Endlich hat das Elend ein Ende mit der Deutschen Glasfaser

  • Wir befinden sich zwar auf dem Glasfaserforum und eine gewisse Begeisterung für die Technik ist verständlich. Ich kann aber Darktrooper verstehen: Glasfaser gerne, aber nicht für jeden Preis. Wenn die Subs nicht in der Lage sind Keller von kein Keller zu unterscheiden und dann noch behaupten, dass alles OK sei, würde ich auch die Reißleine ziehen. Bisschen Ehre muss man schon haben.

    Ich finde es geht ja eher um die nächste Kommunikation Infrastruktur nach 150 Jahren Kupfer. Ich habe die bauliche Umsetzung der GF-Einführungen von 20 in den letzten 4 Jahren gebauten Häuser in unserer Straße betreut.

    Es gab je nach Bautrupp und Beschaffenheit der Häuser Probleme. Die Kommunikation war mit den Rumänen nicht immer einfach, russische hat geholfen*. Aber für alle Baumaßnahmen gab es für die Hausherren zufrieden stellende Lösungen. Mitunter sogar besser als sie sich ausgedacht haben.

    Aber nie haben wir mit DNS:NET oder der Baufirma dies diskutiert 😉

    * In Brandenburg können noch einige russisch :D

  • :D ich hänge ja nicht am Geld, aber 300€/Jahr. war es mir nicht wert.

    Eine ZTE MC801A HyperBox 5G Router für 200€ und 60€ für 100GB SIM im Jahr.

    Da kommt dann so schnell kein Bagger :D

    Das geht natürlich auch. Allerdings hatte ich Bedenken bezüglich einer möglichen Überlastung des Funknetztes im Falle einer GF-Störung. Ich meine, falls DNS:Net eine größere Störung im ganzen Ort hat, benutzen sofort recht viele Menschen ihre Handys, da Homeoffice so üblich geworden ist und es so viele DNS:Net-GF-Kunden im Ort sind (ich schätze mal 50 % - 75 % der Einwohner Brieselangs), dass es zu Problemen im Mobilfunknetz kommen könnte. Ob diese Bedenken wirklich berechtigt sind, weiß ich nicht. War halt mein Bauchgefühl.

    Außerdem, will ich aber auch im Falle einer GF-Störung auf meine Überwachungskameras und überhaupt auf den Router von außen kommen. Dieses Problem hatte ich tatsächlich vor 2 Wochen als ich im Ausland war...DYNDNS Update der GF-IP-Adresse ist Serverseitig fehlgeschlagen. Ich kam nur über die VDSL DYNDNS-URL ins Heimnetz und konnte die betroffene pppoe Interface neustarten und einen DYNDNS-Update dadurch forcieren. Danach lief die Sache auf der GF-Leitung weiter. Ist aber zugegeben ein First World Problem.

    Ich glaube du hast die 1GB GF Leitung, oder? Da spare ich wiederrum lieber dieses Geld, nutze "nur" das 500er Paket und nehme das übliche Geld für meine VDSL-Failover. Kostet tatsächlich genau 300€ im Jahr for die 50/10 Leitung von O² wenn man schon Kunde dort ist. 1GB brauche ich einfach gar nicht, selbst wenn unser Haus im Failover modus läuft (mit nur 50 mbps im Download) fällt es keinem außer mir auf lol. Ich überlege nach den 2 Jahren auf das 100er Paket umzusteigen und die weitere 120€ im Jahr zu sparen. Wir brauchen nur stabiles, aber nicht wirklich schnelles Internet. Größere Downloads sind eher selten bei uns.

    Ist halt alles Geschmackssache :)

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  • Ich bin grundsätzlich bei dir.

    Ich wollte ja meine 250er VDSL von DNS:NET behalten. Aber sie haben alle gekündigt und es gibt für die Rilkestr und Umfeld keine VDSL mehr. Sie geben den Übergabepunkt zurück. Und die Telekom liefert nur maximal 6 MBit, natürlich zum vollen 16.000-Preis.

    Mit der UDM SE funktioniert VPN auch über Mobilfunk bei CGNAT. Und ich nehme im Urlaub immer die ZTE 5G mit für alle. ;) damit rechnet sich die SIM. Sind ja jedes Jahr günstiger oder mehr Volumen geworden. Mittlerweile 50€ für 100 GB /Jahr und 5G. Modem war ja einmalig.

    Ich hatte ja auch bei OpenInfra unterschrieben und 2x GF genommen :D war so ein Traum.

    Ansonsten reduziere ich vielleicht auch, aber bei mir ist Upstream wichtig, 250/250 wäre okay.

  • Glasfaser gerne, aber nicht für jeden Preis.

    Kann ich verstehen. Aber man sollte sich darüber klar sein, dass dieser Preis in 3, 4 oder 5 Jahren verdammt hoch sein kann.

    Zunächst droht die Kupferabschaltung, und das bei Coax noch früher, als bei DSL, da die Kabelnetze unwirtschaftlicher sind, als DSL Netze. Wenn es soweit ist, muss man erst mal Glasfaser bekommen. Da kann man von Monaten oder Jahren ausgehen, und es wird dann viele Kunden im gleichen Netzsegment betreffen, die erst mal auf Mobilfunk ausweichen müssen. Man kann sich ausmalen, was das für QoS und auch für die Kosten bedeutet.

    Wenn man dann Glasfaser als Nachanschluss bekommt, dürfen die Provider den marktüblichen Preis für die Anschlussarbeiten in Rechnung stellen. Wenn also noch gebuddelt werden muss, reden wir über hohe vierstellige, wenn nicht fünfstellige Beträge.

    Selbst wenn man heute noch selbst Hand angelegt hätte, um die vielleicht nicht fachgerechte Arbeit des Providers zu korrigieren, reden wir immer noch über einen Bruchteil der Kosten und des Ärgers, den es zukünftig machen wird. Denn der Fachkräftemangel wird sowohl dazu führen, dass es keine Tiefbaukapazitäten gibt als auch dafür sorgen, dass nicht mehrere Netze parallel in einem Anschlussbereich betrieben werden können.

    Es ist und bleibt eine Milchmädchenrechnung, auch wenn es kurzfristig nach einem Erfolg aussieht.

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  • Glaube aber wirklich nicht, dass Vodafone ihr Coax-Netzwerk abschaltet, ohne im Voraus dies durch GF ersetzt zu haben. Bei uns in Brieselang ist die Marktpenetration von GF in Süd (wo Kabelinternet verfügbar war) am geringsten (meine Schätzung). Ich kenne mehrere VF-Kunden dort, die bei DNS:Net nicht bestellt haben, einfach weil sie "eh schon 1GB Intenet haben". VF wird diese Kunden der DNS:Net nicht einfach verschenken.

  • Es ist und bleibt eine Milchmädchenrechnung, auch wenn es kurzfristig nach einem Erfolg aussieht.

    Dazu kommt, dass die DG in einigen Jahren vermutlich auch keinen Vertrag mehr mit dem TE eingehen würde. Auf dem Konto wird ja nun sicher ein Kennzeichnen als „unerwünschter Kunde“ drauf sein. Ob berechtigt oder unberechtigt, spielt dabei ja nicht mal die Rolle. Er kann im Prinzip nur auf Überbau hoffen.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

  • Glaube aber wirklich nicht, dass Vodafone ihr Coax-Netzwerk abschaltet, ohne im Voraus dies durch GF ersetzt zu haben.

    Wenn der Anschlussbereich nicht mehr lukrativ ist, dann schalten sie ihn ab. Und wenn es bereits eine etablierte Glasfaserinfrastruktur gibt, werden sie selber nicht ausbauen - ganz besonders nicht in DG Gebieten, denn mit denen haben sie in Kürze eine Kooperation und bieten Vodafone Tarife im DG Netz an. Ein Grund mehr für eine schnelle Abschaltung.

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  • Ja, der Bedarf sinkt und Linecards werden zurückgebaut.

    Wenn dann keine Ports mehr frei sind, gibt's nur noch ADSL.

    Naja, das ist schon aber wirklich was anderes als "VDSL wird zurückgebaut", da die Meisten potentielle Neukunden eh dann GF aussuchen werden. Bestandskunden bleiben einfach bei der VDSL was sie schon haben. Sowas betrifft eigentlich eher nur Zugezonenen, nicht Bestandskunden. Die Telekom schmeißt kein Kunde raus, ohne selbst ein Ersatznetz gebaut zu haben. In den allermeisten Fällen bleiben dann also genug freie Ports, für die Zugezogene, die warum auch immer sich für VDSL eintscheiden, obwohl es GF in der Gegend gibt.

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  • Die Telekom baut VDSL bereits zurück.

    Das Kupfer ist noch da, aber dann gibt es aber nur noch ADSL.

    Wenn überhaupt. Denn ADSL läuft in den HVT. Und auch die verschwinden Schritt für Schritt, da Outdoor DSLAMs verfügbar sind und TAL Miete dann nicht mehr durchgeführt wird weil das bei Vectoring das Kabelbündel stört. Also fallen auch die Nahbereichsanschlüsse weg.

  • Naja, das ist schon aber wirklich was anderes als "VDSL wird zurückgebaut", da die Meisten potentielle Neukunden eh dann GF aussuchen werden. Bestandskunden bleiben einfach bei der VDSL was sie schon haben. Sowas betrifft eigentlich eher nur Zugezonenen, nicht Bestandskunden. Die Telekom schmeißt kein Kunde raus, ohne selbst ein Ersatznetz gebaut zu haben. In den allermeisten Fällen bleiben dann also genug freie Ports, für die Zugezogene, die warum auch immer sich für VDSL eintscheiden, obwohl es GF in der Gegend gibt.

    Nein, die Ports werden zurückgebaut. Kostet Strom und Kühlung.

    Das träfe dann den OP hier.

    Aber vielleicht reicht ihm dann ADSL.

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  • Nein, die Ports werden zurückgebaut. Kostet Strom und Kühlung.

    Das träfe dann den OP hier.

    Aber vielleicht reicht ihm dann ADSL.

    Wenn die DTAG einen Port, der an uns als Verfügbar mit VDSL gemeldet ist, abbaut, müssten sie wieder eine Linecard dazustecken und die Verbindung ordnungsgemäß wieder mit VDSL zurückbauen. Andernfalls hagelt es Vertragsstrafen durch uns und evtl die BNetzA. Ich glaube, das trifft auch jeden weiteren Reseller wie 1&1/Versatel.

  • Wenn die DTAG einen Port, der an uns als Verfügbar mit VDSL gemeldet ist, abbaut, müssten sie wieder eine Linecard dazustecken und die Verbindung ordnungsgemäß wieder mit VDSL zurückbauen. Andernfalls hagelt es Vertragsstrafen durch uns und evtl die BNetzA. Ich glaube, das trifft auch jeden weiteren Reseller wie 1&1/Versatel.

    Kann, muss aber nicht. Nach Ablauf der MVLZ steht es beiden Vertragspartnern frei, den Vertrag zu kündigen. Und wenn die DTAG zeitgleich auch den GNV/GEE kündigt, bist Du nach 6 Wochen komplett aus dem CuDA Netz getilgt. Kein Anschluß mehr möglich. Lies einfach mal die entsprechenden Regelungen.