1&1 / Telekom Peering vergleich

  • Hallo, ich habe seit kurzem einen Telekom FTTH und 1&1 FTTH Anschluss mit Versatel Peering zur Verfügung.
    Da immer mal wieder das Peering Gesprächsthema ist, habe ich mal einen kleinen Vergleich erstellt. Falls ihr weitere Vergleichswünsche habt, immer her damit. Schwanke aktuell noch welchen der beiden Anschlüsse ich behalten werde.

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    kaminofen-lieferbar.de (Cloudflare Free)


    Einmal editiert, zuletzt von raumi78 (5. Juli 2024 um 11:26)

  • Ich weiß nicht, was deine Ping-Tests hier für eine Aussagekraft haben sollen. Mit solchen Tests erkennst du keine Überlastungen zur Primetime an manchen Peeringschnittstellen.

  • Cloudflare Free-Plan wird bei der DTAG über NYC gerouted. Das wurde ja bereits vielfach disskutiert und hat sich nun erneut bestätigt. Versatel hat hier offenbar das bessere Peering.

    Beim Rest sind die Hops und Latenzen der Telekom dagegen optimaler.

    Wie sich die Verhältnisse in Verlauf des Tages keheren wird der Smokeping noch zeigen :)

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  • Gut, das testet die Zeitschrift "connect" regelmäßig in einem breiten, typischen Spektrum an gängigen Zielen im Internet und bewertet die Anbieter.

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  • Wie sieht denn bei euch mit Telekom Anschluss der Traceroute zu Pietsmiet.de aus. Der wurde bei mir bis dato immer (wegen Cloudflare Free) über NYC geroutet. Seit 2 Tagen werde ich immer abwechselnd, mal direkt über FFM und mal über NYC geroutet. Und eben scheint es nur noch über FFM zu laufen.

    Wäre die Frage ob das nur bei mir so ist, oder der Plan gewechselt wurde.

    Hab gerade noch ein Bild von den Traceroutes gefunden, die direkt hintereinander ausgeführt wurden.

    Ergänzung, der grund für das flackern war das hinter pietsmiet.de 3 IP Adressen stehen, dadurch kommt es zu Round-Robin und man landet immer auf der anderen IP.

    Wieso jetzt aber die 104.26.2.241 ein paar Tage zuvor noch über NYC lief und jetzt direkt in FFM aufkommt ist fraglich.

    2 Mal editiert, zuletzt von millen (5. Juli 2024 um 17:25)

  • Telekom Peering kann wohl je nach Standort auch ganz anders ausfallen.

    Hier mal ein Beispiel aus Berlin, auf alle drei v4 IPs von pietsmiet.de

  • Versatel unterhält in Süddeutschland keinerlei Peerings, d.h. der gesamte Traffic geht in eines der beiden Datacenter in Hanau und Dortmund und von dort zum DE-CIX oder AMS-IX, siehe https://www.peeringdb.com/net/684 . Damit haben die 1&1 Festnetz- und auch Mobilfunkanschlüsse eine um 8-10ms höhere Latenz als vergleichbare Anschlüsse der Telekom, die in München Peerings mit allen großen Content-Anbietern unterhält (Google, Microsoft, Amazon uvm). Aufgrund der Peering-Policy der Telekom gibt es aber die bekannten "Kleinkriege" mancher Anbieter, die dann entweder zu den Umwegen über die USA führen oder zu Drosselungen, inbs. in den Abendstunden.

    Bei latenzkritischen Anwendungen würde ich die Telekom bevorzugen - bei regelmäßigen großen Downloads ist Versatel schneller, da hier keine Drosselungen stattfinden.

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  • Ja, ist ein wichtiger Hinweis mit Süddeutschland.

    Wenn ich mir PeeringDB ansehe, dann scheint mir in DE o2 das beste Peering von den großen Anbietern derzeit zu haben. Interessanterweise haben sie kein öffentlichen im Ausland, wie beispielsweise in Amsterdam. Weiß jemand wie das o2 da macht?

  • Wenn ich mir PeeringDB ansehe, dann scheint mir in DE o2 das beste Peering von den großen Anbietern derzeit zu haben. Interessanterweise haben sie kein öffentlichen im Ausland, wie beispielsweise in Amsterdam. Weiß jemand wie das o2 da macht?

    Telefonica Deutschland könnte unter anderem auf das Netz von Telxius zurückgreifen, einer 60%-Tochter das spanischen Mutterkonzerns. Oder eben allgemein privates Peering oder Transit verwenden.

    Gerade bei größeren Anbietern läuft ja nur ein Teil des Datenverkehrs über öffentliches Peering. Ich kenne für Deutschland keine Statistiken, aber der französische Regulierer hat das hier auf Seite 12 für die vier größten französischen Provider für das Jahr 2021 aufgeschlüsselt. Über Public Peering wie DE-CIX bzw. entsprechende Pendants in Frankreich lief damals nur 2% des Datenverkehrs.

    P.S.: 2023 waren es 1,2% (Seite 14). Auf der Seite davor gibt es auch eine Grafik wie sich das Datenvolumen nach Peering über die letzten 12 Jahre entwickelt hat. "Public Peering" ist der helle Fleck oben auf den Säulen.

    Einmal editiert, zuletzt von Sowieso (12. Juli 2024 um 14:01)

  • Interessante Info, das mit Telxius. Hier die Backbone-Karte von Telxius sowie die Peeringdb:

    - https://telxius.com/network/Telxius_map.pdf

    - https://www.peeringdb.com/net/620

    Also dürften o2-Kunden in Deutschland auch direkten Zugang zu AMS-IX und LINX haben. Betätigt meinen Eindruck, dass das Peering gut ist.

    Was den Anteil des Traffics angeht das über öffentliche Peerings geht: Ja, da hast du sicher Recht. Das liegt wohl daran, dass ein sehr großer Teil des Traffics über die Amazons, Akamais, Netflics, Facebooks und Apples dieser Welt laufen. Allein Netflix soll für 15% des Traffics verantwortlich sein. Und angeblich so sollen wohl auch rund 60% des Internet-Traffics Videos sein.

    Für die User-Experience, kann das public peering aber wichtiger sein als die 1,2% es vermuten lassen. Hier geht es ja nur um den Gesamttraffic, nicht um die Nutzungszeit. Also wenn jemand 1x Stunde 4k-Video pro Tag schaut, dann zieht das möglicherweise mehr Traffic, als meine seine anderen Aktivitäten am Tag (Surfen, Mails, Telefonkonferenzen etc.).

    Mal als Zahlen: 14GB braucht wohl 1h 4K Video. Hingegen braucht ein einstündiger Teams-Call nur mit Audio nur 25MB! Trotzdem ist sehr ärgerlich, wenn die dann ruckeln. Und Teams-Call werden ja beispielsweise wenn nur 2 Teilnehmer im Call sind und beide IPV6 haben, direkt zwischen den Geräten abgewickelt. Hier dürfte Public Peering oft relevant sein.

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  • Schlauer? Schlauer wäre ein gescheit großer Kühlschrank für eure WG.

    Aber mal im Ernst, du kaperst einen Thread, der mit deinem Anliegen so überhaupt nichts zu tun hat und hast dann auch noch eine Technologiefrage, die selbst mit dem gesamten Forum nix zu tun hat (Glasfaserforum)?

    Ich mein, nix gegen deine Frage, die kann dir hier garantiert beantwortet werden, aber dann doch bitte in einem eigenen Thread.

    Um hier beim Thema zu bleiben, kann ein Mod den Post bitte in einen eigenen Thread ausgliedern und meinen Post danach bitte auch löschen? Danke.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN
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  • Wobei die "Fachpresse" da (vermutlich mit voller Absicht) um den heissen Brei herumredet und so tut als sei die Überlast unerwartet... d.h. statt das vorsätzliche Unterpeering der Telekom beim Namen zu nennen versuchen die das ganze als "mangelnde Peeringqualität" zu beschreiben, vermutlich um der Telekom eine Brücke fuer Verbesserungen zu bauen... nur wird die Telekom IMHO diese Brücke nicht betreten, da das ganze ja einem vorgefassten Plan zur Profitvergrössserung dient.

    Schon der erste Kommentar hat das ganze dann aufgeklärt...Solange das ganze für die Telekom keinen negativen Konsequenzen hat wird sich IMHO nichts/wenig ändern.

  • Wenn es denn damit getan wäre. Selbst unter technisch versierten Leuten werden Fakten in der Richtung ja gern geleugnet, als ob es ein religiöses Thema wäre. Ich stelle hiermit erneut die Testmethoden des Magazins in Frage, welches die Telekom immer wieder als Testsieger krönt ;)

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  • Gut, das testet die Zeitschrift "connect" regelmäßig in einem breiten, typischen Spektrum an gängigen Zielen im Internet und bewertet die Anbieter.

    Mmmh, ich bin bei Connect nicht 100% von deren Neutralität überzeugt, nicht in der Hinsicht, dass die ISP 1 generell besser bewerten als ISP 2, sondern, dass die generell ein Herz fuer ISPs haben.

  • Ich stelle hiermit erneut die Testmethoden des Magazins in Frage, welches die Telekom immer wieder als Testsieger krönt ;)

    Warum? IMHO ist die Telekom im grossen und ganzen ein (teilweise regulatorisch bedingt) teurer aber kompetenter ISP, daher wundere ich mich nicht darüber, dass die bei Tests passabel bis gut abschneiden. Und auch das Unterpeering ist , IMHO mit der falschen Zielmarke, kompetent gemanagt, d.h. die bauen ihre Übergaben schon auch aus nur halt "später als üblich/zu spät".

    Das Unterpeering ist ja fuer Mittelstrahlnutzung nicht notwendigerweise sonderlich auffällig, zumindest konnte ich das in meiner Telekomkundenzeit wohl messen, aber in der normalen Nutzung fiel mir das nicht auf. (War trotzdem mit ein Grund mir einen anderen ISP zu suchen).