DSL Telefonleitung selbst reparieren?

  • Nicht sicher in welchem Forum, aber ich habe mal Vergleiche zwischen hochwertige CatN, mit N >= 5 und Telekomkabel gesehen, und beide waren Welten besser als Elektrikerkabel. Meine Quintessenz war, dass beide so gut geeignet zu sein scheinen dass ich die Wahl von anderen Faktoren als Signalqualitaet abhaengig machen wuerde. Das ist auch der Grund warum ich die Kabel vom Keller in den 1.OG zur TAE nicht ausgetauscht habe... aber fuer mich gehoert das Verlegen von CatN Kabel auch nicht zu den Dingen die mir viel Freude bereiten.... :)

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (25. Mai 2025 um 12:32)

  • Ich musste mal knappe 10m Kabel erneuern, sprich telekom-kabel gegen cat.6a. Zufall, vielleicht auch dem sauberen Neuauflegen geschuldet, aber die Sync ist bei 550m Länge von 90 auf 100 Mbps gestiegen. Mit dem Vigor 167 sind es aktuell gut 130 Mbps.

  • Ich musste mal knappe 10m Kabel erneuern, sprich telekom-kabel gegen cat.6a. Zufall, vielleicht auch dem sauberen Neuauflegen geschuldet, aber die Sync ist bei 550m Länge von 90 auf 100 Mbps gestiegen. Mit dem Vigor 167 sind es aktuell gut 130 Mbps.

    Bei Kupfer kann sowas tatsächlich passieren. - Ich hatte 2003 von ISDN auf DSL (light) umgestellt, und in dieser Wohnung gab es viele "angehängte Kupfer-Teilstücke". - In 30 Jahren, die das Haus bestand bis dahin ist eben durch Mieterwechsel die eine, oder andere Änderung gemacht worden.

    Für Telefonie war das nie ein Problem. - DSL wurde aber unterbrochen, sobald das Telefon geklinglet hatte, oder man raustelefiniert hatte.

    Nach meinem Umzug 1 Stückwerk tiefer, und Erneuerung der Kupferleitung vom Verteiler im Keller in die Wohnung war das Problem verscheunden. - Mit der Zeit und Technikumstellung bei der Telekom hatte sich auf der Leitung sogar am Schluss 100 Mbit stabil.

    Jetzt habe ich seit 3 Jahren Glasfaser, und sehr glücklich damit. - Tarif 300/150 Mbit.

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  • belegdol Auch hier gilt das TKG. An dem passiven Netzabschlusspunkt endet das öffentliche TK-Netz. Ob der APL als Netzabschlusspunkt bezeichnet werden kann, musst Du herausfinden.

    Grundsätzlich ist es kein Fehler ein altes Telefonkabel Inhouse durch ein geschirmtes Netzwerkkabel zu ersetzen.

    Für DSL besser ein passenderes, mit der richtigen Impedanz, wie von pufferueberlauf vorgeschlagen. Das ist auch etwas flexibler in der Verlegung, aber natürlich etwas teurer als gängiges CAT7 Verlegekabel.

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  • Unklar ob mein Vermieter Lust haette mich ein Leerrohr im Treppenhaus verlegen zu lassen, oder Motivation das selber in Auftrag zu geben.

    Dann würde sich z.B. für mich die Neuverlegung eines neuen Kabels sowieso von alleine erledigen. Der Vermieter muß, was Telefonie angeht, für eine funktionierende Verkabelung auf eigene Kosten sorgen: BGH VIII ZR 17/18.

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  • Das übrige Kabel ist so kurz, dass nicht Mal Kabelschellen benötigt werden, geschweige dann Leerrohre. Wie von Phino richtig erkannt, optisch ist das Keller ohnehin längst nicht mehr zu retten. Ein hängendes Kabel hinter dem Schrank mehr macht keinen Unterschied.

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  • Ist es ohne Vertrag möglich zu prüfen ob es Signal anliegt?

    Manchmal ja, manchmal nein, probier es aus, mehr als "kein Signal" kann nicht passieren. Im besten Fall solltest Du auf die Seite kommen die Deine Line-ID anzeigt, zumindest wenn die Telekom da das DSL Netz betreibt.

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  • Da kommt leider kein Sync zustande. Wenn die Leitung länger nicht in Benutzung war, ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass sie vom DSLAM getrennt wurde. Die sind in vielen Anschlussbereichen rares Gut, dazu kommt häufig Platzmangel auf der sogenannten Querverkabelung. Lange Rede, kurzer Sinn: Nicht genutzte Anschlüsse bekommen häufig keinen Sync. Und wenn man Pech hat, bekommt man auch bei einer Neubestellung keinen VDSL Anschluss, sondern ggf. nur ADSL2+, weil kein Platz im DSLAM oder der Querverkabelung ist. Wenn die Verfügbarkeitsanzeigen bei der Telekom und bei anderen Anbietern (1&1, O2) in Bezug auf die verfügbare Bandbreite unterschiedlich sind, dann kann das ein Warnsignal für eine solche Situation sein.

  • Die Leitung wurde in der Tat seit mindestens 2020 nicht benutzt.

    Ich könnte theoretisch ein Vertrag für ein Monat abschließen, aber nur als eventuelle Backup Leitung grenzt es irgendwann an Beschäftigungsmaßnahmen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Backup nie gebraucht wird. Zu Not muss ein Techniker doch vorbeikommen.

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  • Braucht man die Anmeldedaten sodass es läuft? Irgendwas einzutragen scheint nicht genug zu sein:

    Anmeldedaten werden nicht benötigt. Lediglich muss ein DSL Signal vorhanden sein. Im Prinzip soll das so wie das Selfprovisioning eines ONTs bzw. Glasfaserrouters bei Deutsche Glasfaser funktionieren: Du wirst in ein abgeschlossenes Netz dirigiert in dem Du lediglich via http://www.anschlussinfo.de die Line-ID erhältst. Bei DG gelangst Du in ein 10er Netz, um die Provisionierung durchzuführen.

    Wie von frank_m geschrieben, ohne DSL Signal auch kein Test. Von daher bleibt nur der Durchgangsprüfer oder der Technikerbesuch beim Buchen eines DSL-Paketes. Letzters muss natürlich nicht von der Telekom sein.