Stattdessen finden sich TAE-Telefondosen, ISDN-Dosen, TV-Anschlussdosen, SAT-Anschlüsse, Lautsprecherbuchsen und eine entsprechende Verkabelung
TAE? Nein. ISDN? Nein. Alles RJ45 LAN in Sternverkabelung seit 1999. Und ja. Auch die Speaker gibt es ...
Stattdessen finden sich TAE-Telefondosen, ISDN-Dosen, TV-Anschlussdosen, SAT-Anschlüsse, Lautsprecherbuchsen und eine entsprechende Verkabelung
TAE? Nein. ISDN? Nein. Alles RJ45 LAN in Sternverkabelung seit 1999. Und ja. Auch die Speaker gibt es ...
TAE? Nein. ISDN? Nein. Alles RJ45 LAN in Sternverkabelung seit 1999. Und ja. Auch die Speaker gibt es ...
Ich glaube, er spricht nicht von deinem Haus.
Vielen Dank für die Hinweise, Tipps und Informationen, das hilft mir wirklich sehr weiter! Klar, eine extra Netzwerk-Verkabelung des Hauses wäre natürlich wünschenswert, aber immerhin haben wir genügend TV- und Telefon-Anschlüsse. Vermutlich wird in Zukunft ja auch das TV zunehmend durch Internet abgelöst, und ein Festnetz-Telefon haben wir bereits heute nicht mehr. Eventuell lasse ich den Router auch tatsächlich im Keller und ersetze eine DSL-Dose im Dachgeschoss durch einen neuen Ethernet-Anschluss neben dem Koaxial-Kabel. Einen Fachkundigen werde ich zur Umsetzung natürlich dazunehmen ![]()
Eine Frage noch zu den g.hn Modems: Wieso stellt das Koaxialkabel in diesem Fall kein Problem mehr dar? Könnte ich dann nicht auch gleich das Stromnetz und DLAN nutzen um das Signal unters Dach zu transportieren?
Könnte ich dann nicht auch gleich das Stromnetz und DLAN nutzen um das Signal unters Dach zu transportieren?
DLAN / Powerline ist störanfällig. Andere Geräte können Störungen einbringen, wahrscheinlich hast Du bei mehreren Stockwerken auch mehre Verteilerkästen und ob da überhaupt was nutzbares beim Dach rauskommt, ist unklar. Und mehr als maximal 350 Mbit/s erreicht man auch nicht. Da würde ich dann eine Lösung über die Koaxialkabel bevorzugen.
Weil G.hn speziell fuer den Fall existierende Koaxialverkabelung ausgelegt ist... (bzw. es gibt zwei Spielarten eine fuer Coaxialkabel undeine fuer Twistedpair-Kabel, wie auch bei der Bruder-Technologie G.fast).
Stromnetz kann mann auch nutzen (PLC ist fuer VDSL2 /G.fast oft stoerend, aber bei FTTH ist das kein Problem) aber PLC ist relativ langsam und die Stromkabel kein gutes Medium, z.B. kann es Probleme geben wenn die beiden PLC-Adapter an unterschiedlichen Phasen haengen.
IMHO ist PLC als Not- oder Brueckenloesung denkbar, aber fast immer ist mann mit gesonderten Kabeln fuer Datenuebertragung besser bedient.
Leuchtet ein, allerdings wäre mir ein echtes Netzwerkkabel dennoch lieber als g.hn über das Koaxial. Mal schauen. Nochmal vielen Dank für die Tipps ![]()
Ich glaube, er spricht nicht von deinem Haus.
Schon klar. Ich wollte nur aufzeigen das man auch schon zu damaligen Zeit der Jahrtausendwende, wenn man sich mit der Thematik beschäftigt hatte, eine entsprechend moderne Verkabelung im Gebäude installieren konnte. Ich habe das 1999 verbaut und das Gebäude des TO ist wohl aus 2000.
Das einzige, was es wohl damals nicht gab, jedenfalls ist es mir nirgendwo untergekommen, sind Leerrohre mit Innenverkleidung, wie es sie heute gibt. Die sind hilfreich, wenn man GF-Kabel mit montierten Steckern hindurchziehen möchte, da sich diese Stecker dann nicht so schnell verhaken können.
Leuchtet ein, allerdings wäre mir ein echtes Netzwerkkabel dennoch lieber als g.hn über das Koaxial. Mal schauen. Nochmal vielen Dank für die Tipps
Wenn du dir schon ein Netzwerkkabel hochlegen lässt, würde ich gleichzeitig auch einen LWL (=Galsfaserkabel) dazupacken. So kannst du später immer noch entscheiden, wie du es anschließen willst.
Leuchtet ein, allerdings wäre mir ein echtes Netzwerkkabel dennoch lieber als g.hn über das Koaxial. Mal schauen. Nochmal vielen Dank für die Tipps
Bei mir ist die Devolo Giga Brigde im Einsatz - damit übertrage ich 1GBit sncron vom UG zum OG per Koax - das läuft vollkommen problemlos
Alles anzeigenHängt davon ab, welche Zugangskapazität Du buchen willst und was fuer Kabel liegen:
Wenn vom Keller zum DG bereits Cat5e oder bessere Ethernetkabel liegen spricht kaum etwas dagegen einen ONT/Medienkonverter im Keller zu platzieren und dann per Ethernet zum Router im DG zu gehen. Solche Ethernetkabel, wenn sie denn ausreichend kurz sind erlauben 1, 2.5, 5 oder mit viel Glueck sogar 10 Gbps, sind also auch auf absehbare Zeit noch zukunftssicher.
Wenn da nur Cat3 Telephonkabel, oder schlimmer unverseiltes "Elektrikerkabel" liegt musstest Du wohl auf ein paar zusätzliche G.hn/G.fast Adapter setzen (die gibt es auch fuer Koaxialkabel) kaufen. Wenn die Kabel ausreichend gut sind und mindestens 4 Adern haben kann diese Anleitung einen Versuch wert sein:
https://ngb.to/threads/ethern…lersuche.39749/
Mit 4 Adern ist bei 100 Mbps theoretisch Schluss, bei 8 Adern kann 1 Gbps funktionieren (muss aber nicht, hier gilt Versuch macht kluch).
Aber wenn Du kannst, verlege ein neues Ethernetkabel Cat6 oder besser... oder gleich Singlemode-Glasfaser.
Ich weiß, dass es Pfusch ist und du wirst jetzt lachen und/oder mich steinigen wollen, aber ich habe tatsächlich schonmal bei einem bekannten in einem Haus Baujahr Mitte 90 ein J-Y(St)Y 4x2x0,6 Kabel also das "Brot und Butter ISDN Telefonkabel der Elektriker" (ca. 9-10 Meter lang fest eingeputzt in der Wand) an BTR C6a Keystones angeschlossen und es selbst nicht geglaubt, als ich bei mehrfachen iperf Tests 2,5 Gbit/s (280MB/s) ohne Fehler über diese alte Strippe jagen konnte...
WLAN ging nicht (zu große Distanz, Keller -> 2. OG), G.hn war ihm zu teuer (wäre Plan B gewesen) und Aufputz neues Kabel legen wollte er (verständlicherweise) nicht.
Also im aller schlimmsten Notfall KANN ein normales Telefonkabel, sofern es mindestens 4 Doppeladern hat, auch oberhalb von 1 Gbit/s funktionieren.
Ich habe auch mal in einem anderen Forum einen Beitrag gelesen, wo ein User getestet hat wie weit 1Gbit/s über J-Y(St)Y funktioniert und er kam zu dem Ergebnis, dass es zwischen 12 und 15 Meter IN ALLER REGEL funktionieren sollte. Ab 20 m htten sich erhebliche Fehler in der Übertragung bemerkbar gemacht, kommt aber auch immer auf die Störquellen in der Umgebung des Telefonkabels an aber probieren kostet ja (fast) nichts. 2 Keystones kosten nicht die Welt.
Wenn ein Leerrohr liegt und sich das alte Kabel darin gut bewegen lässt, würde ich aber je nach am besten gleich ein Cat7 Kabel einziehen.
Ich habe bei meinen Eltern das Telefonkabel vom Keller bis ins Dachgeschoss zurückgezogen und ein Singlemode Glasfaser-Vergelekabel eingezogen, weil der Netzwerkschrank oben auf dem Dachboden ist, so kann das Modem direkt oben hängen, habe Pigtials an beide Enden gespleist und Dosen gesetzt, so kann ich im Keller vom GF-TA mittels LC-LC Kabel direkt nach oben durchpatchen.
EIne normale Cat7 Verbindung ist jedoch wesentlich einfacher und günstiger.
Es ist und bleibt natürlich Pfusch aber wenn es wirklich keine andere wirtschaftliche Lösung gibt, dann kann man so irgendwann sowieso notwendige Baumaßnahmen eventuell zumindest noch etwas in die Zukunft schieben.
Es geht halt so lange gut, bis der erste Störer dann doch einstrahlt und die Fehlersuche losgeht.
Powerline funktioniert auch oft ausreichend, ist meiner Meinung nach trotzdem Pfusch. Zudem auch noch teurer als die Keystone-Module. ![]()
Solange er sich des Provisoriums bewusst ist, ist doch alles gut.
blumio89 Nach welchem Verfahren hast Du die beiden Pigtails an die OS2-Faser gespleißt?
blumio89 Nach welchem Verfahren hast Du die beiden Pigtails an die OS2-Faser gespleißt?
Fusionsspleiß
Ich habe mir ein Fusionsspleißgerät gekauft (Hobby, wollte mich neben dem Kupferkabelkram im Bereich Netzwerk auch endlich mal an Fasern und das Spleißen rantrauen).
Habe mir auf Aliexpress ein Spleißgerät gekauft (FCST FFS-90S) und damit dann erstmal geübt und klar ist das jetzt kein Fujikura oder Sumitomo Gerät, für mehrere Tausend Spleißvorgänge im Jahr aber für den Preis, den ich vor einem Jahr bezahlt habe (um die 900€ mit Zollgebühren) ist das Gerät wirklich gut.
Als der Techniker von Deutsche Glasfaser da war hat er sich meine "Verlängerung" angeschaut und auch durchgemessen und der Spleiß war genauso gut wie der, den er mit seinem Sumitomo Gerät gemacht hat (0,01db loss).
Die Geräte von FCST werden wohl in asiatischen Ländern von ISPs eingesetzt, die dort damit ganze FTTH Netze erstellen.
Mit ein wenig Übung und einem guten Cleaver klappt das Spleißen auch ganz gut und mir macht es persönlich auch Spaß.
mbo77
Ja da hast du recht, irgendwann kann es halt nicht mehr funktionieren aber solange kann es eine wenn nicht die kostengünstigste Alternative sein.
Von PowerLAN halte ich persönlich gar nichts, da stehen riesige Mbit/s Angaben auf den Adaptern und am Ende kommen selbst im selben Raum kaum 5% der versprochenen Bandbreite an, ganz zu schweigen davon, dass dieser Schrott aus den Stromleitungen riesige Antennen macht... und dann kostet das Zeug auch noch ein Haufen Geld, nein danke.
Dann lieber der Keystone Pfusch solange er läuft. ![]()
Schon klar. Ich wollte nur aufzeigen das man auch schon zu damaligen Zeit der Jahrtausendwende, wenn man sich mit der Thematik beschäftigt hatte, eine entsprechend moderne Verkabelung im Gebäude installieren konnte. Ich habe das 1999 verbaut und das Gebäude des TO ist wohl aus 2000.
Das einzige, was es wohl damals nicht gab, jedenfalls ist es mir nirgendwo untergekommen, sind Leerrohre mit Innenverkleidung, wie es sie heute gibt. Die sind hilfreich, wenn man GF-Kabel mit montierten Steckern hindurchziehen möchte, da sich diese Stecker dann nicht so schnell verhaken können.
Das größte Problem an Bestandsbauten der späten 90er / frühen 2000er ist die Größe bzw. der Durchmesser der verwendeten Leerrohre.
In meinem Elternhaus liegen zwar Leerrohre in fast jedes Zimmer (waren ursprünglich 4x2x0,6 Telefonkabel drinnen), allerdings sind es leider nur M20 Leerrohre, d.h. Standard Cat7 Duplexkabel ist nicht ![]()
Ich musste notgedrungen das Draka UCHome SS26 Duplex verwenden, das ist zwar auch bis 900MHz geschirmt (nur bis zu 60m Länge, was innerhalb eines normal großen EFH aber sowieso nie erreicht wird), hat allerdings mit AWG26 deutlich dünnere Leiter als das "normale" Cat7 Kabel, das üblicherweise in AWG23 und für PoE Anwendungen auch oft in AWG22 verwendet wird.
Und auch das dünnere Draka Duplexkabel ging durch längere Leerrohre nur mit starkem Kraftaufwand und extrem viel Kabelglide durch.
Es ist jammern auf hohem Niveau weil am Ende kann man über das UCHome SS26 problemlos 10Gbit/s übertragen aber natürlich hätte man lieber ein besseres Kabel in der Wand.
Heutzutage nutzt man für Datenleitungen üblicherweise M25 und teilweise sogar M32 Leerrohre, im Optimalfall sogar die etwas teureren innen beschichteten Ausführungen.
In diesen modernen dickeren Rohren ist das Einziehen von Standard Cat7 Duplex ein Kinderspiel und auch ein späterer eventueller Kabeltausch ist viel weniger Stress.
AWG26 habe ich bei mir auch: https://www.kabelscheune.de/Netzwerkkabel-…-FTP-weiss.html
Cat6A, soll bis 10gbit reichen. Bis das zu wenig ist dauert noch ein Moment 😉.
Selbst Cat.6 reicht bis 10G, die Länge bis max. 55m sollte im EFH kein Problem sein.
Seinerzeit gab es nur Cat.6, als ich das Haus renovierte und 10G klappen fehlerfrei.
Ob das jetzt beim Durchmesser viel geholfen hätte, glaube ich nicht.
Bei mir gibt es in jedem Raum, ausser Gäste-WC und Bad, jeweils mindestens eine 3er Kombination mit je 2 mal Doppel-LAN Dose 8-adrig voll beschaltet und einer Koax-Dose mit TV, Radio und F-Anschluß. Alle in Sternverkabelung mit einzelnem Leerrohr pro Dose.
Ich habe sogar in den Bäder Ethernet. Liegt beim Strom hinter den Spiegeln.
Mal sehen was der Spieltrieb da noch machen darf. WAF ?
allerdings sind es leider nur M20 Leerrohre, d.h. Standard Cat7 Duplexkabel ist nicht
Das es mit einem Duplexkabel zu Problemen kommen kann, ist schon klar, weil die eben mechanisch miteinander verbunden sind. Hast Du mal versucht, zwei einzelne Stränge zusammen einzuziehen?
In meinem Elternhaus liegen zwar Leerrohre in fast jedes Zimmer (waren ursprünglich 4x2x0,6 Telefonkabel drinnen), allerdings sind es leider nur M20 Leerrohre, d.h. Standard Cat7 Duplexkabel ist nicht
Ist vielleicht nicht für jedes Zimmer interessant, aber dann erst eine Gf einziehen und einen kleinen 10 Gb Switch dran. Und nur einmal Cat 7. Ist man flexibel.
So etwas hier.
Das es mit einem Duplexkabel zu Problemen kommen kann, ist schon klar, weil die eben mechanisch miteinander verbunden sind. Hast Du mal versucht, zwei einzelne Stränge zusammen einzuziehen?
Achso, ja das war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt von mir.
Richtige Duplexkabel habe ich nie verwendet, weil mir schon klar war, dass das garantiert nichts wird. Die Kabel sind viel zu steif und gerade um Bögen herum ein Problem.
Ich hatte es erst mit zwei einzelnen Cat7a Kabel versucht, die im Durchmesser um die 7mm hatten, nach 2-3 Metern ging da aber leider nichts mehr, die Rohre haben innen ca. 14,6mm.
Ich habe es aber geschafft die dünneren Draka UChome SS26 Kabel doppelt in die Rohre einzuziehen, allerdings auch teilweise nur mit viel Kabelglide.
Ich denke die Lehrrohre sind auch alles andere als optimal verlegt worden beim Bau.
Das leite ich davon ab, dass das nicht der einzige Mangel der Leerrohrverlegung ist, denn es wurde sowohl in der Wand als auch in den Betondecken FBY-EL verwendet. Eigentlich gehören FBY-EL nicht in den Beton, da sie nicht stabil genug sind und sich beim Gießen der Betondecke verformen/verengen können. Im Beton sollte man immer FFKuS verwenden, aber gut es ist wie es ist.
Es hat jeder Raum außen Bad und Toiletten eine Doppel-Netzwerkdose und in den Kellerraum wo die PCs stehen sogar noch ein 12-Faser Singlemode Kabel, dort ist ein Aluminium-Kabelkanal an der Wand, daher genug Platz.
Ist vielleicht nicht für jedes Zimmer interessant, aber dann erst eine Gf einziehen und einen kleinen 10 Gb Switch dran. Und nur einmal Cat 7. Ist man flexibel.
So etwas hier.
Das würde auch gehen, ja. Das hatte ich mir anfangs auch überlegt aber schnell wieder verworfen weil einfach zu viele aktive Komponenten benötigt werden. Das ist aus meiner Sicht eine absolute Notlösung für einzelne Räume aber wenn nichts anderes geht und das Rohr vielleicht noch enger ist.