Giga Copper bzw Reichweite Verlege Kabel

  • Da gibt es keine unterschiedlichen Geräte. Auch die in der Basis-Ausstattung können schon VLAN laut Dokumentation. Technisch wäre es also möglich, da die ja auch alle über mehrere RJ45 Eingänge verfügen.

    Stimmt, aber der Zugriff auf die lokalen Geräte ist ein hervorragender Testfall. Der fehlende Internetzugang kann ja auch auf eine fehlerhafte Konfiguration zurückzuführen sein, und nicht auf die fehlende physikalische Verbindung. Zu dem lokalen Client muss man dabei auf jeden Fall eine Verbindung aufbauen können, zumindest bis zum Login-Screen. Ob der Login dann funktioniert, steht auf einem anderen Blatt. Und dann kann man testen, ob man auch eine Verbindung zum Master aufbauen kann, über die g.hn Verbindung. Geht das? Wie weit kommst du da? Zeige das am besten anhand von Screenshots, zunächst von deiner IP-Konfiguration, die du manuell vorgenommen hast, und dann von den jeweiligen Verbindungsversuchen. Setze testweise auch mal einen Ping auf beide Geräte ab.

    Ich hab jetzt nochmal versucht die IP am PC selbst zu vergeben, glaub aber das hier irgendwo ein Fehler drin istmeinerseits . Zugriff wird weiter verweigert.

    Das Netzwerk wird als nicht identifiziert angezeigt, vermute daher kommt der verweigerte Zugriff. Muss ich ein neues privates Netzwerk einrichten?

    Hab die Screenshots mal angehängt. Was mache ich falsch? Gruß

  • Bitte mach Screenshots und keine Fotos!

    Du darfst natürlich keine IP aus dem 10er Netz vergeben, wenn das Ziel im 0er Netz liegt. also: 192.168.10.100 ist falsch, 192.168.0.100 ist richtig.

  • OK, also zwei Parteien sind nur über Telefonleitung in der Wohnung zu erreichen. Da frage ich mich gerade echt, warum der so einen Overhead in die Lösung baut. Selbst bei drei Parteien wäre es günstiger und fehlerfreier gewesen, einfach 3x eine 1:1-Verbindung herzustellen.

    Da er dank der ONTs nur die beiden RJ-45-Ports nutzen kann (außer das dritte ONT wird noch per Medienwandler an den g.nh-Switch angechlossen), muss er tatsächlich noch einen VLAN-fähigen Switch davorschalten, um die drei ONTs auf je ein VLAN zu legen und das auf die Zielports zu mappen.

    Was hat der Elektriker denn bisher unternommen, um die Cat.7-Leitung zu testen? Oder meint er einfach: geht nicht und will euch diese überflüssige Lösung aufschwatzen?

    Verstehe ich das richtig? Der Vermieter beauftragt die Verlegung von LWL bis in die jeweilige Wohnung und bietet stattdessen diesen Quatsch und verbaut ihn auch gleich?
    Mein dringender Tipp: Den Vermieter auf den Pfusch aufmerksam machen und den Elektriker das wieder abbauen lassen.


    Danach einen Fachbetrieb für die gestellte Aufgabe beauftragen, die das herstellt, was dein Vermieter bestellt hat.
    Das dauert dann jetzt noch mal etwas länger, aber daran soll es nicht scheitern.

    Mit Unterschiedlichen Geräten meine ich es statt dem großen Master mit 4 Ausgangs Ports auch noch Einzel Master Geräte gibt. Point to Point ist das dann wohl. Der Einzel Master ist so groß wie das Client Gerät. Hat einen Ausgang und Eingang. Da muss dann kein Switch oder noch mehr davor geschaltet werden.

    HÜP - Konverter der NetCom - Einzel Master - Einzel Client - Fritzbox

    So zumindest hab ich das auf der Webseite von Giga Copper gesehen.

    Gang zum Vermieter ist für morgen Vormittag geplant. Bin mit dem Junior per Du. Kenne den schon seit dem er noch 16 Jahre alt war. Wohnen hier ja schon 20 Jahre. Bin mal gespannt was er dazu sagt das hier wohl nur Murks getrieben wurde.

    Wenn der Elektriker sich weiter weigert die Wohnungen tatsächlich mit LWL bis in die Wohnung zu versorgen, wegen Aufwand, fehlendes Material oder weiß Gott was für Ausreden da kommen, werde ich verlangen das bis zur Klärung zumindest mein Cat7 Kabel mit einem RJ45 Stecker versehen wird um dieses in den Konverter der NetCom zu stecken. Dann ist die Wohnung wenigstens überhaupt versorgt.

    Ärgerlich ist sind halt die Kosten die wir nun tragen dürfen für 2 Anschlüsse. Neue Telefonnummer die wir nicht nutzen können etc etc. Die Öcken wachsen auch für uns nicht auf Bäumen. Und da wir von Auftragerteilung bis Montage nun satte 12 Monate warten mussten, hab ich die Befürchtung das eine neue Vergabe oder der Zwang zum Umbau nochmal 12 Monate in Anspruch nimmt. Ich krieg noch graue Haare mit diesem Zeug

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  • Bitte mach Screenshots und keine Fotos!

    Du darfst natürlich keine IP aus dem 10er Netz vergeben, wenn das Ziel im 0er Netz liegt. also: 192.168.10.100 ist falsch, 192.168.0.100 ist richtig.

    Sorry, bin mit dem Handy hier unterwegs. PC ist ja derzeit abgeklemmt. IP geändert. Jetzt kommt es nicht zur vorherigen Fehlermeldung selbst, sondern zur Zeitüberschreitung. Es lädt 3 Sekunden und dann Fehler.

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  • Darf ich leider nicht selbst, da hängt die gesamte Haustechnik der Baufirma in diesem Technikraum. Da darf nur der Elektriker ran. Der weigert sich aber wie oben begründet.

    Warum erscheint es mir besser, dass du es machst und nicht der Elektriker. Nach dem bisher gelesenen würde ich mal behaupten, dass Netzwerktechnik und -strukturen nicht zu seiner Kernkompetenz gehört.

    Weil neben dem Kabel wohl anfänglich ein paar Stromkabel laufen, aber keine Armdicken Erdkabel. Ganz normale halt. Angeblich wäre der Verlust dann zu hoch.

    In jeden Brüstungskanal in Büroräumen liegen diverse Strom- und Netzwerkkabel über weite Strecken ineinander verschlungen und da gibt es auch keine Probleme.

  • Ich frage mich, wie es im Technikraum aussieht. Da ist der Hausanschluss (dein weisser Kasten, passiv) und dann wird noch für jeden Endkunden, mit dem der Netzbetreiber/ISP eine Vertrag hat, ein ONT verbaut! Hängen die für jeden Mieter in dem Technikraum?
    Warum wurden die Glasfaserleitungen denn nicht bis in die Wohnungen gelegt, dies ist eigentlich die übliche Vorgehensweise des Netzbetreibers.

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  • Warum erscheint es mir besser, dass du es machst und nicht der Elektriker. Nach dem bisher gelesenen würde ich mal behaupten, dass Netzwerktechnik und -strukturen nicht zu seiner Kernkompetenz gehört.

    In jeden Brüstungskanal in Büroräumen liegen diverse Strom- und Netzwerkkabel über weite Strecken ineinander verschlungen und da gibt es auch keine Probleme.

    Ich würde den RJ45 Stecker für Verlegekabel ja einfach selbst montieren, das ist nun wirklich kein Hexenwerk, aber wie gesagt ich darf da nicht dran. Die gesamte Infrastruktur gehört der Baufirma, die unser Vermieter ist. Ich werde morgen aber mal ein wenig Druck machen zu dieser Thematik.

  • Ich frage mich, wie es im Technikraum aussieht. Da ist der Hausanschluss (dein weisser Kasten, passiv) und dann wird noch für jeden Endkunden, mit dem der Netzbetreiber/ISP eine Vertrag hat, ein ONT verbaut! Hängen die für jeden Mieter in dem Technikraum?
    Warum wurden die Glasfaserleitungen denn nicht bis in die Wohnungen gelegt, dies ist eigentlich die übliche Vorgehensweise des Netzbetreibers.

    Das Problem ist, als der Vermieter vor 1,5 Jahren das Glasfaserkabel auf eigene Kosten Kosten hat einblasen und anschließen lassen, nicht geplant war die Wohnungen mit einzubinden. Das Kabel war nur die Firma gedacht, weil deren Bedarf an Internet, vor allem Upload, so massiv ist.

    Nachdem die wirklich mickrige DSL Anschlüsse hier aber seit langer Zeit schon Probleme bereiten haben wir uns dann an den Vermieter gewandt und gefragt ob wir mit auf das Kabel drauf können.

    Die Nachbarn haben noch keinen Anschluss bestellt beim Glasfaser Anbieter, aber wenn dann bekommen die ebenfalls einen Konverter der NetCom der dann im Technikraum auch noch installiert werden muss. Dieser ist aber sehr eng und klein. Vielleicht 3x1 Meter und noch eine Schräge an der Decke wegen einer Treppe die oben drüber führt. Dort läuft alles zusammen, Firma, Wohnungen. Daher darf ich da auch nicht selbst ran.

  • Mit Unterschiedlichen Geräten meine ich es statt dem großen Master mit 4 Ausgangs Ports auch noch Einzel Master Geräte gibt.

    Das schrieb ich ja in #12

    Die Geräte von devolo kosten als Pärchen ca. 220€ pro Wohnung/Anschluss.

    Besser ist natürlich Glasfaserkabel in jedem Wohnung zu legen, am zweitbesten ist LAN-Kabel (Cat 7). Konfektioniertes Glasfaserkabel wird jedoch günstiger als das LAN Kabel sein.

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  • Die Nachbarn haben noch keinen Anschluss bestellt beim Glasfaser Anbieter, aber wenn dann bekommen die ebenfalls einen Konverter der NetCom der dann im Technikraum auch noch installiert werden muss. Dieser ist aber sehr eng und klein. Vielleicht 3x1 Meter und noch eine Schräge an der Decke wegen einer Treppe die oben drüber führt. Dort läuft alles zusammen, Firma, Wohnungen. Daher darf ich da auch nicht selbst ran.

    Von der rechtlichen Seite ist es so, das ein TK Vertrag nur zwischen Kunde/Nutzer/Teilnehmer und Provider zu Stande kommt. Der Vermieter ist erst einmal außen vor. Darüber hinaus schreibt der Gesetzgeber einen passiven Netzabschluss (d.h. benötigt keinen Stromanschluß) vor, der an einen mit dem Teilnehmer vereinbarten Ort installiert wird. Üblicherweise ist das in der Wohnung des Teilnehmers. Falls Du mit Konverter den ONT meinst (bitte Foto), dann befindet der sich im Normalfall ebenfalls in der Wohnung.

    Das ist erst einmal die geltende Gesetzgebung (Telekommunikationsgesetz/TKG). In der Praxis wird sehr häufig der ONT in die Nachbarschaft des HÜPs montiert und von dort via Netzwerkkabel direkt in die Wohnung geführt.

    Ich würde dem Vermieter verständlich machen, das das Glasfaserkabel bis in die Wohnung der Standard und auch für ihn günstiger, störungsfreier ist und weniger Wartungsaufwand (laufende Kosten) bedeutet. Zumal sich aus dem bisherigen Aufbau keine Expertise des Elektrikers in Netzwerktechnik und dauerhaft notwendiger Netzwerkwartung erkennen lässt. Sollte der vorgelagerte Switch ausfallen, sind gleich alle Mieter betroffen und nicht nur ein Teilnehmer.

  • Ich frage mich, wie es im Technikraum aussieht. Da ist der Hausanschluss (dein weisser Kasten, passiv) und dann wird noch für jeden Endkunden, mit dem der Netzbetreiber/ISP eine Vertrag hat, ein ONT verbaut! Hängen die für jeden Mieter in dem Technikraum?
    Warum wurden die Glasfaserleitungen denn nicht bis in die Wohnungen gelegt, dies ist eigentlich die übliche Vorgehensweise des Netzbetreibers.

    Ich wundere mich einfach, dass eine bestehende Cat7-Verkabelung von den ONTs im Keller nicht einfach verwendet wurde, wie hier schon mehrfach erwähnt.

    PS: Die "üblichen" Vorgehensweisen, bzw. Vorschläge zur Umsetzung für die Inhaus-Verkabelungen sehen eben von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich aus. Bei NetComBW ist das Schema mit Ethernet ja eine der legitimen Optionen.

    Cat7-Ethernet-Hausverkabelung ab dem ONT, bzw. den ONTs im Technikraum zu der/den Wohnung(en) sind auch heute noch Standard bei meinem GF-Netzbetreiber (Infrafibre/ BBV Toni). Das ist nun nicht repräsentativ, aber ich kenne hier z.B. keinen im Wohngebiet der GF bis zum Router im Wohnraum hat, weder bei den Ein- noch den Mehrfamilienhäusern.

    Das wird bei Längen deutlich unter 100 m für die möglichen Geschwindigkeiten ja auch keinen Unterschied für sehr lange Zeit machen. ;)

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  • Ich wundere mich einfach, dass eine bestehende Cat7-Verkabelung von den ONTs im Keller nicht einfach verwendet wurde, wie hier schon mehrfach erwähnt.

    Es gibt wohl nur ein neu verlegtes Cat7 Kabel vom Technikraum in die Wohnung von Ladenburger. Die anderen Wohnungen sollten über Telefonkabel mit g.hn Konvertern angebunden werden.
    Das Cat7 Kabel direkt an den ONT anzuschließen wurde vom Elektriker verweigert, weil die Leitungslänge für Ethernet zu gross wäre. Darum wurden da auch die g.Hn Konverter drangebastelt.

    Cat7-Ethernet-Hausverkabelung ab dem ONT, bzw. den ONTs im Technikraum zu der/den Wohnung(en) sind auch heute noch Standard bei meinem GF-Netzbetreiber (Infrafibre/ BBV Toni). Das ist nun nicht repräsentativ, aber ich kenne hier z.B. keinen im Wohngebiet der GF bis zum Router im Wohnraum hat, weder bei den Ein- noch den Mehrfamilienhäusern.

    Cat7 Kabel als Inhouse Verkabelung sind in Neubauten seit vielen Jahren quasi Standard, da hast du recht. Wenn in einem MFH eine solche Verkabelung vorhanden ist, ist die Variante alle ONT´s in den Technikraum zu setzen, natürlich die einfachste.
    Rechtlich sauber ist das aber nicht, da jeder Netzbetreiber die Rechtliche Verpflichtung hat, im Rahmen seiner möglichkeiten, die Leitungen seiner Kunden vor Fremdzugriff zu schützen.

    Wenn die ONT´s nun aber alle zusammen in einem Raum sitzen und die Anschlüsse alle einfach über die RJ45 Stecker der ONT´s zugänglich sind, ist der Schutz vor Fremdzugriff nicht gegeben.

  • sentry0815 die Netzbetreiber sind bis zum passiven Netzabschluss verantwortlich. Je früher der im Eigentum endet, desto besser für ihn und schlechter für dich, da Du im Störungsfall nachweisen musst, das deine "Kupferinfrastruktur" für die Störung nicht ursächlich ist.

    Technisch valide ist die LAN-Verkabelung selbstverständlich, das Troubleshooting im kundeneigenen LAN solltest Du dann aber auch beherrschen.

  • Mit Unterschiedlichen Geräten meine ich es statt dem großen Master mit 4 Ausgangs Ports auch noch Einzel Master Geräte gibt. Point to Point ist das dann wohl. Der Einzel Master ist so groß wie das Client Gerät. Hat einen Ausgang und Eingang. Da muss dann kein Switch oder noch mehr davor geschaltet werden.

    Ja, das meinte ich ja mit 3x 1:1-Verbindung. Da braucht es dann natürlich keinen weiteren Switch.

    Aber der Elektriker hat euch ja einen einzelnen Master hingestellt, oder?

    Für mich gibt es drei Optionen:

    a) LWL bis in die Wohnung wie beauftragt herstellen

    b) Deine Leitung direkt zwischen ONT und Router via Cat.7 herstellen (inkl. "Patch"-Dosen)

    c) Jede Leitung mittels 1:1-g.hn-Verbindung überbrücken

    [z) Den jetzigen Mist zum Laufen bringen]

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  • Ja genau, nur einen Master hat der Installiert. Anstatt die einfache Lösung mit 3 x 1:1 zu nehmen.

    Wie weiter oben erwähnt habe ich nämlich die gleiche Befürchtung, wenn der Master mal ausfällt dann sind gleich alle Mieter betroffen, nicht nur einer. Zudem man dann wahrscheinlich mindestens Tagelang warten muss bis der sich hier her bemüht. Dann auch noch unter der Voraussetzung das er weiß wie man den Master Software mäßig zu bedienen. Da jetzt aber nicht mal die Leitung zum laufen bringt wage ich das zu bezweifeln.

    Genau diese Möglichkeiten sind nun noch übrig.

    Da der Elektriker schon seit 1 Woche, Ostern mal ausgenommen, kann man sich ja vorstellen wie lange das noch dauern wird bis hier was passiert.

  • Ganz ehrlich, bitte deinen Vermieter doch mal, das er andere Elektriker-Firmen anfragt, und zwar solche, die auch fachlich in der Lage sind, die jeweiligen Fasern bis in die einzelnen Wohnungen zu legen.

    Der bisherige Elektriker kann wohl nur mit Strom umgehen, nicht aber mit Licht.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN