AVM muss Bußgeld wegen Preisabsprachen zahlen

  • HubeBube 2. Juli 2024 um 16:29

    Hat den Titel des Themas von „AVM wegen Preisabsprachen verurteilt“ zu „AVM muss Bußgeld wegen Preisabsprachen zahlen“ geändert.
  • Kleine Geschäfte, Händler, AVM Partner. Ich meine mit Händler nicht die große Ketten wie MM Saturn und so weiter.


    Zahlen wird es am Ende so oder so der Kunde. Die werden sich das Geld schon zurückholen.

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  • Welche Nennenswerte Alternative zu AVM gibts denn für eine Fritzbox 5590 Fiber, wenn man neu auch gleich Wifi 7 haben will, sprich sich keine (teure) 5690 Pro kaufen will?

    AVM hat das schon klasse gemacht, dass man sich quasi ein "Monopol" zusammen mit dem Telekom-Speedports in DE geschaffen hat.

    Ich bin gerne bereit, etwas anderes mal auszuprobieren.

  • Die Antwort ist ganz einfach: es gibt keine Alternative in Bezug auf Einfachheit der Bedienung, gepaart mit Funktionsvielfalt, 5 Jahren Produktgarantie und noch längerer Versorgung mit Updates!

    Sicherlich sind die einzelnen Funktionen noch ausbaufähig und stellenweise wünscht man sich mehr Flexibilität, dennoch haben diese Produkte ein so hohes Maß an gelungener Diensteintegration, das man über manchen Mangel gut hinwegsehen kann.

    Würde man sich aus Einzelgeräten diese Funktionalitäten zusammenstellen, käme man nicht günstiger weg. Vor allem im Gf-Kontext. Kein Mitbewerber hat einen, bei jedem Provider verwendbaren, Gf-Router im deutschen Markt, der so breite Unterstützung erfährt.

  • Das deutet aber eher auf deutsche Sonderweg. Es ist irgendwie komisch, dass es angeblich Probleme gibt Router namenhaften Hersteller wie Netgear, Asus oder TP Link auch hinter dem ONT zu betreiben.

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  • Ich schrieb sinngemäß anstatt ONT. Hinter einem ONT grätschen dir die Provider nicht rein. Da gaukeln die dem Kunden ja auch den nicht definierten Begriff Routerfrei* vor, wobei sie genau wissen, das die gesetzlich vorgeschriebene Wahlfreiheit des Endgerätes nicht erfüllt/gewährt wird (Ausnahme ist die Deutsche Telekom).

  • Darum geht es mir nicht. Eine Frage wäre, wieso es generell auf dem Markt so wenig Modem-Router Kombinationen gibt. Es ist aber für HFC auch nicht viel anders.

    Mir geht es um die Probleme wie hier vor kurzem im Forum beschriebene Probleme mit VLAN. Sei es DSLite, PPPoE, VLAN oder eine Kombination davon. Deutsche Provider scheinen überdurchschnittlich viele Voraussetzungen ggü. Router zu haben.

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  • Was ich, auf Grund Erwachsenenfortbildung, erlebt habe, ist, es gibt keinen anderen Anbieter am Markt, der auch nur ansatzweise ein derartige einfache, strukturierte und Alltags-/Familientaugliche Oberfläche anbieten. Und das ist was 100.000 Ende von Nutzer brauchen. Wir sind da nicht das Maß der Nutzer.

    AVM war schon mit seinen ersten ISDN Karten PnP ISA(C1/B1) und der Einrichtung unter Win 95 führend. Teles hat mit seiner S0-16.0 voll verkackt. Insbesondere weil sie für die Hotline und dem Treiberdownload eine 0900er Nummer angeboten haben.

    Ich glaube die 16 Mill € kommen aus der Portokasse ;)

  • Darum geht es mir nicht. Eine Frage wäre, wieso es generell auf dem Markt so wenig Modem-Router Kombinationen gibt. Es ist aber für HFC auch nicht viel anders.

    Mir geht es um die Probleme wie hier vor kurzem im Forum beschriebene Probleme mit VLAN. Sei es DSLite, PPPoE, VLAN oder eine Kombination davon. Deutsche Provider scheinen überdurchschnittlich viele Voraussetzungen ggü. Router zu haben.

    Das ist in Europa so. In Asien gibt es andere Formen von DSLite. Ich sehe die widerstreitenden Diskussionen im Unifi Forum. In Amerika setzt man überwiegend auf DHCP. Das ist ja aus meiner Sicht die simpelste Möglichkeit, insbesondere mit IPv6.

    Womit auch viele Router Hersteller Probleme haben ist mit 2 oder.mehr VLan auf der WAN Seite

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (2. Juli 2024 um 20:12)

  • Der Gf- und HFC-Endgerätemarkt ist in vielen Ländern schwach ausgeprägt. In D gibt es die Wahlfreiheit des Endgerätes, gesetzlich bestimmt und geregelt.

    Die Netzwerkausstatter der Provider und die Provider selbst, sind sicherlich überrascht gewesen, das ein Teilnehmer das TKG kennt und auch Endgerätewahlfreiheit einfordert. AVM war nun so geschickt und ist im neuen Gf-Markt gleich auf die Provider zugegangen und hat entsprechende Hardware entwickelt. Erfahrungen aus dem DSL- und vor allem HFC-Bereich sind ja vorhanden gewesen.

    Da man sich von Mitbewerbern positiv unterscheidet, wenn Geräte von AVM supported werden, ist dieses Auftreten auf fruchtbaren Boden gefallen. So z.B. bei Deutsche Glasfaser, die neben ihrem GPON (Zwangs-) ONT bereits relativ früh die FB 5530 Fiber unterstützt hat. Leider ist es im Falle von DG auch nur bei AVM als Wahlendgerät geblieben. Wahlfreiheit des Endgerätes sieht jedoch anders, viel umfanreicher aus.

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  • In Amerika setzt man überwiegend auf DHCP. Das ist ja aus meiner Sicht die simpelste Möglichkeit, insbesondere mit IPv6.

    Und dennoch provisioniert die Telekom jedes GPON Endgerät, da PPPoE verwendet wird. Das ist offensichtlicher viel einfacher für die Provisionierung.

    Wenn ich daran denke wie viele Hersteller erst einmal PPPoE in ihre Router via FW-Update nachträglich aufgenommen haben, weil man sonst im deutschen Markt keine Kunden gewonnen hat... Amazons EEro-Serie ist nur ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit.

  • Und dennoch provisioniert die Telekom jedes GPON Endgerät, da PPPoE verwendet wird. Das ist offensichtlicher viel einfacher für die Provisionierung.

    Ist irgendwie verständlich. Wie willst Du sonst den Vertragspartner identifizieren? Entweder PPPOE oder eine irgendwie geartete Line-ID. PPPOE würde vagabundierende Nutzung erlauben ist aber für den unbedarften User schon problematisch. Du musst dann bei xPON nur noch den ONT erkennen um dem Datenstrom passend zu codieren. Das wäre die physische Erkennung und die logische Benutzerkennung ist PPPOE. Bei AON ist DHCP der einfache Weg, da die dedizierte Faser bis zum aktiven Gerät des Providers reicht. Wie auch im "normalen LAN".

  • Da bröckelt doch das Bild vom vorbildlichen Unternehmen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unt…ld-avm-100.html

    Als wenn die öffentliche Hand mit ihren Ausschreibungen keinen Preisdruck erzeugen würde ... Das glaubt doch niemand, das die öffentliche Hand den selben Preis für einen PKW als Dienst KFz zahlt wie Karl-Heinz Müller-Schulze beim Vertragshändler ... Also. Wer trifft hier Preisabsprachen?

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  • Eine Frage wäre, wieso es generell auf dem Markt so wenig Modem-Router Kombinationen gibt. Es ist aber für HFC auch nicht viel anders.

    Vielleicht, da die, die es können, fast immer irgendwo Lieferant der Provider sind, die das nicht toll fänden. Außerdem ist die Endgerätefreiheit bei Koax und Glas doch noch nicht allzualt, sodass noch keinen neuen Marktekteure unterwegs sind (am ehesten würde ich da mit Ubiquiti rechnen)

  • Außerdem ist die Endgerätefreiheit bei Koax und Glas doch noch nicht allzualt, sodass noch keinen neuen Marktekteure unterwegs sind (am ehesten würde ich da mit Ubiquiti rechnen)

    Zeit ist zwar relativ, jedoch wurde die Endgerätewahlfreiheit in Art. 3 der EU-VO 2015/2120 festgeschrieben und in D 2016 in nationales Recht überführt. In Kraft getreten ist die sogenannte Routerfreih* am 01.08.2016. Dabei spielt es keine Rolle ob leitungsgebunden oder ortsunabhängig. Letzteres hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil sogar noch einmal explizit bestätigt (BGH, Urteil v. 4.5.2023, III ZR 88/22).

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  • Als wenn die öffentliche Hand mit ihren Ausschreibungen keinen Preisdruck erzeugen würde ... Das glaubt doch niemand, das die öffentliche Hand den selben Preis für einen PKW als Dienst KFz zahlt wie Karl-Heinz Müller-Schulze beim Vertragshändler ... Also. Wer trifft hier Preisabsprachen?

    Das ist aber normal, dass es Mengenrabatt gibt. Sixt zahlt für eine S-Klasse auch keine 100.000, sondern so um die 60.000 €. Die machen nach einem Jahr mit dem Gebrauchten auch noch eine Schnapper. Aber die nehmen auch europaweit 5.000 S-Klasse ab.

  • Und dennoch provisioniert die Telekom jedes GPON Endgerät, da PPPoE verwendet wird. Das ist offensichtlicher viel einfacher für die Provisionierung.

    Wenn ich daran denke wie viele Hersteller erst einmal PPPoE in ihre Router via FW-Update nachträglich aufgenommen haben, weil man sonst im deutschen Markt keine Kunden gewonnen hat... Amazons EEro-Serie ist nur ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit.

    Ich glaube, das lag an der hauseigene Infrastruktur der Datenbanken. Der Datenbank war es egal, ob es ein ISDN-/DSL- oder GF-Kunde war. Hat halt einfach die Kennungen herausgehauen und an den Einwahlknoten war die Technik vorhanden.
    Man sieht es ja auch bei den anderen Anbieter, die aus dem DSL-Geschäft kommen. DNS:NET macht es auch. Aber wir haben VLAN 37. :lol: wie schon unter VDSL.