Beiträge von Edding

    Durch Wiederholung deiner Aussage wird sie trotzdem nicht wahrer. Ich kenne keinen ISP, der durch deutsche Festnetzinterneteinnahmen enorme Gewinne einfährt, weder Kleine noch Große.

    Zitat

    Die Deutsche Telekom hat die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 um 11 Prozent auf 1,00 Euro je Aktie erhöht. Dieser Betrag wurde auf der Hauptversammlung am 1. April 2026 beschlossen und am 8. April 2026 ausgezahlt.

    Sicherlich hätte die Telekom es sehr gerne wenn jetzt jeder den 120€ XGS-PON Tarif buchen würde, nur bucht das halt kaum einer.

    Sieht zumindest nicht nach den beworbenen 10 Gbps aus... 7873.69/7769.09... aber das kann ja auch am Messserver oder am Testcomputer gelegen haben, und halt daran, dass XGSPON keine 10Gbps liefert.

    Zitat

    La velocidad máxima es de hasta 10 Gbps para trasmisión de datos. Aproximadamente 8 Gbps será la velocidad máxima utilizable por los dispositivos y el resto asegura la conectividad entre equipos.

    Hast natürlich recht 25€ für ~8GS ist natürlich zu teuer, Kündigung ist raus

    Wie viel Erfahrung hast du eigentlich schon mit den Angeboten in Spanien sammeln können?

    Die Access-Ebene hört sich natürlich toll an. Aber die Durchsätze werden oft nur unzureichend erreicht und die Latenz ist auch deutlich schlechter als bei uns.

    Wo hasten die Fake-News schon wieder her, gerade dir ausgedacht weil es ins narrativ passt ?

    1.9ms zu google sind schlechte Latenzen ?

    Sieht das nach schlechtem Speed und Latenz aus ?

    Hier noch behaupten anderen würden Falschinformationen verbreiten aber selbst die größten Fake-News raushauen..

    Offenbar unterliegt Spanien den gleichen Marktmechanismen, wie jeder andere Markt auch.

    Nicht wie jeder Markt sondern wie ein Bitstrom-Markt. Nicht jedes Land hat ein Bitstrom only Modell.

    Spanien krankt am gleichen Problem wie Deutschland, das Incumbent Movistar (Telefonica) lässt andere nur per BSA auf das Netz.
    Die Digi fährt nun 2-gleisig, einmal kauft sie Bitstrom bei der Movistar ein und 2tens baut sie ihr eigenes Netz durch "überbau" aus um die Faser selbst zu betreiben und Bitstrom los zu werden.

    Die Preise und Leistungs unterscheide zwischen den Tarifen auf Bitstrom und Faser-betreib sind im verhältniss gesehen immens.

    Wenn die Provder endlich mal diese unsägliche Trennung up/down sein lassen würden. Aber das ist ja bei GPON überhaupt nicht möglich. Und daran erkenne ich, das es einfach nur Anschlüssen zum konsumieren und nicht zum wirklich benutzen sind. Zeigt mir mal ein Unternehmen, das inhouse asymetrische LAN-Anschlüsse verwendet!

    Ja man kann sich von den altern Zöpfen der Kupfernetze in Deutschland einfach nicht trennen.
    Historisch ist dass Internet so gewachsen das es stark Server -> Client lastig ist.
    Zum einen der Einsatz von NAT und das Upload auf Kupfernetzen schwieriger zu gestalten ist als der Download.
    Mit IPv6 und Glasfaser bei Endkunden könnte ein Wandel mal stattfinden.

    Einen Anschluss mit 1000/500 kann man nicht benutzen, wzf? Nur zum Konsumieren? Wie viele 4K-Streams gehen da parallel? 35? Ganz schön viel Konsum. Ebenso könnte ich 35 DVB-S2 Kanäle in HD ausgehend streamen.

    Und das Wichtigste vergessen, die Fußballfelder — wie viele Fußballfelder sind das? So kann ich damit nix anfangen.

    Aber bei rein digitalen Anschlüssen wie GF erschließt sich mir derzeit kein Grund für die Asymetrie.

    Reine Willkür , genau so wie Glasfaser auf 150/75 zu shapen.

    Das verhindern von "geschäftlicher" Nutzung ist für mich kein Argument.

    Bei unseren Westlichen Nachbarn bekommst du schon 8G symmetrisch für 39sfr da hat auch keiner Angst von geschäftlicher nutzung.

    Also für einen vollbestückten 4-Slot XGSPON OLT mit allen Optiken und Lizenzen: ~ 74.000 €

    Sieht nach Nokia aus, hättest das nochmal grob für Huawei ZTE und Adtran ?

    4slot OLT mit 64er Split wären maximal 4096 Kunden.
    Take-Up Rate soll wohl ~34% betragen, also 1392 Kunden auf dem Teil.

    74.000€ / 1392 Kunden = ~53€ pro Kunde und das ding wäre in 1 Monat abbezahlt.
    Aber wir haben ja die tolle 24monate Mvlz.
    Strecken wir die Abbezahlung mal auf diese 24 Monate.

    53€ / 24 Monate = 2,20€ pro Monat

    Es braucht also pro Kunde gerade einmal 2,20€ pro Monat über die Vertragslaufzeit um das OLT abzubezahlen.

    Das ist nicht die ganze Miete... muss Du den Standardvertrag genau durchforsten und wissen wie viele Anschluesse ein Reseller buchen will um feststellen zu koennen was der Preis pro Anschluss ist... (die 12 Euro sind nur eine Komponente und nur fuer FTTH50, 100 und 150, hoehere Zugangsraten werden teurer).

    Deswegen ja auch die 1und1 für sie gilt der commitment-modell vertrag sie ist groß genug dafür.
    Der Standard ist für kleine Abnehmer.
    Und 12€ ist halt das Minimum mit dem die Telekom rechnen kann, die meisten Privatkunden buchen keine Bandbreite.

    Eben war der L2-Access noch Indiz oder gar Beweis, dass viel Luft im Preis ist, aber dann ist es doch wieder zu teuer.

    Wo steht da der L2 auf einmal zu teuer ist ?

    Du musst dringend lernen, wie sich Preise und Angebote bilden.

    Angebot und Nachfrage und habe ich Konkurrenz/Wettbewerb oder bin ich Monopolist.

    Da geht es um Mischkalkulation und Wahlmöglichkeiten für den Kunden.

    Welche Wahlmöglichkeit ?

    Ob ich 150/75 für 45,95€ bei der Telekom
    150/75 44,99 € bei der 1und1 (regulär)
    150/75 39,99€ bei o2
    150/75 44,99€ bei Vodafone

    Das nennst du Wahlmöglichkeit ?
    Wo sind Tarife mit abweichende Bandbreiten ? Fehleinzeige
    Wo sind symmetrische Tarife ? Fehlanzeige
    Wo ist ein ISP der kein Upselling betreibt und den 1000/500er für kleines Geld anbietet ? Fehlanzeige
    Oder allgemein gesagt wo ist der Tarif Wettbewerb ? Fehleinzeige
    Wo ist der Technologie Wettbewerb ? Fehlanzeige

    Wie überall in Europa auch.

    Gibt es Wettbewerb oder keinen.

    Und kein Provider wird ohne Not (sprich Marktdruck) sein Pulver verschießen.

    Korrekt ohne Wettbewerb keinen Markdruck und den haben wir in Deutschland nicht.
    Scheints ja doch zu verstehen warum die Preise und Leistungen so sind wie sie sind.

    Deine Fixierung auf Bandbreite geht zudem völlig an den Bedürfnissen vorbei.

    Die Frage ist was versteht du als bedürfniss.
    Wenn das bei dir rein Echtzeitanwendungen sind was ich mal vermute, bräuchten wir gar nix machen da langen ~20mbit.
    Nur ist Internet halt mehr als nur Echtzeit.

    Deiner Annahme nach hatte Unitymedia 100% Take-Up-Rate auf seinem Netz haben müssen. Bei 40€. In der Realität war deren Auslastung miserabel.

    Die Take-Up Rates gingen hoch, in den Foren hatten sich einige gemeldet. Leider sehr viele mit Problemen.
    Das Netz krankt an Überlastung und Einstrahlungsproblemen.
    Vor allem Überlastung war zur damaligen Zeit noch ein großes Thema.
    DOCSIS hat eine zu schlechten ruf und dank einstrahlungen auch zuverlässigkeits probleme.

    Ich empfehle mal allen, die hier die Frage stellen, warum sie 50 Euro zahlen obwohl der L2-Access auf 12 Euro reguliert ist, die intensive, und vor allem vollständige Lektüre des Wöhe und der einschlägigen Untersuchungen von WIK-Consult.


    Weil der Wettbewerbs druck fehlt. Und ich vermute das die in den "Verbenden" BREKO, VATM ( Ich würde sie ja anders titulieren ) Preisabsprachen treffen.
    Bei der WIK kann ich euch diese Studie sehr empfehlen Die Potentiale des entbündelten Zugangs zur Glasfaser TAL

    Die Frage lässt sich allerdings sehr leicht beantworten, da alle Fakten bekannt sind. Die durchschnittlichen Investitionskosten pro Anschluss liegen in Spanien z.B. bei 1/3 der Kosten hier in Deutschland. Warum dass so ist, ist auch hinreichend bekannt. Freileitungen, Leitungen auf Fassaden gedengelt, keine Versorgungspflicht etc.

    Wieso Spanien ? Macht das doch mal mit der Schweiz und erkläre mir dann, warum es dort für 39Sfr offene XGS-PON Profile gibt ?

    Das war nur der Schätzpreis für einen OLT!

    Weis ich kosten sind höher.

    Hinzu kommt die gesamte passive Infrastruktur (Backone, Verzweiger, Zuführung, Verteilernetz etc.) sowie die aktive Infrastruktur im Backendbereich (Router, Switche, Konfiguartions- und Managementsysteme, Radiusserver, DNS,Abrechnungssysteme etc.) Alleine ein BNG wird locker bei 200 kEuro liegen. Coreswitche/Router ebenfalls usw. usw. Wobei die aktiven Komponenten (und selbst die Leitungen im Backbone) den kleineren Teil der Kosten ausmachen.

    Die haben ja nix mit dem OTL zutun, das netzt musst du so oder so haben auch bei DSL oder Server hoster etc pp.
    Oder du machst es so wie du Deutsche Giganetz und setzt auf einen externes Netz.

    In DE liegen die Kosten für einen Anschluss nur deshalb 3 x so hoch wie in Spanien, weil der deutsche Wutbürger weder Freileitungen im Vorgarten, noch Leitungen auf seine Fassade gedengelt haben will!!! Und nein, das ist kein Thema des Gesetzgebers!!! Das Geschrei möcht ich nicht hören, welches aufbranden wird, wenn hier auf einmal auf die gleiche Art wie im Süden verlegt wird. Wenn ich schon Zeitungsartikel über 3 mm aus der Flucht liegende Pflastersteine lese, könnte ich kotz..en. Typisch deutsche Befindlichkeiten eben ...

    Das hat rein gar nix damit zutun das es für 39,99€ nur 150/75Mbit gibt anstelle von 1Gbit oder 10Gbit.
    Und davon abgesehen gibt es diese Netze günstiger, nur halt nicht für Endkunden.
    L2-BSA Telekom ab 12€
    Geförderte Netze L2-BSA ab 19,22 €

    Und wenn hier alle meinen, dass sie die Kosten so super kalkulieren zu können (und damit auch noch richtig liegen), wieso macht dann nicht jeder einen Provider auf! Geld von Kapitalgebern bekommt man sofort, wenn man eine Leistung, die auf dem Markt mit 100% verkauft wird, für 60% anbieten kann und dabei noch Gewinne macht!

    Geht ja nicht, bekommst die Faser ja nicht angemietet bzw für Preise die nicht konkurrenzfähig sind da höher wie die BSA Einkaufspreise. :)