Des Weiteren frage ich mich ob solch eine Menge an Fasern für ein Einfamilienhaus üblich sind?
Ist es ein geförderter Ausbau? Im Materialkonzept bei Bundesförderung sind 4 Fasern pro Wohneinheit plus 2 Fasern pro Gebäude vorgesehen.
Des Weiteren frage ich mich ob solch eine Menge an Fasern für ein Einfamilienhaus üblich sind?
Ist es ein geförderter Ausbau? Im Materialkonzept bei Bundesförderung sind 4 Fasern pro Wohneinheit plus 2 Fasern pro Gebäude vorgesehen.
Ich habe mal bei Opik nachgefragt wegen der Hausanschlussgebühr im Telekom-Netz: Sie begründen es damit, entstehende Kosten transparent und nachvollziehbar darzustellen anstelle sie in die monatlichen Gebühren einzurechnen.
Wirklich transparent finde ich das nicht, nachdem der Anschluss hier ja schon existiert, aber letztendlich kann ich es ein Stück weit verstehen, weil die Preise ohne die Gebühr ja wie erwähnt doch zu gut wirken um wahr zu sein. Wobei mir nicht ganz klar ist, wer hier die Zielgruppe sein soll, denn so ganz zum Spaß werden sie ihre Tarife ja nicht im Telekom-Netz anbieten.
Bei der Telekom kann man generell kein DSL mehr bestellen, sobald ein Glasfaser-Hausanschluss der Telekom liegt. Aber bei anderen Anbietern geht es normalerweise weiterhin, und Bestandsverträge laufen ja auch erstmal weiter.
In der Telekom-hilft-Community heißt es zu FTTB immer wieder, dass das nur als Vollausbau mit Installation der Dose in allen Wohnungen gebaut wird, und auch nur wenn tatsächlich 2 Doppeladern verfügbar sind (sofern man das starre Netz ernst nimmt, und DSL noch verfügbar ist, gibt es ja kaum eine Alternative). Aber dass manchmal doch von dem Konzept abgewichen wird, habe ich auch schon gelesen.
Die Telekom hat bei Glasfaser das Ziel eines starren Netzes, sodass nach der Erstinstallation außer im Störungsfall keine Technikereinsätze mehr nötig sind. Also wird bei der Installation eine ID vergeben, die dann dauerhaft diesen Anschluss identifiziert.
Durch die zusätzliche Dose an der zweiten Doppelader lässt sich das auch für FTTB umsetzen, während gleichzeitig DSL weiterläuft.
Möglicherweise ist ein Vollausbau von allen Wohnungen vorgesehen. Stehen denn auf den anderen Seiten im Glasfaser-Portal keine Details zu dem Termin? Als hier letztes Jahr ausgebaut wurde, gab es da noch einen Punkt zum Installationstermin links im Menü, wo dann stand, dass es ein Vollausbau ist. Wobei die Terminanzeige nicht so ganz zuverlässig war. Die Installation wurde beim ersten Termin nämlich nicht fertiggestellt, und die Folgetermine wurden dann gar nicht angezeigt.
Ich glaube NG-PON2 ist ziemlich tot. Es erfordert komplizierte Technik in den ONTs (Tunable Laser + aktiver Filter), bloß damit dann jeder ONT maximal ein Viertel der insgesamt 40 Gbit/s nutzen kann. Das ergibt nicht wirklich Sinn, wenn 25GS-PON und 50G-PON existieren.
Hab bei der Telekom nachgefragt, ob sie den DSL Anschluss noch geschaltet lassen, bis GF einwandfrei läuft.
Wenn du auch schon bei der Telekom deinen DSL-Vertrag hast, ist das eigentlich der Normallfall. Du bestimmst den Zeitpunkt, wann du den Glasfaser-Anschluss über den Aktivierungslink in Betrieb nimmst. Der DSL-Anschluss wird dabei zwar unmittelbar deaktiviert, aber erst nachdem die Verbindung des Glasfasermodems geklappt hat. Falls da also ein Fehler auftritt, sollte DSL ganz normal weiterlaufen.
Zum Testen könntest du die Fritzbox auch vorher schonmal anschließen. Die sollte die Empfangsleistung anzeigen, sodass du zumindest sehen kannst, dass Licht auf der Faser ankommt.
In einem Telekom-Ausbaugebiet wird es so angezeigt (unabhängig davon, ob es an der Adresse schon einen Hausanschluss gibt, und selbst bei abgeschlossenem Vollausbau):
Abgesehen von der Hausanschluss-Gebühr wären die Tarife von Opik halt für das Telekom-Netz ein sehr gutes Angebot. Und zumindest die Verfügbarkeitsprüfung scheint nach ein paar Stichproben flächendeckend in Telekom-Glasfaser-Gebieten positiv (mit Ausnahme von GlasfaserPlus und Glasfaser Nordwest). Andererseits klingt es schon ein wenig zu gut, denn mit den öffentlich bekannten Vorleistungspreisen der Telekom sind die monatlichen Preise eigentlich nicht machbar.
Sogar nach 12 Monaten bekommt man doch schon 5% Rabatt, nach 24 Monaten wird er auf 10% erhöht. Wenn man den Vertrag mit Mindestlaufzeit abschließt, bekommt man von Anfang an den rabattierten Preis (Preisliste). Wirklich ein sehr interessantes Tarifmodell, bei dem man mal nicht als Bestandskunde benachteiligt wird.
So wie es aussieht, sind diese Tarife auch auf dem Netz der Telekom verfügbar. Allerdings wird unabhängig vom Ausbaustatus ein Anschlusspreis von 848,99 € angezeigt, was die Sache natürlich unattraktiv macht. Von dem Betrag sollen 750 € für den Hausanschluss sein. Vielleicht ist es auch einfach nur ein Fehler, dass das immer angezeigt wird?
Ich denke der Biegeradius des Kabels an sich wird wohl eher kein Problem sein, aber die Länge des Steckers mit Knickschutz könnte platzmäßig schon eng werden. Und wenn da Zug auf dem Kabel ist, beeinträchtigt das evtl. auch den ordentlichen Sitz in der Buchse.
Da liegt ja auch das Problem, ist ja kein reiner DT Anschluss sondern ein Anschluss von Glasfaser NordWest(einem Joint Venture von der Telekom Deutschland GmbH und die EWE AG) und fällt damit nicht in die Verpflichtung anderen Diensteanbietern Zugang zu ihrem Netz zu gewähren.
GlasfaserPlus und Glasfaser Nordwest werden von der Bundesnetzagentur genauso reguliert wie die Telekom, das hatten wir ja kürzlich erst in einem anderen Thema: RE: Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet
Hier sind die Links zur Bundesnetzagentur:
Telekom:
BK-3-19-0020 und BK3-20-0027
Glasfaser Nordwest:
BK3-21-0010 und BK3-22-0014
GlasfaserPlus:
BK3-22-0005 und BK3-22-0015
Die BNetzA hat die Telekom doch zu einem Standardangebot verdonnert. Meines Wissens sind da auch entbündelte LWL-TAL Vorleistungspreise festgelegt.
Nein, die Pflicht für physisch entbündelten Zugang zur Glasfaser-TAL wurde 2022 widerrufen (Regulierungsverfügung BK3-19-020). Aus Sicht der Bundesnetzagentur gibt es bei PtMP-Netzen wohl absehbar keinen Markt dafür, und damit keine Grundlage für eine Regulierung. Die Telekom muss nur noch auf ihrer Website informieren, falls sie doch irgendwann mal einen Ausbau in PtP-Bauweise im Massenmarkt planen sollte.
Nun ja, fuerstliche Bezahlung hilft sicherlich, aber wir haben so weit ich weiss keine Indizien, geschweige denn Beweise, dass GfNW exorbitant hohe Preise verlangen wuerde.
Die Standardangebote sind ja bei der Bundesnetzagentur einsehbar, und da sind die Preise bei Glasfaser Nordwest im Wesentlichen identisch zu denen der Telekom. Aber es braucht natürlich separate Verträge mit Glasfaser Nordwest, was zusätzlichen Aufwand und Kosten erzeugt.
Es geht wohl um die Nutzung von anderen Netzen durch die Telekom: https://de.linkedin.com/posts/deutsche…4265604096-lJ49
Das kann 1&1 aber im Fremdnetz nicht ohne weiteres auch implementieren. (Wenn zwei DHCP-Server im selben Netzwerk laufen, gewinnt einfach der Schnellere. Da müsste also DG im Speziellen den einzigen DHCP-Server betreiben und die Routen speziell für 1&1 ändern.)
Das wäre ja nur ein Problem, wenn mehrere Anschlüsse im gleichen Layer-2-Netzwerk sind, was wohl hoffentlich nicht der Fall ist.
Ob für alternative Anbieter wie 1&1 auch DHCP möglich wäre, hängt wohl eher davon ab, ob L2-BSA oder L3-BSA genutzt wird. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass 1&1 der Einheitlichkeit halber sowieso kein Interesse an DHCP statt PPPoE hat.
Ich vermute mal das liegt an den Zugangsdaten, und du kommst beim Versuch eine Website aufzurufen auf ein Captive-Portal mit dem Fehler 691?
DS-Lite könnte aber auch ein Problem sein. Wenn GL-Inet das nicht ordentlich unterstützt, wäre es vermutlich besser, direkt auf das richtige OpenWrt zu wechseln. Dass die Anleitung bei denen im Forum funktioniert, halte ich auf jeden Fall für sehr unwahrscheinlich (bei unverändertem OpenWrt würde das so auf jeden Fall nicht klappen).
Die korrekte Vorgehensweise unter OpenWrt wäre:
Mittlerweile scheint sich die Verfügbarkeit bei congstar verbessert zu haben. Bei Ausbauzustand "ready" gibt es jetzt nach der Adresseingabe eine Abfrage nach der Glasfaser-ID. Mit einer gültigen ID kann man dann bestellen.
Laut den GeoIP Providern liegt diese IP in Franken/Bayern
Anhand der Route von hier aus dorthin, würde ich eher Berlin vermuten:
$ mtr -ezt -rwc 10 62.156.244.47
Start: 2026-03-01T22:35:07+0100
HOST: ****** Loss% Snt Last Avg Best Wrst StDev
1. AS??? _gateway 0.0% 10 0.9 0.7 0.6 1.0 0.1
2. AS3320 p3e9bXXXX.dip0.t-ipconnect.de 0.0% 10 2.7 3.2 2.5 7.8 1.6
3. AS3320 b-ec8-i.B.DE.NET.DTAG.DE 0.0% 10 14.3 14.1 13.7 15.0 0.3
4. AS3320 62.156.244.47 0.0% 10 13.7 18.3 13.3 55.6 13.2
Es scheint bei der Telekom üblich zu sein, dass eine feste IP-Adresse die Latenz erhöht: https://telekomhilft.telekom.de/conversations/…ae73561da2e7b3f
Wo kann ich den Ausbaustatus denn einsehen?
Wenn man die normale Glasfaser-Verfügbarkeitsprüfung der Telekom nutzt, steht es im Seitenquelltext. Einfach suchen nach "klsStatus". Man muss dafür auf der richtigen Seite sein, also falls da ein Button "Zu den Produkten" ist erstmal den anklicken.
Wobei man es dann eigentlich auch schon an den angezeigten Texten erkennen kann. Einige sind recht eindeutig, z.B. "Es sind keine weiteren Installationsarbeit vor Ort notwendig." oder "Ihr Gebäude ist bereits an das Glasfasernetz angeschlossen. Wir haben aber bislang noch nicht in allen Wohn- und Geschäftseinheiten Glasfaser-Dosen installiert."
überhaupt "Connected" sind, sprich ans Glasfasernetz angeschlossen wurden
Falls die Anzeige bei Telekom-Profis nicht irgendwie abweicht, dann bedeutet "connected", dass schon alle Wohn-/Geschäftseinheiten an der Adresse eine Glasfaserdose mit ID haben. Der reine Hausanschluss wäre "prepared". Und wenn mindestens eine Einheit angeschlossen ist, aber noch nicht alle, ist das der Status "ready".
Die komplette Liste mit den Ausbauzuständen gibt es in den Standardangeboten der Telekom bei der Bundesnetzagentur.
es war gar nicht so leicht ein MFH mit Status "connected" in der Gegend zu finden.
Ist hier ähnlich. Bisher war ein Vollausbau (Bulk) bei der Telekom ja auch eher die Ausnahme, und dass in einem MFH alle einen Glasfasertarif bestellen, kommt wohl auch nicht oft vor.
Zumal nichtmal ein Bulk-Ausbau garantiert, dass letztendlich alle Wohnungen angeschlossen werden. Hier im Haus war nämlich auch Bulk, aber ein Mieter hat wohl nicht aufgemacht, und damit bleibt es bei "ready".
Mit meinem "Altausbau" (EFH) zähle ich nur als "ready", auch wenn ich schon Jahre über Glasfaser surfe.
Guter Punkt, an solche "Altlasten" hatte ich gar nicht gedacht. Evtl. erklärt das ja auch die Beobachtungen von DLMttH bei Einfamilienhäusern?
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