Beiträge von Selektiv

    Hier wurde Singlemode mit LC/APC Steckern installiert. Die fest verbaute Leitung ist damit zu 99% auch Singlemode.

    Das türkis farbene LC Patchkabel ist dann fehl am Platz, vermutlich auch die Multimode SFP Optiken in den Konvertern, müsste man prüfen.

    2 x LC/PC auf LC/APC Singlemode Duplex Patchkabel in gewünschter Länge kaufen, 2 x 1 G SFP LX SFPs und das ganze anschließend umbauen.

    Weiß jemand was dahinter stecken könnte? Das Leerrohr liegt ja nun im Haus. Alles sauber. Der Radius meines Leerrohrs aus dem Erdreich hoch durch die Bodenplatte in den HWR ist keinesfalls kleiner, als das was die Tiefbauer beim „Abbiegen“ aus der Haupttrasse in Richtung meines Hauses gebaut haben.

    Ich möchte eigentlich erwirken, dass zumindest ein Versuch gestartet wird, die Faser einzublasen. Denn ich bin überzeugt, dass das gehen wird. Kennt jemand ähnliche Fälle oder kennt Hintergründe? Argumentationshilfe?

    Das Problem wird zu 95% beim verwendeten PU / Brunnenschaum liegen, da dieser keine garantierte Gas- und Wasserdichtigkeit besitzt. Damit muss der Schaum raus und etwas vernünftiges rein, das kleine Rohr mit 50mm Außendurchmesser abzgl. Wandstärke macht die Auswahl an Ringraumdichtungen nicht gerade groß oder man verwendet Dichtkissen.

    Ggf. findet man hier etwas: https://www.maierhofer-otto.com/produkte/dicht…kRlUxhmkbMYqX9J

    Auf das Einblasen und den Betrieb der Glasfaser hat der Schaum keinerlei Auswirkungen, hier geht es um Haftungsgründe.

    Zum ausprobieren und kennenlernen der Materie und ab und zu mal etwas spleißen für private Anwendungen geht das Signalfire AI-9 ganz gut. Man braucht aber bei dem Preis kein Wunder erwarten, wenn man mehr vorhat führt an Fujikura und Sumitomo oder ggf. noch Inno Instrument kein Weg vorbei.

    Bei kleineren Providern ist es durchaus üblich, dass diese nur die Leitung bis in den Keller (HÜP) verlegen und ab dort muss man sich selbst drum kümmern oder eine Firma beauftragen.

    Trotzdem hat eine eigene NE5 Verkablung ab HÜP in die Wohnungen Vorteile, da man diese Leitungen entweder selbst nutzen kann oder auch einem x beliebigen Provider zur Verfügung stellen kann. Bei einem Doppelausbau gibt es dann keine Probleme mit der Nutzung von Leerrohren im Haus durch den 2ten Provider, da man diesen einfach direkt über die eigene NE5 in die Wohnungen patchen kann. Deshalb machen auch Duplex Leitungen Sinn.

    Neue Infrastrukturen haben temporär eigentümliches Verhalten, siehe #11

    Klar mag es schon mal vorkommen dass eine neue Technik noch Probleme macht. Aber das Problem mit fehlerhaften Shaper Einstellungen ist seit Jahren bekannt und die DG bekommt es nicht in den Griff. Selbst bei Mietroutern, wo man plug and play erwarten kann. Dazu noch das Vorgehen an der Hotline, wo sich bei so einem Problem gefühlt keiner auskennt und einem nicht weiter geholfen wird.

    Mir ist unverständlich, wie man so schlechte Prozesse in Verbindung mit einer mangelhaften Qualitätssicherung haben kann. Die DG baut ja nicht erst seit gestern aus, so langsam sollten die Ihre Hardware kennen und im Griff haben. Letztlich sind die Ausbaugebiete ja immer wieder das selbe - ein PoP wird aufgestellt, wird ans Backbone angebunden und die Kunden werden aufgeschaltet.

    Und nun nach Neustart des Modems machen wir die Verwirrung komplett, über WLAN vom Handy k

    Mit welchen Einstellungen werden jetzt diese Werte erreicht? Das fertige Profil in der Fritzbox für Deutsche Glasfaser oder manuelle Konfiguration?

    Zur Info, ich hatte bei Abschluss die DG 1000er Leitung gebucht (für ein Jahr für 29.95). Und siehe da, davon bin ich extrem weit weg. Vom DL her, liege ich bei max 400 MBit/s aber der Uploaud ist unterirdisch: 0,40 MBit.

    Richte deinen Router mal manuell ein, also bei Internetprovider nicht Deutsche Glasfaser auswählen, sondern anderer Anbieter und dann kann man dort die Up- und Download Geschwindigkeiten manuell einstellen. In diesem Fall dann 1000 down, 500 up. Im Detail hier nochmal nachzulesen: DG Upload nur 400 kb

    Ich hatte den Fall auch bei Bekannten, erst die manuelle Einrichtung hat beim Anschluss einer Fritzbox das Problem behoben. Alternativ kann man noch das LAN Kabel zwischen Fritzbox und Fibertwist tauschen, um hier ggf. mögliche Probleme auszuschließen. Aber 0,4Mbit Upload klingt sehr stark nach falschen Einstellungen im Standard DG Profil.

    Es war eigentlich geplant das wir uns auch Glasfaser buchen um einen Anschluss zu bekommen, da es bis vor kurzem noch nen 40 Euro/50Mbit Einjahrestarif von der Telekom gab und die Differenz zu unserem aktuellen DSL Tarif (28 Euro für effektive 65Mbit) zu verkraften wäre.

    Der alte Tarif mit einem Jahr Laufzeit hat aber auch schon 44,95€ je Monat gekostet. Also kein Unterschied im Preis zu den aktuellen Tarifen, dafür bekommst du jetzt aber deutlich mehr Bandbreite sowie eine Allnet Telefon Flatrate. Nach einem Jahr hättest du dir dann auch etwas überlegen müssen, ein Wechsel zurück zu DSL ist dann nicht mehr möglich. Zudem kannst du den Glasfaseranschluss auf eine andere Person im Haus als Neukunde bestellen, dann gibts die ersten 6 Monate für 19,95€ und nochmal 100€ Bonus bei Onlinebestellung. Auf 2 Jahre gerechnet also 37,45€/Monat + einmalig 40€ für das Glasfasermodem falls kein passender Router vorhanden ist.

    2.) Wie sieht es aktuell aus, wenn man den Anschluss nach der Ausbauphase bestellt? Kommen da 800 Euro Kosten auf einen zu?
    Erdarbeiten am Grundstück müssen keine gemacht werden, da das Leerrohr im Bordstein liegt. Was wird da in der Praxis aktuell von der Telekom/Glasfaserplus berechnet?

    Aktuell werden keine Hausanschlusskosten berechnet, wie das in Zukunft aussieht kann nur die Glaskugel der Telekom Tarif Abteilung beantworten. Nachdem die Hausanschlüsse pauschal berechnet werden, spielt es keine Rolle ob nur am Gehweg gegraben werden muss oder bis zum Haus alles geöffnet werden muss, wenn die Hausanschlusskosten nicht über eine Aktion entfallen, werden immer die 799,95€ fällig.

    Was für ein Kabel nimmt man dann?

    Für Standortvernetzung auf jeden Fall Singlemode, bei Verlegung in der Erde alles austauschbar in Leerrohren. Mindestens 12 Fasern, je nach geforderter Verfügbarkeit getrennter Trassenverlauf und im Ring verkabeln.

    Kosten für das Kabel kann man grob mit 1€ - 1,50€/m rechnen, dazu kommen die Kosten für die Installation, ggf. Durchbrüche, Tiefbau, Kabelwege ausbauen, Brandschotts, Spleißboxen, Spleißen, Messungen. Eine Spleißbox mit 12 Fasern inkl. Spleißen und Messen kann man grob mit 1000€ rechnen, das wird pro Kabel 2 x fällig, da ja beidseitig eine Spleißbox benötigt wird ab der man dann mit Patchkabeln weiter in die SFP/QSFP Module in den Switchen geht.

    b) Optimal, wenn schon Leerrohr liegt muss nur ein entsprechendes Kabel eingezogen werden ((die gibts auch ohne Stecker von der Telekom) ... (weil hier immer das Argument Biegeradius und Rohrinnendurchmesser kommt))

    Gilt das auch bei EFH und den kleinen One Boxen? Mein Stand dazu ist dass hier kein Spleißen auf weiteres Innenkabel vorgesehen ist und seitens Telekom nur die 20m Verlängerung angesteckt wird.

    Aber egal wie und wo gesplittet wird... Es gibt OneBoxen die tatsächlich von einer eigenen HK Faser versorgt werden und in der Box mittels 1:32 Koppler gesplittet werden aber auch hier sehe ich keine Gefahr... erstens würde es dann den Koppler in der Box melten und zweitens, würde man dies relativ schnell bei der NE3 Montage mitbekommen da es hier, selbst wenn der Koppler das überlebt, das Messgerät des Monteurs schrotten würde... bzw kommt eine Meldung dass der Messvorgang abgebrochen wird da ein zu hoher Pegel auf der Leitung liegt.

    Normal wird ja erst nach den Kopplern gemessen. Sprich bei einem 1:32 Koppler schluckt dieser ja schon mal über 16dB, um Normkonform zu sein dürfen somit maximal 8dBm vorm Koppler bei GPON anliegen. Auf den anderen Diensten können noch höhere Pegel anliegen.

    Sollte es zu einer Beschädigung vor dem Koppler kommen ist durchaus die Leitung mit deren Fasern vom OLT bis Koppler gefährdet, die sich bei größeren Anschlüssen schon im Haus befindet - genau das war ja der Anfangspunkt der Diskussion. Das mag wahrscheinlich nicht auf Netze der Telekom zutreffen, in anderen Ländern und bei anderen Betreibern würde ich das nicht ausschließen.

    Aus der Beschreibung der Laserklasse 2 geht hervor, das dort die typische Leistung au 1 mW beschränkt ist. Demzufolge liegt die Laserleistung der Klasse 1M darunter.

    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob die Einstufung der Laserklassen bzw. deren Beschreibung des Blogeintrags auf https://www.laserax.com/de/laserklassen-lasersicherheit überhaupt auf die Leistungs- und Gefährdungsgrade bei LWL Übertragungssystemen zutrifft bzw. anwendbar ist ;)

    Hier die Grenzwerte nach IEC 60825-2 (2021), da sind bei bei 1310nm bei Singlemode bis zu 277mW zulässig, um immer noch als Klasse 1M eingestuft zu werden. Nachzulesen in der DGUV 203-039 https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv…s-systemen-lwks. Dieser Information schenke ich mehr Vertrauen.

    Die Laser Schneidemaschinen haben so 30 W aufwärts, aber eher bei nur 880 nm.

    Die Leistung an sich sagt noch nicht unbedingt viel über die anschließende Gefährdung oder Möglichkeiten zur Materialbearbeitung aus. Bei 30 Watt und schlechter Fokussierung kann man mit so einem Laser nicht viel anfangen. Wenn er ordentlich fokussiert ist, sieht das schon anders aus. Relevant ist immer nur der Strahldurchmesser. Desto geringer, umso mehr Möglichkeiten zur Materialbearbeitung, aber auch eine umso höhere Gefahr.

    Bei Singlemode sind das nur 0,009 Millimeter, das ist sehr gering. Gängige Lasercutter liegen bei 0,06 Millimeter und je nach Qualität und Leistung auch deutlich höher. Eine weitere Fokussierung erhöht die Schneidleistung durch die höhere Intensität auf einer kleineren Fläche um ein vielfaches.

    Bei der Brandgefahr wird dort aufgeführt, dass diese erst ab der Klasse 4 relevant wird.
    Die Klasse 1 ist da doch noch einiges entfernt.

    Die Laserklasse wird normal immer im normalen, nicht gestörten Betrieb angegeben. Sprich auch eine Laserschneidmaschine mit mehreren kW Leistung kann bei entsprechender Einhausung und Schutzmaßnahmen - damit keine Laserstrahlung für den Anwender während des Betriebs erreichbar ist - als Klasse 1 Laser eingestuft werden, gleiches gilt für Laserdrucker usw.

    Ein Adva (mittlerweile Adtrans) FSP 3000 ist als Gerät der Laserklasse 1M eingestuft.

    Hier ist die Frage wie die Einstufung in die Klasse 1M genau zustande kommt. Im normalen Betrieb wenn alle LWL Stecker gesteckt sind oder ggf. auch Abschaltmechanismen bei fehlerhaften Verbindung des Links die Leistung reduzieren geht eine deutlich geringere Gefahr aus als wenn Kupplungen oder Ferrulen offen liegen oder solche Sicherheitsfunktionen nicht vorhanden sind.

    bei einer Kopplerratio von 1:32 garantiere ich Dir dass da keine Brandgefahr von ausgeht...

    Das gilt aber dann auch nur Ausgangsseitig der Koppler. Wenn ein Koppler im Haus montiert wird, sieht es je nach vorherigen Splitt Verhältnis schon wieder anders aus. Gibt ja auch die Fälle wo ein oder mehrere Koppler mit 1:32 im Haus montiert werden und vorher kein Splitter mehr sitzt da es eine durchgehenden Faser bis zum OLT ist. Dann kommt die volle Leistung vom OLT durch GPON, XGS-PON und ggf. zusätzlich geschaltete Dienste wie RF Video Overlay bis im Haus an.

    Bei einem normalen "0815" Hausanschluss im EFH mache ich mir aufgrund des Splitts durch den im Außenbereich vorgeschalteten Koppler und der damit verbunden Leistungsreduzierung auch keine Sorgen, solange da auch kundenseitig im Upload nur eine Wellenlänge läuft. Wird aber ebenfalls auf die normalen PON Anschlüsse auch nahezu immer zutreffen. Bei Firmen Anschlüssen mit AON, Standortvernetzungen über Dark Fiber wo dann auch richtiges WDM mit einer Vielzahl an Wellenlängen läuft sieht das aber ganz anders aus.

    Keine Versicherung wird sich im Brandfall um Glasfaserkabel Gedanken machen.

    Die Versicherung selbst nicht, die schickt einen Gutachter und liest am Ende dessen Bericht auf dessen Basis dann Zahlungen erfolgen oder auch nicht.

    Nehmen wir an die Hauseinführung des LWL Kabels ist im Hausanschlussraum. In diesem steht auch ein Trockner, dieser fängt zum brennen an - das passiert tatsächlich häufiger als man denkt. Im weiteren Brandverlauf fängt die Elektroinstallation an der Decke zum brennen an und die Flammen breiten sich über Leerrohre aus bis ins Erdgeschoss. Ein Gutachter/Brandermittler kommt später und stellt fest, dass der weitere Brand im Erdgeschoss über das Leerrohr vom Keller mit der enthaltenen Glasfaserleitung erfolgt ist und dass diese nicht wie vorgesehen auf eine Innenleitung umgesetzt wurde. Spätestens jetzt werden die Probleme losgehen und man kann darüber diskutieren ob das mit der Innenleitung ggf. nicht passiert wäre.

    Als Kompromiss Lösung würde ich die Bereiche von Durchbrüchen und Übergänge zu anderen Räumen und Etagen mit passender Brandschutzmasse welche auch für Mikrorohre zugelassen ist verschließen. Schadet in keinem Fall.

    Im Grunde geht aber von einem Gf Kabel keine eigene Brandgefahr aus da es nicht Stromführend ist.

    Das mag bei den normalen 0815 Hausanschlüssen gelten die mit geringer Leistung laufen.

    Wenn aber über die Leitung WDM Strecken mit hoher Bandbreite und Reichweite laufen sieht das schon wieder anders aus, hier kann es aufgrund der hohen Leistung zum Faserbrand und anschließend zu allen möglichen Auswirkungen wie auch zum Brand der Leitung selbst kommen.


    Hier ein Video dazu:

    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.