei spielen die Datenraten eigentlich keine Rolle. Nur will der Nutzer ja eine Auswahl von Angeboten, damit er sich verstanden fühlt. Somit ist die Preisgestaltung an den Nutzer orientiert, um optimalen Gewinn zu erzielen.
    Wir wissen doch mittlerweile, dass die tatsächlichen Bandbreiten, die ein Haushalt benötigt, sich eher so zw. 50 und 100 MBit bewegen.
    Aber dafür braucht es kein Glasfaser, ein dichterer Ausbau von VDSL würde da doch reichen. Und das kostenintensive Verlegen von Leitungen entfällt.:roll:

  • naja, also ich will Bandbreite haben, wo Glasfaser ja optimal für geeignet ist, aber da ich scheinbar der einzige bin der das so sieht, werde ich wohl lange darauf warten müssen.

    Wann kommt endlich ein Anbieter der das Problem sieht und die Initiative ergreift und hohe Bandbreite zu geringen Preisen anbietet?