AVM muss Bußgeld wegen Preisabsprachen zahlen

  • Und dennoch provisioniert die Telekom jedes GPON Endgerät, da PPPoE verwendet wird. Das ist offensichtlicher viel einfacher für die Provisionierung.

    Ich glaube ich erwähnte es schon an anderer Stelle: die Provisionierung in PON-Netzen hat nichts mit der Netzzugangsart, insbesondere PPPoE, zu tun. Das sind getrenne Verfahren auf ganz unterschiedlichen OSI Layern.

  • Dann lass es mich anders ausdrücken: Anscheinend fällt es Deutsche Telekom aufgrund ihres etablierten Verfahrens viel leichter, kundeneigene Endgeräte direkt an der Glasfaser in Betrieb zu nehmen, als andere Mitbewerber die häufig auf IPoE/DHCP setzen und nicht PPPoE verwenden.

  • Darum geht es mir nicht. Eine Frage wäre, wieso es generell auf dem Markt so wenig Modem-Router Kombinationen gibt. Es ist aber für HFC auch nicht viel anders.

    Mir geht es um die Probleme wie hier vor kurzem im Forum beschriebene Probleme mit VLAN. Sei es DSLite, PPPoE, VLAN oder eine Kombination davon. Deutsche Provider scheinen überdurchschnittlich viele Voraussetzungen ggü. Router zu haben.

    Man darf eben auch nicht vergessen, in kaum einen anderen Land wird auf die ENdgerätefreiheit oder Routerfreiheit so bestanden. In anderen Ländern gibt es häufiger das Modem und/oder Router als Providergerät vorgesetzt. AVM produziert hauptsächlich für den deutschen Markt, der Rest für den Weltmarkt, da interessieren solche "Nischenlösungen" mit integriertem Modem nicht. Sieht man ja auch ganz gut am Kabelinternet. Da gibt es nur den Vodafone Kabelrouter und die FritzBoxen für Normalsterbliche. Einige nehmen noch das TC4400, was aber für Normalos teilweise zu umständlich zu nutzen ist. FÜr den Rest de Hersteller lohnt es sich einfach nicht

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  • Dann lass es mich anders ausdrücken: Anscheinend fällt es Deutsche Telekom aufgrund ihres etablierten Verfahrens viel leichter, kundeneigene Endgeräte direkt an der Glasfaser in Betrieb zu nehmen, als andere Mitbewerber die häufig auf IPoE/DHCP setzen und nicht PPPoE verwenden.

    Für den PPPoE-Teil, also den Router, hast Du recht, aber einen eigenen ONT oder ein Kombigerät mit eigenen OMT - da gibt es noch Verbesserungsbedarf.

    Ich hätte da schon die Erwartungshaltung, dass es da einfach eine Webseite gibt, wo ich die Seriennummer und die Glasfaser-ID eintrage, und der Rest geht automatisch. Eigentlich müsste man sogar auf die Glasfaser-ID verzichten können, denn diese ist ja mit dem Vertrag gekoppelt.

    Derzeit muss man dafür bei der Hotline anrufen, das halte ich für suboptimal.

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  • Dann lass es mich anders ausdrücken: Anscheinend fällt es Deutsche Telekom aufgrund ihres etablierten Verfahrens viel leichter, kundeneigene Endgeräte direkt an der Glasfaser in Betrieb zu nehmen, als andere Mitbewerber die häufig auf IPoE/DHCP setzen und nicht PPPoE verwenden.

    Der Telekom fällt es leicht, weil das Unternehmen 200000 Mitarbeiter beschäftigt, wovon es einige Abteilungen gibt, die sich explizit mit einem kleinen Teil des Netzes befassen können. Kleinere Anbieter oder Anbieter, die keine eigenen Fixed Access-Netze betreiben (1&1 oder O2), haben entweder nicht genügend MA, oder keine Erfahrung damit. Das hat nichts mit Adressvergabemechanismen zu tun.

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  • Im Kapitalismus vielleicht ja. Ich habe aber langsam das Gefühl, dass man in Deutschland das schlimmste von Sozialismus und Kapitalismus bekommt: Steuern extrem hoch, gleichzeitig Geld irgendwo weg und Infrastruktur marode, die Firmen dürfen aber alles machen was die wollen weil Arbeitsplätze. Aber wehe man macht ein kleines Fehler als Privatperson, dann wird man volle macht des Staatsapparates spüren.

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  • Unifi schön und gut, aber ohne SFP Slot bleibt das kleine Gateway eben draussen. und ja, dass muss man den Berlinern lassen, deren langer Support ist schon beeindruckend. (Ausnahmen wie die 7580 bestätigen die Regel).

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

    Router: Unifi Dream Router 7 SC/UPC - LC/APC Adapter direkt am AON Anschluss

    WLAN: 1 x WiFi 7 UDR, 1 x UAP AC Pro Mesh im Gartenhaus

  • Da bröckelt doch das Bild vom vorbildlichen Unternehmen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unt…ld-avm-100.html

    Die Fritten waren tatsächlich schon seit Jahren preislich in der Oberliga.

    Made in Germany, Komfortmenü, 5 Jahre Garantie, lange Updates, usw. wirklich vorbildlich.

    Hatte mal eine 7580, die gefühlt wlan-technisch keine Papierwände durchdringen konnte. Sofort wieder verkauft.

    Nach jahrlangem Einsatz von TP-Link Geräten, die nach dem Wechsel von Vodafone zur Telekom nicht so gut harmonierten, nun Telekom-Hardware mit Sparmenü, aktuell 1 Smart 4 Plus (V-DSL und Glasfaser) im EG + 1 Speed Home WLAN im OG, über die manche nur milde Lächeln, aber ich versorge ein älteres Reihenhaus ohne Kabelschächte für LAN über 4 Etagen in Stahlbetonbauweise mit leistungsstarkem und stabilem WLAN. Genau das hatte ich gesucht.

    Obwohl seit Monaten der Glasfaseranschluss im EG fertiggestellt ist nutze ich noch V-DSL 250 mit vergünstigtem Tarif, zu Euro 44,95. Bin aber am überlegen, ob ich demnächst einen seit 2. Juli verfügbaren neuen Glasfasertarif der Telekom nutze oder abwarte, bis die anderen Anbieter auch geänderte gemäßigtere Tarife anbieten.

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  • Ohje, die arme kleine Anbieter. Geld wollen die aber genauso viel haben wie die Platzhirsche.

    Naja, bis zur Einführung der neuen Tarife ab Juli 2024 ist die Telekom nicht gerade durch preiswerte und brauchbare Tarife im GF-Tarifdschungel aufgefallen.

    Da gab/gibt es vereinzelt bei kleinen Anbietern durchaus bessere Gesamtpakete, die was Peering, Latenz, Ping, etc. angehen, nicht wesentlich schlechter und v.a. für den Gesamtpreis des Down-Upload-Mix wesentlich besser waren, bzw. nach wie vor sind.

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  • Nur für die Erstregistrierung. Will man das Gerät wechseln, geht das nur über den Telefonsupport

    Da scheint Deutsche Glasfaser doch fortschrittlicher als die Telekom zu sein, jedoch ist mir keine erfolgreiche Provisionierung im GPON abseits von AVM 55x0 bekannt.

    HubeBube
    16. April 2022 um 16:50
  • Ich warte ja nun händeringend darauf, dass hier endlich die GF einpustet wird und ich umsteigen kann. Von meinem Switch bis zu den 3 WLAN-Access Points im Haus habe ich nur Technik von TP-Link (Omada) im Einsatz. Mein Modem/Router ist derzeit eine von VF gemietete FritzBox 6591 Cable. Für den Start in die Glasfaser-Welt hätte ich gerne komplett auf TP-Link gewechselt, aber wie sieht da die Router-Situation aus meiner Sicht aus:

    Der TP-Link ER605 z.B. soll wohl ganz gut sein, ist aber was IDS/IPS angeht super schwach auf der Brust und IPv6 Firewall ist noch nicht umgesetzt.

    Eine Unterstützung in Richtung vor konfigurierte Profile für GF-Anbieter sucht man bei TP-Link vergebens. Obwohl TP-Link vor längerer Zeit wohl auf vielen GF-Konferenzen und Meetings mit Breitband Anbietern (laut LinkedIn) unterwegs war.
    Bei der FritzBox 4060: Stabile Software, super intuitive Bedienung, vor konfigurierte Profile sogar für unseren lokalen Anbieter htp.

    Da fällt die Wahl eig. nicht schwer. Das AVM jetzt so einen Mist bezgl. Preisabsprachen gemacht hat, finde ich natürlich auch nicht ok, aber damals war ich mit dem Preis zumindest einverstanden. Sonst hätte ich das Teil auch nicht gekauft.

    Einmal editiert, zuletzt von gevaugeh (5. Juli 2024 um 20:58)