Beiträge von sentry0815

    Selbst wenn die Telekom (und andere Größen im Glasfaserbereich) angeblich nicht genug Geld verdienen sollten, noch teurer können die ihre Tarife ja nicht machen.

    Kaufkraftbereinigt sind die deutschen Tarife durchweg im Vgl. zu manch anderen westeuropäischen Ländern nicht gerade günstig.

    Mehr als meine 50 Euro für 500 Mbit symmetrisch würde ich auf gar keinen Fall bei egal welchem Anbieter bezahlen.... Auch bei den verhältnismäßig günstigen 50 Euro im Anbietervergleich ( was Preis-/Leistung angeht) habe ich mir schwer getan, den Preis zu rechtfertigen.

    Es wird immer nur auf die Provider geschimpft. Wenn Hauseigentümer, bzw. Hauseigentümergemeinschaften sich verweigern, weil sie keine exorbitanten Baumaßnahmen im Haus haben wollen, liegt das doch nicht am Betreiber des Netzes. Da gibt es ja auch zig Beispiele, dass Mieter zu ihren GF Anschlüssen nicht kamen, da die Eigentümer keine Lust auf Baumaßnahmen hatten.

    Man muss da den individuellen Fall betrachten und keine Gesetzestexte runterbeten...

    Ein abschließbarer Schrank bzw. Bereich um die Installation, bzw. billige Steckdosen mit Stromzählern pro ONT und gut ist ...

    Wo kein Kläger da kein Richter.

    Bevor der Anschluss wieder abgeklemmt wird, um zu warten, ob / der die Hauseigentümer sich den Aufriss geben, das ganze Treppenhaus sanieren zu müssen, bzw. sonst wie kostenintensiv aufwendig Leerrohre für GF in die Wohneinheiten zu bringen, würde ich mich lieber damit zufrieden geben.

    Da wird bestimmt per LAN Kabel weitergeleitet in die Wohnungen.

    Für den Laien ist es schlussenlich Jacke wie Hose, ob der ONT im Gemeinschaftskeller oder in der Wohnung sitzt.

    Naja, es gab sie zumindest einmal bei meinem Provider (BBV toni).

    Wir haben hier als Bestandskunden mit den 2020er Tarifen im GPON Netz garantierte symmetrische Bandbreiten.

    https://wir-sind-toni.de/wp-content/uploads/2024/11/20211104_BBVD-408_toni_produktinfo_A4_toni_family.pdf

    Leider wurde für Neukunden im Jahr 2024 die Tariflandschaft merklich verschlechtert. Die neuen Tarife haben ein 2:1 oder sogar 4:1 Verhältnis für den Down- und Upload.

    Interessant daran ist die aktuelle Auswahl der Internetanbieter im UGG Netz.

    Vor einigen Wochen war Leonet schon dabei, das Tochterunternehmen welches durch die Übernahme von Infrafibre Ende 2024 eigene Tarife anbietet.

    Die BBV als weiteres lokales Tochterunternehmen von Infrafibre ist nach wie vor nicht gelistet.

    In einem Segment mit brutto 1.2 Gbps Upload, Tarife nit 1000 Mbps Upload zu schalten ist eine enge Kiste, da riskiert ein ISP Kunden Preisminderung einraeumen zu muessen. In einem PON Segment werden ja je nach ISP 32-64 Anschluesse geschaltet.

    Sicherlich ist das knapp kalkuliert von meinem ISP. Wie auch immer, der Anbieter hat das Produkt mit der Leistungszusage damals angeboten.... None of my business... ;)


    Letztendlich hängen bei uns im Ausbaugebiet laut vagen Angaben nur ca. 12 Teilnehmeranschlüsse am jeweiligen Segment. Jeder Hausanschluss (vorwiegend EFH/ZFH) im hiesigen Ausbaugebiet hat auch 8 Fasern eingeblasen bekommen.
    Ggf. war das jetzige GPON Netz ursprünglich als AON Netz geplant? Wer weiß...

    Wenn der Kunde dann nicht direkt mehr zahlt, wo kommen dann die Mehrkosten fuer so einen ONT her? Kann mann sich wuenschen, dass der Provider das zahlt, aber realistisch ist das nicht. Wie das IMHO ablaufen kann wenn ein ISP anfaengt mit Kombo-OLTs zu arbeiten ist: die Bestandskunden bleiben bei GPON und ihrem Bestands-ONT und nur die Kunden die einen Tarif buchen der innerhalb des GPON Segments nicht mehr passt (weil zu gross, z.B. der 2000/1000er der Telekom, oder weil bereits zu viele Anschluesse aktiv sind) bekommen dann einen XGSPON-ONT.

    Wo ist da bitte das Problem, solange beide Techniken parallel reibungsfrei nebeneinander existieren können und man nur einen neuen ONT bei gewünschter höherer Bandbreite bekommt?

    An meinem Beispiel:

    Ich habe den Genexis G2110C, der reicht selbstredend für 1 Gbit symmetrisch (netto dann 920-940 Mbit).

    Solange hier nicht XGS-PON verfügbar sein sollte und mir die 500 MBit noch reichen, warum sollte ich darauf bestehen, dass mir ein Fibertwist XGS2110-2.5G installiert wird, bzw. warum sollte es von Nachteil sein?

    Das ist nicht falsch aber fuer di Bestands GPON Kunden im Segment irrelevant... die werden sich freuen wenn der ISP sagen wuerde, dass sie einen neuen ONT kaufen muessen, bzw. der ISP wird sich ueberlegen ob er allen Kunden einen CxGS-PON ONT spendieren moechte...

    Der ONT gehört eh meinem Provider und dann muss er das Ding eben austauschen. ;)

    Auch in anderen Fällen: ONTs in der Bucht oder im Chinaonlinekaufhaus kosten nicht gerade die Welt. Das sind tatsächlich keine exorbitanten Ausgaben.

    Bei GPON nicht wirklich angeraten, da hat ein Segment nur 2.4/1.2 Gbps Gesamtkapazitaet, daher macht bei GPON eine Up/Down Ration von 1:2 durchaus technisch Sinn. Das gilt auch fuer XGPON, da waere das 1:4 (die meisten ISP scheinen auf symmetrischen XGSPON mit 8.6/8.6 zu setzen).

    Ich habe GPON und symmetrisch 500 Mbit garantierte Bandbreite laut Produktdatenblatt. Es gab in all der Nutzungszeit nie Probleme, zu keiner Tageszeit.

    Zudem kann man GPON "relativ" einfach zu XGS-PON aufrüsten,im Gegensatz zu AON.

    Es bleibt dabei, Deutschland ist sicherlich nicht das billigste Land fuer Internetnet in Europa, aber auch kein Ausreisser nach oben, sondern halt in der Spitzengruppe.

    Dann musst du das ja nur noch an die in Deutschland zahlreichen "Fritzchen und Lieschen- Müllers" weitertragen, welche trotz dieses "ach so durchschnittlich teuren" Preis-Leistungsgefüges keinerlei Wechselwillen zeigen auf absehbare Zeit.

    Wie Erzknolle sinngemäß eben schrieb:

    Die Tariflandschaft für Glasfaser in Deutschland ist schlichtweg (noch) nicht attraktiv!


    Wenn man den Leuten wirklich gute Angebote mit echtem Mehrwert wie deutlich höhere (symmetrische) Geschwindigkeiten zum selben Preis von SVDSL/Kabel oder für sehr geringe Aufpreise noch höhere Geschwindigkeiten (s. CH) bieten würde in einer echten Wettbewerbslandschaft, dann würden sich so viele nicht querstellen oder den Nutzen nicht erkenne... .

    Habe ich gemacht, finde da aber ein anderes Bild als das welches Du gezeichnet hast.

    CH:

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    Bitte auch das Einkommensverhältnis D/ CH berücksichtigen...

    Frankreich:

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    Spanien:

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    Das alles sind jetzt auf Landesebene weder kleine Klitschen, noch welche die mit exotischen Angeboten in "drei bis vier Kuhkäffern" verfügbar sind, überspitzt gesagt....

    Man kann dieses Preisgefüge also durchaus als "landestypische" Angebote interpretieren.

    EDIT:

    Und nun bitte nochmals mit der Offerte des baden-württembergischen Energieversorgers ENBW (Netcom BW) vergleichen, der ja auch keine Miniklitsche ist.

    Dann merkt man schon, wie lächerlich das Preisgefüge hier in Deutschland ist, vor allem wenn man die gebotene Bandbreiten in anderen Ländern und/oder die Zusatzpakete mit einberechnet.

    Netkom BW ist nun auch im deutschen Vergleich nicht mehr am Puls der Zeit, aber wenn man z.B. auch O2 heranzieht (Téléfonica Espana), dann sollte man sich einmal ausmalen wie viel Take up die mit ihren deutschen Preis- Leistungsangeboten im Heimatland hätten... .

    Woran machst Du diesen Preis fest?

    Einfach einmal im benachbarten (westeuropäischen/ nahezu gleich einkommensstarken) Ausland in Frankreich, Spanien, Dänemark oder Schweden und auch in der wesentlich einkommenstärkeren Schweiz schauen, was da an Bandbreite für die monatlichen Kosten geboten wird.

    Die Ergebnisse findet man ganz einfach durch googeln, wenn man die lokalen Preise der größeren Telekommunikationsunternehmen dort ansieht.

    Ein lokales Beispiel, wie es in Deutschland nicht bepreist sein sollte, habe ich ja ebenfalls genannt. Hätte die Netkom BW hier ausgebaut und mich mit solchen Preisen für ca. 24 Monate gebunden, wäre ich bei DSL geblieben....

    Mit dem Deutschen Michel ist beides nicht zu machen!!

    Privatausbau: Nö, 10 Euro mehr für Glasfaser - Mit mir nicht. DSL reicht!

    Die Tarife sind ja auch im Regelfall durch die Bank weg bei großen wie kleinen Anbietern zu teuer (Glasfaser, DSL) , vor allem wenn man sie selbst kaufkraftbereingt im westeuropäischen Vergleich betrachtet.

    Ein 300er Anschluss möglichst symmetrisch dürfte im Schnitt nicht mehr als 30 Euro kosten, 500/600 Mbit nicht mehr als 40 Euro.

    Wenn ich hier lokal das Konkurrenzunternehmen für Glasfaser neben meinem eigenen Anbieter ansehe, mit deren Tarifen (Netcom BW), dann muss man sich echt fragen, was die geraucht haben, als sie die Preise festlegen... :

    Glasfaser-Tarife für Privatkunden - NetCom BW GmbH: NetCom BW GmbH

    Große Güte, wenn man das hier so als stiller Mitleser interessehalber liest... traurig.

    Da möchte man gar nicht daran denken was einem blühen kann, wenn die UGG wirklich einmal auch technisch meinen bisherigen Anbieter in die eigene Infrastruktur einbindet, nach der Übernahme von Infrafibre/BBV Ende 2024.

    In jedem Fall drücke ich die Daumen, dass der Anschluss bald erwartungsgemäß funktioniert.

    pufferueberlauf

    Das war bei unserem ISP nicht der Fall, für keinen Teilnehmer in unseren kleinen Mehrfamilienhaus.

    Das GF 2 Modem der TK wäre mir eh zu teuer für das was dieses Gerät können muss. Da würde ich dann lieber in den sauren Apfel beißen und mir bei AliExpress und Co für unter 20 Euro ein GPON ONT schicken lassen, falls man mir bei einem zukünftigen Austausch " die Pistole auf die Brust setzt", zwecks Kostenübernahme.