Patchkabel im HÜP anschließen, welche Faser?

  • Hallo,

    mein erster Post hier. Zuvor war ich passiver Leser.

    Ich wohne sehr ländlich und habe bezüglich Internetzugang eine lange Leidensgeschichte (DSL-light; Call-and-Surf via Funk inkl. Drosselung; Hybrid Anschlüsse verschiedener Ausführungen) hinter mir.

    Irgendwann begann hier der geförderte Glasfaserausbau und nach längerer Zeit des Abwartens habe ich einen "funktionierenden" Ftth-Anschluss (Einfamilienhaus) des lokalen Anbieters Sewikom.

    Am HÜP habe ich eine Fritz!Box 5590 Fiber (SFP AON) mittels des mitgelieferten LC/APC-LC/APC Patchkabels angeschlossen.

    Die Einrichtung funktionerte beinahe problemlos (eine Telefonnummer ist jedoch noch nicht aktiv, Kontakt mit dem Kundenservice läuft).

    Tarif "zuhause 1000"

    Down

    max/ normal/ min

    1000/ 850/ 700

    Up

    max/ normal/ min

    250/ 250/ 200

    Der WAN Anschluss der Fritzbox ist 2,5Gb LAN Anschluss konfiguriert.

    Bei diversen Speedtests zu verschiedenen Zeiten über LAN, auch per gleichzeiten Dateidownloads von verschiedenen PCs und LAN Ports, erreiche ich im Download lediglich Datenraten zwischen 700 und 750 Mbit/s.

    Verbindung am Limit oder gezielte Begrenzung?

    Fritzbox synchronisiert mit 1000/1000.

    Traffic Shape ist eingestellt auf 1000/ 250.

    Im HÜP kommt ein ganzes Bündel Fasern an, welche alle eingespleist sind.

    Beim Anschließen habe ich wahllos einen der belegten Ports genutzt.

    Kann der gewählte Port Einfluss auf die Performance haben?

    Einfach mal ausprobieren?

    Bis dahin.

    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas-xy (19. Oktober 2023 um 17:17)

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  • Hallo.

    Es sind 12 Ports belegt. Wie es aussieht 2x6 Fasern aus 2 Bündel.

    MfG

    Edit:

    Eben zwei andere Ports probiert (direkt rechts daneben und ganz rechts) --> keine Glasfaserverbindung innerhalb der ersten 5 Minuten. Nun zurück auf Ursprung, Verbindung schnell wieder da.

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas-xy (19. Oktober 2023 um 17:20) aus folgendem Grund: Ergänzung

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  • Guten Morgen.

    Baubeginn der Leitung war im letzten Jahr. Diesen Februar wurden die Fasern eingeblasen, im März der HÜP eingespleist, Aktivierung Ende September.

    Für die Test war der PC direkt per neuem 15m CAT6a LAN Kabel mit der Fritzbox verbunden. 2,5Gb Vollduplex.

    Unteres Bild zeigt Durchsatz in der Fritzbox bei parallelem Download einer 10Gb Datei von 2 Geräten. Selbiges bereits zuvor mit anderen Geräten getestet. Ähnliches Ergebnis, keine eindeutige Erhöhung des summierten Downstreams.

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  • Bitte mal den Ookla Speedtest als APP mit mehreren verschiedenen Testservern ausprobieren.

    Ich zitiere mich mal selber. Bitte verwende die Ookla Speedtest APP und nicht die Web-Version wie du es jetzt gemacht hast. Die Web-Version ist sehr ressourcenhungrig, da brauchst du dich nicht wundern, wenn die tariflichen Werte nicht erreicht werden. Ich hatte letztens ein schwaches Notebook vor mir, da war bei 150 Mbit/s in der Web-Version Schluss.

  • Ich habe das in ein Skript drin ;)

  • Ich zitiere mich mal selber. Bitte verwende die Ookla Speedtest APP und nicht die Web-Version wie du es jetzt gemacht hast. Die Web-Version ist sehr ressourcenhungrig, da brauchst du dich nicht wundern, wenn die tariflichen Werte nicht erreicht werden. Ich hatte letztens ein schwaches Notebook vor mir, da war bei 150 Mbit/s in der Web-Version Schluss.

    Werde ich nachher machen.

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  • Ich bekomme mit dem Server von pingless.com in Frankfurt konstant sehr gute Ergebnisse beim Ookla-Speedtest, wohne allerdings auch nicht zu weit weg von Frankfurt.

    Auch der "31173 Services AB" in Frankfurt scheint sehr performant zu sein.

  • idR ist nur eine Faser angeschlossen bzw im POP/NVT gespleißt... auch wenn mehrere Fasern ankommen heisst das nicht automatisch dass alle Fasern Licht haben.

    Ich würde einen PC direkt an den Router via LAN hängen und dann testen.. ohne WLAN, keine PowerLine Adapter dazwischen oder sonstige Sachen.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

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  • Wenn man mal beim Spleißen zugeschaut hat, weiß man wie relativ (zeit)aufwendig das ist. Demnach glaube ich nicht, dass da tatsächlich 6 Fasern gespleißt sein sollten. 5-fache Redundanz gibt es nicht mal in der Luftfahrt.

  • Bei der Telekom wurden, im geförderten Ausbau, bis vor kurzem auch alle 6 Fasern (bei EFH) gebaut/gespleißt...

    Die Fasereufteilung sieht 4 Fasern für die Anbieter vor + 2 Gebäudefasern...

    Also bei einem Haus mit 2 Wohnungen dann 10 Fasern (2*4 für Anbieter + 2 Gebäude)

    usw...

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft