Beiträge von blumio89

    MM-DG

    Ich habe es zwischenzeitlich so gelöst, funktioniert problemlos:

    mbo77
    28. Oktober 2023 um 15:41

    Leuchtet ein, allerdings wäre mir ein echtes Netzwerkkabel dennoch lieber als g.hn über das Koaxial. Mal schauen. Nochmal vielen Dank für die Tipps :)

    Das kann ich nachvollziehen, das wäre nicht nur die bessere Lösung sondern auch die Günstigere.

    Ein paar gute G.hn Modems (z.B. der Firma GIGA Copper) kosten 269€.
    Ich hatte diese Geräte Anfangs bestellt, bevor ich mich entschieden haben mein Hobby Spleißprojekt zu starten.
    Da ich selbst in einem MFH wohne und der HÜP von Deutsche Glasfaser in der Tiefgarage hängt. Ich wollte ursprünglich über die Telefonleitung nach oben mit dem Signal, das hat zwar grundsätzlich funktioniert aber g.hn wave2 über Telefonkabel bringt leider einiges an Latenz mit sich, da ist die Koax-Variante deutlich besser (bedingt durch die technisch einfach überlegenen Koaxkabel, die 1. geschirmt sind und 2. eine große Bandbreitenreserve haben).
    Habe die Geräte dann zurückgegeben und durch einen vorhandenen Kabelkanal an der Fassade auch dort ein Glasfaserkabel verlegt, ist einfach die beste Lösung das Signal ohne "suboptimale Übersetzung" in die Wohnung zu bekommen. Entweder per Netzwerkkabel oder Faser.


    Ein gutes Cat7 oder Cat7A Verlegekabel kostet ca. 0,75 - 1€ pro Meter und die beiden Dosen (am besten BTR, Telegärtner oder anderen namhaften Hersteller nehmen) auch nicht mehr als 10-12€ das Stück und über diese Verbindung bekommt man auch zukünftig problemlos 10Gbit/s.

    Beim Kabel würde ich zu Marken wie Draka oder InfraLAN raten, z.B. das Draka UC900 SS23 oder das UC1500 SS22 (ist dicker und starrer), je nachdem wie groß das Leerrohr ist und wie viele Bögen die Leerrohrstrecke hat. Es geht natürlich aber auch jedes Kabel von Amazon, ich habe bei Bekannten und Freunden schon mehrfach die Kabel von hb-digital (auf Amazon zu finden) verwendet und keine Probleme damit gehabt.

    Das es mit einem Duplexkabel zu Problemen kommen kann, ist schon klar, weil die eben mechanisch miteinander verbunden sind. Hast Du mal versucht, zwei einzelne Stränge zusammen einzuziehen?

    Achso, ja das war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt von mir.
    Richtige Duplexkabel habe ich nie verwendet, weil mir schon klar war, dass das garantiert nichts wird. Die Kabel sind viel zu steif und gerade um Bögen herum ein Problem.
    Ich hatte es erst mit zwei einzelnen Cat7a Kabel versucht, die im Durchmesser um die 7mm hatten, nach 2-3 Metern ging da aber leider nichts mehr, die Rohre haben innen ca. 14,6mm.
    Ich habe es aber geschafft die dünneren Draka UChome SS26 Kabel doppelt in die Rohre einzuziehen, allerdings auch teilweise nur mit viel Kabelglide.
    Ich denke die Lehrrohre sind auch alles andere als optimal verlegt worden beim Bau.
    Das leite ich davon ab, dass das nicht der einzige Mangel der Leerrohrverlegung ist, denn es wurde sowohl in der Wand als auch in den Betondecken FBY-EL verwendet. Eigentlich gehören FBY-EL nicht in den Beton, da sie nicht stabil genug sind und sich beim Gießen der Betondecke verformen/verengen können. Im Beton sollte man immer FFKuS verwenden, aber gut es ist wie es ist.
    Es hat jeder Raum außen Bad und Toiletten eine Doppel-Netzwerkdose und in den Kellerraum wo die PCs stehen sogar noch ein 12-Faser Singlemode Kabel, dort ist ein Aluminium-Kabelkanal an der Wand, daher genug Platz.

    Ist vielleicht nicht für jedes Zimmer interessant, aber dann erst eine Gf einziehen und einen kleinen 10 Gb Switch dran. Und nur einmal Cat 7. Ist man flexibel.
    So etwas hier.

    Das würde auch gehen, ja. Das hatte ich mir anfangs auch überlegt aber schnell wieder verworfen weil einfach zu viele aktive Komponenten benötigt werden. Das ist aus meiner Sicht eine absolute Notlösung für einzelne Räume aber wenn nichts anderes geht und das Rohr vielleicht noch enger ist.

    Schon klar. Ich wollte nur aufzeigen das man auch schon zu damaligen Zeit der Jahrtausendwende, wenn man sich mit der Thematik beschäftigt hatte, eine entsprechend moderne Verkabelung im Gebäude installieren konnte. Ich habe das 1999 verbaut und das Gebäude des TO ist wohl aus 2000.

    Das einzige, was es wohl damals nicht gab, jedenfalls ist es mir nirgendwo untergekommen, sind Leerrohre mit Innenverkleidung, wie es sie heute gibt. Die sind hilfreich, wenn man GF-Kabel mit montierten Steckern hindurchziehen möchte, da sich diese Stecker dann nicht so schnell verhaken können.

    Das größte Problem an Bestandsbauten der späten 90er / frühen 2000er ist die Größe bzw. der Durchmesser der verwendeten Leerrohre.
    In meinem Elternhaus liegen zwar Leerrohre in fast jedes Zimmer (waren ursprünglich 4x2x0,6 Telefonkabel drinnen), allerdings sind es leider nur M20 Leerrohre, d.h. Standard Cat7 Duplexkabel ist nicht :(

    Ich musste notgedrungen das Draka UCHome SS26 Duplex verwenden, das ist zwar auch bis 900MHz geschirmt (nur bis zu 60m Länge, was innerhalb eines normal großen EFH aber sowieso nie erreicht wird), hat allerdings mit AWG26 deutlich dünnere Leiter als das "normale" Cat7 Kabel, das üblicherweise in AWG23 und für PoE Anwendungen auch oft in AWG22 verwendet wird.
    Und auch das dünnere Draka Duplexkabel ging durch längere Leerrohre nur mit starkem Kraftaufwand und extrem viel Kabelglide durch.

    Es ist jammern auf hohem Niveau weil am Ende kann man über das UCHome SS26 problemlos 10Gbit/s übertragen aber natürlich hätte man lieber ein besseres Kabel in der Wand.
    Heutzutage nutzt man für Datenleitungen üblicherweise M25 und teilweise sogar M32 Leerrohre, im Optimalfall sogar die etwas teureren innen beschichteten Ausführungen.
    In diesen modernen dickeren Rohren ist das Einziehen von Standard Cat7 Duplex ein Kinderspiel und auch ein späterer eventueller Kabeltausch ist viel weniger Stress.

    Hallo, zusammen.

    Solltet ihr irgendwie weiterkommen oder sogar einen Erfolg erzielen, gebt es bitte hier weiter. Auch ich beiße bei der DG auf Granit, absolut gleiches Problem (IPv6 erhalten, IPv6-Kommunikation nicht möglich; IPv4 ohne Probleme).

    Viele Grüße

    Ich habe das selbe Problem wie du auch und ich habe seit dem 09.01.2025 keine Antwort mehr bekommen auf die Wiedereröffnung meines Tickets.

    Seit Anfang Dezember letztes Jahr wurde mein Ticket dazu bereits 4 mal als "erledigt" geschlossen, dabei hat sich rein gar ncihts getan. Es wurde auch gar nie auf meinen Fehler eingegangen, ich habe immer nur Standardtexte zum Thema Dual Stack und IPv6 bekommen.

    Ich habe bei meinem offenen Ticket gestern nochmal eine Nachfrage zum Stand der Bearbeitung gestellt und nach einem Rückruf von einem Techniker gebeten, nach diesem bettele ich aber schon seit 4 Wochen.... angerufen hat allerdings nie jemand.

    Schaut doch mal in diesen Artikel: RE: FTTH vs FTTB im Einfamilienhaus

    Also ich kann dem TE das Spelißgerät wirklich nur Empfehlen, ist definitiv ein gutes Gerät für diesen Preis,
    Es gibt vom Händler auch Ersatzteile wie z.B. Elektroden, die nachgekauft werden können.

    Wenn man wirklich täglich sehr viele Spleiße machen muss und das ganze kommerziell macht also Geld damit verdient, wäre es vermutlich aber besser, sich ein gebrauchtes Sumitomo Gerät zu kaufen, einfach auch wegen der besseren Verfügbarkeit des Services, wenn das Gerät nach ein paar Jahren dann mal neu kalibriert werden muss.

    Für den Bastel- / Hobbybereich reicht ein günstiges Gerät von Aliexpress aber auf jeden Fall aus.
    Es muss ja nicht unbedingt ein FCST FFS-90S sein, FCST bietet auch günstigere Geräte an.
    Alternativ kann man auch wie von Selektiv bereits erwähnt ein Gerät von "Signalfire" (gibt es auch auf Aliexpress) nehmen. Das AI-9 ist auch ein gutes Gerät.

    blumio89 Nach welchem Verfahren hast Du die beiden Pigtails an die OS2-Faser gespleißt?

    Fusionsspleiß

    Ich habe mir ein Fusionsspleißgerät gekauft (Hobby, wollte mich neben dem Kupferkabelkram im Bereich Netzwerk auch endlich mal an Fasern und das Spleißen rantrauen).
    Habe mir auf Aliexpress ein Spleißgerät gekauft (FCST FFS-90S) und damit dann erstmal geübt und klar ist das jetzt kein Fujikura oder Sumitomo Gerät, für mehrere Tausend Spleißvorgänge im Jahr aber für den Preis, den ich vor einem Jahr bezahlt habe (um die 900€ mit Zollgebühren) ist das Gerät wirklich gut.
    Als der Techniker von Deutsche Glasfaser da war hat er sich meine "Verlängerung" angeschaut und auch durchgemessen und der Spleiß war genauso gut wie der, den er mit seinem Sumitomo Gerät gemacht hat (0,01db loss).
    Die Geräte von FCST werden wohl in asiatischen Ländern von ISPs eingesetzt, die dort damit ganze FTTH Netze erstellen.

    Mit ein wenig Übung und einem guten Cleaver klappt das Spleißen auch ganz gut und mir macht es persönlich auch Spaß.

    mbo77
    Ja da hast du recht, irgendwann kann es halt nicht mehr funktionieren aber solange kann es eine wenn nicht die kostengünstigste Alternative sein.
    Von PowerLAN halte ich persönlich gar nichts, da stehen riesige Mbit/s Angaben auf den Adaptern und am Ende kommen selbst im selben Raum kaum 5% der versprochenen Bandbreite an, ganz zu schweigen davon, dass dieser Schrott aus den Stromleitungen riesige Antennen macht... und dann kostet das Zeug auch noch ein Haufen Geld, nein danke.

    Dann lieber der Keystone Pfusch solange er läuft. :D

    Ich weiß, dass es Pfusch ist und du wirst jetzt lachen und/oder mich steinigen wollen, aber ich habe tatsächlich schonmal bei einem bekannten in einem Haus Baujahr Mitte 90 ein J-Y(St)Y 4x2x0,6 Kabel also das "Brot und Butter ISDN Telefonkabel der Elektriker" (ca. 9-10 Meter lang fest eingeputzt in der Wand) an BTR C6a Keystones angeschlossen und es selbst nicht geglaubt, als ich bei mehrfachen iperf Tests 2,5 Gbit/s (280MB/s) ohne Fehler über diese alte Strippe jagen konnte...
    WLAN ging nicht (zu große Distanz, Keller -> 2. OG), G.hn war ihm zu teuer (wäre Plan B gewesen) und Aufputz neues Kabel legen wollte er (verständlicherweise) nicht.

    Also im aller schlimmsten Notfall KANN ein normales Telefonkabel, sofern es mindestens 4 Doppeladern hat, auch oberhalb von 1 Gbit/s funktionieren.
    Ich habe auch mal in einem anderen Forum einen Beitrag gelesen, wo ein User getestet hat wie weit 1Gbit/s über J-Y(St)Y funktioniert und er kam zu dem Ergebnis, dass es zwischen 12 und 15 Meter IN ALLER REGEL funktionieren sollte. Ab 20 m htten sich erhebliche Fehler in der Übertragung bemerkbar gemacht, kommt aber auch immer auf die Störquellen in der Umgebung des Telefonkabels an aber probieren kostet ja (fast) nichts. 2 Keystones kosten nicht die Welt.

    Wenn ein Leerrohr liegt und sich das alte Kabel darin gut bewegen lässt, würde ich aber je nach am besten gleich ein Cat7 Kabel einziehen.
    Ich habe bei meinen Eltern das Telefonkabel vom Keller bis ins Dachgeschoss zurückgezogen und ein Singlemode Glasfaser-Vergelekabel eingezogen, weil der Netzwerkschrank oben auf dem Dachboden ist, so kann das Modem direkt oben hängen, habe Pigtials an beide Enden gespleist und Dosen gesetzt, so kann ich im Keller vom GF-TA mittels LC-LC Kabel direkt nach oben durchpatchen.

    EIne normale Cat7 Verbindung ist jedoch wesentlich einfacher und günstiger.


    Es ist und bleibt natürlich Pfusch aber wenn es wirklich keine andere wirtschaftliche Lösung gibt, dann kann man so irgendwann sowieso notwendige Baumaßnahmen eventuell zumindest noch etwas in die Zukunft schieben.

    C:\Users\Ralf>tracert -6 ipv6.google.com

    Routenverfolgung zu ipv6.l.google.com [2a00:1450:4001:81d::200e]
    über maximal 30 Hops:

    1 91 ms 74 ms 86 ms fritz.box [2a00:6020:5664:4300:e208:55ff:fe81:512f]
    2 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    3 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    4 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    5 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.

    Danke dir, das sieht definitiv anders aus als bei mir.
    Bei mir kommt bei 1 auch die IPv6-Adresse der Fritzbox 5590 mit <1ms und dann direkt fc00::1.

    Dein hoher Ping zum Router (innerhalb deines LAN) ist komisch, aber ich erinnere mich, dass ich so ein Problem mal bei einem Freund gesehen hatte, dort lag es am Stromsparmodus des WLAN-Adapters im Notebook.
    Nachdem wir dort den Stromsparmodus deaktiviert hatten (siehe Screenshot) waren die Ping spikes weg, ob das in deinem Fall hilft, ist allerdings fraglich, denn bei dir kommt schon gar kein zweiter Hop mehr danach.

    mikado Nur zur Klarstellung: dich habe ich nicht gemeint mit meinem Kommentar, ich hatte vorhin einige andere Threads durchsucht nach meinem Problem und dort ist mir das aufgefallen, dass manche einfach nicht mitarbeiten wollen.
    Könntest du mal ein "tracert -6 ipv6.google.com" machen, mich würde interessieren was da rauskommt.
    Bekommst du da auch fc00::1 als letzten Hop?

    Genau das würde mich auch interessieren. Deshalb stelle ich immer die Frage nach den Traces von außen und innen.

    Stimmt, ich stand vorhin irgendwie auf dem Schlauch, ich dachte erst du meinst mit traces etwas anderes (hatte irgendwie Wireshark sniffing im Sinn), sorry.
    Schade, dass die meisten Leute sich nicht die Mühe machen kurz die traceroute Ergebnisse zu posten, dann hätten alle, die sich beim Support beschweren deutlich mehr Beweise in der Hand damit dort endlich Bewegung in die Sache kommt.

    Ich habe gerade einige Threads angeschaut, in jedem bist du aktiv und fragst danach und in manchen werden die Leute sogar pampig.... das kann ich absolut nicht nachvollziehen.

    Man hat ein Problem, will es analysieren und ist dann nicht bereit ein paar Minuten zu investieren, dabei würde es allen helfen weil man mehr Druck machen kann beim Support und wenn das Problem gefunden wird, würde das den Fehler vermutlich auch bei vielen bzw. allen beheben.

    Fragen nach Zugriffen von außen via IPv6 haben wir jeden Monat mehrere. Meistens sind es halt die üblichen Probleme beim Wechsel von IPv4 auf IPv6, da ja plötzlich jedes Gerät eine öffentliche IP Adresse hat und die klassische Portweiterleitung vom Router nicht mehr klappt: andere Einstellungen im LAN, anderes dyndns, usw. usw. Wie gesagt, monatlich kommen die Wechsler und haben exakt die gleiche Frage. Benutze gerne die Suche, wenn du es nicht glaubst, nicht umsonst gibt es auch aufwändige Anleitungen dazu. Und weil das so häufig schief geht bzw. Probleme auftreten, muss man erst mal analysieren, ob es wirklich ein Providerproblem ist. Um es ganz deutlich zu sagen: Meistens ist es kein Provider Problem, das ist auch jetzt die Ausnamhe, und gerade gestern hatten wir einen Fall, wo auch schon wieder alle auf dem Weg waren, und dann stellte sich heraus, dass es doch nicht am Provider lag.

    frank_m Ich kann mir vorstellen, dass es bei vielen gerade auch technisch nicht so bewanderten Wechslern zu Verwirrung kommt, wenn man plötzlich nicht mehr wie gewohnt via IPv4 und Portfreigabe seinen Wireguardtunnel nutzen kann.
    Ich bin zwar schon 20 Jahre IT-Begeisterter und habe mir einiges an Wissen und Erfahrungswerten angeeignet aber ich muss zugeben, dass ich bisher mit IPv6 auch wenig Berührungspunkte hatte bevor ich zu Deutsche Glasfaser gewechselt bin (weil es bisher im "Hobbybereich" auch einfach nicht notwendig war, daher war das Thema "intensives Befassen mit IPv6" für mich immer etwas, dass ich bisher auf die lange Bank geschoben habe).

    Die Basics sind mir bewusst, also dass es bei IPv6 kein NAT stattfindet und jedes Gerät mehrere IPv6 Adressen bekommen und mittels einer öffentlichen IPv6 auch direkt ohne NAT von "extern" angesprochen werden kann, tiefer ins Detail bin ich in dem Bereich aber auch noch nicht eingedrungen, dazu hatte ich noch keine Zeit.

    Dahingehend will ich keines Falls widersprechen, wenn du sagst, dass es auch oft an den Nutzern liegt, das kann ich mir gut vorstellen.
    Mich würde mehr interessieren, ob die Leute, die in letzter Zeit Threads zu diesen Problemen eröffnen auch das Problem haben, dass eine Traceroute mit fc00:1 endet, so wie bei uns im Ort?


    Zu dem Thema fc00:1 hattest du frank_m nämlich in einem anderen Thread mal geschrieben, dass das wohl ein Problem im Bereich des Routing seitens Deutsche Glasfaser ist.
    Die erzählen mir nur seit Wochen, dass alles ok wäre und schliessen meine Tickets immer wieder (und das obwohl es bei allen Bekannten und Familienmitgliedern im Ort nicht funktioniert und alle dieses Fehlerbild haben).

    Edit:
    Ich sehe gerade, dass du mir dazu direkt im anderen Thread schon geantwortet hast.
    Also gibt es zu dem fc00:1 Problem aktuell keine Lösung...

    Die Traces sind trotzdem wichtig, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ansonsten bleibt es Spekulation.

    Das ist grundlegend vernünftig und richtig, es wundert mich nur, dass so viele Leute in den letzten 2 Monaten dieses Problem haben.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass der Fehler auf der Kundenseite liegt ist da aus meiner Sicht nicht sonderlich hoch aber ja, um das 100% auszuschliessen braucht es Tests und Nachweise.

    Bei uns ist der gesamte Ort betroffen und das seit fast 2 Monaten mittlerweile (tracert -6 ipv6.google.com liefert nur 2 Hops, der letzte ist "fc00:1") und es scheint bei Deutsche Glasfaser niemanden zu interessieren, da meine Tickets immer wieder geschlossen werden.

    Zaphod
    Ich habe in letzter Zeit öfters von diesem Problem gehört und gelesen, da ich selbst auch betroffen bin.
    Ich frage mich, ob das ein lokales Problem ist, denn bei uns im Ort funktioniert es bei keinem der mir bekannten geschalteten Anschlüsse (ich wohne im Südwesten Baden-Württembergs).
    Bei uns im Ort wurden Anfang Oktober leztes Jahr die ersten Anschlüsse geschalten, unter anderem auch bei meinen Eltern zuhause, die nur wenige Meter entfernt in der selben Straße wohnen.
    Bei meinen Eltern gibt es direkt nach der Schaltung Mitte Oktober 2024, also ich habe dort sowohl eine IPv4 als auch eine IPv6 Adresse gesehen und alle IPv6 Ziele waren anpingbar und der Router (bzw. auch das Heimnetzwerk dahinter) auch per Wireguard auch von außen erreichbar.
    Mein Anschluss wurde Mitte November geschalten und bei mir hat sich direkt nach Schaltung schon das selbe Phänomen gezeigt wie bei dir, also ich bekomme eine IPv4 und eine IPv6 zugewiesen, sieht auch alles normal aus aber Traffic ist nicht möglich über IPv6 obwohl alles korrekt konfiguriert ist. Ich habe den DG Anschluss mit kundeneigenem Router gebucht und somit einen NT bekommen.
    Ich hatte bis Ende Dezember noch einen auslaufenden VDSL Vertrag von Congstar, dort hat der Traffic über IPv6 mit der selben LAN Konfiguration funktioniert.

    Anfangs hatte ich einen OpenWRT Router mit NT davor (dort habe ich auch bei selber Konfiguration das VDSL Modem an den WAN Port angeschlossen) und dann konnte ich IPv6 Ziele anpingen und IPv6 Testseiten haben mir auch eine funktionierende IPv6 Verbindung angezeigt. Mit dem NT davor, funktioniert es aber nicht.
    Mitte Dezember habe ich mir dann eine 5590 Fiber gekauft, weil ich aus Platzgründen den NT sparen wollte und auch dort wie schon erwähnt habe ich das selbe Phänomen beobachtet.
    IPv6 wird von DG vergeben, Router ist aber nicht erreichbar von extern und ich kann auch keine IPv6 Server anpingen, ein "tracert -6 ipv6.google.com" endet bei fc00:1. Habe ich das VDSL Model vor die Fritzbox geklemmt, konnte ich IPv6 Zielhosts erreichen und es hat problemlos funktioniert.

    Bei meinen Eltern das selbe (tracert -6 ipv6.google.com endet bei fc00:1), auch sie haben einen kundeneigenen Router also NT + OPNSense Box dahinter. Das Komische ist nur, dass es bei meinen Eltern Anfangs funktioniert hat, das weiß ich weil ich dort wenige Tage nach Schaltung den VPN eingerichtet habe und dort lief der Traffic über IPv6 problemlos, wurde auch seither an der Konfiguration nichts geändert.

    Ich schreibe den technischen Support seit Anfang Dezember an und erläutere die Probleme detailliert, langsam und in verständlichem Deutsch, hänge Screenshots an, alles mögliche aber meine Tickets werden wieder und wieder geschlossen und ich erhalte schwachsinnige Texte wie "Wir setzen in unserem Netz ein Dual-Stack Lite mit CGNAT ein".... das weiß ich auch alles, ich weiß gar nicht warum ich diese dämlichen Nachrichten bekomme, darin wird einem einfach wie in einem Werbeprospekt etwas erläutert... das hat alles nichts mit meinem Problem zu tun, darauf das geht man nämlich mit keiner Zeile ein.

    Ich kenne bei uns im Ort einige Leute, die einen Anschluss haben und ich habe mittlerweile bald alle gebeten mal eine IPv6 Testseite aufzurufen und bei allen allen wird lediglich eine IPv4 angezeigt, pingen geht ebenfalls nicht, ein tracert liefert auch hier immer als zweiten und letzten Hop fc00:1.