FritzBox 5530 und Deutsche Glasfaser

  • Wenn ich die Threads vergleiche und tief in meinen Erinnerungen suche, verlief die Inbetriebnahme der 5530 im GPON wie folgt:

    FRITZ!OS 7.26 Buildnummer 87635 - erfolglos

    als erste Maßnahme verwendete ich dann die neue Buildnummer 92084. Mit Unterstützung des DG Supportes war es nun möglich online zu gehen. Auch diese brachte nicht den gewünschten Erfolg!

    Glücklicherweise war bereits FRITZ!OS 7.29-93005 ca. 3 Wochen alt und mit dieser Version wurde erstmals das "Training" verlassen. Für die Inbetriebnahme im DG GPON musste der Kundendienst aktiv werden, danach lief die Box jedoch!

    Für das Update auf 7.30-99334 sicherte ich erst das aktuelle System und legte mir sicherheitshalber das 7.29 Recovery Image bereit. Das Update auf 7.30 führte ich wenige Tage nach dem Releasedatum durch. Das Recovery Image benötigte ich glücklicherweise nicht.

    Nach wie vor habe ich für die Glasfaserfritze das Autoupdate deaktiviert.

    2 Mal editiert, zuletzt von HubeBube (10. Oktober 2022 um 17:18)

  • Das hört sich wirklich so an, als ob an euren Anschlüssen dann wirklich nur noch die 5530 07.26 funktioniert. Da kommen mir zwei Fragen:

    - Welche 07.26 habt ihr drauf? Die alte oder die neue? (siehe: RE: FritzBox 5530 und Deutsche Glasfaser)

    - War bei der Aktivierung eurer 5530 damals der Support im Boot? Also "händische" Unterstützung?

    - Nutze die 257.07.26-87635

    - Nein, die Aktivierung ließ sich ohne Unterstützung eines Support-Mitarbeiters über die Homepage erledigen

    Hatte heute nochmals den Support angeschrieben und diese Aussage erhalten:

    "Die Version 7.30 ist noch nicht mit dem Glasfasernetz kompatibel und führt zu Störungen.

    Die Version 7.29 steht ebenfalls unter der 5590 zur Verfügung und sollte ebenfalls mit der 5530 kompatibel und weitgehend Störungsfrei laufen."

    ... "sollte" ^^ , werde es die Tage nochmals testen.

    Warum in der Antwort Bezug auf die 5590 genommen wird ist mir völlig unklar :huh:


    Gruß stinger

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  • Wenn ich das hier so lese, gibt es doch nur zwei Möglichkeiten: Entweder hält sich die DGF nicht an die einschlägigen GPON-Standards oder AVM hält sich nicht an die GPON-Standards - Oder?

  • Es gibt keine GPON Standards. Jedenfalls keine, die mit hinreichender Genauigkeit beschreiben, welche Daten für das Onboarding eines Kunden herangezogen werden müssen.

    Das ist leider das Problem: Die ITU ging davon aus, dass jeder Kunde einen ONT vom Provider bekommt und hat den ONT Ausgang spezifiziert, aber nicht das Interface zwischen ONT und OLT. Bei ONT und OLT gingen sie davon aus, dass der Kunde eine vom Provider getestete und konfigurierte Kombination bekommt. Sie haben nicht mit dem deutschen TKG und der Verpflichtung zu einem passiven Abschluss gerechnet ...

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  • Doch, das Interface ist durchaus beschrieben. Aber eben nicht die Konfiguration und der Prozess für das Onboarding unbekannter Geräte. Aber eben das bräuchte man als Standard, wenn man beliebige ONTs mit beliebigen OLTs kombinieren möchte. Aber das gibt es schlicht nicht, deshalb kocht da im Moment jeder Netzbetreiber sein eigenes Süppchen, und die Routerhersteller müssen auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Deshalb gibt es bei einigen Netzbetreibern Online Portale, bei anderen muss man anrufen, die einen erwarten eine GPON-Serial, eine PLOAM, einige checken Software Versionen, andere nicht, usw. usw. Im Grunde müssen sich heute drei Parteien vorab geeinigt haben, bevor ein Kunde seinen Wunsch ONT online nehmen kann:

    - Der Netzbetreiber

    - Der Hersteller des OLTs

    - Der Hersteller des ONTs

    Fehlt einer der drei im Boot, dann klappt es nicht.

  • kleine Randbemerkung:

    wie berichtet, klappte meine 5590-Anmeldung bei der DG auf Anhieb. Habe jetzt interessehalber in meinem DG Account den Code für "Anschluss aktivieren" gecheckt. Und siehe da: Es wurde von der DG ein NEUER Code generiert gegenüber dem Code für die Erstanmeldung!

    Ich schließe daraus, dass bei einer späteren Anmeldung einer anderen Fiberbox es eigentlich auch klappen müsste.

  • Ja, davon haben schon viele berichtet. Mit dem neuen Code kannst du z.B. wieder deinen originalen ONT aktivieren. Sobald du einen Code "verbraucht" hast, wird ein neuer generiert.

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  • Guten Morgen seid 05.10.2022 16.00 uhr bin ich auch online mein warten seid Februar hatte ein ende . Bis jetzt läuft auch alles hatte eine Nette Frau am 05.10.2022 am Telefon an der Leitung warum meine Bewertungen immer so schlecht sind in Letzter Zeit , dann ging alles ganz schnell nach 1,5 Std. Techniker vor Ort brauchte aber auch 45 minuten und viele Telefonate bis es ging . Ließ aber nicht locker Fehler lag nicht bei mir sondern bei DG zugang nicht richtig für die 5530 eingerichtet , war noch halb auf das Modem eingerichtet . Konnte so auch nicht auf die Aktivirungsseite kommen ging dem techniker genau so. Aber jetzt läuft alles mal sehen wie lange .Danke noch mals für die Hilfe .

    Gruß Thomas :)

  • Das hört sich wirklich so an, als ob an euren Anschlüssen dann wirklich nur noch die 5530 07.26 funktioniert. Da kommen mir zwei Fragen:

    - Welche 07.26 habt ihr drauf? Die alte oder die neue? (siehe: RE: FritzBox 5530 und Deutsche Glasfaser)

    - War bei der Aktivierung eurer 5530 damals der Support im Boot? Also "händische" Unterstützung?

    - Ich nehme immer die https://service.avm.de/downloads/down…box-5530-fiber/ , dort kann ich aber leider keine Buildnummer erkennen. Aus den Support-Daten die man mit der Fritzbox erzeugen kann, kann ich es auch nicht auslesen, da die Fritzbox immer abstürzt, sobald man dieser erzeugen möchte...

    - Man hat mir eine Anleitung per Mail geschickt, die den heutigen Schritten gem. https://kundenportal.deutsche-glasfaser.de/kundenportal/#…tus/aktivierung entspricht. Der Support war dabei nicht aktiv.

    Tom18 Glückwunsch dir... Ich habe heute, nachdem sich eine Woche lang wieder niemand trotz "hoher Priorität" niemand gemeldet hat, bei der DG angerufen:

    1. Bzgl. meines Schreibens (schon von Anfang August), welches mittlerweile per Mail, Kontaktformular, Telefon und Post (Ja, analog!!!) zu meiner Mahnung (ich stellte die Zahlung ein, nachdem 12 Monate lang keine Lösung gefunden wurde), gibt es keinerlei Neuigkeiten und niemand an den ich verbunden werden könne.

    Ich weiß nicht, wie sich die DG das "Wir bitten Sie an der Klärung der offenen Posten mitzuwirken" sonst noch vorstellt?

    Der Mitarbeiter teilte mir noch mit, "ich werde hier ein Ticket für die Mahnsperre aufnehmenen, aber erfahrungsgemäß bringt das eh nichts." ??????????


    2. Das Anliegen welches mir vom Mitarbeiter als "das ist ja ein heftiger Verlauf" beschrieben wurde und er den "roten Faden" erkennen kann, wurde -mal wieder- an einen Kollegen weitergegeben (...oder auch nicht) . Man will sich bis heute 16 Uhr melden. Ich gehe aber nicht davon aus.

    3. Einen Termin für einen vor Ort Termin kann man mir NICHT geben. Erst solle der Servicemitarbeiter (Punkt 2., auf den ich seit Monaten warte), anrufen.

    4. Ich solle die fälligen Beträge bezahlen. Sobald das Problem dann gelöst ist, wird man mir "selbstverständlich" den ganzen Zeitraum gutschreiben, "versprochen".

    Vor der Lösung des Tickets kann man bei der DG keine Gutschriften auslösen (Warum auch immer, erklärt aber, warum die Gutschrift, die mir der Mitarbeiter vor einem Monat erstellt hat, bis heute nicht da ist).


    Ich verstehe die Welt nicht mehr, aber die DG hat mir bis zum heutigen Tag richtig Nerven gekostet.

    So wie es aussieht, wir dann morgen mein Anschluss gesperrt, ich werde zur Telekom gehen

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  • - Ich nehme immer die https://service.avm.de/downloads/down…box-5530-fiber/ , dort kann ich aber leider keine Buildnummer erkennen. Aus den Support-Daten die man mit der Fritzbox erzeugen kann, kann ich es auch nicht auslesen, da die Fritzbox immer abstürzt, sobald man dieser erzeugen möchte...

    Das ist ein ganz und gar seltsames Verhalten der Hardware! Auch wenn es dir ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubert.

    Löse die Verbindung zum Glasfaserkabel und setze bitte die 5530 auf Werkseinstellungen zurück.

    Nach dem booten Versuche bitte erneut eine Diagnosedatei zu erstellen.

    Funktioniert diese URL im Browser?

    http://fritz.box/juis_boxinfo.xml

  • - Ich nehme immer die https://service.avm.de/downloads/down…box-5530-fiber/ , dort kann ich aber leider keine Buildnummer erkennen.

    Das ist die neue Version, die praktisch woanders nie funktioniert hat. Wenn die bei dir funktioniert, dann glaube ich, dass an deinem Anschluss eine Sonderlocke aktiv ist, die nun den Einsatz der regulären Firmwares verhindert.

    Aus den Support-Daten die man mit der Fritzbox erzeugen kann, kann ich es auch nicht auslesen, da die Fritzbox immer abstürzt, sobald man dieser erzeugen möchte...

    Dann hast du aber auch ein generelles, größeres Problem in deiner Konfiguration. Das kann natürlich auch verantwortlich sein.

    Einen Termin für einen vor Ort Termin kann man mir NICHT geben.

    Der würde dir auch garantiert überhaupt nicht helfen.

    Ich solle die fälligen Beträge bezahlen.

    Das sollte man immer. Alles andere macht nur unnötig Ärger und hat noch nie zum Ziel geführt. Wer das Mittel nutzen will, um den Druck zu erhöhen, hat bislang immer ins Klo gegriffen. Mir ist jedenfalls kein Fall bekannt - auch aus keinem Forum - wo das je zur Besserung beigetragen hätte. Zumal du die vertraglich zugesicherte Leistung an deinem Anschluss ja bekommst (eine spezifische Firmwareversion auf einem offiziell nicht unterstützten ONT ist kein Vertragsbestandteil).

  • Wie ich weiter oben schrieb (#841), hat der 7.26er Build 87635 bei mir nicht funktioniert und mit Build 92084 war die Inbetriebnahme ebenfalls nicht erfolgreich. Lediglich 7.29 lies sich mit der Unterstützung des Supports in Betrieb nehmen.

    Das war mir in meiner Beschreibung Deutsche Glasfaser: Umstellung NT/7590 auf 5530 Fiber gar nicht mehr so bewusst und habe das erst kürzlich durch den Vergleich zweier Diagnosedateien festgestellt. Das ändert freilich nichts daran, das das Updates auf 7.30 an dem Funktionieren meiner 5530 nichts geändert hat. Die Box werkelt wunderbar im GPON von DG.

    Da die Box von blade28213 jedoch abstürzt, wenn eine Diagnosedatei erstellt wird, käme durchaus ein Hardwaredefekt in Frage.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (10. Oktober 2022 um 17:12)

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  • frank_m

    Zitat

    Der würde dir auch garantiert überhaupt nicht helfen.

    Wenn jemand vor Ort ist, hat diese Person m.M.n. ein ganz anderes Interesse das Problem zu lösen, als die Personen die einen per Telefon vertrösten.

    Tom18 hatte ja zuletzt geschrieben, dass der Techniker vor Ort hartnäckig war und das Problem endlich gelöst hat, daher mein Hoffnungsschimmer.


    Zitat

    Zumal du die vertraglich zugesicherte Leistung an deinem Anschluss ja bekommst (eine spezifische Firmwareversion auf einem offiziell nicht unterstützten ONT ist kein Vertragsbestandteil).

    Das sehe ich anders. Wir haben eine Routerfreiheit, die Fritzbox 5530 ist zudem offiziell von DG unterstützt. Ebenso ist die Firmware 7.29 und 7.30 offiziell freigegeben, das liegt mir schriftlich vor.

    Spiele ich diese Firmwares auf, habe ich kein Internet mehr, welches mir per Vertrag zugesichert ist.

    Die zugesicherte Dienst-Verfügbarkeit von 98,5% ist übrigens schon im ersten Quartal diesen Jahres durch einen mehrtägigen Ausfall im ganzen Ort (!) unterschritten (*verursacht durch DG i RZ, keine höhere Gewalt) . Auch zur Gutschrift dazu hat die DG sich nie wieder gemeldet.


    Zitat

    Das sollte man immer. Alles andere macht nur unnötig Ärger und hat noch nie zum Ziel geführt. Wer das Mittel nutzen will, um den Druck zu erhöhen, hat bislang immer ins Klo gegriffen.

    Ich bin sicherlich der letzte, der zu solchen Maßnahmen greift und habe das in 31 Jahren noch nie getan.

    Hier ist es nun eine ganz einfache abwägung: Die DG verspricht mir seit fast 12 Monaten (!) mir Gutschriften für Ausfälle etc. zu senden. Ebenfalls verspricht man mir die Lösung eines Problems, welches bis heute nicht gelöst wurde.

    Auch der Versuch der Lösung wurde nicht gestartet.

    Also entweder:

    1. Zahle ich weiter und hoffe darauf, dass das Unternehmen Deutsche Glasfaser eine 180° Wende im Kundensupport und Moral macht und mir plötzlich (nachdem man es 12 Monate nicht tat) die Gebühren erstattet und das Problem behebt

    oder 2. ich halte wenigstens die nächsten Zahlungen ein, so dass ich mir die Beträge nicht später einklagen muss. Denn ganz ehrlich: Wer zahlt einen Anwalt (vom eigenen Aufwand mal ganz abgesehen) um so kleine Beträge wie bei der DG einzuklagen.

    Einmal editiert, zuletzt von blade28213 (10. Oktober 2022 um 17:13)

  • Du musst erst einmal für diese kleinen Beträge einen Anwalt finden. Die werden nämlich strikt nach festgelegter Gebührenordnung bezahlt und die Höhe ist vom Streitwert abhängig. Wir sind ja glücklicherweise nicht in den USA...

    Erfolgreicher ist die Einschaltung der Verbraucherzentrale.

  • Wenn jemand vor Ort ist, hat diese Person m.M.n. ein ganz anderes Interesse das Problem zu lösen, als die Personen die einen per Telefon vertrösten.

    Nur dass er bei dir zu Hause praktisch keine Handhabe hat, um das Problem zu lösen. Es sei denn, deine Fritzbox ist die Ursache, aber das könntest du selber mindestens genau so gut.

    Das sehe ich anders. Wir haben eine Routerfreiheit, die Fritzbox 5530 ist zudem offiziell von DG unterstützt. Ebenso ist die Firmware 7.29 und 7.30 offiziell freigegeben, das liegt mir schriftlich vor.

    Aber daraus einen vertraglichen Anspruch abzuleiten, der es dir erlaubt, die Zahlung zu kürzen ist ... mutig. Ums deutlich zu sagen: Damit kommst du nie und nimmer durch. Wenn du mit der 07.26 funktionierendes Internet hast, dann ist die Kirsche gegessen. Es ist DEIN Endgerät mit DEINER Firmware im Modus "kundeneigener Router". Routerfreiheit bedeutet nämlich auch Eigenverantwortung der Kunden für funktionierendes Equipment. Das ist der Nachteil, der nur selten erwähnt wird. Die 5530 ist nach wie vor kein offiziell unterstütztes Endgerät im Portfolio der DG, für das sie irgendeinen Support leisten würden. Sie erlauben das Onboarding am passiven Anschluss, aber der Rest ist Sache des Kunden. Wenn du Support von der DG willst, dann verwende deren Equipment.

    Was mit anderen Ausfällen etc. ist, kann ich nicht beurteilen, aber mit der Nummer für diesen Vorfall hast du dich ins Nirwana geschossen. Das geht klar auf deine Kappe und ist mit Sicherheit nicht förderlich bei deiner Problemlösung.

    Die Frage kann doch nur noch lauten: Will man eigentlich den Glasfaseranschluss, oder will man ihn nicht? Wenn man ihn will oder braucht, dann sollte man solche Harakiri Aktionen unterlassen. Die kann man sich nur erlauben, wenn man geistig eh schon mit dem Thema abgeschlossen hat. Das scheint hier auch der Fall zu sein.

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  • Ich hab mal eine beschwerde der Bundes Netz Agentur gemacht und folgende Antwort erhalten....

    Sehr geehrter Herr xxx,

    vielen Dank für Ihr Schreiben, Ihr Anbieter hat den Sachverhalt wie folgt dargelegt:

    "..Nach Prüfung des Sachverhaltes kann der Kunde seinen Kundeneigenen Router direkt am Glas nutzen. Hierzu ist es notwendig das Glaskabel direkt mit dem Kundenrouter zu verbinden. .." 

    Setzen Sie sich bitte mit Ihrem Anbieter in Verbindung, um Details (Routertyp etc. p. p.) zu klären.

    Viele Glasfasernetzbetreiber haben gegenüber der Bundesnetzagentur geltend gemacht, dass sie den Zugang nur am ONT anböten, weil nur so sichergestellt sei, dass die Netze vor störenden Netzabschlussgeräten (also den gängigen Modem/Router-Kombinationen) geschützt werden könnten. Die Bundesnetzagentur prüft deshalb gerade die Behauptung, dass ein Gerät, das störende Signale ins Netz sendet, nicht nur den einzelnen Anschluss, sondern das gesamte Cluster beeinträchtigen und zu einem erweiterten Leistungsausfall führen würde und deshalb eine Verpflichtung zum Zugang am passiven Netzabschlusspunkt den Glasfaserausbau gefährde.

      

    Die Praxis einiger Netzbetreiber, ausschließlich den vom Netzbetreiber vorgesehenen Router am Breitbandanschluss des Anwenders zuzulassen, entzog den Endkunden die Möglichkeit, sein Telekommunikationsendgerät frei zu wählen. Mit der Gesetzesanpassung soll klargestellt werden, dass die Netzzugangsschnittstelle beim passiven Netzabschlusspunkt liegt. Die Entscheidung darüber, welche Geräte hinter diesem passiven Netzabschlusspunkt angeschlossen werden, obliegt daher grundsätzlich den Endkunden.

    Gemäß § 73 Telekommunikationsgesetz (TKG) gilt beispielsweise, das der Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorte an einer mit dem Teilnehmer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren ist. Dieser Zugang ist ein passiver Netzabschlusspunkt. Das öffentliche Telekommunikationsnetz endet am passiven Netzabschlusspunkt.

    Der Netzabschlusspunkt bildet die Trennlinie zwischen dem öffentlichen Telekommunikationsnetz und dem privaten, in der Funktionsherrschaft des Nutzers liegenden Netzes. Passive Netzabschlusspunkte sind z. B. der klassische TAE-Übergabepunkt oder Splitter, mit denen Signale innerhalb des Übertragungsmediums für besondere Leitungsmerkmale genutzt werden können. Modems sind keine passiven Endeinrichtungen, sie stellen aktiv über den gewählten Kommunikationsweg die Transportsignalisierung zur Verfügung. Mit der Gesetzesanpassung wird klargestellt, dass erst durch den Anschluss von funktionsfähigen Telekommunikationsendgeräten ein tatsächlicher Anschluss an das öffentlich zugängliche Telekommunikationsnetz erfolgt und Geräte, die hinter diesem passiven Netzabschlusspunkt betrieben werden, nicht Teil des öffentlich zugänglichen Telekommunikationsnetzes sind.

    Die Routerfreiheit wird durch die gesetzlichen Reglungen im § 73 TKG gesichert. Der Gesetzgeber hat unter anderem folgende Regelungen getroffen: bla bla bla....

  • Sie erlauben das Onboarding am passiven Anschluss, aber der Rest ist Sache des Kunden. Wenn du Support von der DG willst, dann verwende deren Equipment.

    Er will keinen Support, sondern Mängelbeseitigung. Wenn die Deutsche Glasfaser Anforderungen an das Endgerät stellt, die die Fritzbox ausschließen, dann muss sie diese Anforderungen dokumentieren. Der Sinn ist, dass der Kunde seine Endgeräte passend auswählen kann. Ansonsten muss die Fritzbox nicht nur am NT sondern auch am passiven Anschluss nutzbar sein, auch mit der aktuellen Firmwareversion, ob das der Deutschen Glasfaser gefällt oder nicht. Eine veraltete Firmware als Zugangsvoraussetzung ist nicht akzeptabel, da neuere Versionen auch Sicherheitslücken schließen.

    Für die Konfiguration des Endgeräts ist die Deutsche Glasfaser nicht zuständig. Das wäre "Support". Aber wenn das OLT die Fritzbox nicht ins Netz lässt, ist das ein Problem, um das sich die Deutsche Glasfaser kümmern muss. Allgemein geht es nicht an, dass Provider die Routerfreiheit durch willkürliche technische Hürden bekämpfen und die Kunden am langen Arm verhungern lassen. Langsam wäre mal mehr als Aufforderungen von Seiten der Bundesnetzagentur nötig.