Einzelne Linecards auszuschalten ist was völlig anderes als die DSLAMs selbst zurückzubauen. Es macht völlig sinn, die überflüssige Linecards auszuschalten um Strom zu sparen. Klar gibt es dadurch weniger verfügbare Ports aber in einem GF-Gebiet braucht man halt weniger Ports.
Endlich hat das Elend ein Ende mit der Deutschen Glasfaser
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Kann, muss aber nicht. Nach Ablauf der MVLZ steht es beiden Vertragspartnern frei, den Vertrag zu kündigen. Und wenn die DTAG zeitgleich auch den GNV/GEE kündigt, bist Du nach 6 Wochen komplett aus dem CuDA Netz getilgt. Kein Anschluß mehr möglich. Lies einfach mal die entsprechenden Regelungen.
Unsere Verträge sind längerfristiger Natur, andernfalls könnten wir Kunden kein DSL Backup mit 60 Monaten MVLZ anbieten.
Würde gerne sehen, wie die DTAG eine GNV einseitig kündigt ohne Ersatzversorgung. Ist uns jedenfalls noch nie passiert. Die haben ja bis heute noch E1 Leitungen an uns vermietet.
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Einzelne Linecards auszuschalten ist was völlig anderes als die DSLAMs selbst zurückzubauen. Es macht völlig sinn, die überflüssige Linecards auszuschalten um Strom zu sparen. Klar gibt es dadurch weniger verfügbare Ports aber in einem GF-Gebiet braucht man halt weniger Ports.
Wenn der OP keinen Port mehr bekommt, weil die Linecards zurückgebaut worden sind, dürfte ihm das ziemlich egal sein. Dann hat er statt des Gf-Anschlusses der DG ADSL mit ein paar Mbps.
mbo7727. Oktober 2023 um 03:13 -
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Unsere Verträge sind längerfristiger Natur, andernfalls könnten wir Kunden kein DSL Backup mit 60 Monaten MVLZ anbieten.
Würde gerne sehen, wie die DTAG eine GNV einseitig kündigt ohne Ersatzversorgung. Ist uns jedenfalls noch nie passiert. Die haben ja bis heute noch E1 Leitungen an uns vermietet.
Gewerbliche Nutzung. Die Leitungen laufen normalerweise nicht über die DSLAMs
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Wenn der OP keinen Port mehr bekommt, weil die Linecards zurückgebaut worden sind, dürfte ihm das ziemlich egal sein. Dann hat er statt des Gf-Anschlusses der DG ADSL mit ein paar Mbps.
mbo7727. Oktober 2023 um 03:13 Der OP ist Vodafone Kabelkunde, oder?
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Eben, und das ist ja noch schlimmer, denn die können im betroffenen Gebiet einfach direkt Glasfasertarife verkaufen und haben noch weniger Grund, eine doppelte Kupferinfrastruktur zu sponsern.
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Ja, das wollte ich auch gerade ergänzen.
murphaph https://presse.deutsche-glasfaser.de/pressreleases/…nutzung-3220090
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Ihr habt aber auch noch im Hinterkopf, das Vodafone im Kabel nicht nur Internetzugänge sondern auch Kabel-TV anbietet? Nur weil sie jetzt eine Kooperation mit DG eingegangen sind, bedeutet das nicht, dass sie gleich ihre eigenen Netze abschalten werden, worüber immer noch TV kommt.
Und selbst wenn sie TV nur noch über IPTV anbieten würden, dann wären sie schön blöd wenn sie alles für eine Kooperation, die irgendwann auch mal enden kann, rausreißen oder zurückbauen würden.
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Ihr habt aber auch noch im Hinterkopf, das Vodafone im Kabel nicht nur Internetzugänge sondern auch Kabel-TV anbietet?
Du meinst das, was sie lieber heute als morgen loswerden würden, da es unglaublich viel Bandbreite für unglaublich wenig Mehrwert verschlingt? Dauerhaft hunderte MB/s weg, auch wenn nur 10 Leute einschalten? Wer braucht sowas noch in Zeiten von Zattoo, Waipu und ähnlichen Angeboten?
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Ob sie es lieber loswerden wollen oder nicht ist in dem Fall doch völlig egal. Sie haben es nun einmal im Angebot und sie haben in dem Bereich halt auch mehrere Millionen Kunden, die nicht alle von heute auf morgen auf IPTV umsteigen werden.
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die nicht alle von heute auf morgen auf IPTV umsteigen werden.
Stimmt. Erfahrungsgemäß lassen die Anbieter ihren Kunden 3 - 6 Monate für den Wechsel auf ein alternatives Angebot. Ist ja nicht so, als ob andere das nicht schon hinter sich hätten - auch Glasfaseranbieter.
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Deswegen gibt es ja auch immer noch SD Sender. Wenn die Kunden für einen neuen Verbreitungsweg erst neue Hardware anschaffen müssen, dann kannst du das mit 3-6 Monaten knicken.
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Deswegen gibt es ja auch immer noch SD Sender. Wenn die Kunden für einen neuen Verbreitungsweg erst neue Hardware anschaffen müssen, dann kannst du das mit 3-6 Monaten knicken.
Insbesondere, wenn, wie z.B. bei den Privaten der Umstieg von SD nach HD, es Geld kostet und Gängeleien einbringt.
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Wenn das Bild erst mal weg ist, werden sie erfahrungsgemäß schnell - siehe DVB-T.
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Das war ja auch nur ein Beispiel. Das mit dem Abschalten eines ganzen Netzes stellst du dir ein klein wenig zu einfach vor.
Richtig ist, daß Vodafone die Glasfaser immer näher zum Kunden bringt, aber spätestens ab dem HÜP wird bei den meisten Kunden dann wieder auf Koax umgesetzt.
Davon bleiben die bisher angebotenen Dienste aber unangetastet und es kann auch niemand zum kompletten Umstieg auf Glasfaser gezwungen werden, nur weil die Person in einem von der DG ausgebauten Gebiet wohnt.
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Ich mische hier auch mal mit: Erstmal ist es kompletter Unsinn die Angst zu streuen, dass die Telekom das DSL-Netz in absehbarer Zeit abschaltet. Die Take-Up-Rate - also wie viele Kunden Glasfaser wählen die einen Anschluss bekommen könnten - lag laut BREKO 2022 bei 47% (1). Da gibts noch sehr viele Kunden die ihren DSL-Anschluss kündigen müssen, bevor es sich für die Telekom nicht mehr lohnt eine Technik zu betreiben, deren Investition bereits abgeschrieben sind und nur noch Wartungskosten verursacht.
Auch die Idee, dass Kunden ohne Glasfaser-Anschluss demnächst Probleme bekommen, ist doch sehr fragwürdig. Gerade in den letzten Jahren sehen wir zum einen, dass über den Mobilfunk Internet in einer sehr guten Qualität beziehbar ist und der Preis dafür auch seit Jahren fällt. In den USA bietet die Telekom schon Internetanschluss nur über 5G an (2) und unterbietet hier preislich die DSL/Glasfaser/Kabel Konkurrenz. O2 bietet hierzulande ihre normalen DSL und Kabel Tarife zum selben Preis über 4G/5G an. Und bei der Technologie steigt die verfügbare Bandbreite ja auch ständig und die Latenz dürfte mit 5G SA in Glasfaser-Region sein.
Als Glasfaser-Anbieter wäre das eine Entwicklung die mir Sorgen bereiten würde. Ich denke, dass es ein realistisches Szenario ist, dass die Mobilfunker hier preislich richtig angreifen werden und auch der Glasfaser Kunden abnehmen können. Zumal die Mobilfunker das ja sogar im Paket mit ihren normalen Mobilfunktarif vermarkten können und es sehr viele Kunden gibt die es grandios finden, dass so ein "5G-Anschluss" bereits am Tag nach der Bestellung per DHL geliefert wird und nur noch in die Steckdose gesteckt werden muss. Wird das "Power-User" abwerben? Nein, aber fast 50% der Haushalte sind Single-Haushalte und den allermeisten meisten Haushalten reicht es, wenn Netflix und die normalen Office-Anwendungen gut laufen. Das geht schon heute sehr gut über 4G.
Die andere Entwicklung ist Starlink. Für 65€ bekommt man hier gutes Internet, womit man sogar noch auf der halben Welt und im hintersten Wald hervorragend angebunden ist. Derzeit ist die Geschwindigkeit noch niedriger als was man für 65€ bei Glasfaser bekommt, aber mal abwarten.
(1) https://www.brekoverband.de/aktuelles/news…-glasfasernetz/
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Das ist eine interessante Diskussion, die jedoch besser in einem anderen und separaten Thread aufgehoben ist.
Ich sehe im Mobilfunk, der massiv für Internetdienste genutzt wird, die gleichen Probleme wie WLAN in großen Wohnblöcken: zu wenig verfügbare Bandbreite und Instabilitäten in den Zellen.
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und es kann auch niemand zum kompletten Umstieg auf Glasfaser gezwungen werden, nur weil die Person in einem von der DG ausgebauten Gebiet wohnt.
Das neue TKG bietet aber genau dafür die Grundlagen. Es reicht ein Anbieter, um die Grundversorgung sicherzustellen, und das muss nicht mehr die Telekom sein.
Da gibts noch sehr viele Kunden die ihren DSL-Anschluss kündigen müssen, bevor es sich für die Telekom nicht mehr lohnt eine Technik zu betreiben, deren Investition bereits abgeschrieben sind und nur noch Wartungskosten verursacht.
Du übersiehst anscheinend, dass sie bereits damit begonnen haben - siehe die verlinkten Artikel von oben.
Gerade in den letzten Jahren sehen wir zum einen, dass über den Mobilfunk Internet in einer sehr guten Qualität beziehbar ist und der Preis dafür auch seit Jahren fällt.
Dann verlasse mal die Stadtgrenze und frage die Leute, die nicht in einer Metropole wohnen. Außerdem muss das Netz dann plötzlich die Kapazität vieler Kunden schlucken, denen der Glasfaseranschluss fehlt und die keine andere Möglichkeit mehr haben. Ähnliches gilt für Satellit - auch da sind die Kapazitäten begrenzt.
Nicht zuletzt werden auch all diese Bereiche zukünftig unter dem Fachkräftemangel leiden, sodass eine Konsolidierung zwangsläufig schon allein aus dem Grund erfolgen wird. Darüber hinaus hat die marktwirtschaftliche Bereinigung im Telekommunikationsmarkt nicht erst gestern begonnen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn man die Chance hat, über einen geförderten oder einen eigenwirtschaftlichen Erstausbau an einen Glasfaseranschluss zu kommen, dann muss man den wahrnehmen. Alles andere ist grob fahrlässig, wenn man sich die aktuellen Tendenzen in der Branche ansieht.
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Wenn man die Chance hat, über einen geförderten oder einen eigenwirtschaftlichen Erstausbau an einen Glasfaseranschluss zu kommen, dann muss man den wahrnehmen.
Man muss nicht, denn es gibt keinen gesetzlichen Zwang. Aber angeraten ist es schon und man sollte es tun.
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Gewerbliche Nutzung. Die Leitungen laufen normalerweise nicht über die DSLAMs
Das spielt überhaupt keine Rolle ob das gewerblich oder privat durch uns vertrieben wird, und ob es nur die CuDa oder ein L2BSA Anschluss ist.
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