Anschluss an Neubau beantragen aber wann und wie?

  • Guten Morgen,

    ich habe in einer Pressemitteilung gelesen das die Telekom ihr Glasfasernetz in einem Neubaugebiet ausbauen wird welches gerade erschlossen wird, wo wir auch einen Bauplatz gekauft haben.

    Die Erschließungsarbeiten des Gebiets laufen aktuell noch und sollen voraussichtlich bis Ende 2024 (wird eher Anfang 2025) abgeschlossen sein.

    Die Adresse ist aber tatsächlich schon bei der Telekom im Verfügbarkeitscheck vorhanden mit dem Zusatz das der Ausbau bis Juli 2024 abgeschlossen sein soll.
    Über den Verfügbarkeitscheck komme ich dann auch zu der Seite wo ich für 799€ einen Hausanschluss bestellen könnte.

    Vielleicht war ja der ein oder andere schon in der selben Situation und könnte mir einen Tipp geben :)

    Der usprüngliche Plan war eigentlich das alles zu machen wenn die Erschließung fertig und der Bauplan eingereicht ist weil auch erst dann wirklich klar ist "wo/wie/was".
    Wunsch wäre eigentlich das die Netze BW das Hand in Hand machen mit der Telekom durch die Beauftragung eines Mehrspartenanschlusses.

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  • Frag doch mal bei der Telekom, ob nicht eine derartige Lösung möglich wäre.

    Das sind vermutlich wieder Pilotprojekte wo diese Dinger verbaut werden... ansich aber ne echt geile Sache...

    Alternativ wäre Homes Passed Plus auch ne denkbare Variante... SpeedPipe aufs Grundstück legen lassen... gerne auch 5m mehr und sogar schon das Kabel einblasen lassen... dann muss es nur noch Endmontiert werden.

    Es gäbe auch noch KIS "Kabel Im SpeednetRohr" da ist das Kabel schon im Pipe drin und wird nur noch verbuddelt... aber das macht nur Sinn wenn das Haus nahe genug am NVT steht

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

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  • Frag doch mal bei der Telekom, ob nicht eine derartige Lösung möglich wäre.

    Vielen Dank euch allen erstmal :) Das Konzept der G-Box sieht wirklich interessant aus.

    Ich hatte heute kurz mit der Gemeinde gesprochen welche meinte das sowohl die Telekom als auch Vodafone ein Glasfasernetz errichten wird. Es werden dann tatsächlich zwei getrennte Netze errichtet.

    Jetzt stellt sich natürlich die Frage ob man zwei Anschlüsse beauftragt um für die Zukunft gerüstet zu sein oder ob man sich dann für einen Anbieter entscheidet.

    Langfristig sollen ja die Netze geöffnet werden aber ob man sich darauf verlassen will ist eine andere Sache.

    Ich werde heute oder morgen noch beim Telekom Bauherrenservice anrufen und mich dort erkundigen wie der Ablauf sein wird und ob das Verfahren mit der G-Box möglich wäre.

  • Ich würde das (zwei Anbieter) auch bei einem Neubau vornehmen. Die Kosten sind im Gesamtvolumen verschwindend gering. Falls kein Anbieter abspringt, hast Du im ungünstigsten Falle einen Anschluss im Haus, den Du nach zwei Jahren nicht benutzt.

    Verlieren kannst Du nichts, sondern nur gewinnen!

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  • Ich würde das (zwei Anbieter) auch bei einem Neubau vornehmen. Die Kosten sind im Gesamtvolumen verschwindend gering. Falls kein Anbieter abspringt, hast Du im ungünstigsten Falle einen Anschluss im Haus, den Du nach zwei Jahren nicht benutzt.

    Verlieren kannst Du nichts, sondern nur gewinnen!

    Völlig richtig, im Zweifel alle verfügbaren Medien ins Haus legen lassen. Die Kosten gehen im Grundrauschen eines Neubaus unter.

    Und hier zeigt sich wieder einmal anschaulich der Irrsinn. Ich muss nur aus dem Fenster schauen. 94 Parzellen in einem EFH Neubaugebiet mit gleichzeitig ZWEI Glasfaseranbeitern und 50m weiter lebt man im informationstechnischen Museum.

  • Ich bin heute endlich mal dazu gekommen mit dem Vodafone und Telekom Bauherrenservice zu telefonieren.

    Telekom: Ausbau des Gebiets bekannt und geplant. Leider kein G-Box Pilotprojekt. Ich würde ganz normal einen Hausanschluss beantragen für die 799€. Ob die dann bei Abschluss eines Tarifs entfallen oder nicht konnte man mir noch nicht sagen da es wohl tatsächlich von Ausbaugebiet zu Ausbaugebiet unterschiedlich ist.
    Falls die 799€ nicht wegfallen würden wäre man ja frei ob man nicht direkt zu 1&1 oder o2 geht.

    Vodafone: Ausbau noch nicht bekannt im System laut Bauherrenservice was aber erstmal nichts heißen muss.
    Interessant fand ich die Aussage das es nicht zwangsläufig ein Glasfaseranschluss wird sondern auch Coax werden könnte. Das hängt davon ab wo der Zitat "Mutterkasten" an der Straße steht. Hätte jetzt erwartet das es zu 100% Glasfaser sein muss nach neuer Gesetzgebung im Neubaugebiet.
    Kosten bei Vodafone "ab 599€". Genaueres erst wenn ein Lageplan vorliegt. Hier bleiben die Kosten definitiv stehen egal ob ein Tarif gebucht wird oder nicht.

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  • 94 Parzellen in einem EFH Neubaugebiet mit gleichzeitig ZWEI Glasfaseranbeitern und 50m weiter lebt man im informationstechnischen Museum.

    Naja aus Telekom Sicht ist es so dass Neubaugebiete ausschließlich mit Glas versorgt werden, wenn 50m weiter Altbestand ist dann kann das gut möglich sein.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Vodafone: Ausbau noch nicht bekannt im System laut Bauherrenservice was aber erstmal nichts heißen muss.
    Interessant fand ich die Aussage das es nicht zwangsläufig ein Glasfaseranschluss wird sondern auch Coax werden könnte.

    Mal nur so aus Neugier: Kennt jemand Neubaugebiete in denen Vodafone wirklich noch Coax verlegt hat? Oder auch Neubaugebiete in denen Vodafone FTTH verlegt hat?


    In den mir bekannten Neubaugebieten hier in der Gegend war immer nur die Telekom oder auch mal ein lokaler Provider direkt bei der Erschließung zur Stelle. Vodafone hatte da wohl nie Interesse

    Einmal editiert, zuletzt von hetti72 (15. Februar 2024 um 07:38)

  • Ich las vor einem knappen Jahr von einem Fall, wo Vodafone Glas verlegt und im Keller auf Coax umgesetzt hat. Vodafone war dort auch der einzige Anbieter. Ziemlich ärgerliche Sache.

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  • Da gebe ich dir recht. Kommt für mich dann auch nicht in Frage zumal TV wenn überhaupt über SAT geregelt wird.

    Ich würde nie auf eine Zugangstechnologie verzichten. Zumal es noch gar nicht absehbar ist, das eine Coaxleitung anstatt Glasfaser verlegt wird.

  • Ich las vor einem knappen Jahr von einem Fall, wo Vodafone Glas verlegt und im Keller auf Coax umgesetzt hat. Vodafone war dort auch der einzige Anbieter. Ziemlich ärgerliche Sache.

    In MFH war das gar nicht unüblich, da somit die bestehende Coaxverkabelung im Gebäude und in den Wohnungen weitergenutzt werden konnte.

    In EFH ist das sehr unüblich und in Neubauten wird das sicherlich gar nicht mehr verwendet. Diese Konvertierung ist dort überflüssig.

    Wichtig ist für DerMaas Gehirnschmalz in die Netzwerkverkabelung (ich würde CAT 7 und Single Mode (OS2) Fiber gleichzeitig in jeden Raum verlegen), Positionierung und Anzahl an Netzwerkanschlüssen pro Raum und ein 19" Rack als zentraler Aufnahmeort für Patchpanel und aktive Netzkomponenten vorsehen. Ach ja, es gibt flache Accesspoints, die hängend an der Decke montiert werden, da muss natürlich auch ein Netzwerkkabel hin...

    Es geht ja um einen Neubau und die Architekten haben im Normalfall nicht die geringste Ahnung von Netzwerktechnik, daran muss man immer denken. Leerrohre wären natürlich auch noch schön.