Beiträge von jan

    Das kann 1&1 aber im Fremdnetz nicht ohne weiteres auch implementieren. (Wenn zwei DHCP-Server im selben Netzwerk laufen, gewinnt einfach der Schnellere. Da müsste also DG im Speziellen den einzigen DHCP-Server betreiben und die Routen speziell für 1&1 ändern.)

    Das wäre ja nur ein Problem, wenn mehrere Anschlüsse im gleichen Layer-2-Netzwerk sind, was wohl hoffentlich nicht der Fall ist.

    Ob für alternative Anbieter wie 1&1 auch DHCP möglich wäre, hängt wohl eher davon ab, ob L2-BSA oder L3-BSA genutzt wird. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass 1&1 der Einheitlichkeit halber sowieso kein Interesse an DHCP statt PPPoE hat.

    Ich vermute mal das liegt an den Zugangsdaten, und du kommst beim Versuch eine Website aufzurufen auf ein Captive-Portal mit dem Fehler 691?

    DS-Lite könnte aber auch ein Problem sein. Wenn GL-Inet das nicht ordentlich unterstützt, wäre es vermutlich besser, direkt auf das richtige OpenWrt zu wechseln. Dass die Anleitung bei denen im Forum funktioniert, halte ich auf jeden Fall für sehr unwahrscheinlich (bei unverändertem OpenWrt würde das so auf jeden Fall nicht klappen).

    Die korrekte Vorgehensweise unter OpenWrt wäre:

    • WAN-Interface bearbeiten: Protokoll auf PPPoE ändern, Device von "eth1" auf "eth1.7" ändern (Freitextfeld im Dropdown ganz unten), Zugangsdaten eingeben. Damit sollte zumindest der IPv6-Zugang funktionieren.
    • Für DS-Lite: Das Paket "ds-lite" installieren, und dann das WAN-Interface neu verbinden, oder einfach gleich das ganze Gerät neustarten. DS-Lite sollte anhand der DHCPv6-Option für den AFTR automatisch konfiguriert werden.

    Laut den GeoIP Providern liegt diese IP in Franken/Bayern

    Anhand der Route von hier aus dorthin, würde ich eher Berlin vermuten:

    $ mtr -ezt -rwc 10 62.156.244.47
    Start: 2026-03-01T22:35:07+0100
    HOST: ******                                      Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev
     1. AS???         _gateway                        0.0%    10    0.9   0.7   0.6   1.0   0.1
     2. AS3320        p3e9bXXXX.dip0.t-ipconnect.de   0.0%    10    2.7   3.2   2.5   7.8   1.6
     3. AS3320        b-ec8-i.B.DE.NET.DTAG.DE        0.0%    10   14.3  14.1  13.7  15.0   0.3
     4. AS3320        62.156.244.47                   0.0%    10   13.7  18.3  13.3  55.6  13.2


    Es scheint bei der Telekom üblich zu sein, dass eine feste IP-Adresse die Latenz erhöht: https://telekomhilft.telekom.de/conversations/…ae73561da2e7b3f

    Wo kann ich den Ausbaustatus denn einsehen?

    Wenn man die normale Glasfaser-Verfügbarkeitsprüfung der Telekom nutzt, steht es im Seitenquelltext. Einfach suchen nach "klsStatus". Man muss dafür auf der richtigen Seite sein, also falls da ein Button "Zu den Produkten" ist erstmal den anklicken.

    Wobei man es dann eigentlich auch schon an den angezeigten Texten erkennen kann. Einige sind recht eindeutig, z.B. "Es sind keine weiteren Installationsarbeit vor Ort notwendig." oder "Ihr Gebäude ist bereits an das Glasfasernetz angeschlossen. Wir haben aber bislang noch nicht in allen Wohn- und Geschäftseinheiten Glasfaser-Dosen installiert."

    überhaupt "Connected" sind, sprich ans Glasfasernetz angeschlossen wurden

    Falls die Anzeige bei Telekom-Profis nicht irgendwie abweicht, dann bedeutet "connected", dass schon alle Wohn-/Geschäftseinheiten an der Adresse eine Glasfaserdose mit ID haben. Der reine Hausanschluss wäre "prepared". Und wenn mindestens eine Einheit angeschlossen ist, aber noch nicht alle, ist das der Status "ready".

    Die komplette Liste mit den Ausbauzuständen gibt es in den Standardangeboten der Telekom bei der Bundesnetzagentur.

    es war gar nicht so leicht ein MFH mit Status "connected" in der Gegend zu finden.

    Ist hier ähnlich. Bisher war ein Vollausbau (Bulk) bei der Telekom ja auch eher die Ausnahme, und dass in einem MFH alle einen Glasfasertarif bestellen, kommt wohl auch nicht oft vor.

    Zumal nichtmal ein Bulk-Ausbau garantiert, dass letztendlich alle Wohnungen angeschlossen werden. Hier im Haus war nämlich auch Bulk, aber ein Mieter hat wohl nicht aufgemacht, und damit bleibt es bei "ready".

    Mit meinem "Altausbau" (EFH) zähle ich nur als "ready", auch wenn ich schon Jahre über Glasfaser surfe.

    Guter Punkt, an solche "Altlasten" hatte ich gar nicht gedacht. Evtl. erklärt das ja auch die Beobachtungen von DLMttH bei Einfamilienhäusern?

    Also Congstar sollte bei FTTH die gleichen Konditionen haben wie easybell. Heißt, es ist bei fertiger Erschließung buchbar und kann nicht zum Sichern der Faser gebucht werden.

    Nein, wie ich schon geschrieben hatte, scheint bei Congstar wirklich ein Vollausbau Voraussetzung für die Verfügbarkeit zu sein. Das heißt, alle Wohnungen im Haus müssen schon angeschlossen sein.

    An meiner Adresse wird es jedenfalls als nicht verfügbar angezeigt, obwohl ich hier schon einen aktiven Telekom-Glasfaseranschluss habe. Eine Hausnummer weiter, wo laut Telekom-Verfügbarkeitsprüfung der Status "connected" ist (also alle Wohnungen angeschlossen), wäre Congstar aber verfügbar.

    Wobei der Erschließungspreis von 599,99 € die Flex-Tarife von o2 halt sehr unattraktiv macht. Leider scheint sich bisher nichts daran geändert zu haben, dass die Gebühr nur entfällt, wenn schon alle Wohnungen im Haus eine Glasfaserdose haben.

    Nachdem die Telekom Vectoring nutzt, muss die Aufteilung der Zeitschlitze eigentlich für alle Teilnehmer identisch sein, denn das kann ja sonst nicht funktionieren.

    Warum? Weil die MTU Size mittels LCP gesetzt wird?

    Aus meiner Erinnerung nach, war jedoch 1492 bei 1&1 und vielen anderen PPPoE Betreibern der korrekte/empfohlene Wert.

    Eine MTU von 1492 ist natürlich schon richtig, aber nicht schon außen am VLAN-Device. Der PPPoE-Header ist ja nur für Pakete im Tunnel relevant, und das berücksichtigt OpenWrt sowieso automatisch.

    Es ist ja bei 1&1 DS-Lite, also müssen wegen IPv6 noch einmal 40 Byte abgezogen werden. Daher 1452.

    In dem Fall ist wohl kein DS-Lite aktiv. Laut dem Bild wird ja eine IPv4-Adresse zugewiesen.

    HubeBube Ich habe mich von dem kopierten Text in deinem Beitrag ablenken lassen, und den Kommentar übersehen. Allerdings ist auch die Beschreibung im Kommentar nicht perfekt, weil das Anlegen des VLAN-Devices gar nicht nötig ist. Und eine MTU von "14.92" ist an der Stelle falsch (selbst wenn man den Punkt als Tippfehler ignoriert).

    Wenn du deine Konfiguration und den Verbindungsstatus teilen würdest, wäre es einfacher, dir zu helfen.

    Wie genau hast du das VLAN eingereichtet? Die verlinkte Anleitung ist für den OpenWrt One so nämlich nicht zutreffend (ein Switch-Menü gibt es in dem Fall ja nicht). Eigentlich ist das einzige, was du für die VLAN-Konfiguration tun musst, das WAN-Interface zu bearbeiten, und das Gerät von "eth0" zu "eth0.7" abzuändern (unten in der Dropdown-Liste ist ein Freitext-Feld).

    Die Eigentümerversammlung muss lediglich in Kenntnis gesetzt werden, dass ein Miteigentümer einen Glasfaseranschluss wünscht. Verbieten kann (und darf) sie es nicht!

    Jeder Eigentümer kann das verlangen, aber es braucht dann trotzdem einen Beschluss (§ 20 WEG). Es muss ja auch darüber entschieden werden, wie genau der Anschluss umgesetzt wird. Und falls Kosten entstehen, darf man die dann erstmal komplett selber zahlen (§ 21 WEG). Letztendlich denke ich, dass die meisten Eigentümer darauf keine Lust darauf haben, und sich eher bemühen werden, eine Mehrheit zu finden.

    Der normale Prozess der Telekom für Mehrfamilienhäuser ist, dass es einen Besichtigungstermin gibt, wo der Leitungsweg besprochen und in einem Protokoll festgehalten wird. Erst nachdem dafür die Genehmigung erteilt wurde, kann man als Endkunde einen Installationstermin buchen.

    Das dürfte bei Glasfaser Nordwest eigentlich genauso sein. Hast du mal beim Eigentümer/Hausverwaltung gefragt? Die müssten ja das Protokoll haben.

    Übrigens ist es nicht so, dass unbedingt alle Eigentümer zustimmen müssen. Die Eigentümergemeinschaft kann das mit einfacher Mehrheit beschließen.