Kooperation Deutsche Glasfaser und Vodafone

  • Das sehe ich nicht so Die NE4 ist ein Bestandteil eines Providernetzes und ist die wichtige letzte Meile. Was ist daran gewagt? Gerade hier wird oft geschlampt, das höre ich auch oft im Bekanntenkreis. Ausfälle der Leitung durch Glasfaserbruch, schlechte Spleißstellen sind hier ein oft genanntes Thema. Dabei passiert es oftmals nicht direkt am ersten Tag, sondern schleichend innerhalb der ersten Wochen. Auch für seriöse Provider existieren Qualitätsstandards bei Auswahl der Subunternehmer. Davon abgesehen gibt es Provider, die für den Ausbau der NE4 eigene Techniker vorsehen und einsetzen.

    Lies noch einmal Deinen Post und achte auf die Erwähnung der von Dir genannten Provider ...
    Das im Telekom hilft Forum über diese, von Dir genannten, Provider gesprochen wird, impliziert wohl kaum den Rückschluß auf Deine Äußerung

  • Das sehe ich nicht so Die NE4 ist ein Bestandteil eines Providernetzes und ist die wichtige letzte Meile. Was ist daran gewagt?

    Die sogenannte "letzte Meile" ist NE3. NE4 ist Inhouse-Verkabelung. Hubert Eder schrieb selbst er kenne hauptsächlich NE4 Ausbau, daher halte ich es gewagt von einem NE4 Ausbau, der in vielen Fällen von lokalen Subunternehmen (oder sogar SubSubs), die ich gerne als Ausbausöldner bezeichne, durchgeführt wird, auf die anderen Netzebenen zu schließen und das als Begründung zu nehmen, warum die Telekom mit Deutscher Glasfaser keine Kooperation beschließt.

    So einfach ist die Welt nicht.

  • Die sogenannte "letzte Meile" ist NE3. NE4 ist Inhouse-Verkabelung.

    Fachlich magst du recht haben, aber es ist gefühlt die letzte Meile. Wieder ein wenig Spitzfindigkeit und Wortklauberei. Aber na gut, ist halt hier im Forum der übliche Ton einiger (weniger) Leute. Trotzdem, es hilft nichts, das Netz kann sonst noch so toll sein, wenn in der NE4 gepfuscht wird, bringt das den Kunden überhaupt nicht weiter und verursacht ziemlichen Ärger und Frust. Ich teile weiterhin die Meinung von Hubert Eder.

    Die Telekom setzt im Übrigen bei Ausbau Ihres eigenen FTTH Netzes in der NE4 auch ihre eigenen Techniker ein. Es werden mitnichten dafür immer Subunternehmen eingesetzt. "Ausbausöldner" klingt ebenfalls sehr herablassend.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

    Einmal editiert, zuletzt von froeschi62 (3. September 2025 um 06:59)

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    Ja und, wo ist dein Problem? Ich habe zwei entsprechende Beispiele doch genannt.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

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  • Ich wette die Telekom arbeitet beim NE4-Ausbau auch mit Subunternehmen zusammen und duerfte aehnliche Probleme haben wie die Mitbewerber (eine Konsequenz daraus die Sub-Unternehmer preislich unter Druck zu setzen, wenn nur wenig Zeit veranschlagt und bezahlt wird, darf man sich nicht wundern, wenn auch "schnell, schnell" gearbeitet wird).

    ABER Ich wette die potentiellen Probleme mit der NE4 von Mitbewerbern ist nicht der Hauptgrund fuer die Zoegerlichkeit der Telekom Zwischenprodukte bei Mitbewerbern zu mieten.

    Dazu Zitate vom Kaptialmarkttag 2024 (aus den Transkripten)

    T. Hoettges:

    Zitat

    So if we have 70% infrastructure share in Germany, our ambition is to build 70%. If we have 50%, we will 50%. So the principle is we are not going on wholesale models or whatever, we are building the same infrastructure. And that is what you can see here the broadband market share and infrastructure view is what we are driving in the markets like Greece, in the market like Hungary, in the markets like Germany. And then we have markets where we have a strong mobile footprint, but we don't have a copper infrastructure, a copper legacy.

    So in this market, for us, convergence fiber is a great opportunity to gain and to grow. Like we're doing it in the US. We announced 12 million households, which we are going to cover with the acquisitions which we recently announced. We do this following a logic of internal rate of returns on profitability opportunities and growth in the core business, which we have. We're using the distribution. We're using the customer service proposition. We're using our brands to develop this business.

    S. Gopalan:


    Keine Rede von der Netzqualitaet der Mitbewerber, aber eine relativ klare strategische Ansage der Firmenleitung (aber auch keine explizite Absage).

  • Auf Kuferbasis (DSL) hat die Telekom früher auch jedem auf die Finger gehauen, der die NE4 nur schief angeguckt hat

    Wie ist das denn gemeint? Ich hab früher selber in dem Bereich gearbeitet und kann mich nicht daran Erinnern das es sowas wie eine NE4 Polizei bei der Telekom gegeben hätte.

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  • Ich wette die Telekom arbeitet beim NE4-Ausbau auch mit Subunternehmen zusammen

    Nicht unbedingt bei eigenem FTTH Netzausbau. In unserer Liegenschaft kamen für die NE4 durchweg Telekomtechniker zum Einsatz. Das soll wiederum auch keine Allgemeingültigkeit bedeuten, falls die Worte wieder auf die Goldwaage gelegt werden sollten....

    Aber ja, bei Zusammenarbeit mit dem Joint Venture "Glasfaser Plus" führen diese Arbeiten zumeist Sub Unternehmen aus.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

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    Einmal editiert, zuletzt von froeschi62 (3. September 2025 um 09:47)

  • Nicht unbedingt bei eigenem FTTH Netzausbau. In unserer Liegenschaft kamen für die NE4 durchweg Telekomtechniker zum Einsatz.


    Es gibt überall gute und nicht so gute Leute. War vor 2 Tagen dabei, als zwei Installationen durchgeführt wurden, die laut Portal von der Deutsche Telekom Außendienst GmbH erfolgen sollten. Gekommen ist aber kein echter Telekomtechniker, sondern ein Sub. Gespleißt wurde nicht, sondern ein fertiges Kabel vom AP zum TA genommen (noch nicht schlimm). Die Überlänge wollte er dann einfach halb zusammengeknüllt hinter einen Schrank des Kunden stopfen, was irgendwann sicher zu einem Schaden geführt hätte, wenn der Kunde da mal Möbel rückt. Der Kunde und ich haben ihn dann gebeten, alles zu lassen und wir haben danach die Überlänge selbst zurück in den Keller gezogen und dort sauber aufgewickelt. Wäre so einfach gewesen, wenn er einfach die 20m Verlängerungsbox genommen hätte, wo man nur soviel abrollt, wie benötigt wird. Von nicht genutzter Wasserwaage oder dem sorglosen Umgang mit bereits ungeschützten Steckerenden der Patchkabel fang ich gar nicht erst an.

    Bei jedem Netzbetreiber wird es positive und negative Beispiele geben. Der Kostendruck dürfte auch identisch sein, so dass es am Ende einfach Glück ist, ob es ordentlich gemacht oder hingerotzt wird. Bin auch der Meinung, dass die gescheiterte Kooperation der DG mit Telekom und nun VF nicht auf die (schlechten) NE4 zurückzuführen sind, sondern es grundlegendere Probleme gibt, die eine reibungslose Zusammenarbeit erschweren.

  • Ich denke die Telekom will sich selbst nicht eingestehen, dass sie zu Lange auf Ihr altes Leitungsnetz der Bundespost gesetzt haben, und dann den Glasfaserausbau verschlafen haben.

    Ein Freund von mir die Nachbargemeinde hat schon seit 13 Jahren Glasfaserinternet durch den Stadtwerken. Macht er eine Tarifabfrage bei der Telekom gibt es nur VDSL 50 Mbit und immer noch seit 13 Jahren keine Glasfaserbemühungen seitens der Telekom.

    Man bekommt den Eindruck nachdem die Telekom das Monopol der letzten Meile bei DSL hat und DSL Vor-Leistungen in großen Summen anderen Anbieter in Rechnung stellt, dass diese Unternehme sich bei einer Einmietung der Telekom in deren Glasfaser rächen könnten und man so Umsatzverluste macht.

    Ein weiterer Punkt ist die im Vergleich zum alten Kupfernetz geringe und nicht eindeutige gesetzlich Vorgaben.

    Noch ein Problem ist, dass viele alt eingesessene Führungskräfte (Beamte der Bundespost, Boomergeneration) die Deutsche Telekom immer noch als Monopolunternehmen sehen und selbst der Meinung wären es gäbe keine Konkurrenz.

    Gefühlt wird auch nur in Sachen Fernsehempfang mit Magenta TV mit extrem guten Angeboten im Internet, Printmedien und TV geworben. Nie aber im Vergleich zu Vodafone oder o2 mit Mobilfunktarifen oder DSL verträgen. Einzig der Familientarif wird beworben, anscheinend ist man der Meinung es gäbe keine Singels oder Paarhaushalte auf der Welt 😀


    Die Festnetzangebote und Mobilfunkangebote sind bei Vodafone, o2 und regionalen Anbietern, preislich anhand der selben Mbit günstiger. Das Preisleistungsverhältnis der Deutschen Telekom ist irgendwie seit 2015 stehen geblieben und die Konkurrenz im In und Ausland ist preiswerter.


    Ich wenn Chef der Deutschen Telekom wäre würde entweder ganz schnell mir durch Fonds oder Teilhaber bzw. Banken Geld aufnehmen und flächendeckend Glasfaser in ganz Deutschland ausbauen. Nicht nur punktuell.


    Alternativ Verträge mit sämtlichen Konkurrenten verhandeln mit dem Ziel möglichst schnell mit geringen Bauaufwand und finanziellen Kosten bei allen Glasfasernetzen für alle an bereits angeschlossenen Bürger verfügbar zu sein.

    Individuelle und flexiblere Internettarife für Privatkunden anbieten egal welcher Familienstand, Alter oder Geschlecht, oder Verdienst, sodass sich letztlich jeder Mensch sich einen Telekomvertrag auf die Dauer für seinen Lebensstandart leisten kann.


    Und ich verstehe auch nicht warum die Telekom wenns um den Glasfaserausbau geht dubiose Geschäfte mit dem Haustürvertrieb mit Ranger Marketing mitmacht und nicht Menschen mit eigenen Mitarbeitern nicht mehr ehrlicher und fachmännischer und höflicher berät.


    Gefühl werden im Verkauf von Verträgen nur Subunternehmen Franchisenehmer mit Lizenzierung der deutschen Telekom eingesetzt und kein eigenen Mitarbeiter mehr.

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  • immer noch seit 13 Jahren keine Glasfaserbemühungen seitens der Telekom.

    Ist doch gut so, wünschst du dir einen Überbau? Das macht die Telekom doch viel zu häufig.

    sodass sich letztlich jeder Mensch sich einen Telekomvertrag auf die Dauer für seinen Lebensstandart leisten kann.

    Na da finde ich es so besser, wie es jetzt ist. Da landen zumindest ein paar preisbewusste Kunden bei der Konkurrenz und bekommen gezwungenermaßen richtiges Internet.

    warum die Telekom wenns um den Glasfaserausbau geht dubiose Geschäfte mit dem Haustürvertrieb mit Ranger Marketing mitmacht und nicht Menschen mit eigenen Mitarbeitern nicht mehr ehrlicher und fachmännischer und höflicher berät.

    100% ehrlich geht doch kaum. Die Ranger verkaufen teure VDSL-Übergangstarife mit 250 Mbit/s, während als sinnvoller Glasfaser-Einstieg bereits 150/75 angeboten wird...

  • Die Telekom hat doch bereits 2011 FTTH ausgebaut.

    Wo wären wir wohl in der Zwischenzeit gestanden, wenn man dann nicht Vectoring ausgebaut hätte? Über Jahre hinweg ein Großteil mit 5-15 Mbps? Denn es ist doch hoffentlich klar, dass die Telekom jeden Euro nur einmal investieren kann, oder? Und Vectoring war erheblich günstiger als FTTH.

    Der Zwischenschritt Vectoring war für die Versorgung mit schnellem Internet die bessere Wahl.

    Hätten man das anders haben wollen, hätte die Politik einspringen müssen. Aber Frau Merkel war 16 Jahre lang im Tiefschlaf und die SPD hat noch fleißig Schlaflieder gesungen.

  • Es gibt überall gute und nicht so gute Leute. War vor 2 Tagen dabei, als zwei Installationen durchgeführt wurden, die laut Portal von der Deutsche Telekom Außendienst GmbH erfolgen sollten. Gekommen ist aber kein echter Telekomtechniker, sondern ein Sub.

    Bei uns kamen tatsächlich Telekom Techniker zum Einsatz. Ich habe die Techniker begleitet weil ich den Keller und Heizungsraum aufschließen musste, nebst Zugang zu meiner Wohnung.. Dabei habe ich natürlich interesseweise zugschaut. Alle Kabel wurden auch direkt auf die richtige Länge gekürzt und gespleißt. Da ist nichts aufgerollt bei uns. Auch das Durchmessen der Leitung wie Dämpfung und sonstige Parameter wurden mit dem Argus akribisch durchgeführt. Das macht kaum ein Sub so genau. Aber natürlich, vielleicht haben wir auch Glück gehabt. Die Qualität beim Netzaufbau ist sicherlich unterschiedlich. Der Start ins Glasfaserzeitalter war deshalb bei vielen in meinem Bekanntenkreis auch eher holprig.

    Es fällt nur massiv auf, dass die Telekom speziell hier im Forum oftmals als der Buhmann dargestellt und generell für alle Missstände bezüglich des Glasfaserausbaus in Deutschland verantwortlich gemacht wird. Die Presse heizt es natürlich an und es wird gerne zum Anlass genommen, auf den Zug aufzuspringen. Teilweise auch politisch gesteuert, denn freie Marktwirtschaft wird heutzutage eher als Feind angesehen.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

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  • Wo wären wir wohl in der Zwischenzeit gestanden, wenn man dann nicht Vectoring ausgebaut hätte? Über Jahre hinweg ein Großteil mit 5-15 Mbps?

    Na ja, auch ohne Vectoring war DSL50 moeglich und mit Profil 30 auch 100 Mbps... IMHO war das groessere Problem fuer die Telekom marketingtechnischer Natur, die Kabel-ISPs fingen an 1000 Mbps anzubieten, und im Vergleich dazu sieht 50, oder auch 100 sehr klein aus (10:1), waehrend 4:1 weniger schlimm aussieht (dabei ist es egal ob die Leute diese Tarife ueberhaupt buchen, es geht darum dass es moeglich ist solche Kapazitaeten zu buchen).


    Der Zwischenschritt Vectoring war für die Versorgung mit schnellem Internet die bessere Wahl.

    Ob besser ist IMHO schwer zu sagen, aber das Resultat ist halt eine relativ gute Abdeckung mit VDSL2 mit dem Grossteil der Kunden ausreichend hoher Kapazitaet (gemessen daran, dass viele zu hoeheren Kapazitaeten wechseln koennten, es aber nicht tun).

    Hätten man das anders haben wollen, hätte die Politik einspringen müssen. Aber Frau Merkel war 16 Jahre lang im Tiefschlaf und die SPD hat noch fleißig Schlaflieder gesungen.

    Hinterher immer leicht zu sagen ;) Aber ich stimme Dir zu, der hiesige FTTH-Ausbau ist sicherlich nicht optimal geplant und gelaufen. Warum Du da der SPD einen Strick draus drehen willst ist mir nicht ganz klar, Internet gehoert jetzt nicht direkt zu deren "Markenkern"?

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (5. September 2025 um 18:51)

  • Na ja, auch ohne Vectoring war DSL50 moeglich und mit Profil 30 auch 100 Mbps

    Aber nur für einen sehr kleinen Teil der Kunden, die nahe genug an der Vermittlungsstelle wohnten. Zusammen mit Vectoring erfolgte der Ausbau FTTC, der überhaupt erst ausreichend kurze Leitungen ermöglichte.

    Um diesen Vergleich geht es mir. In unserem Ortskern (4000 Einwohner) gibt es vielleicht 10 DSLAMs, die per Glasfaser angefahren werden mussten. Das war innerhalb kürzester Zeit umgesetzt und der finanzielle Aufwand je Kunde übersichtlich. Und diese Euros hätten beim Ausbau FTTH vielleicht 10-20% des Volumens erzielt. Wären wir damit in D glücklich gewesen?

    Warum Du da der SPD einen Strick draus drehen willst ist mir nicht ganz klar, Internet gehoert jetzt nicht direkt zu deren "Markenkern"

    An wie vielen Regierungen der Merkel-Ära waren sie beteiligt? Drei?

  • Aber nur für einen sehr kleinen Teil der Kunden, die nahe genug an der Vermittlungsstelle wohnten. Zusammen mit Vectoring erfolgte der Ausbau FTTC, der überhaupt erst ausreichend kurze Leitungen ermöglichte.

    FTTC ist zeitgleich mit Vectoring eingefuehrt worden, aber das waere auch ohne Vectoring hilfreich und moeglich gewesen...

    Um diesen Vergleich geht es mir. In unserem Ortskern (4000 Einwohner) gibt es vielleicht 10 DSLAMs, die per Glasfaser angefahren werden mussten. Das war innerhalb kürzester Zeit umgesetzt und der finanzielle Aufwand je Kunde übersichtlich. Und diese Euros hätten beim Ausbau FTTH vielleicht 10-20% des Volumens erzielt. Wären wir damit in D glücklich gewesen?

    Andersrum wird ein Schuh draus, zumindest die Telekom nutzt die Rohre und Fasern die fuer den FTTH Ausbau verlegt wurden auch fuer FTTH weiter, d.h. die Kosten des Tiefbaus fuer FTTC sind nicht komplett verloren (und die aktive Technik wird ja so oder so nach X Jahren erneuert).

    Was halt passiert waere, haette der ernsthafte FTTH Ausbau frueher angefangen, dann waeren wir jetzt schon weiter, aber fuer die meisten Nutzer ist das IMHO kein RIesenproblem, dass wir zur FTTH_schlusslichtgruppe gehoeren, da dank FTTC und DOCSIS der grossteil der Anschluesse bereits heute mehr Kapazitaet buchen kann als sie wollen.

    An wie vielen Regierungen der Merkel-Ära waren sie beteiligt? Drei?

    Als Juniorpartner der Union... da sind die Spielraeume etwas eingeschraenkt, und FTTH gehoert auch IMHO weniger zum Kern der SPD anderer Parteien, die sich ob ihrer Wirschaftsfreundlichkeit ruehmen.

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  • Andersrum wird ein Schuh draus, zumindest die Telekom nutzt die Rohre und Fasern die fuer den FTTH Ausbau verlegt wurden auch fuer FTTH weiter, d.h. die Kosten des Tiefbaus fuer FTTC sind nicht komplett verloren (und die aktive Technik wird ja so oder so nach X Jahren erneuert).

    Was halt passiert waere, haette der ernsthafte FTTH Ausbau frueher angefangen, dann waeren wir jetzt schon weiter, aber fuer die meisten Nutzer ist das IMHO kein RIesenproblem, dass wir zur FTTH_schlusslichtgruppe gehoeren, da dank FTTC und DOCSIS der grossteil der Anschluesse bereits heute mehr Kapazitaet buchen kann als sie wollen.

    Da sehe ich auch keinen Widerspruch und das war auch die Strategie nach 2012. FTTC als Vorstufe zu FTTH. Aber der notwendige Tiefbau war halt nur ein kleiner Teil der für FTTH notwendig wurde. Zumindest bei uns im Ort wurden nur punktuell die Verteiler angefahren, der Rest nicht.

    Wir wären dann jetzt weiter, aber auf Kosten derer, die noch 10-15 Jahre bei 5-15 Mbps hängengeblieben wären. Deren Leitungen wären für VDSL allesamt zu lang gewesen, hätte man nicht FTTC ausgebaut. Um diesen Aspekt geht es mir.

  • Ich wette die Telekom arbeitet beim NE4-Ausbau auch mit Subunternehmen zusammen und duerfte aehnliche Probleme haben wie die Mitbewerber (eine Konsequenz daraus die Sub-Unternehmer preislich unter Druck zu setzen, wenn nur wenig Zeit veranschlagt und bezahlt wird, darf man sich nicht wundern, wenn auch "schnell, schnell" gearbeitet wird).

    Musst du nicht wetten. Ein klares Nein sagt mein Nachbar, er ist Techniker im Glasfaserausbau bei der Telekom. Sie machen, wenn gewünscht/vorgesehen immer die NE-4 / Inhouseverkabelung selber. Wenn schon vorhanden, wird auch immer von ihnen gespleißt/gemessen.
    Es stand auch so in dem Gestattungsvertrag, den wir in der WEG bei meiner Mutter hatten, dass nur sie ausbauen. Und sie haben, gerade im Treppenhaus, sehr gute Arbeit geleistet. Und die standen auch nicht unter Zeitdruck, habe ich jedenfalls so empfunden.

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  • Laut Teltarif ist es in den letzten Monaten teilweise nicht besonders rund gelaufen in der Kooperation. Vielleicht liegt auch da Grund für den aktuellen Vertriebsstopp?


    EDIT: Wobei ich den Artikel beim ersten Lesen so verstanden hatte, dass es grundsätzlich bei der Bearbeitung der Freischalttermine hakt. Das gibt der Artikel bei genauerem Lesen nicht her. Vielleicht also eher ein Einzelfall.

    Hier ein Wechsler von DG auf Vodafone über DG. Leider kein Einzelfall. Mein Anschluss sollte zum 04.08.2025 über Vodafone laufen. Nun ist es so das ich seitdem ein Komplettausfall habe. Laut Vodafone Ticket liegt die Störung bei der DG. Bisher keine weitere Reaktion. Fristsetzung ist meinerseits erfolgt. Werde daher ab nächste Woche nach Ablauf der Frist (sofern nicht vorher gelöst) die Bundesnetzagentur einschalten. Das Vodafone die Option aktuell nicht mehr anbietet wundert mich also nicht. Laut Vodafone Techniker hat noch jemand weiteres ein ähnliches Problem in meiner Region. Es ist ein Trauerspiel... (╯‵□′)╯︵┻━┻

  • Es fällt nur massiv auf, dass die Telekom speziell hier im Forum oftmals als der Buhmann dargestellt und generell für alle Missstände bezüglich des Glasfaserausbaus in Deutschland verantwortlich gemacht wird.

    Nun wurde auch von stattlicher Seite die Weichen des Staatsunternehmens Deutsche Telekom nicht so gestellt, dass ein wirklicher Technologiewettbewerb entstehen konnte. Ihr kennt ja meine Meinung dazu.

    Teilweise auch politisch gesteuert, denn freie Marktwirtschaft wird heutzutage eher als Feind angesehen.

    Freie Marktwirtschaft kann bei Infrastrukturen, die ehemals staatlich waren und von allen Teilen der Bevölkerung, genutzt werden, nicht funktionieren. Wir sehen das nicht nur im TK-Bereich, sondern auch beim Schienenverkehr und Straßenbau. Schau mal nach London, da wurde die Wasserversorgung privatisiert. Über die Jahre wurde nichts mehr in die Infrastruktur investiert. Mittlerweile versickert kostbares Trinkwasser aufgrund des maroden Netzes im Boden und die Investmentbanken haben Thames Water zu 100% als Verlust abgeschrieben. Von den Abwässern will ich erst gar nicht sprechen.