Warum dauert alles so lange

  • wobei ich unklar bin, ob das mit 20 Euro realistisch ist, immerhin meint die BNetzA ja, fuer das aktuelle Mindestprodukt mit 15/5 Mbps waere bis zu ca. 35 Euro erschwinglich.

    Ich halte im FTTH-Bereich einen symmetrischen 75 Mbps Tarif inkl. Festnetz Flat mit einer einzigen Rufnummer für ein sehr attraktives Angebot und auch durchaus realisierbar.

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  • Warum dann keine 100Mbit/s wie 100BaseT?

    Weil meine 80 jährige Mutter mit 100 BaseT nix anfangen kann. Sie will Magenta TV nutzen und mit dem Gigaset Handgerät telefonieren. Prinzipiell würden da auch 50 Mbps ausreichen, es kann ja sein, das am zweiten Fernseher noch parallel geschaut wird und die Handys und Tablets sind ebenfalls always on.

  • Von den meisten der großen Netzbetreiber realisiert würden da ja eh 80 Mbit/s netto rauskommen. Damit wäre man ja schon nah an 100Base-T bzw. genau so weit drunter wie ein typischer 100er Tarif drüber wäre.

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  • Oder mit 100 Gbps und der ISP zahlt auch noch fuer das Privileg, Dich mit Internet versorgen zu duerfen? Das ist doch diese selbe alte Leier...

    Uebrigens der Ex-Monopolist in Belgien nimmt:

    100/20: ca. 40 Euro/Monat
    150/30: ca. 60 Euro/Monat
    500/100: ca. 65 Euro/Monat
    2000/200: 78 Euro/Monat

    Zitat

    Und DIGI schreibt:
    Symmetrical download and upload speed

    • 8 Gbps guaranteed + 2 Gbps for optimal performance

    Wo diese +2 Gbps herkommen sollen ist deren sahniges Geheimnis, das duerfte auch nur XGS-PON Gruetze mit FEC sein (die kochen auch nur mit Wasser) und wenn ich mal eine Test-Adresse eingebe (Vossengasse 1, 4700 Eupen, Box 1) sagt mit Proximus ich bekaeme 100/30 Mbps fuer ca. 60 Euro/Monat und Digi sagt weder Fiber noch 5G an der Adresse.

    Das ist das typische Rosinenpicken, welches ausser Neid und Missgunst wenig bringt. Das ist aehnlich absurd wie so zu tun als waere LWLCom repraesentativ fuer das Internetangebot in Deutschland. Warum machst Du das immer und immer wieder, und welche Erkenntnis erhoffst Du Dir davon?

    Oder brauchts dafür in Germoney wieder Rateshaping so auf ADSL niveau ? :lol:

    Und da ist dann wieder der zweite running gag vom boesen Rateshaping...

  • Warum dann keine 100Mbit/s wie 100BaseT?

    Weil Vertragsraten in Deutschland seit der Klarstellung der BNetzA als erzielbare Netto-Nutzlastraten zu interpretieren sind und Du aus brutto 100 Mbps von Fast-Ethernet keinen richtigen 100 Mbps-Tarif schnitzen kannst. Klar, Du kannst Dich auf den Standpunkt stellen, Du versprichst 100Mbps und die Leute koennen bestenfalls 94-95Mbps messen was mit dem 10% Abschlag der BNetzA bei der Ueberpruefung der Vertragsraten noch nicht als Minderleistung klassifiziert wird, aber ganz ehrlich, das ist grosse Gruetze...

  • Bei der Telekom ist nicht alles korrekt und nachvollziehbar, wie man 16Mbit/s DSL für knapp 40 monatlich anbietet, ist nicht nachvollziehbar. 50Mbit/s für knapp 45€, 100Mbit/s für 50€ bis zum maximalen DSL Tarif 250 für 56€ sind sicherlich nicht die günstigsten Tarife, für mich aber akzeptabel. Ich weiss nicht was die Jammerei soll das GF zu teuer ist, es fängt bei 46€ für 150Mbit/s an, ich hab 300Mbit/s, weil aktuell zu 51€ (bei mir noch 49,95) zu bekommen, die höheren Tarife werden dann schon unverhältnismäßig teuer bis hin zu 1Gbit/s zu 71€. Glasfaser kann man eben nicht verkaufen mit 16Mbit/s, selbst 50 ist ein Witz für die Technologie. Eine 6spurige Autobahn zu bauen für die Nutzung mit einem Bobbycar macht einfach keinen Sinn. Letzten Endes kostet 150Mbit/s GF quasi so viel wie 50Mbit/s DSL und ist auch nicht extrem teurer als DSL 16Mbit/s. Vielleicht ist das der Grund, dass DSL 16Mbit/s so unverschämt teuer ist bei der Telekom, womit man sagen kann "kaum günstiger als ein 10x schnellerer GF-Anschluss". Natürlich bietet man Tarife an, an welchen sich auch was verdienen lässt, denn abgesehen vom Datentraffic sind die Fixkosten je Kunde gleich hoch.
    Selbstredend sind Anbieter wie 1&1 günstiger, aber auch bei 1&1 ist DSL16 unverhältnismäßig teuer (30€), während DSL50 preisgleich ist, aktuell (schon seit Monaten) ebenfalls zu GF150 ist, wenn es schneller wird, ist 1&1-DSL bei allen Tarifen teurer, oder bietet weniger Leistung als GF.

    Wie kann man also sagen, dass die Tarife zu teuer sind, das der Kunde bei GF nichts spart, gar mehr zahlen soll für GF ? wenn man 50Mbit/s als "niedrige Geschwindigkeit, aber meist ausreichend für einen Haushalt" ansieht, zahlt man bei der Telekom 2€ mehr für 3fache Leistung, bei 1&1 preisgleich und ebenfalls 3mal so schnell (ich denke das aktuelle Angebot wird erhalten bleiben, oder zukünftig noch attraktiver werden).

    Auch das Gejammer über den Speed ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich hab seit 2009 Kabelinternet, angefangen mit 30Mbit/s und jeder Tarife, egal ob Unity oder Vodafone, war immer (deutlich) über-provisioniert mit ca. 10% und die lagen auch fast immer an. Jetzt mit GF ist es nicht anders (viel mehr Upload halt), auch wenn die Überprovisionierung "nur noch" bei gut 105% liegt, die liegen dafür aber völlig stabil 24/7 an. Dass die eigene Hardware die Leistung des Anschlusses unterstützt liegt doch voll und ganz beim Nutzer und nicht beim Anbieter, abgesehen davon, dass für Kunden mit 100Mbit/s Heimnetz die ca. 85Mbit/s wahrscheinlich auch völlig reichen werden, zumindest kein Problem des Anbieters. Natürlich kann ich auch mit S/W-Fernseher HD+ buchen und hier im Forum würden sich dann garantiert User finden, die sich über die schlechte Bildqualität beschweren würden.

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

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  • 50Mbit/s für knapp 45€, 100Mbit/s für 50€ bis zum maximalen DSL Tarif 250 für 56€ sind sicherlich nicht die günstigsten Tarife, für mich aber akzeptabel.

    Wenn die Konkurrenz, teilweise sogar mit vollständig identischem Internetprodukt, da eingekauft und auf identischer Leitung bei 25, 27, 30 Euro liegt?

  • Wenn die Konkurrenz, teilweise sogar mit vollständig identischem Internetprodukt, da eingekauft und auf identischer Leitung bei 25, 27, 30 Euro liegt?

    ja dann freu dich doch über die Angebotsvielfalt und bestell da ! das ist eben die freie Marktwirtschaft, keiner zwingt dich das teure Produkt zu kaufen, insbesondere bei der Telekom nicht (auch über GF mehrere Fremdanbieter verfügbar direkt nach Anschlusserstellung). Mir ist es das Wert, bzw. wo ich mit Nachbarn teile, auch nicht so teuer (vor allem, wenn man auch noch die Streamingdienste sieht, die sich auch direkt reduzieren im Preis, meist gehen ja mehrere Streams aus einem Lan).
    Mir ist aber auch wichtig eine IPv4 + IPv6 Adresse zu haben, daher fällt z.B. 1&1 schon mal aus.

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

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  • Die Bandbreite und die damit notwendige Kapazität ist vermutlich die kleinere Komponente in der Kalkulation.

    Die Leitung hinzustellen und zu betreiben kostet Geld.

    Und wie schon gebetsmühlenartig vorgetragen, ist der durchschnittliche Umsatz je Kunde von Bedeutung.

    Selbst ein Produkt wie Kartoffeln muss ich differenziert am Markt anbieten.

  • die lagen auch fast immer an.

    Das ist aber statistisch nicht relevant.

    Es gab und gibt immer noch sehr viele Kunden, die stark unter dem schlechten Netz leiden.

    Vodafone macht sicherlich nicht aus Spaß seit Jahren Tiefbau und segmentiert neu.

    So langsam kommen die aber zu einer Qualität, die in Ordnung ist. Von daher ist DOCSIS noch lange nicht tot.

  • Zumindest tut sich etwas bei dem HFC Anbieter Vodafone, sowohl in Sachen Segmentierung und auch in FTTH. Letzteres allerdings aufgrund von Kooperationen und das ist gut so.

    Vodafone nimmt wichtigen Meilenstein beim Breitband-Ausbau
    Vodafone hat im Mai eine große Hürde beim Breitband-Netzausbau genommen.
    www.teltarif.de

    Jetzt müssten die Roten nur noch das TKG in Sachen Endgerätewahlfreiheit akzeptieren. Wobei dies keine Frage des Wollens, sondern des Müssens ist.

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  • Bin wieder bei meinem Thema. Bis jetzt haben sie mir meine alte Telefonnr. noch nicht durchgeschaltet. Ich werde am Montag noch einmal bei Telekom anrufen und ihnen mitteilen, wenn ich sie nächste Woche nicht bekomme werde ich den Festnetzanschluss kündigen. Da ich ja nicht mehr erreichbar bin mit einer Nummer, die keiner kennt aber ein Monatsbetrag schon abgebucht wurde kann ich auch mit meinem Handyvertrag leben. Ich muss dazu verschieden Anschreiben und ihnen meine Handynr. durchgeben. Abheben tun viel nicht mehr, wenn sie die Telefonnr nicht kennen. Aus Vorsicht vor Betrügern. Mache ich schon lange so.

    Bei Handynummern hat man kein Problem dieselbe zu behalten, wenn man den Anbieter wechselt. Warum es bei Festnetz nicht funktioniert erschließt sich mich nicht.

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  • Bei der Telekom ist nicht alles korrekt und nachvollziehbar, wie man 16Mbit/s DSL für knapp 40 monatlich anbietet, ist nicht nachvollziehbar.

    Oh, erklaerbar ist das schon... hat mMn. allerdings weniger mit echten Kosten zu tun* und mehr mit versuchter Kundensteuerung... der erklaertelan der Telekom ist den mittleren Umsatz pro Kunde zu steigern, und wenn nicht mehr Kunden teurere Tarife buchen werden halt die Preise der Tarife die tatsaechlich gebucht werden angehoben...


    denn abgesehen vom Datentraffic sind die Fixkosten je Kunde gleich hoch.

    Das haengt halt auch davon ab wie man die Fixkosten bestimmt und verteilen will, kannste pro Anschluss umrechnen musst Du aber nicht, allerdings ist pro Anschluss recht naheliegend.

    Mir ist aber auch wichtig eine IPv4 + IPv6 Adresse zu haben, daher fällt z.B. 1&1 schon mal aus.

    Und Telekom und O2 und... im Privatkundenmarkt machg keiner der grossen irgendwelche beladtbaren Zusagen zum Thema privat/oeffentlich IPv4/IPv6... und bei 1&1 gibt es Berichte von Kunden denen DualStack mit dynamisch oeffentlicher IPv4 geschaltet wurde. Seber bin ich bei O2, bei Telekomvorleistung machen die auch dynamisch oeffentlichen DualStack aber ohne schriftliche Garantie


    *) Die letztlich auch nur eine Untergrenze einziehen dafuer welche Preise rentabel sein koennen.