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Bei BREKO setzt langsam Panik ein

  • belegdol
  • 5. September 2026 um 20:08
  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 16:53
    • #41
    Zitat von pufferueberlauf

    Hast Du zuhause noch Gigabit-Ethernet im Einsatz, das ist von 2002, 10 Gbps-Ethernet von 2002.

    Erm entschuldigt, Gigabit Ethernet is von 1999, 10 Gbps Ethernet von 2002. Das ist einer der Fehler die ich gerne im Ursprungspost korrigiert haette.

  • Phino
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    • 6. September 2026 um 16:54
    • #42
    Zitat von pufferueberlauf

    Hoer doch mit der neo-liberalen Gruetze und dem Schreckgespenst "Planwirtschaft" auf... Das ist hier komplett Fehl am Platz. Alle Unternehmen haben Plaene fuer die Zukunft und versuchen diese Umzusetzen (alle Staaten auch), und gerade Untzernehmen haben oft aehnliche Kommndostrukturen wie die Staaten des Ostblocks die mie dem Kampfbegriff Planwirtschaft gemeint waren.

    Was mir sagt sie haben keinen Plan wie unsere Regierung oder VW oder Mercedes.

    Schauen wir Mal was heute Abend die reden der Regierungsvertreter hergibt.

  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 16:55
    • #43

    Ethernet selber ist aus den 70ern... und TCP ebenfalls auch wenn es im ARPA-Netz NCP erst Anfang der 80er ersetzte.

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  • Funker
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    • 6. September 2026 um 16:57
    • #44
    Zitat von frank_m

    Aber das, womit ausgebaut wurde. Dann müsstest du XGS-Pon oder sogar deren Nachfolger mit dem heutigen DSL oder DOCSIS vergleichen. Das Argument ist Unsinn.

    VDSL Annex.Q und DOCSIS 3.1 treten gegen GPON an, denn das ist mehrheitlich bei BREKO-Mitgliedern in Betrieb und nicht XGS-PON, das war denen zu teuer.

    Das ist ein Technologiewettbewerb und den kann die BREKO mit GPON nicht gewinnen.

  • Edding
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    • 6. September 2026 um 16:58
    • #45
    Zitat von kingpin42

    Die Technik ist nicht 23 Jahre alt, der Standard ist es. Nach der Logik dürftest du auch kein DHCP einsetzen, das ist aus den 80ern.

    Wenn es keinen besseren Nachfolge Standard gibt setzt man halt auf den.
    Bei v6 haste SLAAC um etwas von DHCP wegzukommen.

    Bei GPON gibt es ihn XGS der deutlich Mehrwert bietet und dieser ist auch schon 10 Jahre alt mittlerweile.
    Im Wettbewerbsfeindlichen Land Deutschland kann man sich sowas aber leisten.

  • Edding
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    • 6. September 2026 um 17:02
    • #46
    Zitat von Funker

    Das ist ein Technologiewettbewerb und den kann die BREKO mit GPON nicht gewinnen.

    Deutschland ist halt wettbewerbsfeindlich, daher will die Breko, dass das alles verschwindet.

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  • Phino
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    • 6. September 2026 um 17:06
    • #47
    Zitat von pufferueberlauf

    Mmh, Du hast die Zeitlinie verwechselt. DOCSIS und DSL sind aelter als massenmarkt-taugliches FTTH. Aber es geht auch nicht um deren Entstehung, sondern um deren Rest-Betrieb, und zumindest bei DSL ist relativ klar, dass es nur noch um einen Restbetrieb geht.

    In dieser Betrachtung steckt aber ein riesen großer Fehler. Was kostet den richtig viel Geld? Die ganze Infrasruktur von Tiefbau und Hochbau (MFH).

    Und genau dies musste bei DSL und docsis nicht passieren, dass war schon da mit Telefonleitungen und Haus-Antennen Verkabelung. Beides bei meiner Mutter und bei meinem Sohn in Gebäuden aus den 60er so noch in Betrieb. Bei Muttern jetzt schon GF, weil WEG. Beim Sohn weigert sich die Wohnungsbaugesellschaft, obwohl Vodafone gerne möchte.

    Es gibt bei der ganzen Geschichte viel Spielverderber, gerade in Deutschland.

    Aber das Problem mit der Innovationsfeindlichkeit fällt der deutschen Wirtschaft jetzt so richtig auf die Füße.

  • Edding
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    • 6. September 2026 um 17:07
    • #48
    Zitat von Phino

    Was kostet den richtig viel Geld? Die ganze Infrasruktur von Tiefbau und Hochbau (MFH).

    Richtig und nicht der Preis pro Mbit.

    Zitat von Phino

    Und genau dies musste bei DSL und docsis nicht passieren, dass war schon da mit Telefonleitungen und Haus-Antennen Verkabelung.

    Auch richtig und trotzdem sind die Tarife so Teuer und bei DOCSIS wird Bandbreite verkauft.
    Tiefbau ist also eher nicht die Ursache hoher Endkunden Preise.

  • Phino
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    • 6. September 2026 um 17:13
    • #49
    Zitat von Edding

    Auch richtig und trotzdem sind die Tarife so Teuer und bei DOCSIS wird Bandbreite verkauft.
    Tiefbau ist also eher nicht die Ursache hoher Endkunden Preise.

    Die aber tatsächlich nicht genutzt werden kann. Zum einem wegen der maroden Verkabelung und wegen der Technik (Rückkanal).

    Ist halt Zitrone 🍋 auspressen. Halt Marktwirtschaft ;)

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  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 17:15
    • #50
    Zitat von Funker

    VDSL Annex.Q und DOCSIS 3.1 treten gegen GPON an

    Bei der Telekom ist Profil 17b die Masse nicht Profil 35a, und es ist unklar welcher Anteil der verbauten Linecards ueberhaupt Profil 35a unterstuetzen... und wie gesagt auch DOCSIS 3.0 ist noch im Einsatz.

    Zitat von Funker

    denn das ist mehrheitlich bei BREKO-Mitgliedern in Betrieb und nicht XGS-PON, das war denen zu teuer.

    Bisher, aber langsam taucht auch das bei hiesigen ISP auf, langsam weil der Wechsel halt im Rahmen des normalen Technikaustauschs stattfindet. Es gibt halt kaum relevante Nachfrage nach Tarifen die nur mit XGSPON realisiert werden koennen.

    Zitat von Funker

    Das ist ein Technologiewettbewerb und den kann die BREKO mit GPON nicht gewinnen.

    Und mit XGSPON, 25GPON, 50GPON oder 1600 Gbps AON auch nicht, weil den Endkunden in der Masse die Technologie ebenso egal ist wie Zugangskapazitaet (so fern diese ueber einem Minimum liegt und damit fuer die ueblichen Anwendungen ausreicht).

    Es gibt hier im Forum (aehnlich wie bei Golem, telrtsarif, heise, ...) eine Reihe von Postern die abenteuerliche Theorien darueber haben was der Massenmarkt will/braucht. Meistens laeuft es darauf hinaus, dass der Poster seine individuelle Vorliebe (oft maximale Leistung zu minimalem Preis, gelegentlich auch nur minimaler Preis) unhinterfragt als Vorliebe der Masse interpretiert. Aber im Massenmarkt sieht man halt:

    A) 60% der DSL-Kunden sind direkt bei der Telekom obwohl die aus nachvollziehbaren regulatorischen Gruenden quasi von allen DSL-Resellern preislich unterboten wird, daher ist absolute Preisminimierung eben nict das was die Masse macht.

    B) Vodafone verramscht regelmaessig Kabel1000 fuer frueher 40 Euro, jetzt meine ich 50Euro, also mehr Kapazitaet fuer weniger Geld als bei FTTH/FTTB. Alles was VF damit erreicht hat war bestenfalls den Kundenschwund zu stoppen. Aber waere der Massenmarkt tatsaechlich an hoher Kapazitaet zu niedrigem Preis intersssiert, haette VF mit dieser Aktion quantitativ neue Kunden hinzu gewinnen muessen. Das ist nicht geschehen und damit ist fuer mich die Idee die Masse wolle hohe Kapazitaet zu niedrigem Preis auch entkraeftet.

    Was ich bei einem Teil der Kunden vermute (Achtung Spekulation) ist, dass diese den ISP nur wechseln wenn dieser sie aktiv vergraetzt und ansonsten, wenn der ausreichend zufriedenstellend arbeitet, schlicht ihren Internetzugangstarif nicht anruehren. (Ausnahmen vielleicht da wo << 16 Mbps geliefert werden, da besteht mehr Wechselbereitschaft).

  • Phino
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    • 6. September 2026 um 17:23
    • #51

    Sagt Mal, habt ihr auch so einen chilligen Sonntag. ;)

  • mbo77
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    • 6. September 2026 um 17:29
    • #52
    Zitat von Edding

    Ohnehin ein Armutszeugnis

    Oh contraire. Es ist bedarfsgerecht.

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  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 17:31
    • #53
    Zitat von Edding

    Wenn es keinen besseren Nachfolge Standard gibt setzt man halt auf den.

    Hast Du denn 10 Gbps Ethernet bei Dir daheim, oder schneller?

    Zitat von Edding

    Bei v6 haste SLAAC um etwas von DHCP wegzukommen.

    Unklar ob SLAAC da wirklich eine Verbesserung ist oder nur eine Veraenderung, in jedem Fall war/ist das einer der Gruende warum IPv6 nur langsam Verbreitung findet.

    Zitat von Edding

    Bei GPON gibt es ihn XGS der deutlich Mehrwert bietet und dieser ist auch schon 10 Jahre alt mittlerweile.

    Mehrwert in wie fern? Aktuell scheitert eine schnelle XGSPON Einfuehrung doch daran, dass es sich schlicht nicht lohnt, weil keine Sau (also fast niemand) bereit ist fuer XGSPON Tarife mehr zu zahlen als fuer Tarife fuer die das billigere GPON reicht. Ist ja auch hier im Forum ein running Gag, dass die die am lautesten XGS-Einfuehrung fordern gleichzeitig erwarten, dass "10G" Tarife billiger sein sollten als die existierenden 1 Gbps Tarife.

    Zitat von Edding

    Deutschland ist halt wettbewerbsfeindlich, daher will die Breko, dass das alles verschwindet.

    Wie waere es mit etwas weniger Verschwoerungsgeschwurbel? Eine einfachere Erklaerung fuer die Position der BREKO als Interessenvertretung ihrer Mitglieder ist mMn., dass die Vorschlaege halt im finanziellen Interesse der BREKO-Mitglieder sind. Muss man die Vorschlaege deshalb gut finden oder unterstuetzen? Natuerlich nicht, aber man sollte auch nicht ueberrascht tun.

    Zitat von Edding

    Richtig und nicht der Preis pro Mbit.

    Setzen, sechs. Ja, aktuell ist der CapEx des Ausbau der groesste Brocken, aber deshalb kann ein ISP die anderen Kostenkomponenten der Betriebskosten OpEx nicht einfach ignorieren. kingpin42 hatte ja schon mal erlaeutert, dass ein Netzt mit 100 Gbps Last andere Kosten mit sich bringt als eines fuer 10 Gbps... sieht man z.B. auch bei den Kosten fuer DIA/Transit/Peering.

    Zitat von Edding

    Auch richtig und trotzdem sind die Tarife so Teuer und bei DOCSIS wird Bandbreite verkauft.

    Also DOCSIS verramscht gerade Taerife in der 20 Euro Klasse das findest Du jetzt "so teuer" ? Und die Preise skalieren bei den meisten ISPs mit der Zugangskapazitaet und i.,d.R. nicht wegen Technischer Limits, sondern wegen entsprechend eingestllter (Achtung, das boese Wort) Traffic Shaper.

    Zitat von Edding

    Tiefbau ist also eher nicht die Ursache hoher Endkunden Preise.

    Bei FTTH halt schon, bei DOCSIS sind die Preise4 nicht hoch, und bei DSL liegt es nicht zuletzt an den Regulierungszielen fuer die Vorleistungspreise (niedrig genug, dass Reseller die Telekom profitable unterbieten koennen, aber auch so hoch, dass der Ueberbau des Zugangsnetzes langfristig attraktiv bleiben soll).

    Aktuell sieht es so aus, als koste ein FTTH Anschluss im Mittel eher so um die 3000-4000 Euro, die muss man, zusaetzlich zu den Betriebskopsten schon wirder zurueckgewinnen, wenn man als ISP im Spiel bleiben will, und gerade wenn die Buchungsquoten niedrig bleiben laesst das wenig Preisgestaltungsspielraum.

  • Joerg123
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    • 6. September 2026 um 18:35
    • #54
    Zitat von pufferueberlauf

    Mit genau der selben Begruendung wie bei DSL, der Rest-Betrieb dieser Netze senkt die Profiabilitaet des FTTH AUsbaus und damit dessen Tempo... ist halt so, dass DSL noch ca. 22 Millionen Anschluesse hat und Kabel nur ca. 8-9 Millionen

    also das halte ich für völlig übertrieben bei Breitbandkabel. Kabel schafft zumindest GBit/s, abgesehen von parallel möglichen Zugängen und deren Bündelung wird DOCSIS 4.0 nochmal deutlich schneller sein, allerdings nur auf kurze Strecken = verlangt auch den Ausbau auf der letzten Meile. Aber Breitbandkabel auf dieselbe Stufe stellen wie DSL wäre völlig am Potenzial vorbei, dabei immer im Auge behalten dass aktuell im Privatbereich für 80% aller Nutzer (deutlich) unter 1GBit/s ausreicht und das noch lange so bleiben wird. NEIN, ich will keinem vorschreiben welche Geschwindigkeit er nutzt, aber irgendwann ist der allgemeine Bedarf gedeckt. Das st vergleichbar mit dem PC-Markt: Anfang der 90er konnte man sich (feuer teuer teuer Geld) einmal im Jahr einen neuen PC kaufen und hat einen gravierenden Unterschied zum Vorgänger-PC erkannt. Aber seit wenigstens 10, eher 15 Jahren muss man sich nicht mehr regelmäßig einen neuen PC kaufen (solange Windows11 damit klarkommt, oder man weiß, wie man die Hardwarebeschränkungen umgeht, oder erst gar kein Microsoft nutzt) . Natürlich gibt es neue Hardware die auch besser wird, keine Frage, dass einem z.B. PC-Spiele-Zocker problemlos erklären, aber für den Alltag eines Durchschnittsusers ist das nicht mehr von Belang, zur Nutzung von ein paar Office-Apps und Internet + Streaming, sogar hochauflösend, braucht es diese neue Hardware nicht wirklich.

    Und beim Internetanschluss ist es vergleichbar, vielen reicht schon seit Jahren ein Anschluss um die 50MBit/s, im Homeoffice stört meist der geringe Upload, was genau der Grund dafür ist, dass sich kein allgemeines großes Interesse an schnellerem Internet einstellt. Hier will der Staat regulieren, wo beim Durchschnittskunden überhaupt kein Bedarf besteht. Also bei einem sehr sehr großen, relevanten Teil zumindest, sonst hätten wir nicht diese hier diskutierte Misere.
    Persönlich bin ich dennoch zufrieden, denke alles richtig gemacht zu haben, aber ich gehöre auch zu denen, denen es recht egal ist, ob ich 44 oder 50 Euro monatlich zahle. Ich gehöre auch zu denen, die vor 4-5 Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben = ich habe monatlich ü150€ zusätzlich verfügbar. Also ich will nicht sagen, dass ich endlos Geld habe, ganz bestimmt nicht, aber wir reden von ein paar Euro mehr oder weniger, während z.B. Raucher oder andere Gruppen ihr Geld zum Fenster rauswerfen (was ich als solches nicht kritisieren will, habe ich selber 40 Jahre gemacht).

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 18:45
    • #55
    Zitat von Joerg123

    also das halte ich für völlig übertrieben bei Breitbandkabel.

    Dein gutes Recht. Es ging hier weniger darum was Du und ich davon halten sonder um eine (eher hypothetische) Position der BREKO...

    Zitat von Joerg123

    abgesehen von parallel möglichen Zugängen und deren Bündelung wird DOCSIS 4.0 nochmal deutlich schneller sein,

    Aber wohl nicht in Deutschland, die beiden wichtigsten DOCSIS-Betreiber haben dem eine Absage erteilt (zum Teil wegen der Bauweise be8i der grosse Teile des Kabelnetzes (wie bei DSL) direkt im Boden Vergraben sind und nur schwer ausgetauscht werden koennen).

    Zitat von Joerg123

    Aber Breitbandkabel auf dieselbe Stufe stellen wie DSL wäre völlig am Potenzial vorbei, dabei immer im Auge behalten dass aktuell im Privatbereich für 80% aller Nutzer (deutlich) unter 1GBit/s ausreicht und das noch lange so bleiben wird.

    Das mag ja sein, aendert aber wenig daran, dass auch eine DOCSIS_Abschaltung im Interesse der BREKO Mitglieder waere, oder?

    Zitat von Joerg123

    Hier will der Staat regulieren, wo beim Durchschnittskunden überhaupt kein Bedarf besteht.

    ??? Die Kabel-Diskussion/Spekulation haben wir hier vom Zaun gebrochen, es gibt meines Wissens keine offizielle Positionen die in die diskutierte Richtung gehen, weder von BREKO, noch BNetzA odergar Digitalministerium, aktuell geniesst Docsis3.1 sogar Schutz vor gefoerdertem Ueberbau... die echte Diskussion dreht sich um die Kupdferabschaltung und da sehe ich Staat und Politik gefragt, weil es in unserem Spaetphasenkapitalismus ansonsten zum Restbetrieb bis zur DSL-Daemmerung und dann vielleicht zu Anstalten zum Bau von Ersatznetzen kaeme, bei 10-20 Jahren Baudauer wuerde das Millionen von Nutzern auf Jahre ohne Festnetzanschluss haengen lassen, und waere auch eine klare Verletzung der Ausbauziele der EU.

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  • Funker
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    • 6. September 2026 um 19:44
    • #56
    Zitat von pufferueberlauf

    Bei der Telekom ist Profil 17b die Masse nicht Profil 35a, und es ist unklar welcher Anteil der verbauten Linecards ueberhaupt Profil 35a unterstuetzen

    Die Telekom liefert über Profil 17b aber eine Dienstgüte, die die BREKO-Mitglieder mit GPON offensichtlich nicht hinbekommen. Und deshalb muss die existierende Infrastruktur mutwillig zerstört werden, weil man im Technologiewettbewerb nicht bestehen kann.

    Was die BREKO will muss deshalb aber nicht jeder automatisch gut finden. Insbesondere wenn dahinter ausländische Interessen stehen. Die würden auch verschnupft reagieren, wenn man deren Kupfernetze kaputtbomben würde.

  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 19:54
    • #57
    Zitat von Funker

    Die Telekom liefert über Profil 17b aber eine Dienstgüte, die die BREKO-Mitglieder mit GPON offensichtlich nicht hinbekommen.

    Ist halt eine Einschaetzung basierend auf Deinem Bachgefuehl, formuliert um milde zu trollen. Und eine Nebelkerze, weil Du ignorierst, dass Dein AnnexQ Argument gequirlte Gruetze war, entkoppelt von der beobachteten Realitaet.

    Kannste schon machen, aber es faellt dann halt schwer Deine Posts ernst zu nehmen.

    Zitat von Funker

    Und deshalb muss die existierende Infrastruktur mutwillig zerstört werden, weil man im Technologiewettbewerb nicht bestehen kann.

    Von Zerstoerung spricht niemand, es geht um Werbestop fuer DSL und auch um die Organisation der so oder so kommenden DSL Abschaltung, abef klar, das ist weit weniger click-baity als Du es zu praeferieren scheinst.

    Zitat von Funker

    Was die BREKO will muss deshalb aber nicht jeder automatisch gut finden.

    Exakt. Dein gutes Recht.

    Zitat von Funker

    Insbesondere wenn dahinter ausländische Interessen stehen.

    Ein Xenophobe... unangenehm, aber auch das Dein gutes Recht.

    Zitat von Funker

    Die würden auch verschnupft reagieren, wenn man deren Kupfernetze kaputtbomben würde.

    Nun ja, das steht auch bei uns nicht zur Diskussion, es geht um Organisation der DSL Abschaltung nicht um Zerstoerung, unklar warum Du meinst solch martialische Sprueche bringen zu muessen...

  • xrandr
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    • 6. September 2026 um 21:02
    • #58

    Warum die Aufregung, das ist ein Gewerbeverein - gemeinhin Lobbyverband - die fordern die allermöglichsten Vorgaben.
    Firmen wie Vodafone ist es gelungen, durch den Sprech "Gigabitausbau" anstelle von "Glasfaserausbau" die HFC-Netze zu glorifizieren. Das Potential von DOCSIS 4.0 kann nur entfaltet werden, wenn sich der Umbau rechnet - da wird der Investitionsunterschied langfristig betrachtet zu FTTH aber gar nicht mehr interessant. Denn ein FTTH-Netz von GPON zu XGS-PON und zu 25G-PON umzurüsten, ist eine Investition, die jeder Netzbetreiber risikolos vollziehen würde - auch beim "ungünstigsten" Konzept Distributed Split.

    DOCSIS 4.0 (und damit die Aussicht auf wettbewerbsfähige Uploadgeschwindigkeit) im Gegensatz rechnet sich selbst für Vodafone in den allermeisten Netzen überhaupt nicht, das wurde offen kommuniziert.
    Die Forderung nach Abschaltung (ob direkt oder indirekt vermittelt) halte ich angesichts der Verbindungsqualität auch nicht für gelungen, solange die Konkurrenz unzuverlässig ist. Andererseits: Der Telekom wurde in Vergangenheit die Evolution überlassen. So wurde, als Google Fiber mit 1 Gbps in den USA an den Start ging, in Deutschland noch überwiegend per ADSL/ATM über ein SDH-Kernnetz aus den 1980er Jahren gesuft. Eine Förderung(!) für VDSL-Ausbau Mitte der 2010er Jahre hätte man in sämtlichen Nachbarländern wohl auch nur müde belächelt.

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  • HubeBube
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    • 6. September 2026 um 22:57
    • #59
    Zitat von Phino

    Sagt Mal, habt ihr auch so einen chilligen Sonntag. ;)

    Yep, mit Zwetschgen-Streusel-Kuchen und schön in der Sonne gesessen. Herrlich und sehr entspannt, dann kamen die Hochrechnungen aus Sachsen-Anhalt...

  • BlackMage2
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    • 7. September 2026 um 12:31
    • #60
    Zitat von kingpin42

    Die politische Weichenstellung für echten symmetrischen Ausbau nach französischem oder nordeuropäischem Vorbild hätte schon vor Jahrzehnten erfolgen müssen.

    Ist sie aber nicht. Das ist ja genau das Problem.

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