Pflichtausstattung Deutsche Glasfaser

  • Hallo,


    muss man den NT der Deutschen Glasfaser nutzen oder kann man auch direkt eine FB 5530 anschließen?

    Nutze aktuell eine 7490 mit DSL und würde sonst auf die 5530 umsteigen, sofern man die direkt an den HÜP anschließen kann.


    Würde mir gern den Stromverbrauch eines eigenen NT sparen oder denke ich hier falsch. Ansonsten ist die GUI der 5530 ja noch deutlich flinker ;-)

  • Danke für den Link. Also für alle die eine kurze Antwort suchen:


    - Theoretisch mit Unkosten für Umstellung möglich seitens deugl .

    - ONT muss verblieben für normalen Support & Tariflexibilität.


    Da es neben 2-4W Watt Einsparung keinen wirklichen Vorteil hat, lohnt es aktuell dann wohl eher nicht.

  • und was ist mit der 5491 die ist doch für GPON.

    Falls es nicht klar geworden ist: Es liegt nicht an den GPON tauglichen Devices der Kunden, sondern allein an den nicht vorhandenen Prozessen und Verfahrensweisen bei der Deutschen Glasfaser, dem Kunden einen direkten Zugang zur Faser funktional zur Verfügung zu stellen.

  • Weil Du bei GPON wissen musst, welchen Anteil aus dem Sammeldatenstrom für Dich ist. Das Verfahren bei AON ist exklusiv. Die Faser und der Datenstrom nur für Deinen Anschluß. Bei GPON bekommst Du einen Sammeldatenstrom, den Dein Modem erkennen und den für Dich gedachten Datenstrom herausfiltern muss. Und dazu wird eine Kennung benötigt. Prinzipiell könnte DG auch AON (PtP Faser), aber logisch verwenden sie in der Zwischenzeit GPON.

  • Hallo Zusammen,


    ich habe auch eine 7490 mit DSL bei der Telekom. Bei uns in Egelsbach ist aktuell die Deutsche Glasfaser in der Teilausbauphase zu Gange.

    Die beauftragte Firma CON-E ist schon ein wenig chaotisch. Verschiedene Subunternehmer aus ganz Europa unterwegs. Kroaten haben den Hausanschluss gelegt. Litauer machen die Glasfaser in die Leitung. Eine Firma aus Bosnien macht die Verlegearbeiten, wobei das ziemlich flott ging mit Pflastersteinen. Und aktuell eine Firma aus England bessert die Stellen aus, welche falsch aufgeschnitten wurden...

    Meinen Hausanschluss habe ich am 20.8.20 gelegt bekommen, mit 30cm tiefe da ziemlich viel Wurzelwerk im Weg war.

    Glasfaserhauptleitung für 3 EFHs von 7 EFHs in Sackgasse mit Wendeschleife wurde erst am 26.2.21 gefräst.

    Mein Hausanschluss wurde mit dieser Hauptleitung erst am 30.3.21+ 31.3.21 verbunden. Wieder irgendwelche Südostländer mit Kreissäge 20cm Graben geschnitten und dann den Boden unter dem Asphalt mit "Bullenkraft" und Meiselbohrmaschine ausgegraben. Jetzt ist nur grober Schotter verfüllt worden.

    (Meinen Nachbarn der seine Garage direkt an der Hauptleitung gelegt bekommen hat, wurde nicht daran angeschlossen, obwohl die dass einfach mitgemacht hätten können. Der NB hatte sich nicht beklagt...;-D

    Seinen Hausanschluss haben die auch erst am 27.2.21 bei Ihm gemacht.)


    Wann der HÜP montiert werden soll, weiss ich nicht. Und natürlich soll der NT auch montiert werden.

    Und jetzt wird es spannend.

    Da ich die 7490 im Keller am DSL habe, alle LANs belegt sind, würde ich eine 7590 brauchen wegen WAN. Ich fing an zu Suchen und bin per Zufall auf die 5491 gestossen. Bei eKleina habe ich eine unbenutzte günstig ergattert.

    Die passt genauso an die Stelle wo jetzt meine 7490 hängt mit ISDN-Anlage nebendran.

    Wie ist das genau? Da die BNA reguliert hat, dass die Leitung am HÜP für FTTH endet und dort passiv ist, sollte es doch funktionieren, wenn der DG den HÜP setzt, statt der NT meine FB5491 mit GPON aktiviert, oder? Sein Glasfaserkabel von seinem NT sollte in meine FB doch passen oder? Wer hat ein NT und was für ein GFKabel steckt drinnen? Die FB braucht das SC-APC mit den 8° GFFaser.

    Was brauche ich noch von Ihm um die FB zum Laufen zu bekommen?

    Habe mal die Screenshots von der FB gemacht für Zugangsdaten.

    Mich wundert, dass das SFP Modul 40Grad warm ist ohne etwas zu senden oder empfangen, ist das normal?

    Ich habe im Telekomforum einen Beitrag gelesen, dass einem die FB defekt war, weil es so "heiss" war und ihm die FB von AVM getauscht wurde. Dazu auch ein Screenshot.

    Was braucht der Techniker?

    1. Die GPON Serial no. ?

    2. Zugangsdaten? Benutzername, Passwort?

    3. ONT-Installationskennung?

    4. VLAN Einstellungen?

    Oder wird das alles nicht nützen, da die DG sich querstellt, obwohl sie das nicht darf!?


    Danke für das Feedback.


    Nachtrag: Ich habe die DG damit beauftragt, meinen DSL bei TCom zu kündigen und die Nummern zu portieren. Zuerst wollte ich das nicht, war etwas skeptisch was ich so über die DG gelesen hatte mit Problemen, habe dann doch die Freigabe denen zurück erteilt.

    Wie wird das genau ablaufen? Mein TCom nächste Periodenkündigung muss zum 10.6.21 erfolgen.

    Ich hoffe bis dahin ist die Glasfaser aktiviert und rennt. Und was wenn nicht?

    Kommt es zu Verzögerungen bei einer Portierung?

    Würde ein Backupsystem per LTE-Stick an der FB Sinn machen?

  • Die 5491 ist veraltet, vor allem bezüglich des WLANs. Der Nachfolger ist die 5530, die kann schon WiFi6/ax.

    Die Temperatur der SFP Module ist nicht unüblich, der Sendelaser erzeugt nun mal Abwärme.

    Leider hat Deutsche Glasfaser noch kein Standardverfahren im GPON Netz, um eine kundeneigene Hardware direkt an die Faser anzuschließen. Das ist hier im Forum schon häufig erwähnt worden und auch von Kundenseite stark nachgefragt.

    Falls Du es schaffst, dann gib uns allen das doch bitte hier im Forum bekannt.

    An Daten benötigst Du bzw. DG die Seriennummer des SFP-Moduls (steht üblicherweise auf der (O)NT bzw. Routerhardware und die PLOAM-Kennung. Die letztere erhälst Du von Provider und auch evtl. weiter benötigte Daten. Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!

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  • Jetzt ist nur grober Schotter verfüllt worden.

    Normal. Es ist noch zu kalt zum asphaltieren, jedenfalls wenn es halten soll.


    Da die BNA reguliert hat, dass die Leitung am HÜP für FTTH endet und dort passiv ist

    So genau hat die BNA das nicht reguliert. Die DG installiert seit ein paar Monaten eine passive Glasfaserdose, den Gf-TA (Glasfaser-Teilnehmeranschluss), zwischen HÜP und ONT. Wenn der Kunde einen passiven Anschluss wünscht, wird das kundeneigene optische Gerät an diese Glasfasersteckdose angestöpselt, nicht an den HÜP. Ein passendes Kabel müsstest du dir dann besorgen, weil der ONT dann gar nicht erst installiert würde. Die bisher gesichteten ONTs haben aber alle einen SC-APC Anschluss. Das Kabel dafür wäre dann auch passend für die Fritzbox 5491, die als GPON Gerät im Prinzip auch passend für einen neuen DG Anschluss wäre. Ob sie tatsächlich geeignet ist, müsstest du mit der DG abklären.


    Einzutragen wären wahrscheinlich die ONT-Installationskennung und eine VLAN-ID. Beides müsste dir die DG mitteilen. Wie die DG die ONTs genau identifiziert, ist nicht öffentlich bekannt. Es könnte sein, dass du auch die Hardwareadresse deiner Fritzbox mitteilen musst. Zugangsdaten für eine PPPoE Verbindung brauchst du nicht.


    Es hat sich m.W. noch niemand öffentlich dazu bekannt, einen DG-Anschluss mit einem eigenen GPON-ONT in Betrieb zu haben. Du hast also die Möglichkeit, Pionierarbeit zu leisten. Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es den Aufwand nicht wert ist, aber technisch spannend ist es natürlich trotzdem.


    Wie wird das genau ablaufen? Mein TCom nächste Periodenkündigung muss zum 10.6.21 erfolgen.

    Ich hoffe bis dahin ist die Glasfaser aktiviert und rennt. Und was wenn nicht?

    Wenn der Anschluss bis zum frühestmöglichen Ende deines bisherigen Vertrags nicht fertig wird, kündigt die DG den alten Anschluss noch nicht und der Altvertrag verlängert sich i.d.R. um ein Jahr. Während dieser Zeit berechnet die DG keine Grundgebühr, aber du kannst den neuen Anschluss schon parallel nutzen, sobald der Anschluss aktiviert wird. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch die Vertragslaufzeit.


    Falls ein Unternehmen im Auftrag des Kunden einen Altanschluss gekündigt hat, weil das neue Unternehmen davon ausgegangen ist, dass der neue Anschluss rechtzeitig fertig wird, es aber dann doch nicht schafft, dann besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Fortbestehen des alten Anschlusses bis der Wechsel zum neuen Anbieter möglich ist. Das ist im TKG Paragraph 46 geregelt. Der Anspruch besteht nur bei einem Anbieterwechsel, also nicht selbst kündigen, denn sonst musst du dich selbst um eine Übergangslösung kümmern! Es ist sinnvoll, mit beiden Unternehmen Kontakt aufzunehmen, wenn dieser Fall einzutreten droht. Die Kündigung gegenüber dem Altanbieter sollte aber nicht zurückgenommen werden oder gar ein neuer Vertrag abgeschlossen werden. Der Vertrag mit der DG beginnt auch dann, wenn man sich selbst noch längere Zeit beim alten Anbieter bindet, und die Grundgebührbefreiung gilt nicht über die normale einjährige Vertragsverlängerung hinaus.


    Wenn mal jemand einen Mobilfunkfallback benötigt: Fritzboxen können auch USB-Tethering mit einem Handy als Internetzugang nutzen. Das kann auch mal hilfreich sein, falls es zu einem Kabelschaden oder ähnlichen Ausfällen kommt. Allerdings merkt man dann schnell, wie spartanisch deutsche Mobilfunkverträge mit Datenvolumen ausgestattet sind.

  • Danke für die Antwort HubeBube.

    Die 5491 ist veraltet, vor allem bezüglich des WLANs. Der Nachfolger ist die 5530, die kann schon WiFi6/ax.

    Für mich ist die 5491 nicht veraltet, WIFI6 brauche ich erstmal nicht. Habe ja auch eine "ältere" 7490. Und die 5530 ist eine Lachnummer von den Anschlüssen her, finde ich. Hab sie mir vor der 5491 angeschaut. Kam wegen den minimalistischen Anschlüssen erst gar nicht in Frage.(Ich brauche halt eben noch die ISDN-Buchse, da viele Analogtelefone(12 Stück) im Einsatz sind, da 2 MFH mit Nebengebäude. Und wenn jetzt jemand kommt, ISDN geschweige denn Analog, wer braucht das heute noch, ich weiss, die Sprachqualität direkt an der FB DECT mit 1x FritzFon, was ich auch einsetze, ist viel klarer.

    Bitte auch folgendes Lesen:

    FritzBox 5530 und Deutsche Glasfaser, Post #29


    Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware, Post #1

    Danke auch hierfür, hatte ich schon durchstudiert.

    Leider hat Deutsche Glasfaser noch kein Standardverfahren im GPON Netz, um eine kundeneigene Hardware direkt an die Faser anzuschließen. Das ist hier im Forum schon häufig erwähnt worden und auch von Kundenseite stark nachgefragt.

    Dann sollte sie sich sputen, sonst klingel ich bei der BNA an. Mal sehen wie flott die sind, wenn man mit der BNA "droht".

    Und vielleicht schaffe ich es ja, denen ein Standardverfahren beizubringen... ;D wuuhhhaa.

    Warum da die Telekom unkomplizierter ist, verstehe ich nicht. Nur hat die Telekom 2017 sein Glasfaser gebaut um VDSL im Ort anbieten zu können. Von FTTH war damals noch keine Rede und angeboten wurde es zu himmlischen Preisen.


    So genau hat die BNA das nicht reguliert. Die DG installiert seit ein paar Monaten eine passive Glasfaserdose, den Gf-TA Glasfaser-Teilnehmeranschluss), zwischen HÜP und ONT.

    Danke alfalfa. Wieso zwischen HÜP und ONT? Bei der Vorstellung der Glasfaser wurde nur ein weisser Kasten und ein schwarzer Kasten vorgestellt. Und an der Wand kleben nur HP und NT untereinander, neben der Stromsteckdose. Ich werde mal zu einem Nachbarn gehen, der schon GF eingeblasen bekommen hat in einem anderen Teil im Ort und schaue mir das mal morgen an.


    Ein passendes Kabel müsstest du dir dann besorgen, weil der ONT dann gar nicht erst installiert würde. Die bisher gesichteten ONTs haben aber alle einen SC-APC Anschluss. Das Kabel dafür wäre dann auch passend für die Fritzbox 5491, die als GPON Gerät im Prinzip auch passend für einen neuen DG Anschluss wäre. Ob sie tatsächlich geeignet ist, müsstest du mit der DG abklären.

    Ja, genau, die FB 5491 ist grün und hat den "grossen" SC-APC(gewinkelt 8°) und im HÜP wäre der LC-APC, soweit ich das gelesen habe hier im Forum. Aber am Montag wollte ich die DG mal anrufen und nach dem Stand der Dinge fragen.

    Ein passendes Kabel müsstest du dir dann besorgen, weil der ONT dann gar nicht erst installiert würde.

    Genau das habe ich vor. Ich brauche ca. 7,5m von HP bis FB. Nur habe ich kein Leerrohr, aber Kabelschacht. Das macht die DG nicht mit, das hatte mir der Monteur vom orangenen GFRohr ins Haus gesagt. Aber das macht mir nix. Die sollen es neben dem HP anschliessen und ich mache mir das dann so, wie mir passt, gemäß Biegeradieneinhalten etc. Ich finde es übertrieben, wenn die sagen, der NT sollte möglichst nahe am Router stehen, damit keine Geschwindigkeit verloren geht. Pustekuchen, CAT7 mit 1GBit ist genauso gut, daher kann der NT bleiben wo der HP (und auch der Pfeffer wächst ;D) ist.

    Einzutragen wären wahrscheinlich die ONT-Installationskennung und eine VLAN-ID. Beides müsste dir die DG mitteilen. Wie die DG die ONTs genau identifiziert, ist nicht öffentlich bekannt. Es könnte sein, dass du auch die Hardwareadresse deiner Fritzbox mitteilen musst.

    Naja, ich meine gemäß "Routerfreiheit" müssen die Zugangsdaten rausrücken. Die SIP-Zugänge haben die schon mitgeteilt, aber die sind ein anderes Thema. Bei DSL ohne Autoconfig mit TR-dingsda muss man diese auch bekommen.

    Dazu würde mich interessieren, was bei der 5530 steht, wenn Deutsche Glasfaser ausgewählt wird. Bei meiner 5491 wird DG natürlich nicht gelistet.

    Also ONT und VLAN-ID. Ich mache mir eine Tabelle, wo ich das alles reinschreibe, wenn die Installation erfolgen wird.

    Es hat sich m.W. noch niemand öffentlich dazu bekannt, einen DG-Anschluss mit einem eigenen GPON-ONT in Betrieb zu haben. Du hast also die Möglichkeit, Pionierarbeit zu leisten. Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es den Aufwand nicht wert ist, aber technisch spannend ist es natürlich trotzdem.

    Es ist ganz einfacher Natur. Warum soll ich meinen Anschluss in deren Hände legen. Ich will das wie bei DSL haben. Punkt. Entmündigt will ich nicht werden. Und ich kenne mich aus. Bin halber ITler.

    Und habe ich noch ein Gerät mit Strom zu versorgen, was ich der DG ja auch noch bezahlen müsste, was ich nicht will. Auch wegen Klimaschutz und Energieverbrauch. Ja nicht nur ich bekomme eine NT, sondern alle 1,3Mio Kunden der DG haben 4Watt zu versorgen. Da stecke ich das lieber in meine FB hinein.

    Es hat den Aufwand wert, wenn die DG in die obere Liga aufsteigen will. Sich nach "oben streben" bedeutet Arbeit. :D

    Wenn der Anschluss bis zum frühestmöglichen Ende deines bisherigen Vertrags nicht fertig wird, kündigt die DG den alten Anschluss noch nicht und der Altvertrag verlängert sich i.d.R. um ein Jahr.

    Das wäre gar nicht so schlimm, denn dann hätte ich solange Zeit um gute Pionieerarbeit leisten zu können. Bin besorgt wegen der Portierung.

    Falls ein Unternehmen im Auftrag des Kunden einen Altanschluss gekündigt hat, weil das neue Unternehmen davon ausgegangen ist, dass der neue Anschluss rechtzeitig fertig wird, es aber dann doch nicht schafft, dann besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Fortbestehen des alten Anschlusses bis der Wechsel zum neuen Anbieter möglich ist. Das ist im TKG Paragraph 46 geregelt. Der Anspruch besteht nur bei einem Anbieterwechsel, also nicht selbst kündigen, denn sonst musst du dich selbst um eine Übergangslösung kümmern! Es ist sinnvoll, mit beiden Unternehmen Kontakt aufzunehmen, wenn dieser Fall einzutreten droht. Die Kündigung gegenüber dem Altanbieter sollte aber nicht zurückgenommen werde oder gar ein neuer Vertrag abgeschlossen werden.

    Das ist eine gute Info. Ich habe es ja der DG überlassen, dies zu tun. Aber hierüber wurde ich auch nicht von der DG aufgeklärt oder von dem "Vertragspromoter". Selbst die Hotline gab mir nicht diese Auskunft, die ich dann später anrief.



    Wenn mal jemand einen Mobilfunkfallback benötigt: Fritzboxen können auch USB-Tethering mit einem Handy als Internetzugang nutzen. Das kann auch mal hilfreich sein, falls es zu einem Kabelschaden oder ähnlichen Ausfällen kommt. Allerdings merkt man dann schnell, wie spartanisch deutsche Mobilfunkverträge mit Datenvolumen ausgestattet sind.

    Das heisst, Handy per USB-Kabel an die FB anstöpseln?

  • an der Wand kleben nur HP und NT untereinander

    Dann sind eure Anschlüsse noch vor der Änderung des Anschlusskonzepts geplant worden. Für passive Anschlüsse würde die DG das dann entsprechend umbauen, also quasi NT raus und passive Anschlussdose rein. Dafür verlangt die DG nach aktuellem Kenntnisstand einen Pauschalpreis.


    gemäß "Routerfreiheit" müssen die

    Dazu gibt es hier ja schon einige Diskussionen. Ist nicht gerade mein Lieblingsthema. Mir ist noch keine erfolgreiche Aufschaltung eines kundeneigenen GPON-ONT bekannt. Wenn dich das nicht abhält, schließe ich mich HubeBube mit der Bitte an: Berichte, wie es vorangeht und ob du tatsächlich die Fritzbox 5491 direkt am optischen Anschluss nutzen kannst.


    4Watt

    Soviel braucht der ONT nicht. Nach Handbuch sind es ca. zweieinhalb Watt. Im Gegensatz zu deiner Fritzbox wird der auch nicht nennenswert warm. Ich halte das Stromeinsparpotenzial für vernachlässigbar. Das Interface in der Fritzbox läuft ja auch nicht von selbst.


    Bin besorgt wegen der Portierung.

    Der Ausfall durch den Anbieterwechsel darf nicht länger als einen Tag dauern (alles im selben TKG Paragraph geregelt). Die Portierung findet am Ende des Altvertrags statt. Bis dahin ist die Nummer (bzw. sind die Nummern) auf dem alten Anschluss.


    Wenn die Portierung schiefgeht, was ab und zu vorkommt, ist die Nummer aber nicht direkt weg. Festnetznummern kann man einige Zeit noch aus dem Limbo zurückholen. Man sollte sich nur sputen, weil vielleicht mehrere Anläufe nötig sind. Dieses Risiko ist nicht glasfaserspezifisch. Das A und O beim Portieren von Rufnummern ist die Übereinstimmung der Kundendaten. Selbst kleinste Abweichungen wie ein zweiter Vorname, der nur bei einem der Anbieter im Datensatz steht, können zur Ablehnung der Portierung führen. Diese Angaben sollte man penibel vergleichen und bei Abweichungen korrigieren lassen.


    hierüber wurde ich auch nicht von der DG aufgeklärt

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die DG auf den Bauinfoabenden darauf hinweist, dass die Kunden den Altvertrag nicht selbst kündigen sollen, aber sehr wohl beachten müssen, dass die DG nur den Telefon- und Internetvertrag kündigt. Weitere unverbundene Verträge, ggf. auch für Zusatzleistungen des Altanbieters, die nicht automatisch durch diese Kündigung entfallen, müssen die Kunden allerdings sehr wohl selbst kündigen, wenn sie sie nicht weiter nutzen wollen.


    Der Fall, dass der neue Anschluss nicht rechtzeitig fertig wird, kommt hoffentlich nicht oft vor. Die Regelung für den Fall ist auch nicht glasfaserspezifisch sondern gilt ganz allgemein für alle Anbieter. Geh mal davon aus, dass es nicht so weit kommt.


    Handy per USB-Kabel an die FB anstöpseln

    Ja, wenn man dann im Handy USB-Tethering aktiviert, sollte die Fritzbox das als alternativen Internetzugang anbieten. Es ist schon eine Weile her, dass ich das gemacht habe, aber es ging.

  • Für mich ist die 5491 nicht veraltet, WIFI6 brauche ich erstmal nicht. Habe ja auch eine "ältere" 7490. Und die 5530 ist eine Lachnummer von den Anschlüssen her, finde ich. Hab sie mir vor der 5491 angeschaut. Kam wegen den minimalistischen Anschlüssen erst gar nicht in Frage.(Ich brauche halt eben noch die ISDN-Buchse, da viele Analogtelefone(12 Stück) im Einsatz sind, da 2 MFH mit Nebengebäude.

    OK. In der Tat ist da die 5530 an externen Anschlüssen stark reduziert. Ich denke man wartet die Akzeptanz der 5530 ab, um zu sehen, ob sich die Entwicklung einer 7590ax mit SFP Modul für GF und 2,5 Gbit Interface(n) lohnt. Da wären sicherlich auch mehr LAN Ports, USB und ebenfalls die gewünschten Telefonanschlüsse dabei.


    Bei der genannten Anzahl an Telefonen bin ich stutzig geworden. Bitte kläre unbedingt mit dem Kundendienst ab, wie viel Telefonate Du gleichzeitig bei deinem Vertrag führen kannst. Üblicherweise nämlich nur eines. Das ist erstmal unabhängig von der Anzahl der portieren Rufnummern! Nicht, das es da am Ende eine unangenehme Überraschung gibt.

  • Dazu würde mich interessieren, was bei der 5530 steht, wenn Deutsche Glasfaser ausgewählt wird. Bei meiner 5491 wird DG natürlich nicht gelistet.

    Angeblich soll der Eintrag "Deutsche Glasfaser" mit FRITZ!OS 7.21 gekommen sein und ebenfalls ist bekannt, das AVM mit der deugl bezüglich eines Einsatzes der 5530 in Verbindung steht. Die 5491 hat aktuell noch 7.12 aus dem Jahre 2019. In 2019 ging diese Box ebenfalls in den freien Handel, da läuft der Produktsupport natürlich noch bestimmt bis 2024 und ich gehe davon aus, das es noch Updates geben wird. Da kannst Du aber auch bei AVM direkt nachfragen, evtl. erhälst Du dort weitere Auskünfte (u.U. sogar wie es mit der Unterstützung der deugl aussieht).


    Wie Alfalfa schon geschrieben hat, Pionierarbeit wirst Du leisten müssen.

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